Linker Mob lässt Leipzig brennen

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Quelle: NZZ
Tag der Gewalt
Proteste gegen einen Demonstrationszug von Rechten und Neonazis, der im alternativen Stadtteil Connewitz enden sollte und als Provokation angelegt war, sind von linksextremen Autonomen vereinnahmt worden. Leipzig erlebte einen Samstag der Gewalt.
  • von Joachim Güntner, Leipzig

Mancher alte Antifaschist, der seine Haltung im Kampf gegen das Hitlerregime ausgebildet hat, würde sich im Grabe umdrehen, könnte er beobachten, zu welchen Aktionen sich seine vermeintlichen Erben von der «Antifa» hinreissen lassen. Leipzig gab dafür am Samstag das böse Beispiel. Verletzte Polizisten und Demonstranten, brennende Mülltonnen und Autoreifen, fliegende Pflastersteine, eingeworfene Scheiben von Läden kleiner Händler boten in Leipzigs Südvorstadt ein Bild, welches den Oberbürgermeister der Stadt von «offenem Strassenterror» sprechen liess.

Den Anlass dazu hatte eine Demonstration von rechts aussen gestiftet, zu der die Organisationen «Die Rechte», «Offensive für Deutschland» und «Thügida» (Thüringens Ableger der Pegida) aufgerufen hatten. An Schärfe gewann dieses Vorhaben schon im Vorfeld durch den mehrheitlich neonazistischen Charakter der Initiatoren sowie durch den Umstand, dass die Rechten den Leipziger Stadtteil Connewitz zum Zielort erkoren hatten. Connewitz gilt das Zentrum der linksalternativen Szene, es gerät immer einmal durch Anschläge und Krawalle von Linksautonomen in Verruf, ist aber vor allem ein bunter und sehr lebendiger Kiez. Die Ankündigung der Rechtsextremen, ausgerechnet dort aufzumaschieren, war eine klare Provokation. Zu fürchten war, dass nicht nur die alternative Szene Widerstand mobilisieren würde, sondern dass sich auch zahlreiche linksextremistische Randale-Touristen auf den Weg nach Leipzig machen würden. So ist es denn auch gekommen.

Einen machtvollen Sternmarsch hatten die Rechten angekündigt, am Ende aber reichte es nur zu einem Block aus kaum mehr als 130 Demonstranten, die sich mit einer einzigen Route begnügen mussten – die Stadt Leipzig hatte dies angeordnet und zugleich den Streckenverlauf auf die Südvorstadt begrenzt. Der Wunsch der Neonazis auf einem Statement in Connewitz und dem «Besuch» des dortigen Weihnachtsmarktes blieb also ein Wunschtraum. Allerdings kamen die Auflagen des Ordnungamts sehr spät; überhaupt hätten sich die Verantwortlichen der Stadt fragen müssen, ob die Wahrung des öffentlichen Friedens nicht ein Verbot der ganzen Veranstaltung erfordet hätte. Dass es zu Eskalationen der Gewalt kommen würde, war von vornherein klar. Achthundert Polizisten aus mehreren Bundesländern hatte man herangezogen, dazu Wasserwerfer und Räumungspanzer.

Erste Brände und eingeschlagene Ladenfenster hatte es schon in der Nacht auf Samstag gegeben. Die Linkspartei meldete den Einbruch in eines ihrer Büros, was mutmasslich auf das Konto von Rechten geht. Die sozialen Netzwerke überschlugen sich mit Nachrichten und Voraussagen und heizten die Stimmung auf. Als sich der kleine Haufen der Rechtsextremen am frühen Nachmittag versammelte, war erkennbar, dass er aller martialischen Auftakt-Reden zum Trotz in Leipzig keine Erfolge würde feiern können. Jede grössere Strassenkreuzung der Südvorstadt war von Gegendemonstranten überlaufen. Insgesamt sollen es 2.500 gewesen sein, davon tausend gewalttätige Linksextreme – ein untypisches Verhältnis für Leipzig, denkt man etwa an die weitgehend friedfertigen Anti-Pegida-Demonstrationen des letzten Winters zurück.

Der Spuk der Rechten war nach anderthalb Stunden schon wieder vorbei, jedoch konnte von Ruhe auf den Strassen keine Rede sein. Die linksextremen Autonomen blieben auf Krawall gebürstet. Flackernde Feuer, Blaulicht, detonierende Böller, zersplitternde Glasflaschen, verstreute Pflastersteine, vorpreschende Einsatzkommandos, flüchtende Randalierer, mit Wasser und CS-Reizgas geräumte Kreuzungen und das schwere Gerät der Polizei gaben der Karl-Liebknecht-Strasse, Leipzigs Kneipen-Meile, das Gepräge eines Ausnahmezustands. Samariter verarzteten die vom Reizgas Getroffenen, friedliche Demonstranten suchten Schutz in Hausfluren.

