Die Hintermänner des „arabischen Frühlings“

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Der todbringende arabische Frühling, unter dem inzwischen die ganze arabische Welt sowie auf Grund der Flüchtlingsströme auch Europa extrem leidet, hat seine Ursache in der Befreiungsabsicht und den Demokratisierungsbestrebungen der „westlichen Wertegemeinschaft“ – in diesem Fall angezettelt von den Befreiern der NATO unter Führung unserer amerikanischen Freunde:

Für den 4. Februar 2011 hatte die Nato in Kairo ein Treffen anberaumt, das US-Senator John McCain leitete. Mit ihm war der Franzose Bernard Levy gekommen, der zwar kein öffentliches Amt innehatte, aber in seiner Heimat einen gewissen Ruf als Philosoph genoss. Dazu kamen Unterhändler aus der Golf-Region und syrische Exilanten. Das Thema war die Frage, wie man sowohl in Libyen als auch in Syrien Aufstände entfachen könne, damit die Nato dann, im Namen von Freiheit und Menschenrechten, eingreifen könnte.
In Libyen machte man sich neben dem stets vorhandenen sozialen Gefälle vor allem ethnische Spannungen zunutze. Im Westen des Landes ist der Prozentsatz der Araber höher, im Osten derjenige der Berber. Speziell in der Gegend von Derna lebt der Stamm der Harabi, traditionell mit dem Clan Gaddafis, der berberischer Abstammung war, verfeindet.
Diese Gegebenheiten reichten indes nicht aus, um einen Flächenbrand anzufachen. Daher hatte schon lange zuvor die CIA einen Emissär nach Afghanistan gesandt, der dort, im Taliban-Lager Chost nahe Ghanzi im äußersten Nordosten des Landes, einen Libyer namens Abdel Hakim al-Hasidi anwarb. Nahe seiner Heimatstadt Derna stellte er später eine 300 Mann starke Miliz zusammen, den Kern der nachmaligen „Libyan Islamic Fighting Group“ (LIFG). Diese LIFG wurde durch 460 Mann verstärkt, die die CIA aus ihrem Gefängnis in Guantanamo rekrutierte. Ihr Ausbilder wurde der ehemalige Mudschaheddin Abu Sufian Ibrahim Ahmed Hamuda bin Qumu, der zuvor für Osama bin Laden im Sudan tätig gewesen war. Kommandeur wurde Salah al Barrani, ebenfalls ein früherer Mudschaheddin. Diese Truppe wurde durch eine Einheit des privaten Sicherheitsunternehmens Blackwater aus den USA verstärkt, und so konnte das libysche Kapitel des „arabischen Frühlings“ eröffnet werden.

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