„Strategische Rettungsoperation“ – Weißhelme, Israel und die belegte Zusammenarbeit mit Terroristen

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Quelle: RT

as Drehbuch für die Weißhelmen sah immer vor, dass es sich dabei um Freiwillige handelt, die Leben retten, und zwar das von zigtausend Menschen. In filmreifer Dramaturgie wurden nun mehr als 400 Personen – Weißhelme samt Familien – aus Syrien evakuiert.

von Zlatko Percinic

Mehr als 400 Personen wurden in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli aus Syrien aufgrund einer „unmittelbaren Bedrohung für deren Leben“ durch die israelische Armee (IDF) evakuiert. Viele stimmten sogleich noch einmal eine Lobhudelei an, natürlich insbesondere jene Länder, auf deren Bitte diese Evakuation stattgefunden hat: USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Deutschland.

Dabei spielte wohl insbesondere die kanadische Regierung eine führende Rolle, wie sowohl Außenministerin Chrystia Freeland als auch Ministerpräsident Justin Trudeau betont haben. Kanada wird auch das Land sein, welches mehr als die Hälfte der evakuierten Weißhelme aufnehmen wird.

Teilnehmer einer moderierten Diskussion inklusive Publikumsgespräch zum Thema

Nach Deutschland sollen wollen wohl 47 Personen kommen, wovon lediglich acht Personen tatsächlich Mitglieder der Organisation „Weißhelme“ sein sollen. Die restlichen 39 sind dann wohl deren Frauen und Kinder. Interessant ist die Begründung von Innenminister Horst Seehofer (CSU) zur Aufnahme der acht Weißhelme. Diese erfolge nach Paragraf 22 Satz 2 des Aufenthaltsgesetzes, welcher besagt, dass eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen ist,

 wenn das Bundesministerium des Innern oder die von ihm bestimmte Stelle zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland die Aufnahme erklärt hat.

Aber wen holen sich diese Regierungen tatsächlich ins Land? Sind es wirklich nur diese selbstlosen Helfer, „die ihr Leben zur Rettung und Hilfe und zur Linderung der Kriegsleiden der Zivilbevölkerung eingesetzt haben“, wie es Seehofer dargestellt hat? Oder sind es Schauspieler, Islamisten und Terroristen, die die Weltmeinung durch inszenierte oder „nachgestellte“ Videoaufnahmen zu manipulieren suchten und dafür Millionenbeträge der westlichen Regierungen kassiert haben, wie es die Kritiker behaupten?

Zumindest kann man sich auf eine Tatsache einigen: die Weißhelme und die hinter ihnen stehenden Organisationen verfügen über extrem gute Beziehungen zu westlichen Regierungen. Professionell für den westlichen Konsumenten aufgezogen, präsentieren sie sich als Engel mit weißen Schutzhelmen auf der Internetseite. Kritik ist unerwünscht.

Die politische Macht der Weißhelme im Westen

Als im vergangenen November ein Vortrag mit dem Titel „They don´t care about us“. White Helmets true agenda im renommierten Schweizer Presseclub in Genf stattfinden sollte, zeigte sich in Windeseile die politische Macht einer angeblich zivilen Organisation in Syrien. Zuerst meldete sich The Syria Campaign zu Wort, die Organisation, die das Projekt „Weißhelme“ von London aus steuert. The Syrian Campaign (Die syrische Kampagne), die nach eigener Auskunft als ein Unternehmen mit dem Namen „The Voices Project“ in Großbritannien registriert ist, beschreibt sich selbst als „absolut unabhängig“, das „kein Geld von Regierungen, Unternehmen oder irgendjemandem, der direkt im syrischen Konflikt involviert ist, akzeptiert. Das erlaubt uns volle Autonomie, um das zu tun, was auch immer notwendig ist, um Leben zu retten.“

Auf Twitter attackierte diese britische Organisation den Presseclub in Genf und auch die Referenten des Vortrages. Man forderte vom Präsidenten des Schweizer Presseclubs, Guy Mettan, den Vortrag abzusagen und stattdessen Journalisten einzuladen, die die Weißhelme interviewt haben. Weitere Attacken folgten, wie zum Beispiel von Bente Scheller, der Syrienbeauftragten der Heinrich-Böll-Stiftung und Sympathisantin von The Syrian Campaign, oder Benjamin Norman, einem britischen Diplomaten in Washington. Zudem wurde durch einen Leak vor wenigen Monaten bekannt, dass dieser britische Diplomat Sekretär einer obskuren Gruppe (Diplomaten aus USA, Großbritannien, Frankreich, Saudi-Arabien und Jordanien) mit dem Namen Small American Group on Syria ist.

Einer von vielen: Zahlreiche syrische Weißhelme sympathisieren mit Terrorgruppen.

Richtig heftig wurde der Angriff, als sich niemand geringeres als die schweizerische Sektion von Reporter ohne Grenzen einschaltete, und in einem scharf formulierten offenen Brief die Absage des Vortrages im Schweizer Presseclub forderte.