Der linksalternativen Connewitzer Szene leisteten die vermummten Autonomen mit ihrem „Beistand“ einen Bärendienst. Manchem Bürger wird in Erinnerung bleiben, dass die von der Polizei eskortierten Neonazis gewaltfrei agierten – es blieb ihnen auch kaum anderes übrig –, während selbsternannte Antifaschisten ihrer Lust an Verwüstung die Zügel schiessen liessen. Die ursprünglichen Motive der Gegendemonstration geraten darüber in Vergessenheit: nämlich die ungeschützten Flüchtlingsunterkünfte am Rande der Demonstrations-Route vor Übergriffen zu bewahren und klarzustellen, dass völkische und rechtsextreme Artikulationen im Leipziger Süden keinen Resonanzraum finden. So aber hat sich nur die alte Wahrheit bestätigt: «Les extrêmes se touchent.» Man musste nur einmal den rechten Demonstranten lauschen, ihren Verbalattacken auf den «Systemterror der regierenden Meinungsmacher», ihrem Antikapitalismus oder ihrer Selbststilisierung zu «Kriegern» und zur letzten Bastion des «Widerstands» gegen die Politik von oben, um zu wissen: Zwar werden die Akzente jeweils anders gesetzt, die Tonart aber ist bei linken wie rechten Extremisten die gleiche.

Die Grenzkontrollen sind nur Show

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FB_August

Was jeder einzelne jetzt tun kann, um Deutschland vor der Überflutung zu schützen!

Der gestrige Beschluss der Bundesregierung, endlich wieder Grenzkontrollen einzuführen, um den Asylantenzustrom zu begrenzen, war ein Placebo, um den Unmut in der Bevölkerung zu sedieren. Auch Der Spiegel spricht heute von einer “Show der Stärke” und verweist auf den genauen Ablauf an den bayrischen Kontrollstationen:

“In dem aktuellen Befehl zum Grenzeinsatz heißt es zwar, illegal Einreisende, die kein Asylbegehren äußerten, sollten abgewiesen werden. In der Praxis jedoch tritt dieser Fall nach Aussagen von Beamten so gut wie nie ein. ‘Alle geben sich als Syrer aus’, sagt ein in Bayern stationierter Bundespolizist, ‘selbst wenn sie ganz offensichtlich Schwarzafrikaner sind.’ Nach der Registrierung schickt die Polizei die Flüchtlinge dann zu den regionalen Erstaufnahmestellen – wie bisher.”

Mit anderen Worten: Wir werden weiter verarscht! Weiter kommen Asylbetrüger hierher und lachen den Polizisten ins Gesicht, weil sie wissen, dass sie nicht abgeschoben werden. Wenn Gabriel heute schon sagte, es kommen bis Jahresende eine Million, darf man bei Fortdauer dieser Zustände gerne von 1,2 Millionen ausgehen.

Trotz aller praktischen Schwächen ist der Beschluss der Bundesregierung zu den Grenzkontrollen ein Eingeständnis, dass die vorherige Grenzöffnung ein schwerer Fehler war. In diese offene Flanke der Zuwanderungslobby kann man hineinstoßen.

Nun ist die Stunde, wo es auf jeden einzelnen ankommt. Was kann jeder tun?

  1. Wenn Sie in Grenznähe wohnen: Gehen Sie zu den Grenzkontrollposten, bedanken Sie sich bei den Beamten, bringen Sie Kuchen und Blumen mit! Zeigen Sie Willkommenskultur – aber nicht gegenüber den Grenzstürmern, sondern gegenüber den Grenzschützern. Wo viele Bürger mit diesem Ansinnen kommen, kann man einen zivilen “Bürgerkontrollpunkt” in Grenznähe einrichten, der den Beamten bei ihrer Arbeit den Rücken stärkt. Fraternisierung zwischen Volk und bewaffneten Organen – das muss die Losung sein. Polizei und Armee sind Söhne des Volkes, dürfen sich nicht von der Regierung missbrauchen lassen. Vor allem mit viel Liebe und Zuwendung dafür sorgen, dass die Beamten auch gegen Asylbetrüger vorgehen. Dokumentieren Sie Übergriffe der Asylforderer und veröffentlichen Sie diese auf Facebook etc. UND schicken Sie sie an redaktion@compact-magazin.com.
  2. Besuchen Sie die Kundgebungen von Pegida (Dresden) und Legida (Leipzig), auch ähnliche Kundgebungen in Meißen und Freital diese Woche, auch -gida-Aktionen in Westdeutschland. Letztere sind bisher politisch manchmal irrlichternd gewesen – aber in der aktuellen Situation darf das kein Grund sein, NICHT hinzugehen; vielmehr muss man erstrecht dort hingehen und für ein bürgerliches Profil dieser Aktionen sorgen und das Spektrum der Teilnehmer zu verbreitern versuchen.
  3. Rütteln Sie Nachbarn, Kollegen, Freunde auf! Bestellen Sie sich unsere neue Sonderausgabe COMPACT-Spezial Nr. 7 “ASyl. Die Flut – So wird Deutschland abgeschafft” und geben Sie Exemplare weiter. Das überzeugt jeden. Hier bestellen.
  4. Stärken Sie COMPACT, das Magazin für Souveränität, durch ein Abo oder verschenken Sie ein Abo weiter!
  5. Beteiligen Sie sich an weiteren Beratungen zur Organisierung des Widerstandes im “Querfront”-Format: Bei COMPACT-Live am 16.9. in Berlin und am 24.9. in Dresden (mit Götz Kubitschek/Sezession und meiner Wenigkeit), vor allem aber am 24. Oktober bei der COMPACT-Konferenz “Freiheit für Deutschland”, die wir aus aktuellem Anlass um das Thema Asylnotstand erweitert haben. Ein Vertreter der ungarischen Regierung ist eingeladen, zur Abschlussdebatte kommen Kubitschek und ein Vertreter der Identitären Bewegung. Das wird wichtig!

