Lügenpresse manipuliert im Sinne der etablierten Politversager und deren politischer Korrektheit (Krankheit)

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Kampagnenjournalismus aktuell: Wie der Mainstream versucht, Sahra Wagenknecht zu demontieren

Sahra Wagenknecht, die Fraktionsvorsitzende der Linken, sieht sich wieder einmal einer Schmutzkampagne des Mainstreams ausgesetzt.
In langen Debattenbeiträgen versuchen Vertreter des Mainstreams immer wieder, den Vorwurf der eigenen Voreingenommenheit und Einseitigkeit zu entkräften. Ein Blick auf den Umgang mit Sahra Wagenknecht zeigt, wie hoffnungslos dieses Unterfangen ist.

Von Florian Hauschild

Manipulation in Mainstreammedien ist lediglich ein Mythos, wer „Lügenpresse“ sagt, outet sich damit als ein verwirrter Spinner, der einfach die Realität nicht anerkennen will. Zu glauben, deutsche Redaktionen würden in politisch relevanten Bereichen eine bestimmte Linie verfolgen, ist nur die Folge der eigenen paranoiden Störung. Und schließlich: Wer postuliert, im Mediensystem neigen die etablierten Kräfte – wie in jedem anderen sozialen Feld auch – dazu, die eigene Hegemonie aufrechtzuerhalten, bezieht sich damit nicht etwa auf den legendären französischen Soziologen Pierre Bourdieu, sondern ist lediglich ein Verschwörungstheoretiker.

Ein nicht unwesentlicher Teil des deutschen Medienbetriebes arbeitet unermüdlich daran, die oben zusammengeführten Deutungsmuster in Umlauf zu bringen und aufrechtzuhalten. Dabei entstehen viele schlaue Artikel, mindestens genauso viele schlaue Menschen treffen sich zu Podiumsdiskussionen oder halten Vorträge zu diesem Thema. Mediendiskurs hatte schon immer einen besonders elitären und intellektuellen Anstrich. Die Gefahr, dass die Diskutanten sich in ihre eigenen Gedanken verlieben und bald gänzlich vergessen haben, wieso sie überhaupt zur Debatte zusammengekommen sind, ist dabei überaus hoch.

Das wäre alles durchaus vertretbar, wenn die Mainstreammedien nicht zeitgleich beweisen würden, dass die Vorwürfe der Verdrehungen, der Manipulation, der Auslassung und eben oft auch der Lüge mehr als berechtigt sind. In besonderem Maße belegt dies der mediale Umgang mit der Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht.

Wagenknecht stört. Auch über ihre Parteigrenzen hinweg gilt die 47-Jährige als kompetente politische Kraft, deren Argumente sich lohnen, gehört zu werden. Frühere plumpe Diffamierungsversuche seitens des Axel Springer-Verlages mit dem Inhalt „Hier isst Kommunisten-Sahra Hummer“, sind kläglich gescheitert.

Mit einem ganzen Arsenal von Diskreditierungsversuchen bemüht sich der Mainstream nun erneut, Wagenknecht in Misskredit zu bringen. Die erste Vorlage dafür bot ein Doppelinterview, welches die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) mit der Linken und der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry führte. Streitgespräche sind ein übliches Format des Journalismus, um gegensätzliche Positionen möglichst klar erkennbar zu machen.

Das Interview war zunächst nur in seiner Print-Variante verfügbar und führte zu einer ganzen Reihe von Beiträgen, die sich der tendenziösen Interpretation des Gesprächs widmeten.

So titelte etwa die sich als links gerierende taz: „Interview mit Wagenknecht und Petry – Ein rechtes Konsensgespräch“. Die Zeit wollte herausgefunden haben:

Frauke Petry und Sahra Wagenknecht geben zusammen ein Interview und entdecken überraschend viele Gemeinsamkeiten.

Der Grundtenor der Zweitverwertungen lautete: Zwischen AfD und linken Positionen, wie sie Wagenknecht vertritt, gäbe es praktisch mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Erst ein Abschrieb des FAS-Interviews auf Sahra Wagenknechts Webseite ermöglichte jenen, die nicht die gedruckte Sonntagsausgabe der ehrwürdigen Zeitung kaufen wollten, einen direkten Blick auf das Gesagte.