Nachdem Guy Mettan im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als „Sprachrohr der russischen Propaganda“ und „Apologet der Putin-Regierung“ diffamiert wurde, nötigte das die Finanzkommission des Kantons Genf (der wichtigste Träger des Presseclubs) zum Auftritt. Sie beantragte die Streichung sämtlicher Subventionen, was aber am Ende vom Genfer Parlament abgelehnt wurde. Aber es zeigt überdeutlich, über welche politische Macht eine angebliche Gruppe von syrischen Freiwilligen in der westlichen Welt verfügt.

Wer sind die Weißhelme wirklich?

Wenn es nach dem Bundesaußenminister geht, wird diese Frage wie folgt beantwortet:

Auswärtiges Amt

@AuswaertigesAmt

AM @HeikoMaas: „Es ist eine gute Nachricht, dass es in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern gelungen ist, viele der #Weißhelme aus Südsyrien in Sicherheit zu bringen.“

Es ist also ein „Gebot der Menschlichkeit, dass viele der mutigen Ersthelfer Schutz und Zuflucht finden“ und dass wir ihnen „Bewunderung und Respekt“ zollen müssen. Sein Parteifreund und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), setzte dem Ganzen noch eine Krone auf, indem er meinte:

Den Israelis kann man nur dankbar sein, dass sie Menschen gerettet haben, die in Syrien unter Gefahr für Leib und Leben Großartiges geleistet haben. Danke, Israel, für diesen Akt der Humanität und Solidarität.

Es bedarf also schon einer außergewöhnlichen seelischen Robustheit, solch eine Hybris, Ignoranz und Respektlosigkeit gegenüber den Opfern der Weißhelme öffentlich an den Tag zu legen.

Ganz im Gegensatz zu den Herren im Auswärtigen Amt, will sich bei vielen Kritikern der Weißhelme nicht so recht dieses Gefühl von „Bewunderung und Respekt“ einstellen. Schaut man sich die unzähligen Videos von grauenhaften Szenen an, an welchen Mitglieder der Weißhelme direkt beteiligt sind oder in sozialen Netzwerken bejubeln, dann wird einem auch sofort klar, weshalb die so hochgelobten Weißhelme eine millionenschwere PR-Kampagne brauchen und erhalten.

Syrien: Angela Merkel beteiligt sich am obersten internationalen Verbrechen eines Angriffskrieges

Auf einem Video kann man erkennen, wie sich Dschihadisten voller Freude an einen Leichenberg von syrischen Soldaten heranmachen, stolz einen abgetrennten Kopf in die Kamera halten und ihn dann wie ein Stück Abfall auf den Boden werfen. Und mittendrin in dieser Szenerie ist ein Mitglied der Weißhelme, in dem typischen hellblauen T-Shirt mit dem Emblem der Organisation auf dem Rücken. Man sieht, wie er auf der Ladefläche des Pickups in dem Leichenberg wühlt und nach etwas sucht, bis er dann endlich fündig wurde und die syrische Flagge der toten Soldaten auf dem Boden ausbreitet, damit mal alle drüber trampeln können. Wie viele andere Beweise solcher ekelerregenden Szenen, wurde auch dieses Video von YouTubegelöscht, aber von Aktivisten für die Nachwelt aufbewahrt.

Oder ein weiteres Video, das die Gesinnung der Weißhelme offenbart, wurde von deren Mitglied Muawiya Hassan Agha, besser bekannt als „Muawiya01“ auf Facebook gepostet und schlussendlich wieder gelöscht. Darin preist er das Foltern an zwei syrischen Soldaten, die sich laut seinen Angaben „in der Schlacht zur Befreiung von Khan Tuman ergeben haben“. Und natürlich darf das typische „Gott ist groß und dankbar“ nicht fehlen.

"Strategische Rettungsoperation" - Weißhelme, Israel und die belegte Zusammenarbeit mit Terroristen

In dem Video, das wieder von Aktivisten gesichert wurde, sagen die zwei syrischen Soldaten, dass sie sich nicht ergeben haben wie es „Muawiya01“ behauptet, sondern von Dschihadisten der Jund-al-Aqsa und des IS gefangengenommen wurden. Die Ermordung des einen Soldaten nennt er „Vergeltung“. Dumm nur, zumindest aus seiner Sicht, dass er Details aus seinem Leben so gern auf sozialen Netzwerken wie eben Facebook und Instagram teilt. So kann man nämlich seine Tätigkeit als „Weißhelm-Engel“ bestaunen, was zum Leidwesen von Heiko Maas und Michael Roth aber auch seine Nähe zum Terror beweist.

"Strategische Rettungsoperation" - Weißhelme, Israel und die belegte Zusammenarbeit mit Terroristen

Und es ist ausgerechnet unter anderem dieser Muawiya Hassan Agha, der von OPCW, HRW, Amnesty International als „glaubwürdiger Augenzeuge“ genannt wird. Selbstverständlich geschieht das nicht unter seinem richtigen Namen, aber man kann ihn und einen weiteren Weißhelm-Engel in den Videos erkennen, die Human Rights Watchveröffentlicht hat.