Demonstrationsverbot wegen angeblicher Terrordrohung?

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Die Dresdener Polizei hat die PEGIA Demo für den heutigen Montag, 19.01.2015, wegen Terrordrohungen verboten. Damit gesteht die Dresdener Polizei ein, dass sie nicht in der Lage ist, die öffentliche Ordnung unter Wahrung demokratischer Prinzipien aufrecht zu erhalten.

Da hilft dann nur eines: Widerstand dem Feind im eignen Land!

Grundgesetz II. Der Bund und die Länder (Art. 2037)

 Artikel 20:

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Polizeidirektion Dresden - Pegida Demonstrationsverbot - Kapitulation vor islamistischem Terror - Seite 1

Polizeidirektion Dresden – Pegida Demonstrationsverbot – Kapitulation vor islamistischem Terror

Polizeidirektion Dresden - Pegida Demonstrationsverbot - Seite 2

Polizeidirektion Dresden – Pegida Demonstrationsverbot – Kapitulation vor islamistischem Terror

Terroristen (mit Migrationshintergrund?) töten Zeichner von Mohammed-Karikaturen

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In der Zentrale des Magazins „Charlie Hebdo“ in Paris haben Unbekannte mit Maschinengewehren um sich geschossen. Frankreich hat die höchste Terrorstufe für Paris ausgerufen.

Quelle u.a.: DIE ZEIT, Süddeutsche Zeitung

Was jetzt schon klar ist und was deutlich gesagt werden sollte: Diese Unbekannten sind eben doch nicht so unbekannt wie überall behauptet. Einiges ist schon klar: es sind Islamisten. Und Islamisten in der EU haben fast alle einen wunderbaren Migrationshintergrund.

Weiterführendes zu diesem Thema:

Der Islam ist Teil von Deutschland (behaupten Volskvertreter: Merkel, Wulff)! Mehr Toleranz bitte (wieder Merkel), Ihr Nazischweine (Bundestürke Cem Özdemir)!

Der Islam ist kein Teil von Deutschland (meinen über 50% der Deutschen).

Wenn nun aber kriminelle Ausländer mit Migrationshintergrund (zu allem Überfluss vielleicht noch mit Deutschem Pass [im Fall von Cem Özedmir sogenannte Bundestürken], was sie zum Glück noch lange nicht zu Bio-Deutschen macht – man erkennt sie auch mit deutschem Pass als fremdartig und von Deutschenhass zerfressen, oder gar mit parasitärer Doppelstaatsbürgerschaft), die sich auch noch Volksvertreter nennen und als Abgeordnete im deutschen Bundestag von Steuergeldern schmarotzen, friedliche PEGIDA-Demonstranten ungestraft als Nazischweine beschimpfen dürfen oder vielleicht sogar aus lauter politischer Korrektheit heraus beschimpfen müssen, was ist denn dann die angemessene Bezeichnung für Menschen islamischen Glaubens in Europa angesichts des Terroranschlags in Paris? Denn von PEGIDA-Anhängern sind solche Anschläge auf islamische Einrichtungen ganz sicher nicht zu erwarten. Selbst Budestürke Özdemir hat (vermutlich sogar im Drogenrausch) noch so viel Verstand, dass der die PEGIDA-Aktivisten nicht als Terroristen bezeichnet. Und Deutschland wird wohl wegen PEGIDA auch nicht die höchste Terrorstufe für Dresden ausrufen, so lange Bundestürke Özdemir und seine Kollegen Volksvertreter nicht auf Crystal Meth umsteigen.

