Spürst Du es?

Zitat

Quelle: Eva Herman für die PAZ 17.2016

 

Der Frühling ist da: Bäume schlagen aus, wundersam duftende Hyazinthen, sanft wiegende Osterglocken säumen beglückend den Weg, treue Amseln singen wieder ihr seliges Lied, die junge Sonne beginnt, die von Kälte erfassten Seelen leise zu wärmen.

 

Was wäre die Welt so schön. Ich gehe durch das herrliche Land, Abschiedsschmerz greift nach mir, immer wieder. Es will nicht mehraufhören. Das Wasser der Elbe rauscht mächtig, mit dauertönendem Motor schneidet sich ein riesiges Frachtschiff durch leichten Wellengang. Es hat schwere Fracht geladen, was heute noch selten ist, viele funkelnde Autos sind darauf zu sehen, deutsche Fabrikate: VW, Audi, Mercedes und Porsche. Sie waren einst die Herzeige-Projekte deutscher Ingenieurskunst. Doch jetzt?

 

 

Makel überall, Blamagen, Schande. Aktuell heißt es, dass die deutschen  Kraftfahrzeughersteller enorme Probleme bekommen, da angeblich „auffällig hohe

Stickoxidwerte, die technisch nicht ausreichend erklärbar scheinen“, bei fast allen Marken des Landes gemessen worden seien. Merkwürdig, was ist mit den anderen, weltweiten Autoherstellern? Sind tatsächlich nur die Deutschen die Übeltäter?

 

 

Diese Fragen werden in den Mainstreammedien nicht gestellt, diese treten vielmehr als Gegner, als Richter auf: Keine Hoffnung auf faire Behandlung, das Urteil scheint schon gesprochen. Vor wenigen Tagen hörte ich ein Radiointerview. Man wollte von einem führenden Vertreter der deutschen Stahlindustrie hören, warum die Branche denn in Aufruhr sei, tausende Stahlkocher hatten demonstriert, Alarmrufe aber auch aus dem Management. Der besonnene Mannäußerte tiefe Zukunftssorgen für seine Branche: Der deutsche Stahl, der als der sauberste auf der ganzen Welt anerkannt wird, ist in Gefahr.

 

 

So drängt China auf den Markt, wo billiger, schmutziger Stahl unter hohen Staatssubventionen hergestellt wird, jegliche Umweltstandards außer Acht lassend: billigster, skrupelloser Wettbewerb. Europäische Hersteller hingegen stehen vor neuen Emissionshürden, welche die EU ihnen nun aufbrummen will: „Das wird den

S t a h l s t a n d o r t Deutschland vernichten“, so der führende Industrievertreter. Auffällig die Journalistin, die das Interview führte: Der Ernst der Lage schien sie nicht zu interessieren, leidenschaftslos nahm sie den Mann in ein gnadenloses Verhör, als verträte er eine gewissenlose Straftäterbranche. Hilflosigkeit beim sonst souveränen Gegenüber: Sind die Würfel schon gefallen?

 

 

Dutzende Bäume wurden letzte Woche in einem nahen Hamburger Wäldchen gefällt, das unmittelbar an einer Wohnsiedlung liegt, wo viele junge Familien leben. Hier hatten die Kinder immer gespielt, eine kleine Idylle abseits des lauten Verkehrsstroms Hamburgs. Ich kenne einige Leute davon, viele nahmen Kredite für die Häuser auf, um ihre Kinder hierin Ruhe großzuziehen. Jetzt wird ein „Flüchtlingscamp“ in dem kleinen Wald gebaut, knapp 200 „Migranten“ werden bis Juni hier sein. Im Vorfeld hatte es heftigen Widerstand der Anwohner gegeben, doch es half alles nichts. Viele haben jetzt Angst um die innere Ordnung, um ihre Kinder. Ihre Sorgen will niemand hören, die Presse bejubelte die grandiose Baumvernichtungsaktion. Die jungen Familien, die sich zu wehren gesucht hatten, wurden angegriffen als fremdenfeindlich. Sie stehen allein, stigmatisiert. Merkwürdig: Wo waren eigentlich all die Umweltschützer geblieben, die sich hier, in den Elbvororten, doch sonst für jeden einzelnen Baum stark machten?