Das Ergebnis: Diverse Annäherungsversuche gab es lediglich von Seiten Frauke Petrys, diese wurden von Wagenknecht jedoch allesamt entschieden geblockt. Immer wieder strich die Fraktionsvorsitzende die Unterschiede der beiden Positionen heraus und verwehrte sich gegen alle Vereinnahmungsversuche von rechts.

Doch das Ziel der Sekundärverwerter war offenkundig keine neutrale Analyse des Gesagten, sondern pure Stimmungsmache. Mit ihrem klaren Anti-Kriegskurs und ihrer anti-imperalistischen Haltung ist Wagenknecht so manchem Transatlantiker ein Dorn im Auge. Was liegt da näher, als die eigene Klientel gegen die Funktionärin aufzubringen, auf dass diese die Linke für eigentlich rechts hält? Schon zuvor hatte es entsprechende Unterstellungsversuche in den Mainstreammedien gegeben. Der Videoblogger Pedram Shahyar hat dem Fall einen eigenen Beitrag gewidmet.

Doch damit nicht genug. Kaum zog der „Interview-Streit“ kein weiteres Interesse mehr auf sich, schoss das ZDF am 9. Oktober in dem Politmagazin „Berlin direkt“ schon die nächste Salve gegen Wagenknecht ab.

Einen Tag zuvor konnte die Friedensbewegung in Deutschland einen beachtlichen Mobilisierungserfolg verzeichnen. Rund 8.000 Menschen demonstrierten in Berlin gegen Krieg, auf der Abschlusskundgebung sprach neben dem ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Müller und Kuvvet Ihsan Lordoglu von der Erdogan-kritischen türkischen Initiative „Akademiker für den Frieden“ auch Sahra Wagenknecht. RT Deutsch berichtete im mehrstündigen Live-Stream.

Den Mainstreammedien war die Demonstration am Tag des Protestes allenfalls eine lakonische Meldung über den eingeschränkten Hauptstadt-Verkehr im Zuge des Marsches wert. So schaffte es etwa die Berliner Zeitung, das Hauptaugenmerk ihres Beitrags über den Friedensprotest darauf zu legen, welche Straßen für Autofahrer gesperrt werden mussten. Besser können die Redakteure des Blattes ihre Verachtung für das Anliegen der Demonstranten nicht zum Ausdruck bringen. Doch um was ging es bei dem Protest überhaupt? Sahra Wagenknecht brachte dies in ihrer Rede auf den Punkt. Mit Blick auf Syrien forderte sie:

Und es ist völlig klar: dieses Morden muss aufhören. Diese Bombardierungen sind natürlich ein Verbrechen. Es muss Schluss sein. Aber dieses Verbrechen ist eben das Verbrechen jedes Krieges, weil jeder Krieg vor allem Zivilisten trifft und deswegen sagen wir nicht einseitig, nur da muss es aufhören, sondern auf dieser Welt müssen die Bomben endlich ruhen und wir brauchen Frieden und Diplomatie. Und alle, die das hintertreiben, die machen sich schuldig an Kriegsverbrechen und an Mord und da sind wir nicht einäugig, sondern wir sagen es an alle Adressen.

Damit sind auch die Militäroperationen Russlands gemeint. Erst spät hatte sich Moskau aktiv in den Konflikt eingemischt und stützt damit die weiterhin legitime Regierung des Landes von Präsident Assad.

Auf der anderen Seite zerbombt eine von den USA angeführte internationale Koalition seit Jahren das Land und unterstützt auf dem Boden aktive „Rebellen“, bei denen es sich um einen wilden Mix aus al-Kaida-Ablegern, Söldnertruppen und eingereister ausländischer Dschihadisten handelt.

Die Folgen des Krieges: Friedhof in Syrien

Während das US-geführte, jahrelange Engagement in Syrien im Mainstream stets zu allenfalls verhaltener Kritik führte, entdecken die selben Medien – und auch die verantwortlichen Politiker – mit Blick auf die russischen Militäroperationen jedoch plötzlich ihre pazifistische Seite. Eben dieser Doppelmoral widmete Wagenknecht einen weiteren Teil ihrer Rede auf der Bühne vor dem Brandenburger Tor:

Und ich muss schon sagen, also wenn ich jetzt mitbekomme und höre – und ich denke, das geht euch auch so – wenn sich wirklich die übelsten Kriegspolitiker aus Washington – siehe Herr Kerry -, die also bisher noch nie davor zurückgeschreckt sind, auch schlimme Kriegsverbrechen zu verantworten, wenn die plötzlich ihren Abscheu vor den Gräueln des Krieges entdecken, also da muss ich sagen, die Heuchelei muss ich mir nicht antun.