PEGIDA-Anhänger => Nazischweine (Zitat Cem Özdemir)

Naiz => extrem böse

Schwein => Beleidigung, wenn Menschen so bezeichnet werden

Migranten => Migrantenschweine?

Migrant => extrem gutartig, dringend benötigt, Facharbeiter, Steuerzahler

Schwein => Beleidigung, wenn Menschen so bezeichnet werden

==> bei direktem Vergleich nicht halb so schlimm wie die Beleidigung der PEGIDA-Anhänger durch den islamistischen Bundestürken Özdemir

Islamisten => Islamistenschweine?

Islamist => harmlos, starkes Glaubensbekenntnis, im Namen der Toleranz herzlich willkommen im Abendland

Schwein => Beleidigung, wenn Menschen so bezeichnet werden

==> bei direktem Vergleich nicht halb so schlimm wie die Beleidigung der PEGIDA-Anhänger

Cem Özdemir => Kanakenschwein?

Kanake => anderes Wort für Mensch, Angehörige des südpazifischen Kanak-Volkes oder auch Mitglieder einer Türkenband, sogenannte Musiker und Freunde des Türken Cem Karaka (Namensverwandschaft mit Özdemir?)

Schwein => Beleidigung, wenn Menschen so bezeichnet werden, hier besondes schlimm: Moslems haben ja ein Problem mit dem Tier „Schwein“ als solches, gilt es doch als unrein.

==> bei direktem Vergleich nicht halb so schlimm wie die Beleidigung der PEGIDA-Anhänger, das mit dem Schwein ist natürlich problematisch, die Cem Özdemirs dieser Welt greifen statt zum Schweinesteak halt lieber zum selbstgezüchteten Joint.

Alles in allem ist Cem Özdemir ganz sicher kein Kanakenschwein. Es will sich ja niemand, der halbwegs bei Verstand ist, mit diesem Bundestürken auf eine Stufe stellen oder sich gar von ihm verklagen lassen. Und wenn man es denn täte, müsste man ja in absehbarer Zeit mit Blutrache oder einem sonstigen  Attentat rechnen. Also besser Schnauze halten und eine satte Spende an Brot für die Welt überweisen! Denn Brot für die Welt bedeutet Asylanten für Deutschland, und die brauchen wir dringend als Fachkräfte, Steuerzahler und Ersatz für Bio-Deutsche.

Erfahren Sie mehr über den Geisteszustand des Bundestürken Cem Özdemir…

Abgeordneter mit Migrationshintergrund bezeichnet PEGIDA Anhänger als „Nazischweine“

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CemOezdemirCem Özdemir bezeichnet die PEGIDA-Anhänger auf Twitter als Nazischweine.

Das kommt dabei raus, wenn man kriminellen Ausländern Immunität gewährt. Sie züchten Hanfpflanzen auf ihrer Dachterasse und beleidigen ungestraft Menschen, die von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung im freiesten Staat auf Deutschem Boden gebrauch machen.

Özdemir filmt sich neben Hanfpflanze

Quelle u.a. ZEIT ONLINE

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Rechtsberatung zur Strafbarkeit von Hanf-Anbau und zur Begriffsdefinition „Anbau“ finden Sie (auch als nicht straffälliger Migrant) hier.

Und so sehen sie unzensiert aus, diese verdammten Nazischweine:

Hier eine gute Analyse zur Nazischwein-Propaganda:

Josef Raddy: Der Nazi-Vorwurf gegen Pegida

Josef Raddy, bekannt durch seine Mathematikvideos, hat ein politisches Video zur Pegida erstellt. 

Quelle u.a.: PI-NEWS.net

 

Die Stunde der Welterklärer

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Die Stunde der Volksverhetzer Welterklärer

Während in Dresden und vielen anderen deutschen Städten die Stunde der Patrioten schlägt, schlagen in den Regierungsgebäuden und Ministerien, den Redaktionsstuben und Sendezentralen, den Think Tanks und Welterklärungsfabriken die Volksverhetzer Welterklärer wild um sich. Sie haben jetzt ihre allerletzte große Stunde.

(Von Iuvenal – Quelle: PI-NEWS.net)

Die Volksverhetzer Welterklärer erklären uns, warum wir nicht sind, wer wir sind, warum wir nicht wissen, was wir wissen, und warum wir nicht wollen, was wir wollen. Aus Liebe zum Vaterland destillieren sie Hass, aus Patriotismus Fremdenfeindlichkeit und aus der Ablehnung der Islamisierung Verachtung der Muslime. Bei näherem Hinsehen sind es aber die diffusen Ängste nicht der Demonstranten, sondern der Volksverhetzer Welterklärer selbst, die so in den Diskurs hineingetragen werden. Denn die professionellen Lügen der Volksverhetzer Welterklärer zerbrechen an einer wachsenden, zunehmend unüberbrückbaren kognitiven Dissonanz.