 

 

Der frühere Chef der „Welt“ und heutige „Weltwoche“-Chef in der Schweiz, Roger Köppel, veröffentlichte kürzlich einen Warnruf: „Der große Asylschwindel ist nicht mehr zu ertragen! Politik und Medien betrügen die Leute. Letzte Woche habe ich gelesen, die Flüchtlingszahlen an der Schweizer Grenze seien deutlich rückläufig… Merken es die Journalisten eigentlich noch, wenn sie solchen Unsinn verbreiten? Tatsächlich steigen die Zahlen massiv. Wenn wir das erste Quartal 2015 mit dem ersten Quartal 2016 vergleichen, haben wir über 80 Prozent mehr Asylgesuche. Die wirklich intensiven Monate kommen erst.“

 

 

Dieselbe falsche Berichterstattung zeigt sich in Deutschland. Doch wen stört’s? Manchmal findet man alarmierende Tatsachen, die unser Land derzeit umstürzen, am Rande, in ein paar Zeilen. Wie diese hier von letzter Woche: Der EU-Antiterrorbeauftragte Gilles de Kerchove hat die Mitgliedstaaten vor „bedeutenden Lücken“ bei der Erfassung von Dschihad-Kämpfern gewarnt. So seien bei Europol lediglich 2956 EU-Bürger registriert, die als Kämpfer nach Syrien oder in den Irak gereist seien, nach verlässlichen Schätzungen müssten es aber rund 5000 sein. Gefährliche Individuen könnten damit zurückkommen, ohne erkannt zu werden. So könnten die ausländischen Kämpfer nach ihrer Rückkehr nach Europa etwa im Auftrag des IS Anschläge verüben. Für Deutschland schätzen die Sicherheitsbehörden die Zahl dieser foreign fighters  auf 800. Rund ein Drittel ist demnach bereits zurückgekehrt. In den Hauptnachrichten gab es darüber nicht viel zu sehen und zu hören.

 

 

Gleichzeitig gab übrigens der Präsident des deutschen Verfassungsschutzes  erstmals offen zu, dass man den IS lange unterschätzt habe: „Vor allem die Gefahr, dass die Terrormiliz potenzielle Attentäter als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland einschleusen könnte, wurde bisher für wenig wahrscheinlich gehalten“, so Hans-Georg Maaßen. Außerdem würde man etwa 8650 Salafisten in Deutschland verzeichnen, die unter „Flüchtlingen“ nach neuen Anhängern suchten. „Die Zahl steigt praktisch täglich.“ Die deutsche Bundeskanzlerin äußerte sich dazu nicht  groß. Sie scheint sich keine Sorgen um die innere Sicherheit Deutschlands zu machen. Auch sonst schreckte diese Meldung unsere „Qualitätsjournalisten“ kaum auf.

 

 

Ach, ja, als Problem bezeichnete der Verfassungsschutz-Präsidentdie Tatsache, dass etwa 70 Prozent der Einreisenden keine gültigen Pässe vorlegen würden. 70 Prozent der täglich nach Deutschland einreisenden tausenden Menschen werden demnach nur aufgrund von eigenen Angaben registriert! Maaßen äußerte die Sorge, dass „mögliche Gefährder zwar in den Datenbanken gespeichert“ seien, aber nicht erkannt würden, „weil sie mit falschen Identitäten einreisen“. Fast teilnahmslos war die Nachricht am Rande erschienen, nein, es gab weder einen „Brennpunkt“ nach der „Tagesschau“ noch irgendwelche anderen Sondersendungen.

 

 

Spürst Du es? Wie es sich zuzieht? Die 20-jährige Tochter von Bekannten aus Norddeutschland wurde kürzlich von mehreren Männern aus Nordafrika vergewaltigt, stundenlang. Drei Wochen lang lag sie schwerverletzt auf der Intensivstation. Sie wird wohl überleben, doch sieist nicht mehr an sprechbar. Die Verwandten mussten eine Erklärung unter schreiben, den Fall nicht öffentlich zu machen. Sie sind nicht die einzigen im Land.

 

 

Nein, dies ist nicht mehr mein Land. Der Abschiedsschmerz bohrt, er will gehört werden. Ich nehme ihn ernst, ich nehme ihn an. Die Amseln singen so schön wie nirgendwo sonst auf der Welt Vögel singen können. Der Duft meinerWälder, die von Sonne durchfluteten  Lichtungen, die anmutigen Täler und Höhen, ach, wie seid Ihr so schön. Es tut so weh.

 

 

Die Autorin: Eva Hermans Buch »Das Eva- Prinzip« erreichte 2006 hunderttausende Leser. Weitere Bestseller über Medien, Familie, Mutterschaft und Spiritualität folgten. Die ehemalige ARD-Moderatorin, die 1958 in Emden geboren wurde, lebt in Hamburg.

 

Die Kolumne: Zwei Publizisten reden Klartext. Immer abwechselnd, immer ohne Scheuklappen und immer exklusiv in der PAZ. Dem Zeitgeist „Gegenwind“ gibt der konservative Streiter Florian Stumfall. „Frei gedacht“ hat Deutschlands berühmteste Querdenkerin Eva Herman.