Israels Evakuierung von 422 Personen der Weißhelme und deren Familien doch nicht so humanitär?

Wenn sich Politiker wie Maas und Roth bei Israel für „diesen Akt der Humanität und Solidarität“ so überschwänglich bedanken, dann ist auch dabei Vorsicht angesagt. Denn gerade ein Land, dessen Ministerpräsident (und nicht nur er!) Flüchtlinge als „Eindringlinge“ bezeichnet, zuerst ein Abkommen mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR zur Umsiedlung von fast 16.000 Flüchtlingen aus Eritrea und Sudan schließt, nur um es binnen 24 Stunden aus innenpolitischen Gründen wieder aufzukündigen, öffnet seine Grenzen ganz bestimmt nicht aus humanitären Gründen.

Dass Israel diesen Deal mit Kanada, USA, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Deutschland eingegangen ist, hatte rein gar nichts mit einem Akt der Humanität oder gar Solidarität zu tun.

Diese evakuierten Weißhelme operierten in einem Gebiet der syrischen Golanhöhen, das sich unter der Kontrolle von Al-Kaida Terroristen befand. Interessanterweise wird von westlichen Medien nie die Frage gestellt, weshalb die „geretteten“ Weißhelme ausschließlich in von sogenannten „Rebellen“ gehaltenen Gebieten operieren, wo sie doch angeblich eine syrische Zivilorganisation darstellen, die aus freiwilligen Helfern besteht. Aber das sei nur mal so am Rande gefragt.

Dieses Gebiet um die Stadt Qunaitra und den einzigen Grenzübergang zwischen Syrien und Israel, wurde in der Sommeroffensive von 2014 von Al-Kaida (Al Nusra), der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) und der von Saudi-Arabien finanzierten „Islamischen Front“ eingenommen.

Seitdem zeigte sich Israel höchst flexibel im Umgang mit Terroristen, ließ sie auf der gegenüberliegenden Seite der Grenze gewähren und behandelte sie auch medizinisch. Noch drei Jahre später agierte Israel bei Bedarf sogar als Luftwaffe der Al Kaida, wie selbst eigene Medien berichtet haben.

Haaretz.com

@haaretzcom

Syria: Israel coordinated attack with Islamist militants, giving air support to Nusra assault on Quneitra http://www.haaretz.com/israel-news/1.797576 

Two killed in Israeli airstrikes on Syrian army in Golan Heights, local reports say

Aber auch sonst zeigte sich Israel überaus spendabel, wenn es um Terroristen auf syrischer Seite der Grenze bei Qunaitra ging. Im Rahmen der Operation „The Good Neighborhood“ (Die gute Nachbarschaft) bezahlte Israel die Gehälter von Kämpfern der Gruppe Fursan al-Joulan (Ritter des Golan) und womöglich für bis zu vier weitereGruppierungen. Der Sprecher von Fursan al-Joulan wusste sich natürlich auch zu benehmen und bedankte sich artig:

Israel stand heldenhaft an unserer Seite. Wir hätten ohne Israels Unterstützung nicht überlebt.

Gar nicht so heldenhaft waren dann auch noch zwei der wichtigsten Kommandeure der von Israel unterstützten Gruppierung bei der Evakuierung dabei. Es ging Israel also weniger um die Rettung der Weißhelme oder gar um Solidarität, wie es Bundesaußenminister Maas und sein Staatssekretär Roth darstellen, sondern um die Sicherheit für ihre eigenen Stellvertreter im syrischen Krieg. Nebst den zwei Kommandeuren von Fursan al-Joulan, waren auch noch zwei weitere Kommandeure von Alwiyat Saif al-Sham (Schwert der Levante) und Jaish Ababeel dabei.

Zudem spricht einiges für die Vermutung, dass die Evakuierung der Weißhelme lediglich eine Operation zur Tarnung für die Rettung der israelischen Partner war. So wurden unmittelbar nach dem Grenzübertritt der Familien, Lagerhallen auf syrischer Seite von Kämpfern der Al Nusra in Brand gesetzt. Das legt den Schluss nahe, dass Al Nusra alias Al-Kaida Beweise vernichten wollte, um das ganze Ausmaß israelischer Hilfe für Terroristen zu vertuschen.