Beispielhaft sei hier der Mitherausgeber der FAZ, Berthold Kohler, herausgegriffen, der in seinem jüngsten Pegida-Verriss der Weisheit letzten Stuss Schluss gefunden hat. Eine Analyse seines Ergusses ist hilfreich, weil sie aufzeigen kann, wie das Unbehagen der Eliten am eigenen Ungenügen sich in der Schelte am Pöbel da draußen abarbeitet.

Das hebt schon mit der Überschrift an:

Pegida-Proteste: Schrecklich einfach

Aus Sicht der Welterklärer darf die Welt nicht einfach sein, ziehen sie doch ihre Legitimität aus der vielbeschworenen Komplexität der Welt, die es erforderlich mache, sie den Unwissenden durch die Wissenden täglich neu zu erklären. Es geht hier also um die Sicherung des Interpretationsmonopols der Eliten. Wie die Aristokratie der Antike, die Kirche im Mittelalter und die Parteiorganisation in totalitären Systemen gibt es eine Gruppe von Menschen, die für sich in Anspruch nimmt, die Komplexität der Welt reduzieren und die unübersichtlichen Systeme so aufschlüsseln zu können, dass sie den kindlich unreifen Massenmenschen erstmals ansatzweise zugänglich werden. Was einfach ist, ist schrecklich einfach, denn es ist schrecklich, wenn das Interpretationsmonopol durch den Prozess der Aufklärung angegriffen wird, in dem die Menschen anfangen, sich der fremden Leitung ihres Verstandes zu entledigen und selbst zu denken. Genau das aber kann geschehen, wenn den Bürgern vorgeschrieben wird, sich bereichert zu fühlen, während es ihnen finanziell immer schlechter geht, während wachsende Horden in Deutschland einfallender Fremder es sich auf ihre Kosten immer besser gehen lassen. Die Alltagserfahrung ist dann mit der politisch korrekt gebotenen Sichtweise schlechthin nicht mehr zur Deckung zu bringen, was sich in Irritation, Ablehnung und schließlich Empörung artikuliert.

Die Mystifikation der Welt wird aber konsequent mit der Erklärung

Pegida ist nur die Spitze des Eisbergs.

fortgesetzt. Denn bekanntlich liegt bei einem Eisberg das Wesentliche unter der Wasseroberfläche. Dieses Wesentliche zu erkennen, zu kennen und zu vermitteln, nehmen professionelle Welterklärer seit der altägyptischen Priesterschaft für sich in Anspruch und fahren damit sozial und finanziell gut. So sollen auch die Leser glauben, der Hohler Kohler habe ein Sonderwissen, das er aus humanitärer Gesinnung mit uns zu teilen bereit sei. Wir aber haben ein solches Sonderwissen nicht, denn wir wissen ja nicht, was unter der Wasseroberfläche lauert.

In der Bildunterschrift

Wir sind das Volk?

wird die zentrale Aussage der friedlichen Demonstranten, das deutsche Volk als Querschnitt von Eigenschaften, Einsichten und Meinungen zu repräsentieren, in Frage gestellt. Es ist das Fragezeichen, das hier als priesterliche Technik zum Einsatz kommt. Denn es handelt sich ja nicht um eine ernsthafte Frage, die einer vernünftigen Analyse unterzogen und mit Argumenten pro und contra oder mit kausalen Gründen, die einer wissenschaftlichen Nachprüfung standhalten würden, einer Antwort zugeführt werden soll. Sondern das Fragezeichen gibt selbst schon die Antwort, wie eine rote geschlängelte Linie des Lehrers unter einem falsch geschriebenen Wort in einer ungenügend ausgefallenen Klassenarbeit eines ungezogenen und unaufmerksamen Schülers. Es impliziert, dass ein Wissender von hoher Warte entschieden hat, dass die da unten – also das Volk – nicht das Volk sind. Die kontradiktorische Struktur der Aussage „Das Volk ist nicht das Volk“ kann einem FAZ-Granden natürlich nicht auffallen, da er das Volk von soweit oben betrachtet wie ein rüstiger Spaziergänger den Ameisenhügel, den er mit seinem Wanderstock aufwühlt. Da unten wuselt es, sagt er zu sich selbst. Es wuselt. Dann stößt er mit dem Stock zu, dreht ihn ein wenig hin und her, delektiert sich an der Panik der verwundeten Ameisen und setzt seinen Weg fort.

