Linker Mob lässt Leipzig brennen

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Quelle: NZZ
Tag der Gewalt
Proteste gegen einen Demonstrationszug von Rechten und Neonazis, der im alternativen Stadtteil Connewitz enden sollte und als Provokation angelegt war, sind von linksextremen Autonomen vereinnahmt worden. Leipzig erlebte einen Samstag der Gewalt.
  • von Joachim Güntner, Leipzig

Mancher alte Antifaschist, der seine Haltung im Kampf gegen das Hitlerregime ausgebildet hat, würde sich im Grabe umdrehen, könnte er beobachten, zu welchen Aktionen sich seine vermeintlichen Erben von der «Antifa» hinreissen lassen. Leipzig gab dafür am Samstag das böse Beispiel. Verletzte Polizisten und Demonstranten, brennende Mülltonnen und Autoreifen, fliegende Pflastersteine, eingeworfene Scheiben von Läden kleiner Händler boten in Leipzigs Südvorstadt ein Bild, welches den Oberbürgermeister der Stadt von «offenem Strassenterror» sprechen liess.

Den Anlass dazu hatte eine Demonstration von rechts aussen gestiftet, zu der die Organisationen «Die Rechte», «Offensive für Deutschland» und «Thügida» (Thüringens Ableger der Pegida) aufgerufen hatten. An Schärfe gewann dieses Vorhaben schon im Vorfeld durch den mehrheitlich neonazistischen Charakter der Initiatoren sowie durch den Umstand, dass die Rechten den Leipziger Stadtteil Connewitz zum Zielort erkoren hatten. Connewitz gilt das Zentrum der linksalternativen Szene, es gerät immer einmal durch Anschläge und Krawalle von Linksautonomen in Verruf, ist aber vor allem ein bunter und sehr lebendiger Kiez. Die Ankündigung der Rechtsextremen, ausgerechnet dort aufzumaschieren, war eine klare Provokation. Zu fürchten war, dass nicht nur die alternative Szene Widerstand mobilisieren würde, sondern dass sich auch zahlreiche linksextremistische Randale-Touristen auf den Weg nach Leipzig machen würden. So ist es denn auch gekommen.

Einen machtvollen Sternmarsch hatten die Rechten angekündigt, am Ende aber reichte es nur zu einem Block aus kaum mehr als 130 Demonstranten, die sich mit einer einzigen Route begnügen mussten – die Stadt Leipzig hatte dies angeordnet und zugleich den Streckenverlauf auf die Südvorstadt begrenzt. Der Wunsch der Neonazis auf einem Statement in Connewitz und dem «Besuch» des dortigen Weihnachtsmarktes blieb also ein Wunschtraum. Allerdings kamen die Auflagen des Ordnungamts sehr spät; überhaupt hätten sich die Verantwortlichen der Stadt fragen müssen, ob die Wahrung des öffentlichen Friedens nicht ein Verbot der ganzen Veranstaltung erfordet hätte. Dass es zu Eskalationen der Gewalt kommen würde, war von vornherein klar. Achthundert Polizisten aus mehreren Bundesländern hatte man herangezogen, dazu Wasserwerfer und Räumungspanzer.

Erste Brände und eingeschlagene Ladenfenster hatte es schon in der Nacht auf Samstag gegeben. Die Linkspartei meldete den Einbruch in eines ihrer Büros, was mutmasslich auf das Konto von Rechten geht. Die sozialen Netzwerke überschlugen sich mit Nachrichten und Voraussagen und heizten die Stimmung auf. Als sich der kleine Haufen der Rechtsextremen am frühen Nachmittag versammelte, war erkennbar, dass er aller martialischen Auftakt-Reden zum Trotz in Leipzig keine Erfolge würde feiern können. Jede grössere Strassenkreuzung der Südvorstadt war von Gegendemonstranten überlaufen. Insgesamt sollen es 2.500 gewesen sein, davon tausend gewalttätige Linksextreme – ein untypisches Verhältnis für Leipzig, denkt man etwa an die weitgehend friedfertigen Anti-Pegida-Demonstrationen des letzten Winters zurück.

Der Spuk der Rechten war nach anderthalb Stunden schon wieder vorbei, jedoch konnte von Ruhe auf den Strassen keine Rede sein. Die linksextremen Autonomen blieben auf Krawall gebürstet. Flackernde Feuer, Blaulicht, detonierende Böller, zersplitternde Glasflaschen, verstreute Pflastersteine, vorpreschende Einsatzkommandos, flüchtende Randalierer, mit Wasser und CS-Reizgas geräumte Kreuzungen und das schwere Gerät der Polizei gaben der Karl-Liebknecht-Strasse, Leipzigs Kneipen-Meile, das Gepräge eines Ausnahmezustands. Samariter verarzteten die vom Reizgas Getroffenen, friedliche Demonstranten suchten Schutz in Hausfluren.