 

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

Zitat

Eine schlechtere und dreistere Bildfälschung auf der Titelseite einer deutschen Tageszeitung hat es wohl in jüngster Zeit nicht gegeben. Die drei abgebildeten europäischen Volksvertreterverräter bejammern angeblich in Trauer vereint den Germanwings-Absturz. Tatsächlich aber sind die drei Politversager auffallend unprofessionell in das Bild eingefügt worden. Die Schnittkanten um die Personen sind deutlich zu sehen.

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

Na und? Ist doch nur ein Bild… Natürlich, der Springer-Konzern hatte gerade kein authentisches Bildmaterial zur Verfügung. Das wird es sein. Es geht doch nur um die Kernaussage der Trauer.

Wirklich? Der Springer-Konzern war nicht in der Lage, ein authentisches Bild für die Titelseite seiner wichtigsten Zeitung zu beschaffen?

Oder ist es vielmehr die Annahme der Redakteure, das Klientel wäre inzwischen so verblödet, dass es solche Fälschungen in der tränenverschleierten Phase der Unglücksbewältigung ohnehin nicht erkennt und man sich deshalb gar keine Gedanken um eine seriöse Berichterstattung machen muss um das eigene Schmierblatt unter das Volk zu bringen?

Werden nicht allerorten Bilder gefälscht? In der Ukraine… zur Rechtfertigung des völkerrechtswidrigen Irak-Krieges…

Auch hier sind es ja „nur“ Bilder. Wie auch beim Marsch der Millionen in Paris. Unter 20 Opfer, und schon marschieren Millionen? Wirklich?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Auch hier nur ein bischen Lügenpresse für das verblödete Stimmvieh. Da kann man jetzt wohl kaum einen Marsch der Milliarden für die Opfer des Germanwings-Fluges erwarten – obwoh das bei einfacher Hochrechnung der Opferzahl und der BSE-Absonderung (Betroffenheit, Schockiertheit, Entsetzen) der Volksvertreterverräter obligatorisch wäre. Vor allem aus zwei Gründen: Milliarden werden dann doch schnell unglaubwürdig, da ist die Finanzbranche schon weiter, hier wirken Millionen schon lächerlich klein. Und vor allem: wie fälscht man einen Marsch der Milliarden ohne das der durchschnittliche Gutmensch es merkt?

Und der trauernde Mariano Rajoy? Ein trauernder Saubermann? Oder vielleicht tatsächlich ein Volksverräter? Kratzt man an der Oberfläche, wird schnell klar: das letztere ist der Fall, wie u.a. auch der Spiegel zu berichten weiss: „Die spanischen Konservativen sollen seit 1990 schwarze Kassen für Schmiergelder geführt haben. Das ergab eine offizielle Untersuchung. Unter den Mitwissern soll auch Ministerpräsident Rajoy gewesen sein.


„Je suis Germanwings“ – und Sie? + Suizid-UPDATES von 17:30 Uhr (26.03.)

Quelle: Von am auf Compact-Online

Der untere Artikel wurde heute Vormittag freigeschaltet. Jetzt, um 17 Uhr, gab es Neuigkeiten zum Absturz der 4U9525-Maschine, die das Geschriebene nicht relativieren, aber dem Gesamtszenario eine neue Pointe verliehen. Wir haben deshalb dieses Up-Date in Fettbuchstaben vorgeschaltet.

Auf der Pressekonferenz von Germanwings hieß es, man habe den Voicerekorder ausgewertet. Das Resultat habe dem Rätsel eine schockierende Wendung verliehen. Offensichtlich habe der Co-Pilot das Flugzeug zum Abstürzen gebracht. Als der Pilot das Cockpit verließ, habe der Co-Pilot seine „Chance“ genutzt. Vermuteter Grund: Selbstmord. Im Spiegel-Live-Ticker empört sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr: „Wenn ein Mensch 149 Menschen mit in den Tod nehme, dann sei das Wort Selbstmord für ihn nicht zutreffend.“ Der Co-Pilot habe seine Ausbildung für Monate unterbrochen (was sagt das?). Jedenfalls gelobt Spohr künftig Besserung: “Wir werden uns mit allen Experten hinsetzen und überlegen, was man bei der Auswahl und der Ausbildung der Piloten verbessern kann.” Also psychologische Tests nicht nur bei der Aufnahme, sondern regelmäßig? Ob das den 4U9525-Absturz verhindert hätte?

Immerhin behaupten Nahestehende des „Selbstmörders“ Andreas L., dass er so „lebensbejahend“ und „höflich“ gewesen sei. So gar nicht auf Kamikaze-Trip (Auch das kriegt man nach jedem Promi-Selbstmord zu hören). Nur ein Nachbar habe gesagt, Andreas L. sei wegen Depressionen behandelt worden.