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Sahra Wagenknecht bezeichnet Kritik an Essener Tafel als Heuchelei

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Quelle: RT
Die Essener Tafel nimmt aus Kapazitätsgründen momentan keine nichtdeutschen Neumitglieder an. Dafür hagelt es Kritik aus Presse und Politik. Die Fraktionschefin der Linkspartei Sahra Wagenknecht hat diese Kritik nun als das eingeordnet, was sie ist: als Heuchelei.

von Thomas Schwarz

Nachdem die Essener Tafel, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt, vergangene Woche angekündigt hatte, wegen Erreichens der Kapazitätsgrenzen keine nichtdeutschen Neumitglieder mehr anzunehmen, wurde das von Teilen der Presse und der Politik scharf kritisiert, die Verantwortlichen wurden in die Nähe von Rassisten gerückt. Die Tafel begründet den Schritt damit, dass ältere Kunden durch die Anwesenheit einer großen Zahl von wohl überwiegend jungen Männern mit Migrationshintergrund verunsichert worden seien.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens und der Dachverband der Tafeln äußerten dazu ebenso Bedenken wie die Bundesregierung. Sozialministerin Katarina Barley (SPD) sagte, dass Bedürftigkeit das Maß sein müsse, nicht der Pass. Die Fraktionschefin der Linkspartei Sahra Wagenknecht hat diese Kritik nun als das eingeordnet, was sie ist: als Heuchelei und als Ablenkung von der eigenen Verantwortung dafür, dass sich in Deutschland die Schwächsten um weggeworfene Lebensmittel streiten müssen.

Was für eine scheinheilige Debatte über den Aufnahmestopp bei der Essener Tafel! Statt sich öffentlichkeitswirksam zu empören, sollten Kritiker wie die amtierende SPD-Sozialministerin Katarina Barley lieber mal über die eigene Mitverantwortung dafür nachdenken, dass im heutigen Deutschland derart viele Menschen auf die Hilfe von Tafeln angewiesen sind. Darunter viele Ältere, die in ihrem Leben hart gearbeitet haben, und viele alleinerziehende Mütter.

Der Streit um die Tafel sei eine Folge der Zerstörung des Sozialstaates sowie der vielen Rentenkürzungen und der Einführung von Hartz IV, so Wagenknecht weiter. „Dass es in einem reichen Land wie Deutschland inzwischen Verteilungskonflikte um den Zugang zu abgelaufenen Lebensmitteln gibt, ist doch der eigentliche Skandal!“ Und sie konkretisiert: „Nein, es geht ja nicht um bevorzugen, sondern es geht darum, dass nicht ausgerechnet diejenigen, denen es sowieso nicht gut geht, jetzt auch noch die Lasten der Zuwanderung tragen. Und das ist die Konsequenz der Politik der Bundesregierung.“

In einem Interview mit dem Deutschlandfunk legte die Linken-Politikerin am Wochenende nach und antwortete auf die Frage, ob das Verhalten der Tafel rassistisch sei: „Also, ich finde, dass niemand in Deutschland in der Situation sein darf, dass er kein Essen bekommt. Aber ich möchte, dass Menschen, die in Deutschland leben, (…) nicht in eine solche Konkurrenzsituation gebracht werden.“ Als eine der zahlreichen nötigen Maßnahmen nennt sie zuerst die Klärung, warum so viele Rentner überhaupt zur Tafel gehen müssen – und fordert eine Erhöhung de Mindestrente auf 1.050 Euro.

Die medialen Reaktionen auf Wagenknechts Intervention beschränken sich bislang auf eine Polemik in der irrelevanten Huffington Post, die Wagenknecht in die rechte Ecke stellen will. Doch man kann sicher sein, dass die Giftpfeile gegen die Politikerin und ihren Vorstoß in den Redaktionen und auch in Teilen der Linkspartei bereits geschnitzt werden.

Manche Kommentatoren versuchen nun, vom Befund abzulenken, dass sich in Deutschland die Ärmsten beim Kampf um Almosen ins Gehege kommen, und sehen den Skandal eher darin, dass nicht genug weggeworfenes Essen bei den Tafeln ankommt. Das ist das übliche Herumdoktern am Symptom, das ein gefährliches Vakuum schafft. Diese Lücke möchte nun, wie zu erwarten war, die AfD füllen, und twittert: https://mobile.twitter.com/AfD/status/966962382797930498

„Die Essener Tafel zieht die Notbremse. Wann zieht Deutschland nach? Den schleichenden Verdrängungsprozess alleinerziehender Mütter und älterer Tafel-Nutzerinnen durch die Vielzahl junger, fremdsprachiger Männer an den Ausgabestellen will man so nicht hinnehmen. Eine mutige & notwendige Entscheidung!“

Was in der Debatte etwas unterging, ist, dass die Maßnahme der Essener Tafel „nur“ Neuanmeldungen betrifft – es ist also nicht so, dass nun Migranten dort prinzipiell keinen Zutritt mehr hätten. Die Tafel führt (glaubhaft) Kapazitätsgründe an, keine rassistischen. Dennoch ist das Signal unglücklich, und vielleicht hätten die Verantwortlichen besser eine Altersgrenze eingeführt, um den älteren Kunden die Verunsicherung zu nehmen.