Ein solches absolut himmelhoch überlegenes Vorgehen setzt natürlich Autorität voraus. Und diese wird ausgeliehen, und zwar gleich mehrstufig:

Die Koalitionen der Kanzlerin werden immer größer. Der Appell Angela Merkels, nicht jenen zu folgen, die „mit Hass in den Herzen“ zu Demonstrationen gegen die angebliche Islamisierung des Abendlandes aufrufen, brachte ihr Lob von allen im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien ein, selbst noch von der Linken.

Die FAZ hat also Recht, weil die Bundeskanzlerin Recht hat. Und die Bundeskanzlerin hat Recht, weil alle im Bundestag vertretenen Parteien Recht haben. Und für die Demonstranten bleibt nach dieser Zuteilung von Autorität und Rechthaben von der knappen Ressource Recht nichts mehr übrig, das ihnen zugeteilt werden könnte. Die intellektuelle Dürftigkeit und rhetorische Plattheit seines Arguments („Die Mehrheit hat immer recht.“) entgeht dem FAZken indes ebenso wie der innere Widerspruch seiner Argumentationsstruktur – denn die Parlamentarier sind ja gerade nicht die Mehrheit, sondern eine erschreckend kleine Minderheit, die sich zu der Mehrheit der Bevölkerung immer mehr in einem Verhältnis autistischer Unzulänglichkeit und kommunikativer Inkompetenz ausweist.

Im messianisch anmaßenden Stil („Wahrlich, ich sage Euch!“) fährt der Propagandist des Mainstream weiter fort, indem er nicht eine Feststellung herleitet oder begründet, sondern sie mit der priesterlichen Formel „Es stimmt“ einleitet, um die Richtigkeit seiner Aussage einer Begründung zu entheben und einer Prüfung zu entziehen:

Es stimmt: Rechtsradikale machen sich die Demonstrationen zunutze.

Weder wird hier deutlich, wer mit den „Rechtsradikalen“ gemeint ist, noch wird erkennbar, welchen „Nutzen“ man aus ihnen ziehen soll, artikuliert sich doch bisher lediglich eine Unzufriedenheit der Bürger mit einer inkompetenten Immigrationsbewältigung, ohne dass Bezüge zur politischen Rechten oder zu radikalen Anschauungen konzeptionell greifbar oder zu befürchten wären. Letztlich gibt es niemanden, der mit dem gegenwärtigen Verlauf der Völkerwanderung glücklich sein kann, so daß die formelhafte Zuweisung der Artikulation nachvollziehbar auftretender Bedenken zu dem Schlüsselbegriff „rechtsradikal“ lediglich eine postmoderne Variante des „Anathema“ ist, also des sakralen Fluchs, der alle trifft, die sich der pontifikalen Gewalt nicht bedingungslos unterordnen. Es spricht für sich, dass sich ein abgewirtschaftetes Intelligenzblatt mit exponentiell sinkender Abonnentenzahl selbst eine solche hieratische Weihe zuspricht. Weihrauchgeschwängert geht es dann auch weiter mit unqualifiziertem, letztlich apolitischem Moralisieren:

Diese Leute und ihre Motive sind eine Schande und eine Gefahr für Deutschland.

Nicht nur, dass in dem gesamten Artikel des Regierungspropagandisten Kohler keine Besichtigung der „Motive“ der „Leute“ erfolgt – diese scheinen vielmehr von vornherein festzustehen, und es scheint auch von vornherein festzustehen, daß sie mißbilligenswert sind. Auch ohne Besichtigung der „Leute“ als auch der „Motive“ werden diese aber mit zwei Begriffen identifiziert, die keinen greifbaren Aussagegehalt haben, aber die Leser emotional manipulieren und moralisch einstimmen sollen.

Der Begriff der „Schande“ gehört in die Psychodynamik der Schamkultur und hat eigentlich in einer aufgeklärten westlichen Zivilisation nichts verloren. Schande gibt es dort, wo diffuse Ängste und archaische Rituale Denken und Handeln bestimmen und lang tradierte unverstandene Sitten und Gebräuche den klaren, aufgeklärten Vernunftgebrauch vernebeln: Die katholische Magd auf dem Dorfe hat ein uneheliches Kind in die Welt gesetzt; die junge türkische Muslima ist ohne männlichen Begleiter aus ihrer Familie abends in Begleitung eines Mitschülers gesehen worden. Brünstigkeit, Sommerschweiß und Sex schwingen in dem Wort „Schande“ mit und wollen so gar nicht zu dem geistigen Anspruch kompatibel sein, den die FAZ einige Nachkriegsjahrzehnte lang nicht ohne Geschick zu vertreten sich angeschickt hat, an dem sie aber nunmehr kläglich scheitert.