Genau dieses Segment benutzte ZDF „Berlin direkt“ dann für gezielte Manipulation. Aus dem Kontext gerissen wurde der Zitat-Schnipsel zu Kerry eingespielt. Damit es auch der Letzte versteht, mit den Worten unterlegt:

Die linke Fraktionschefin etwa wettert über Kriegstreiber in Washington, Putin aber erwähnt sie mit keinem Wort.

Dass Wagenknecht erst einen Satz zuvor unmissverständlich ein alle Seiten betreffendes und umfassendes Ende der Gewalt in Syrien forderte, unterschlägt das ZDF gezielt.

Die Absicht: Neben „rechts“ soll Wagenknecht nun auch noch das Stigma der „Putin-Versteherin“ angeheftet werden, besonders in ihrer Kombination können beide Buzz-Wörter dann erhebliche Schlagkraft entwickeln, um die störende Stimme aus dem Diskurs zu drängen.

Auf ihrer Facebook-Seite reagierte Wagenknecht empört auf den ZDF-Bericht und sieht sich gleich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche gezwungen, selbst das Quellmaterial zur Verfügung zu stellen, damit Mediennutzer überhaupt in der Lage sind, sich ein eigenes Bild zu machen. Dass ein öffentlich-rechtlicher Sender, der mit Milliarden ausgestattet wird und der Objektivität verpflichtet ist, diese Arbeit nicht selbst leisten kann oder will, ist schlicht skandalös.

Der Fall Wagenknecht zeigt: Vielleicht sollten sich die Schöngeister des Mediendiskurses, selbst erstmal einen unvoreingenommenen Überblick über die tagtäglichen Manipulationen in deutschen Medien verschaffen, bevor sie Metadebatten über ihre Arbeit anstoßen. Erst dann besteht tatsächlich Hoffnung auf eine Beilegung dieses Schmierentheaters. Geschieht dies nicht, werden die Rufe über die „Lügenpresse“ nur noch lauter werden. Und das in vielen Fällen leider völlig zurecht.

Lügenpresse und Politik: inszenierter Flüchtlings-Hochwassereinsatz

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Der inszenierte Refugee-Hochwasser-Hilfseinsatz missfällt den biodeutschen Opfern vor Ort (Quelle siehe unten). Denn tatsächlich hat kein einziger „Flüchtling“ sich helfend und solidarisch zu den deutschen Hochwasseropfern verhalten. Kein einziger dieser jungen, starken, gesunden afrikanischen Männer hat auch nur einen Finger gekrümmt, um sich mit den Menschen seines Gastlandes solidarisch zu zeigen.

Dennoch wollen uns die Lügenpresse und die umso verlogeneren etablierten Politversager genau dieses Märchen auftischen. Leider hatte die Lüge dieses Mal besonders kurze Beine. Und wir dürfe nicht vergessen: auch diese Lüge ist nur ein Einzelfall – wie immer, wenn es darum geht, uns Lügen aufzutischen oder negatives Verhalten zu relativieren.

Was folgt also aus dieser Erkenntis: wir müssen unbedingt den „Kampf gegen Rechts“ verstärken. Nicht die Unhilfswilligen-Moslem-Horden, nicht die etablierten Politversager und deren Wasserträger sind das Problem! Nein! Auch hier ist ganz klar: es sind die Rechten! Die müssen weg! Ohne Rechte hättes vermutlich noch nicht einmal ein Hochwasserproblem gegeben!

Nur gut, dass die Herren Refugees übernaupt nichts wussten (absolut üblich bei ausländischen Facharbeitern), denn sonst hätten sie in einer rein zufälligen Ansammlung von Einzelfällen womöglich in den betroffenen Straßenzügen geplündert, angetanzt und bei Gelegenheit Frauen und Kinder ihrer nicht-muslimischen Gastgeber mißbraucht und damit dem rechten „Pack“ Zulauf verschafft. Also nochmal: wir müssen den Kampf gegen Rechts verstärken!

Und sobald die bösen Rechten weg sind heißt es für die Herren Refugees, Facharbeiter mit dunklem Teint und Verbrecher mit Migratonsvordergrund: Schluss mit Tischlein deck dich, jetzt heißt’s Knüppel aus dem Sack!