Andererseits: Es ist gerade das von der Essener Tafel ausgesandte Schocksignal, das das Zeug hat, den tatsächlichen Skandal in den Fokus zu ziehen: dass sich als Folge der Erosion des Sozialstaats Rentner und Flüchtlinge in Deutschland um weggeworfenes Essen streiten. Dass eine Politikerin, die das thematisiert, als „rechts“ diffamiert wird, zeigt einmal mehr die weltfremden Sphären, in denen sich nicht nur die deutsche „Linke“ mittlerweile bewegt.

 

Wir sind BUNT bis das Blut spritzt!

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Kandel: Nach Mord an Mia – Hunderte marschieren gegen Multi-Kulti und für Sicherheit

Kandel: Nach Mord an Mia - Hunderte marschieren gegen Multi-Kulti und für Sicherheit
Immer noch bewegt in Kandel der Mord an der 15-jährigen Mia viele Einwohner. Gestern, einen Monat nach Mias Tod, zogen laut Polizeiangaben rund 1.000 teils auch aus anderen Regionen angereiste Menschen auf die Straßen der Kleinstadt mit nicht einmal 9.000 Einwohnern. Mutmaßlicher Täter soll ihr Ex-Freund sein, ein so genannter „unbegleiteter minderjähriger Flüchtling“ aus Afghanistan, der deutlich älter aussehen soll als die von ihm angegebenen 15 Jahre.
Der mutmaßliche Täter soll Mia Ende Dezember in einer dm-Filiale erstochen haben. In Kandel und darüber hinaus sehen nun viele Menschen einen Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise und -politik in Deutschland und protestieren deshalb am Sonntag vor besagtem Drogeriemarkt, in dem der Angriff stattfand, gegen diese. Viele Teilnehmer hatten Plakate mit. Darauf befanden sich Aufschriften wie: „Bunter Multi-Kulti-Wahn greift unsere Kinder an“ und „Bunt, bis das Blut spritzt“. Die Protestler forderten mehr Sicherheit für Frauen und Kinder. Außerdem kamen etwa 100 Menschen zum Gegenprotest zusammen, um gegen eine Politisierung der Tötung durch rechtsextreme Gruppen zu protestieren.

Das 15-jährige Mädchen starb im Krankenhaus, nachdem es am 27. Dezember letzten Jahres mit einem Küchenmesser angegriffen worden war. Der Verdächtige, angeblich ein 15-jähriger afghanischer Flüchtling und ehemaliger Freund des Opfers, wurde wegen Mordverdachts in Polizeigewahrsam genommen.

 

Endlich aufgeklärt dank US-Geheimdiensten: Russen kippten US-Wahl via Facebook-Werbekampagne

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Endlich ist das Mysterium um die Wahleinmischung der Russen aufgeklärt. Ganze 100.000 US-Dollar verprasste Moskau, um via Facebook die US-Wahlen zu beeinflussen. Spottbillige Wahlmanipulation im Vergleich zu den Kampagnen-Kosten von Clinton und Trump.

Quelle: RT

Die Zahlen hinter der Wahleinmischung: Ganze 100.000 US-amerikanische Dollar aus russischer Hand stemmten sich gegen die Unsummen der US-Kandidaten Hillary Clinton und Donald Trump. Etwa 470 russische Accounts verbreiteten Werbung auf Facebook, unterstützten dabei aber nicht einen der US-Präsidentschaftskandidaten, sondern sollten das ferne Amerika polarisieren. Dies geschah im Zeitraum zwischen Juni 2015 und Mai 2017 durch 3.000 Anzeigen.

Der Spiegel titelte: „Russische Drahtzieher sollen bei Facebook Anzeigen geschaltet haben“

In einem Großteil davon seien zwar die Wahl oder die Kandidaten nicht erwähnt worden, hieß es. Sie seien aber darauf ausgerichtet gewesen, die Spaltung bei umstrittenen Themen wie Spannungen zwischen Ethnien, Einwanderung oder Waffenbesitz zu vertiefen.

Spracheinstellung soll Russen entlarvt haben

Die Süddeutsche Zeitung ergänzt, dass die Anzeigen von „inauthentischen“ Accounts ausgingen:

Etwa ein Viertel der Anzeigen war demnach gezielt in bestimmten Regionen platziert worden. In einer weiteren, weniger engmaschigen Untersuchung habe Facebook 2.000 Anzeigen mit „potenziellem politischen Bezug“ gefunden, die für etwa 50.000 Dollar gekauft worden waren und die aus Russland stammen könnten.

Der Ursprung Russland wurde an der Spracheinstellung festgemacht. Ein Facebook-Mitarbeiter wähnt gar eine Verbindung zur vermeintlichen Troll-Fabrik in St. Petersburg. Hier, so die Legende, entstünden pro-russische Kommentare, die von hieraus ins World Wide Web gelangten, um die Meinungen im Ausland zu Gunsten Russlands zu formen.