Interessant ist die Parallele zur malaysischen MH370, deren Verschwinden (und Absturz-Spekulationen) ja auch mit plötzlicher Todessehnsucht des Co-Piloten erklärt wurde. Ist da eine neue Pilotenkrankheit in Anmarsch? Bildet dieser Berufstand die neue suizidale Burn-out-Avantgarde? Man darf gespannt sein.
(Stand: 26.03. 17:30 Uhr)

_von Harald Harzheim

An manchen Tagen lohnt die BILD-Lektüre eben doch! Immer dann, wenn eine Katastrophe geschehen ist. Nicht wegen der blutroten Farbfotos (sorry, da hat das Internet inzwischen Schärferes zu bieten), sondern wegen der ungebremsten Offenheit, mit der vox-populi-Autoren aufdringlichste Identifikations-Forderungen erheben und naivste Reaktionen bejubeln. Nein, das ist keine weitere Bild-Beschimpfung (wäre die noch nötig?). Viel grausamer ist die Feststellung, dass solcher Unsinn auch andere Medien und das öffentliche Geschwätz beherrscht.

Gestern verunglückte die 4U9525-Maschine in den Alpen. 150 Menschen starben. Das ist schlimm. Außerdem starben gestern mehrere tausend Menschen in Krankenhäusern: an Krebs, Viren und anderen Naturprodukten. Verreckten tausende an Hunger, an Körperverschleiss und anderen Gewalteinwirkungen. Weltweit. Interessiert jedoch keine Sau. Nur bei dem Flugzeugunglück prangt die Schlagzeile „Warum?“ Dieses naive Warum ertönt regelmäßig nach Unfällen, Attentaten und Amokläufen. Aber es fragt nicht wirklich nach der Ursache (Die würde der Fragende gar nicht hören wollen). Es artikuliert lediglich Fassungslosigkeit, die entsteht, weil das zugrundeliegende Weltbild zu naiv, zu primitiv ist. Denn Welt, Leben und Natur sind vollkommen amoralisch. Ihr ihr entsteht und wird zerstört. Non-stop und ohne Grund: „Welt – ist von Erz: / Ein glühender Stier, – der hört kein Schrein./ Mit fliegenden Dolchen schreibt der Schmerz / Mir in’s Gebein: / ,Welt hat kein Herz, Und Dummheit wär’s, ihr gram drum sein!’ ” (Friedrich Nietzsche)

Solche Nicht-Akzeptanz verbietet auch den Unfall (Un-Fall). Niemand darf krepieren ohne den Nachruf: Er könnte noch leben, wenn…(hier kann man Beliebiges einsetzen). Soll heißen: Der Tod war vermeidbar, wird künftig unterbleiben, wenn wir alle nur schön aufpassen. Amen. Auch bei der 4U9525 sucht man auf Hochtouren. Was sagt die Blackbox? Wer trug Schuld? Auf wen oder was können wir’s diesmal schieben? War’s ein Pilotenfehler? Oder das böse Bodenpersonal? Die Live-Ticker laufen auf Hochtouren. Klar hat die Lufthansa Angst vor künftigem Negativimage als Grufthansa. Aber es geht vor allem um die (absurde) Versicherung, dass der Tod vermeidbar sei. Wir können ewig leben – wenn wir perfekt sind!

Aus derselben Wurzel entspringt der Identifikations-Terror mit den Verunglückten: Das Leid der Hinterbliebenen wird solidarisch schön verteilt, eine gemeinsame Katharsis durch tränentriefende TV-Berichte herbeigeredet. (Wie wär’s mal mit „Je suis Germanwings?“) Wer nicht mitheult, ist ein Unmensch. Angehörige überkübelt man mit therapeutischen und spirituellen Angeboten. Welche Angst steckt hinter solcher Hysterie? Als müsste die Leere, die solche Katastrophen hinterlassen, sofort wieder gefüllt werden. Wie bei einer Maschine, wo Störung baldigen Funktionsausfall befürchten lässt. Schnell wieder zusammenkleben. Keine Zeit lassen. Damit keine tieferen Risse entstehen.

Deshalb auch der Besuch der Absturzstelle durch Merkel und Hollande. Von Amtsträgern, die bei dem Leid, das sie verhindern könnten (soziales Elend, Ausbeutung oder Hungersnot) elendig versagen. Immerhin erkannte der Bild-Kommentator: „Dies sind die dunklen Tage im Leben der Kanzlerin. Bei Katastrophen wie dem Absturz der Germanwings-Maschine ist auch Angela Merkel machtlos.“ Welch Einsicht! Nach jeder Tragödie folgt das Satyrspiel. Dafür sorgen die Medien.

Eine weitere Analyse des medialen Betroffenheits-Terrors finden Sie hier.