Quelle: http://remszeitung.de/2016/6/2/peinliche-hochwasser-inszenierung-mit-fluechtlingen-in-der-weststadt/

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 02. Juni 2016

Peinliche Hochwasser-Inszenierung mit Flüchtlingen in der Weststadt

Helle Empörung hat bei vielen Bürgern und Hochwasserhelfern in der immer noch von der Flut gezeichneten Weststadt eine von der Stadtverwaltung auf Bitten eines ausländischen Kamerateams inszenierte „ Hilfsaktion“ von Flüchtlingen ausgelöst. Die Aktion wurde zu einer Satire, wie mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander der Rems-Zeitung hilfesuchend — auch im Sinne der offensichtlich „missbrauchten Asylbwerber“ — schilderten.

Trotz der massiven Verärgerung wurde von allen Beobachtern betont, dass ihnen die Flüchtlinge in dieser Situation echt leid taten. Man habe versucht, den Männern ganz schnell noch Arbeitshandschuhe zu beschaffen. Die hätten augenscheinlich gar nicht gewusst, um was es überhaupt gehe. Sie seien — nur mit leichter Freizeitkleidung und blitzsauberen Sportschuhen und flotter Musik aus Smartphones ausgerüstet — im Geleit von Mitarbeitern der Stadtverwaltung (O-Ton: „Krawattenträger“) in der Eutighofer Straße in den Hochwassereinsatz geschickt worden, wo deren Hilfe im Prinzip gar nicht mehr nötig gewesen sei.

„Wir trauten allen unseren Augen nicht, was da plötzlich passierte“, sagt beispielsweise der völlig verblüffte RZ-Leser Wolfgang Binder. Auch viele andere Bürger aus der Weststadt wandten sich am Donnerstag wegen dieser „Show-Aktion der Stadt Gmünd“ empört an die Rems-Zeitung, präsentierten auch Handy-Videos dieser unglaublichen Satire.

Berichtet wird auch, dass die verärgerten Anwohner drauf und dran gewesen seien, das Kamerateam wegen dieser merkwürdigen Aktion aus Haus und Garten zu jagen. Die Flüchtlinge seien für die Filmaufnahmen sogar genötigt worden, von den Hausbewohnern längst geborgener Hochwassermüll aus den Containern zu holen, um diesen medienwirksam erneut aus dem Keller zu tragen. Also völlig sinnlos.

Die Bürger waren so empört, dass es — so wurde und berichtet es schier zu Handgreiflichkeiten gegen das ausländische Fernsehteam kam. Rathaus-Pressesprecher Markus Herrmann beteuerte: Diese Aktion sei in der Tat unglücklich gewesen. Er bat um Verständnis: Man habe für das verspätet eingetroffene Kamerateam aus Österreich lediglich nachstellen wollen, dass sich die Flüchtlinge tatsächlich für die Flutopfer einsetzten.

Die empörten Bewohner aus der Weststadt wissen jedoch von diesem Einsatz nichts. Vielmehr fühlten sie sich bis Mittwoch ziemlich auf sich allein gestellt. Berichtet wurde, dass tatsächliche Helfer so nicht ins Rampenlicht gestellt worden seien wie die bedauernswerten Flüchtlinge, die nach wenigen Minuten ihres Fernsehauftritts wieder das Weite suchten. Klare Ansage von etlichen Flutopfern in der Weststadt: Vielleicht gut gemeint vom Oberbürgermeister, dennoch völlig daneben diese komische Aktion.

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

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Eine schlechtere und dreistere Bildfälschung auf der Titelseite einer deutschen Tageszeitung hat es wohl in jüngster Zeit nicht gegeben. Die drei abgebildeten europäischen Volksvertreterverräter bejammern angeblich in Trauer vereint den Germanwings-Absturz. Tatsächlich aber sind die drei Politversager auffallend unprofessionell in das Bild eingefügt worden. Die Schnittkanten um die Personen sind deutlich zu sehen.

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

Na und? Ist doch nur ein Bild… Natürlich, der Springer-Konzern hatte gerade kein authentisches Bildmaterial zur Verfügung. Das wird es sein. Es geht doch nur um die Kernaussage der Trauer.

Wirklich? Der Springer-Konzern war nicht in der Lage, ein authentisches Bild für die Titelseite seiner wichtigsten Zeitung zu beschaffen?