Reuters widmete den russischen Anzeigen sogar ein Aufklärungsvideo. Eine Off-Stimme führt in das Thema ein: „Facebook kam am Mittwoch mit sich ins Reine – und gab zu, 100.000 an Werbedollars von einer fragwürdigen Operation, möglicherweise in Verbindung mit Russland, eingenommen zu haben.“ Die Erklärung dazu liefert dann ein Experte aus dem Hause Reuters. Jonathan Weber, seines Zeichens Redakteur im Ressort Technologie. Mit hochgezogenen Augenbrauen spricht er in die Kamera, dass die Menschen sehr darauf aus waren, zu erfahren, ob Facebook-Werbung von mit Russland in Verbindung stehenden Gruppen gekauft wurde:

War Facebook eine Plattform für Desinformation oder so ähnlich […]

Facebook sagt jetzt ‚Ja‘.

 

Deutsche Wahlsoftware vor Hackerangriffen nicht sicher

Auch der deutsche Innenminister warnt vor der Möglichkeit russischer Einflussnahme bei den Bundestagswahlen. Bislang, so berichtet auch der Spiegel, gäbe es hierfür noch keine Anzeichen. Aber wie sicher sind die deutschen Bundestagswahlen vor Manipulationsversuchen abseits der drohenden Gefahr aus dem Osten? Zwar werden die Kreuze per Hand gemacht und von Wahlhelfern ausgezählt, aber danach muss man sich komplexer Computertechnologie bedienen. Bei einem Test stellt ein Informatikstudent fest, dass die Software für die PC-Wahl vor Hackerangriffen nicht sicher ist. Die Zeitung „Die Zeit“ verweist auf ein internes Papier der Bundesregierung:

[Es müsse] von einem Interesse insbesondere ausländischer staatlicher als auch nichtstaatlicher Akteure ausgegangen werden, Ablauf und Ergebnis in ihrem Sinne zu beeinflussen.

Teile der Wahlsoftware fand der Informatikstudent über den Suchdienst Google. In den USA beschäftigen sich Sonderermittler mit den Vorfällen. Die Kosten der Ermittlungen werden wohl weit über den 100.000 US-Dollar liegen, die angeblich am Ende den Ausschlag für den weiteren Verlauf der US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen gaben.

Auch 1,4 Milliarden US-Dollar konnten Clinton den Weg ins Weiße Haus nicht ebnen

Zahlen vom 31. Dezember 2016 zufolge hatten Hillary Clinton 623,1 Millionen US-Dollar und Donald Trump 334,8 Millionen Dollar für ihre jeweiligen Kampagnen zusammengetragen, davon hatte Clinton bereits 98 Prozent ausgegeben, Donald Trump 99 Prozent. Donald Trump stellte weitere 66 Millionen US-Dollar aus eigenen Mitteln bereit, um das Rennen um die US-Präsidentschaft zu gewinnen. Während Hillary Clinton am Ende an der erforderlichen Wahlmännerkollegium scheiterte, machte sie das Rennen ums Geld. Zusammen mit Fundraising-Initiativen und Super PACs kamen für sie insgesamt 1,4 Milliarden US-Dollar zusammen. Damit lag sie aber noch hinter dem Gesamtaufkommen an finanziellen Mitteln für den Wahlkampf Barack Obamas.

Mark Zuckerberg verneint eine tatsächliche Einflussnahme durch Facebook-Werbung auf die US-Wahlen. Mit 419 zu 3 Stimmen hat das Repräsentantenhaus der USA jüngst neue Sanktionen gegen Russland beschlossen. Kritiker in Europa sehen hierin einen Ausdruck der Verfolgung einer „Amerika-Zuerst-Politik“ zu Lasten der europäischen und deutschen Wirtschaft. Das Wort des Tages auf einer Facebook-Seite, die den Lesern Russisch beibringen will: горький, was übersetzt „bitter“ bedeutet.

Polen: Ein Löwe gegenüber Deutschland – ein Bettvorleger in Kiew

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Quelle: RT

Letzte Woche überraschte Polen seinen westlichen Nachbar mit Reparationsforderungen. Gleichzeitig nahmen polnische Soldaten am Marsch der NATO-Streitkräfte in Kiew teil und duldeten still den dortigen Bandera-Mummenschanz. Welches Spiel treibt Polen?

von Wiktor Marachowski

Es ist etwas Unerwartetes geschehen. Eine nicht zum ersten Mal geäußerte, aber neuerlich aufgewärmte Idee des polnischen Verteidigungsministers – Deutschland um weitere Reparationen für den Zweiten Weltkrieg zu erleichtern – bekam plötzlich offizielle Rückendeckung.

Das Bemerkenswerte daran: Der Urheber dieses Vorhabens, Minister Antoni Macierewicz, gilt als ein durchaus sonderbares Wesen. Die Frage nach seiner Zurechnungsfähigkeit nährt selbst in Polen den Boden für ständige Witze. Zur Erinnerung: Er stand nicht nur hinter der Theorie einer angeblichen russischen Verschwörung hinter dem Flugzeugabsturz des früheren Präsidenten Lech Kaczynski. Vor kurzem gab er zudem eine vermeintlich supergeheime Information seiner Quellen preis – darüber, dass französische „Mistral“-Kriegsschiffe, die Russland nicht bekommen sollte, bereits für nur einen Dollar von den stattdessen belieferten Ägyptern an die Russen weiterverkauft worden wären.