Der linksalternativen Connewitzer Szene leisteten die vermummten Autonomen mit ihrem „Beistand“ einen Bärendienst. Manchem Bürger wird in Erinnerung bleiben, dass die von der Polizei eskortierten Neonazis gewaltfrei agierten – es blieb ihnen auch kaum anderes übrig –, während selbsternannte Antifaschisten ihrer Lust an Verwüstung die Zügel schiessen liessen. Die ursprünglichen Motive der Gegendemonstration geraten darüber in Vergessenheit: nämlich die ungeschützten Flüchtlingsunterkünfte am Rande der Demonstrations-Route vor Übergriffen zu bewahren und klarzustellen, dass völkische und rechtsextreme Artikulationen im Leipziger Süden keinen Resonanzraum finden. So aber hat sich nur die alte Wahrheit bestätigt: «Les extrêmes se touchent.» Man musste nur einmal den rechten Demonstranten lauschen, ihren Verbalattacken auf den «Systemterror der regierenden Meinungsmacher», ihrem Antikapitalismus oder ihrer Selbststilisierung zu «Kriegern» und zur letzten Bastion des «Widerstands» gegen die Politik von oben, um zu wissen: Zwar werden die Akzente jeweils anders gesetzt, die Tonart aber ist bei linken wie rechten Extremisten die gleiche.

Die Grenzkontrollen sind nur Show

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FB_August

Was jeder einzelne jetzt tun kann, um Deutschland vor der Überflutung zu schützen!

Der gestrige Beschluss der Bundesregierung, endlich wieder Grenzkontrollen einzuführen, um den Asylantenzustrom zu begrenzen, war ein Placebo, um den Unmut in der Bevölkerung zu sedieren. Auch Der Spiegel spricht heute von einer “Show der Stärke” und verweist auf den genauen Ablauf an den bayrischen Kontrollstationen:

“In dem aktuellen Befehl zum Grenzeinsatz heißt es zwar, illegal Einreisende, die kein Asylbegehren äußerten, sollten abgewiesen werden. In der Praxis jedoch tritt dieser Fall nach Aussagen von Beamten so gut wie nie ein. ‘Alle geben sich als Syrer aus’, sagt ein in Bayern stationierter Bundespolizist, ‘selbst wenn sie ganz offensichtlich Schwarzafrikaner sind.’ Nach der Registrierung schickt die Polizei die Flüchtlinge dann zu den regionalen Erstaufnahmestellen – wie bisher.”

Mit anderen Worten: Wir werden weiter verarscht! Weiter kommen Asylbetrüger hierher und lachen den Polizisten ins Gesicht, weil sie wissen, dass sie nicht abgeschoben werden. Wenn Gabriel heute schon sagte, es kommen bis Jahresende eine Million, darf man bei Fortdauer dieser Zustände gerne von 1,2 Millionen ausgehen.

Trotz aller praktischen Schwächen ist der Beschluss der Bundesregierung zu den Grenzkontrollen ein Eingeständnis, dass die vorherige Grenzöffnung ein schwerer Fehler war. In diese offene Flanke der Zuwanderungslobby kann man hineinstoßen.

Nun ist die Stunde, wo es auf jeden einzelnen ankommt. Was kann jeder tun?

  1. Wenn Sie in Grenznähe wohnen: Gehen Sie zu den Grenzkontrollposten, bedanken Sie sich bei den Beamten, bringen Sie Kuchen und Blumen mit! Zeigen Sie Willkommenskultur – aber nicht gegenüber den Grenzstürmern, sondern gegenüber den Grenzschützern. Wo viele Bürger mit diesem Ansinnen kommen, kann man einen zivilen “Bürgerkontrollpunkt” in Grenznähe einrichten, der den Beamten bei ihrer Arbeit den Rücken stärkt. Fraternisierung zwischen Volk und bewaffneten Organen – das muss die Losung sein. Polizei und Armee sind Söhne des Volkes, dürfen sich nicht von der Regierung missbrauchen lassen. Vor allem mit viel Liebe und Zuwendung dafür sorgen, dass die Beamten auch gegen Asylbetrüger vorgehen. Dokumentieren Sie Übergriffe der Asylforderer und veröffentlichen Sie diese auf Facebook etc. UND schicken Sie sie an redaktion@compact-magazin.com.
  2. Besuchen Sie die Kundgebungen von Pegida (Dresden) und Legida (Leipzig), auch ähnliche Kundgebungen in Meißen und Freital diese Woche, auch -gida-Aktionen in Westdeutschland. Letztere sind bisher politisch manchmal irrlichternd gewesen – aber in der aktuellen Situation darf das kein Grund sein, NICHT hinzugehen; vielmehr muss man erstrecht dort hingehen und für ein bürgerliches Profil dieser Aktionen sorgen und das Spektrum der Teilnehmer zu verbreitern versuchen.
  3. Rütteln Sie Nachbarn, Kollegen, Freunde auf! Bestellen Sie sich unsere neue Sonderausgabe COMPACT-Spezial Nr. 7 “ASyl. Die Flut – So wird Deutschland abgeschafft” und geben Sie Exemplare weiter. Das überzeugt jeden. Hier bestellen.
  4. Stärken Sie COMPACT, das Magazin für Souveränität, durch ein Abo oder verschenken Sie ein Abo weiter!
  5. Beteiligen Sie sich an weiteren Beratungen zur Organisierung des Widerstandes im “Querfront”-Format: Bei COMPACT-Live am 16.9. in Berlin und am 24.9. in Dresden (mit Götz Kubitschek/Sezession und meiner Wenigkeit), vor allem aber am 24. Oktober bei der COMPACT-Konferenz “Freiheit für Deutschland”, die wir aus aktuellem Anlass um das Thema Asylnotstand erweitert haben. Ein Vertreter der ungarischen Regierung ist eingeladen, zur Abschlussdebatte kommen Kubitschek und ein Vertreter der Identitären Bewegung. Das wird wichtig!