Oder ist es vielmehr die Annahme der Redakteure, das Klientel wäre inzwischen so verblödet, dass es solche Fälschungen in der tränenverschleierten Phase der Unglücksbewältigung ohnehin nicht erkennt und man sich deshalb gar keine Gedanken um eine seriöse Berichterstattung machen muss um das eigene Schmierblatt unter das Volk zu bringen?

Werden nicht allerorten Bilder gefälscht? In der Ukraine… zur Rechtfertigung des völkerrechtswidrigen Irak-Krieges…

Auch hier sind es ja „nur“ Bilder. Wie auch beim Marsch der Millionen in Paris. Unter 20 Opfer, und schon marschieren Millionen? Wirklich?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Auch hier nur ein bischen Lügenpresse für das verblödete Stimmvieh. Da kann man jetzt wohl kaum einen Marsch der Milliarden für die Opfer des Germanwings-Fluges erwarten – obwoh das bei einfacher Hochrechnung der Opferzahl und der BSE-Absonderung (Betroffenheit, Schockiertheit, Entsetzen) der Volksvertreterverräter obligatorisch wäre. Vor allem aus zwei Gründen: Milliarden werden dann doch schnell unglaubwürdig, da ist die Finanzbranche schon weiter, hier wirken Millionen schon lächerlich klein. Und vor allem: wie fälscht man einen Marsch der Milliarden ohne das der durchschnittliche Gutmensch es merkt?

Und der trauernde Mariano Rajoy? Ein trauernder Saubermann? Oder vielleicht tatsächlich ein Volksverräter? Kratzt man an der Oberfläche, wird schnell klar: das letztere ist der Fall, wie u.a. auch der Spiegel zu berichten weiss: „Die spanischen Konservativen sollen seit 1990 schwarze Kassen für Schmiergelder geführt haben. Das ergab eine offizielle Untersuchung. Unter den Mitwissern soll auch Ministerpräsident Rajoy gewesen sein.


„Je suis Germanwings“ – und Sie? + Suizid-UPDATES von 17:30 Uhr (26.03.)

Quelle: Von am auf Compact-Online

Der untere Artikel wurde heute Vormittag freigeschaltet. Jetzt, um 17 Uhr, gab es Neuigkeiten zum Absturz der 4U9525-Maschine, die das Geschriebene nicht relativieren, aber dem Gesamtszenario eine neue Pointe verliehen. Wir haben deshalb dieses Up-Date in Fettbuchstaben vorgeschaltet.

Auf der Pressekonferenz von Germanwings hieß es, man habe den Voicerekorder ausgewertet. Das Resultat habe dem Rätsel eine schockierende Wendung verliehen. Offensichtlich habe der Co-Pilot das Flugzeug zum Abstürzen gebracht. Als der Pilot das Cockpit verließ, habe der Co-Pilot seine „Chance“ genutzt. Vermuteter Grund: Selbstmord. Im Spiegel-Live-Ticker empört sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr: „Wenn ein Mensch 149 Menschen mit in den Tod nehme, dann sei das Wort Selbstmord für ihn nicht zutreffend.“ Der Co-Pilot habe seine Ausbildung für Monate unterbrochen (was sagt das?). Jedenfalls gelobt Spohr künftig Besserung: “Wir werden uns mit allen Experten hinsetzen und überlegen, was man bei der Auswahl und der Ausbildung der Piloten verbessern kann.” Also psychologische Tests nicht nur bei der Aufnahme, sondern regelmäßig? Ob das den 4U9525-Absturz verhindert hätte?

Immerhin behaupten Nahestehende des „Selbstmörders“ Andreas L., dass er so „lebensbejahend“ und „höflich“ gewesen sei. So gar nicht auf Kamikaze-Trip (Auch das kriegt man nach jedem Promi-Selbstmord zu hören). Nur ein Nachbar habe gesagt, Andreas L. sei wegen Depressionen behandelt worden.