Und so weiter.

Deshalb galt seine vor ein paar Tagen geäußerte, besonders helle Idee, von der BRD weiteres Geld einzufordern, als ein weiterer Fauxpas in der an Fettnäpfchen reichen Geschichte des polnischen Ministers.

Polen packt die große Keule aus

Aber jetzt erfahren wir aus der Ansprache der Regierungschefin der polnischen Republik, Beata Szydlo, dass

Polen von Gerechtigkeit spricht. Polen spricht davon, was noch getan werden muss. Wir sind Opfer des Zweiten Weltkrieges. Wir sind Opfer, deren Verluste noch in keinster Weise wiedergutgemacht wurden.

Mit anderen Worten: Das offizielle Polen ist anscheinend allen Ernstes gewillt, jene Ansprüche wieder zu erheben, die vonseiten der Polnischen Volksrepublik mit den Deutschen vor mehr als einem halben Jahrhundert geklärt worden waren. Und Warschau begründet es nicht bloß irgendwie und mit irgendetwas, sondern mit der Unmöglichkeit, oberste Prinzipien und die historische Gerechtigkeit zu opfern.

So weit, so gut. Aber es gibt eine Nuance.

Die Sache ist die, dass am 24. August auch polnische Soldaten, als treue NATO-Verbündete, an einer Militärparade in Kiew teilgenommen haben.

Und dort haben sie, mit gemischten Gefühlen zwar, aber still, der ersten öffentlichen Interpretation der neuen Hymne der ukrainischen Streitkräfte gelauscht – die wohlgemerkt eine nur unwesentlich modifizierte Variante der Hymne der Bandera-UPA ist.

Derjenigen UPA, die das Massaker von Wolyn verübte und zwischen 60.000 und 120.000 Polen abschlachtete. Und derowegen bis vor kurzem Polen aktiv protestiert und wiederholt beschworen hatte, dass es „für die Ukraine in Europa mit Bandera keinen Platz gibt“.

Bandera-Kult: Regierungsnahe Zeitung fordert „Schwamm drüber“

Der Auftritt in Kiew scheint kein Versehen zu sein. Dieser Tage scheint sich ausgerechnet in dieser Frage eine 180-Grad-Wende in der Erinnerungskultur zu vollziehen. Am Vorabend des schillernden Ereignisses in der ukrainischen Hauptstadt preschte die offiziöse Rzeczpospolita plötzlich mit dem Kommentar „Besser mit Bandera als mit Moskau“ vor.

Im Kommentar – der Autor ist Experte einer hiesigen Stiftung, die ein Teil des amerikanischen Atlas-Networks ist – wird der neue Ansatz erläutert. Und zwar geht dieser so:

Große Völker können Emotionen von strategischen Bedürfnissen trennen. Kleine Nationen halten sich an strenge moralische Positionen, die natürlich ihre Selbsteinschätzung fördern, aber politische Positionen untergraben.

Dann folgen mehrere Beispiele davon, wie große Nationen, die nach vorne schauen, ungeachtet von Belastungen „Partner“ suchten. Die USA konnten sich etwa in den 1970er Jahren über Emotionen hinwegsetzen und näherten sich China an – ungeachtet tausender Amerikaner, die während Korea-Krieges ums Leben gekommen waren. Auch die „menschenverachtende kommunistische Ideologie“ der Volksrepublik China stand der Kooperation nicht im Weg. In Folge dessen haben sie die UdSSR besiegt.

Jetzt aber kann Polen seine Zugehörigkeit zu den „großen, erwachsenen Völkern“ zeigen:

Eine Ukraine, die von Polen und vom Westen abgelehnt wird, ist in Zukunft dazu verdammt, Satellit Moskaus zu werden, und wir müssen alles tun, um dieses Szenario zu verhindern.

Deswegen muss Polen die Ukraine auch mit ihrem Bandera-Kult akzeptieren.

Das Gerechtigkeitsempfinden gebietet uns, laut gegen Banderamärsche zu protestieren. Die Staatsräson aber gebietet uns, zu schweigen und mit Kiew so eng wie möglich zu kooperieren, trotz ihrer Glorifizierung der OUN und UPA.

Ist das die Vorgehensweise einer souveränen Nation?

Wie wir wissen, ist es auch so gekommen. Aber Achtung, jetzt kommt die Frage:

Warum schreit Polen einerseits ziemlich laut nach historischer Gerechtigkeit und trumpft dabei forsch gegen den nächsten Nachbarn, den stärksten Staat in der EU und den größten wirtschaftlichen Partner auf? Und ist gleichzeitig aber sanftmütig gegenüber der schwachen und abhängigen Ukraine und schweigt zum Zwecke des strategischen Nutzens – trotz der dortigen unverhohlenen Bandera-Werbung?