Der Begriff „Gefahr“ gehört in die Fachterminologie der Polizeirechtswissenschaft und bezeichnet eine Lage, in der es noch nicht zu einer konkreten Verletzung rechtlich geschützter Güter der öffentlichen Ordnung und öffentlichen Sicherheit gekommen ist, ein solcher Zustand aber durch ein Umkippen der sich entfaltenden Kausalfaktoren von der Gefährdung zur Verwirklichung einer Beeinträchtigung jederzeit zu besorgen ist. Gefährdungen sind damit immer konkret und normativ artikulierbar, etwa als Gefahren für Leib und Leben, für den Straßenverkehr, die Reaktorsicherheit oder die Betriebssicherheit einer forstwirtschaftlichen Holzzerkleinerungsmaschine. Wer nur ganz abstrakt-generell und nicht konkret-individuell von „Gefahr“ spricht, artikuliert indes keinen objektiv fassbaren Tatbestand einer sich entwickelnden Reihe von Kausalfaktoren, sondern er dünstet seine eigene diffuse Angst aus, eine unspezifische Furcht, die wie kalter Schweiß auf seiner kohlerschen Denkerstirn perlt und von dort unschöne optische und olfaktorische Noten entwickelt.

Die priesterlichen Techniken der Angstmache sind insoweit zugleich tiefenpsychologische Indikatoren erlebter und erlittener Existenzangst des FAZken, der sein hieratisches Interpretationsmonopol von Wirklichkeit in Gefahr sieht. Das (!) ist die wirkliche Gefahr: Die zentralisierte Deutungshoheit der Eliten schmilzt aufgrund der egalitären Strukturen des Internet und der Straße ab wie Schnee nach Ostern.

Das Internet ist denn auch für den FAZken deutlich angstbesetzt, es ist Ausdruck jener unaufhaltsam fortschreitenden Demokratisierung durch Egalisierung der Informationsgewinnung und Informationsverbreitung, die antiquierte Konzepte wie „Presse“, „Rundfunk“ und „Fernsehen“ in das historische Vergessen verweist und auf die Tatsache des geduldeten Nochvorhandenseins limitiert. Der Hassimpuls des existenzgefährdeten Informationspriesters richtet sich dann auch fokussiert auf die Strahlungsquelle seiner eigenen Bedeutungsschrumpfung bis hin zur Marginalisierung: Das böse Internet:

Dort tobt seit Jahren ein Aufstand gegen „das System“ und alle, die es tragen, in Berlin, in Brüssel, in Washington. Im Grunde geht es überall gegen die „herrschenden Eliten“: in der Politik, in der Wirtschaft, in den Medien.

Selten hat ein Exponent der noch herrschenden Eliten diese basisdemokratische Gefährdung der eigenen privilegierten Existenz so klar erkannt, und seine Angst verbal so unverstellt ausgeschwitzt. Der Angstschweiß der vorweggenommenen künftigen eigenen völligen Bedeutungslosigkeit ist das Odeur, das den Satzrhythmus durchwabert und den Worten ihre Duftnote gibt: Wir, die Elite in den Hauptstädten, in Politik, Wirtschaft und Medien, sind existenziell gefährdet, weil das Internet sich nicht als das beabsichtigte Instrument der Herrschaft über die Menschen herausgestellt hat, sondern als das stärkste Instrument zu ihrer Emanzipation seit Jahrhunderten. Denkt man in den drei evolutiv aufeinanderfolgenden Stufen Erfindung der Sprache – Erfindung der Schrift – Erfindung des Buchdrucks, so ist Erfindung des Internet die vierte Stufe der Befreiung des Menschengeschlechts von der Leitung des Verstandes durch Andere. Plötzlich kann sich jeder jederzeit über alles informieren, und das bedroht die Grundlage der bisherigen Elitenherrschaft, das Monopol auf Information und deren Fälschung, die Lüge. Lüge in der Politik (Propaganda), Lüge in der Wirtschaft (Werbung), Lüge in den Medien für Politik und Wirtschaft (Lügenpresse). Nicht nur in Pjöngjang, Rangun und Peking wird vor der Einebnung der Informationsasymmetrie zwischen Herrschenden und Beherrschten gezittert, sondern auch in Washington, Brüssel und Berlin. Und das ist die gute Nachricht, die sich hinter dem politisch korrekten Geschwurbel des FAZke versteckt wie der Bocksfuß unter einer zu kurz geschnittenen Gewandfalte.

Anstatt aufklärerische und machtkritische Ansätze zu reflektieren und gegebenenfalls zu widerlegen, wird ihnen der Universalentkräftungsbegriff

Verschwörungstheorie

entgegen gehalten, der eine postmoderne Variante der „Häresie“ oder „Ketzerei“, eine säkularisierte Form des Vorwurfs geistiger Sünde, darstellt. Abermals kommt also eine priesterliche Technik zum Einsatz, die den Geist vernebeln und die kritischen Geister bannen soll.