Interessant ist die Parallele zur malaysischen MH370, deren Verschwinden (und Absturz-Spekulationen) ja auch mit plötzlicher Todessehnsucht des Co-Piloten erklärt wurde. Ist da eine neue Pilotenkrankheit in Anmarsch? Bildet dieser Berufstand die neue suizidale Burn-out-Avantgarde? Man darf gespannt sein.
(Stand: 26.03. 17:30 Uhr)

_von Harald Harzheim

An manchen Tagen lohnt die BILD-Lektüre eben doch! Immer dann, wenn eine Katastrophe geschehen ist. Nicht wegen der blutroten Farbfotos (sorry, da hat das Internet inzwischen Schärferes zu bieten), sondern wegen der ungebremsten Offenheit, mit der vox-populi-Autoren aufdringlichste Identifikations-Forderungen erheben und naivste Reaktionen bejubeln. Nein, das ist keine weitere Bild-Beschimpfung (wäre die noch nötig?). Viel grausamer ist die Feststellung, dass solcher Unsinn auch andere Medien und das öffentliche Geschwätz beherrscht.

Gestern verunglückte die 4U9525-Maschine in den Alpen. 150 Menschen starben. Das ist schlimm. Außerdem starben gestern mehrere tausend Menschen in Krankenhäusern: an Krebs, Viren und anderen Naturprodukten. Verreckten tausende an Hunger, an Körperverschleiss und anderen Gewalteinwirkungen. Weltweit. Interessiert jedoch keine Sau. Nur bei dem Flugzeugunglück prangt die Schlagzeile „Warum?“ Dieses naive Warum ertönt regelmäßig nach Unfällen, Attentaten und Amokläufen. Aber es fragt nicht wirklich nach der Ursache (Die würde der Fragende gar nicht hören wollen). Es artikuliert lediglich Fassungslosigkeit, die entsteht, weil das zugrundeliegende Weltbild zu naiv, zu primitiv ist. Denn Welt, Leben und Natur sind vollkommen amoralisch. Ihr ihr entsteht und wird zerstört. Non-stop und ohne Grund: „Welt – ist von Erz: / Ein glühender Stier, – der hört kein Schrein./ Mit fliegenden Dolchen schreibt der Schmerz / Mir in’s Gebein: / ,Welt hat kein Herz, Und Dummheit wär’s, ihr gram drum sein!’ ” (Friedrich Nietzsche)

Solche Nicht-Akzeptanz verbietet auch den Unfall (Un-Fall). Niemand darf krepieren ohne den Nachruf: Er könnte noch leben, wenn…(hier kann man Beliebiges einsetzen). Soll heißen: Der Tod war vermeidbar, wird künftig unterbleiben, wenn wir alle nur schön aufpassen. Amen. Auch bei der 4U9525 sucht man auf Hochtouren. Was sagt die Blackbox? Wer trug Schuld? Auf wen oder was können wir’s diesmal schieben? War’s ein Pilotenfehler? Oder das böse Bodenpersonal? Die Live-Ticker laufen auf Hochtouren. Klar hat die Lufthansa Angst vor künftigem Negativimage als Grufthansa. Aber es geht vor allem um die (absurde) Versicherung, dass der Tod vermeidbar sei. Wir können ewig leben – wenn wir perfekt sind!

Aus derselben Wurzel entspringt der Identifikations-Terror mit den Verunglückten: Das Leid der Hinterbliebenen wird solidarisch schön verteilt, eine gemeinsame Katharsis durch tränentriefende TV-Berichte herbeigeredet. (Wie wär’s mal mit „Je suis Germanwings?“) Wer nicht mitheult, ist ein Unmensch. Angehörige überkübelt man mit therapeutischen und spirituellen Angeboten. Welche Angst steckt hinter solcher Hysterie? Als müsste die Leere, die solche Katastrophen hinterlassen, sofort wieder gefüllt werden. Wie bei einer Maschine, wo Störung baldigen Funktionsausfall befürchten lässt. Schnell wieder zusammenkleben. Keine Zeit lassen. Damit keine tieferen Risse entstehen.

Deshalb auch der Besuch der Absturzstelle durch Merkel und Hollande. Von Amtsträgern, die bei dem Leid, das sie verhindern könnten (soziales Elend, Ausbeutung oder Hungersnot) elendig versagen. Immerhin erkannte der Bild-Kommentator: „Dies sind die dunklen Tage im Leben der Kanzlerin. Bei Katastrophen wie dem Absturz der Germanwings-Maschine ist auch Angela Merkel machtlos.“ Welch Einsicht! Nach jeder Tragödie folgt das Satyrspiel. Dafür sorgen die Medien.

Eine weitere Analyse des medialen Betroffenheits-Terrors finden Sie hier.

Lügenpresse – ohne jeden Zweifel…

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Dieses Bild…

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

…stammt aus einem Video, das in den Hauptnachrichtensendern der ganzen Welt ausgestrahlt wurde und in dem die Szene wie unten zu sehen aussieht:

Marsch der Millionen – nur dass die Millionen ohne die Volksverräter marschieren…

Masch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?


Hier der Link zum Video: http://bcove.me/fda747l4

Hier gibt es weitere Infos:

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/paris-march-tv-wide-shots-reveal-a-different-perspective-on-world-leaders-at-largest-demonstration-in-frances-history-9972895.html

 

 

Monopol-Presse bestätigt NSU-Bericht von COMPACT – nach einem Jahr!

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Quelle: Compact Online

von Kristin von Appen

Über die Investigation der Monopol-Medien kann man nur staunen. Mit einem Jahr Verspätung verkauft sie Informationen zur NSU als neu, die COMPACT-Leser schon seit einem Jahr kennen. Heute, am 02.März 2015, publizierte “Die Welt” einen Artikel über den NSU-Prozess. Im Fokus: Der aktuelle NSU-Untersuchungsausschuss über den angeblichen Selbstmord des Zeugen Florian Heilig. Der 21jährige verbrannte am 16. September 2013 in seinem Auto. Am gleichen Tag, als er beim LKA zum Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter aussagen sollte. Als Todesursache nahm die Polizei Selbstmord an. Florian Heilig habe sich aus Liebeskummer selbst abgefackelt…

Schon im Januar 2014 widersprach COMPACT der Selbstmordthese, vermutete stattdessen Mord. Unterstützung boten Florians Heiligs Eltern, die uns damals ihr erstes Interview gaben. Darin bekannte die Mutter: „Wir glauben nicht an den Selbstmord. Mein Mann und ich nicht, unsere Kinder nicht, niemand von seinen Freunden.“ Heute, am 02. März 2015 verkündet Die Welt als Neuigkeit: „Der NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart hat Familienangehörige eines jungen Mannes befragt, der am frühen Morgen des 16. September 2013 in einem brennenden Fahrzeug in Stuttgart starb. Vater und Schwester des 21-Jährigen machten der Polizei am Montag in Stuttgart schwere Vorwürfe und warfen den Ermittlern schlampige Arbeit vor. Die Beamten seien von Anfang an von einem Suizid ausgegangen und hätten diese These nie wieder infrage gestellt, sagte der Vater von Florian H.“

Es kommt noch besser. In COMPACT 1/2013 erklärte die Mutter außerdem: „Bevor er (Florian) losfuhr, bekam er einen Anruf der ihn total verstört hat. Er sagte zu mir nur: ,Ich komme aus dieser Scheiße nie wieder raus.’“ Und heute als Welt-erschütternde Erkenntnis der Monopolpresse: „Florian H. hatte nach Aussage seines Vaters wenige Stunden vor seinem Tod einen Anruf bekommen, der ihn zutiefst verstört habe. Er hat uns nur gesagt: ,Ich kann machen, was ich will: Aus der Scheiße komme ich nie wieder raus.’”

Noch ein Beispiel: Gegenüber COMPACT sagte der Vater: „Entscheidend ist, dass Florian schon im Mai 2011 beim LKA aussagte und von einem Treffen in Öhringen berichtete, bei dem Mitglieder des NSU mit einer weiteren neonazistischen Zelle zusammengekommen ist, der sogenannten Neoschutzstaffel oder NSS.“ Der Interviewer, Jürgen Elsässer, kommentierte: „Mai 2011 – das war ein halbes Jahr, bevor die Namen des Trios bekannt wurden und bevor die Welt von der Existenz der NSU erfahren sollte.“ Ein Jahr später kam das auch bei der Welt an: „Der Vater beteuerte, auch schon vor dem 4. November 2011, also vor dem Auffliegen der Terrorzelle, aus Florian H.s Erzählungen vom NSU gehört zu haben. ,Für uns war der NSU lange bekannt.’“