Der Wahrheit weit näher als der priesterliche Begriff der „Verschwörungstheorie“ kommt der ausgesprochene Hass auf die

Sehnsucht nach simplen Lösungen.

Insoweit erinnert die Journaille verdächtig an einen früheren Mathematiklehrer des Verfassers: Mathematisch unbegabt, logisch unelegant und charakterlich bockig, verfolgte er mit unnachgiebigem Hass die wenigen mathematisch Hochbegabten an der Schule, die seine eigenen, unbeholfenen, umständlichen und klobigen Lösungswege verkürzten und statt mehrerer Tafeln nur wenige Zeilen zur Auffindung und Präsentation eines Algorithmus benötigten. So auch der Hass der postmodernen Politpriester gegen „simple Lösungen“: Alles, was die Welterklärer, Zeichendeuter und Berufsschwätzer entbehrlich machen könnte, ist – aus deren Sicht – eine „Schande“ und – für sie selbst – in der Tat „gefährlich“. Dabei haben jahrzehntelange Vergleichsuntersuchungen zwischen professionell gemanagten Fonds und solchen, die nur einen Index abbilden, längst gezeigt: Komplexe Lösungsstrategien sind nicht besser als einfache, sondern schlechter, und sie sind dazu noch teurer, weil die unnützen Experten auch noch bezahlt werden müssen. Und das gilt auch für viele andere Lebensbereiche, etwa die Medizin, wo aufwendige diagnostische Verfahren sich immer häufiger den evidenzbasierten Regeln erfahrener Praktiker unterlegen zeigen. Weniger ist mehr. Einfacher ist besser. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Gerd Gigerenzer, hat hierzu gerade ein auf jahrzehntelanger Forschung basierendes, aber gut lesbares Buch vorgelegt, das als Pflichtlektüre gelten kann. Praktisch auf jeder dritten Seite stellt er die Interessenkonflikte zwischen bevormundenwollenden Politikern, plünderungswilligen Fondsmanagern und raffgierigen Pharmagiganten einerseits und mündigen, aufgeklärten Bürgern andererseits an den Pranger und weist mit empirischen Untersuchungen in hunderten von Endnoten dezidiert nach, dass in einer ungewissen Welt mit unbekannten Parametern einfache Heuristiken wie „kaufe nur, was Du kennst, in der Regel wird es das erfolgreichere Unternehmen mit dem besseren Produkt sein“ komplexen Value-at-risk-Berechnungen mit aufwendiger mathematischer Modellierung himmelhoch überlegen sind. Zutreffend stellt er aber auch dar, dass diejenigen, die sich priesterlicher Techniken bedienen, um uns „simple“ Konzepte und Lösungen auszureden, in aller Regel von Interessenkonflikten und unredlichen Motiven geleitet sind.

Die intellektuelle Unredlichkeit und paternalistische Bevormundung, die die Pseudo-Eliten bei der Verführung der Massen leitet, sickert denn auch immer wieder durch die glänzend, aber dünn aufgetragene Patina der Kohler’schen Propagandaparolen durch:

Waren die Deutschen in Ost und West jemals freier? Noch nie ging es ihnen so gut wie jetzt.

Hier werden zwei unterschiedliche Rechengrößen – Freiheit und Wohlstand – unbesehen miteinander identifiziert. Denn aus Sicht der Eliten bedeutet Freiheit ihre eigene ökonomische Freiheit: Es geht ihnen gut, weil sie sich etwas leisten können. Andere Menschen sollen das gefälligst ebenso sehen und sich nicht beschweren, solange der repräsentative Median der Bevölkerung mehr als nur elementare Bedürfnisse finanzieller Art zu stillen vermag. Dass es daneben auch andere, nichtökonomische Bedürfnisse, Motive und Sehnsüchte geben kann, etwa nach Identität, Bedeutung und Sinn, will in einen Hohlkopf Kohlkopf Kohlerkopf aber nicht hinein, weil er materialistisch fixiert ist und deshalb Freiheit und Wohlstand verwechselt. Die Jugendlichen in Hongkong, denen es materiell gut geht, die aber dennoch wochenlang gegen das autoritäre Regime demonstriert haben, wissen es besser als der satte, selbstzufriedene und indolente FAZ-Greis. Und die Menschen in Dresden anscheinend auch.

Höhnisch spielt der FAZke dann seinen letzten Triumph aus. Die Kritiker bewege nur der

Hass auf Menschen, die erfolgreich(er) sind und schon deswegen korrupte Schweine sein müssen.

Da freilich lässt er tief blicken: Mit der Selbstbeweihräucherung des Erfolgreichen mischt sich halbbewusst die bittere Einsicht, wie andere ihn sehen müssen, und warum.