Dass COMPACT als Vorläufer in der Welt keine Erwähnung findet, ist selbstverständlich. Zumal Springers Blatt selbst jetzt den damaligen COMPACT-Informationsvorsprung immer noch nicht aufgeholt hat. So schreibt Die Welt: „Der Vater deutete an, dass sein Sohn wohl wusste, wer hinter dem Mord an Kiesewetter steckt: Florian H. habe den Prozess gegen das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht München einmal als reine Farce bezeichnet.“ COMPACT-Leser aber erfuhren bereits durch Florian Heiligs Mutter, warum der das so sah: „Als unser Sohn nach dem offiziellen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4. November 2011 aus den Medien vom NSU erfuhr, sagte er zu mir: ,Das war alles ganz anders. Die Presse lügt doch nur. Das wurde von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache verwickelt sind.’“ Wie viele Jahre wird es dauern, bis der NSU-Untersuchungsausschuss und die Monopol-Presse das aufarbeiten bzw.(nach)drucken werden? Von den anderen Informationen, die der COMPACT-Artikel enthält, ganz zu schweigen.

Aber kein Problem: Wer den Artikel und das Interview noch nicht kennt, kann den Download von Heft 1/2014 hier anfordern. Motto: In COMPACT lesen Sie heute, was die Monopol-Presse sich erst in einigen Jahren zu drucken traut.

„Lügenpresse“ ist „Unwort des Jahres“ – Cem Oezdemirs „Nazischweine“ wurde nicht berücksichtigt

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Quelle u.a: N-TV

„Mit dem Ausdruck ‚Lügenpresse‘ werden Medien pauschal diffamiert“, weiß die Jury-Vorsitzende Nina Janisch zu berichten. „Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit.“ Zum „Unwort des Jahres 2013“ war „Sozialtourismus“ gewählt worden, 2012 „Opfer-Abo“, 2011 „Döner-Morde“. Die „Unwort“-Aktion gibt es seit 1991. Wer diese Unwort-Jury ist und wie sie argumentiert, schauen wir uns gleich noch näher an.

Davon unabhängig wählt die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS), die wenigstens per Webseite zu finden ist, in Wiesbaden das „Wort des Jahres“. Für 2014 wurde im Dezember „Lichtgrenze“ als Wort des Jahres bekannt gegeben. Lichtgrenze war der Name für ein Kunstwerk in Berlin zum 25. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin. Knapp 7000 weiße Ballons stiegen in den Himmel und verschmutzten die Umwelt mit ihrem Plastikmüll. Der Plastikmüll hatte den Verlauf der deutschen Teilung als „Lichtgrenze“ nachgezeichnet. Man erkennt deutlich den seriösen Anspruch im Vergleich zur von der Lügenpresse favorisierten Unwort-Jury, die vermutlich aus den eigenen Reihen der Lügenpresse-Vertreter gestellt wird.

Folgt man der Argumentation der Unwort-Jury und ihrer Vorsitzenden Nina Janisch wird schnell klar, wessen geistes Kind diese Jury und die an die Jury angeschlossene Lügenpresse sind:

Lügenpresse => eine pauschale Diffamierung, ein Beitrag zur Gefährdung der Pressefreiheit, die für die Demokratie doch so wichtig ist => Gefährdung der Demokratie

Der Vorwurf der Lügenpresse wurde von der PEGIDA Bewegung erhoben. Angeblich diffamiert hier also die PEGIDA Bewegung die Presse.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Diffamierungen, die weit schwerwiegender sind und sogar den Straftatbestand der Beleidigung erfüllen. So äußerte sich der der Bundestürke Cem Özdemir auf Twitter und meinte die Dresdener Bürger, die sich unter PEGIDA zu friedlichen Protesten versammeln. Er bezeichnete die PEGIA Bürger als Nazischweine.

Vergleichen Sie jetzt die Argumentation:

Lügenpresse => Pauschale Diffamierung der Presse, wird sogleich Unwort des Jahres

Nazischweine => Pauschale Diffamierung von über 30.000 Dresdener Bürgern, darunter auch Frauen, Kinder und Ausländer, erfüllt den Straftatbestand der Beleidigung, ausgesprochen durch einen Volksvertreter des linken Spektrums, deutlich schwerwiegender als die vermeintliche Diffamierung einer Berufsgruppe, die deutlich mehr Umut auf sich zieht als PEGIDA, sonst wären sie ja nicht mit Mord und Totschlag bedroht.

Das Unwort des Jahres 2014 sollte also, der Argumentation dieser Lügenpresse-Jury folgend, das Wort „Nazischwein“ sein. Oder man folgt nicht dem, der einem gerade nach dem Munde redet sondern zum Beispiel der GfdS. Wir wäre denn das, liebe Vertreter der Lügenpresse?