Es scheint hier irgendeinen Widerspruch zu geben.

Ich habe eine mögliche Erklärung: Den Widerspruch gibt es nur dann, wenn man Polen für einen unabhängigen Staat hält. Aber wenn man es nur als eine der Haremsdamen des Welthegemons betrachtet, dann ist alles an seinem Platz.

Denn die plötzliche Anmache Deutschlands – dieses bildet sich ja zu viel ein – durch das größte Land in Osteuropa schwächt deutsche Positionen in der EU und stärkt die amerikanische.

Ob Polen dafür den Sozialismus abgeschüttelt hat?

Und plötzlich ist die Bereitschaft da, das Alte zu vergessen und angesichts ukrainischer Bubenstücke beide Augen zuzudrücken, weil „Russland fürchterlicher ist“ – und das ist zweifellos auch im Interesse der USA. Diese brauchen an der Ostflanke kein Geschwätz in den Reihen der Vasallen, und keinen Streit um – na ja, bloß irgendwelche Genozide.

Mehr zum Thema – Russischer Politiker zu polnischen Reparationsforderungen an Deutschland: „Leere Worte“

Natürlich bleibt hier noch eine Frage: Hat Polen tatsächlich für so eine Freiheit gekämpft, als es den, wie wir wissen totalitären, sozialistischen Block zerstörte? Gehorsam bei dem Hegemon für Milliarden ältere Raketen einkaufen, brav das Dreifache für das „freiheitliche“ Gas zahlen, bereitwillig seine eigenen Soldaten in die Eroberungsfeldzüge des Hegemons zu entsenden, gehorsam auf das „Fass“-Kommando hin die ungehorsamen Länder attackieren, und sich pflichtschuldigst damit abfinden, dass die „Kameraden im Kampf gegen Russland“ die Polenschlächter von gestern verehren? Und so weiter.

Aber auf diese Frage kann und soll nur Polen antworten.

Wiktor Marachowski schreibt regelmäßig für RT, RIA Nowosti und andere Medien. Im Original ist Artikel bei RIA Nowosti erschien.

Wenn man die Dritte Welt importiert

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Quelle: PAZ, Norman Hanert

Nach Schweden droht auch Deutschland ein Wohlstandsverlust wegen Masseneinwanderung

24.11.15

Der deutsche Psychologe und Bildungsforscher Heiner Rindermann: „Selbst in einer Elitegruppe, Ingenieurstudenten aus den Golfstaaten, ist ein großer Unterschied erkennbar. Deren Kompetenzen liegen um zwei bis vier Schuljahre hinter denen vergleichbarer deutscher Ingenieurstudenten“ Bild: Rindermann

Ab dem Jahr 2050 wird Deutschland in die Bedeutungslosigkeit abrutschen, so die Prognose, die der einflussreiche US-amerikanische Politologe George Friedman vor einiger Zeit in seinem Buch „Die nächsten 100 Jahre“ aufgestellt hat. Die anhaltende massive Zuwanderungswelle aus der Dritten Welt könnte dazu führen, dass sich der angekündigte Niedergang Deutschlands bereits wesentlich früher einstellt.

Auch wenn bislang noch keine belastbaren Zahlen vorliegen, so ist inzwischen doch klar, dass mit jedem Tag, den die Politik offener Grenzen anhält, der deutschen Gesellschaft enorme finanzielle Belastungen aufgebürdet werden. Die Bundesregierung selbst kalkuliert mittlerweile allein für dieses Jahr mit Kosten von mindestens zehn Milliarden Euro für 800000 Asylbewerber. Nicht enthalten in dieser Rechnung sind Aufwendungen für den sozialen Wohnungsbau. Es fehlen ebenso die Investitionen in die Bildung, die nötig sind, um den Zuwanderern einen Zugang zum Arbeitsmarkt möglich zu machen. Bislang plant Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) noch immer damit, im kommenden Jahr im Bundeshaushalt ohne neue Kredite auskommen zu können. „Die schwarze Null 2016 steht trotz Flüchtlingskrise“, so der Chefhaushälter der Unionsfraktion,  Eckhardt Rehberg.

Wesentlich höher liegen die Schätzungen, die unlängst von den Wirtschaftsforschern des Münchner ifo Instituts vorgelegt wurden. In einem Basis-Szenario wird davon ausgegangen, dass eine Netto-Zuwanderung von 200000 Menschen pro Jahr eine fiskalische Belastung von zehn Milliarden Euro für die einheimische Bevölkerung mit sich bringen wird. Hochgerechnet auf die allein dieses Jahr zu erwartende Gesamtzahl von Asylbewerbern ist demzufolge mit Belastungen zu rechnen, die um die 50-Milliarden-Marke liegen. Die Zahl macht deutlich, welche enorme Bedeutung der Frage zukommt, ob die Möglichkeit eines Familiennachzugs eingeschränkt werden kann und ob im Jahr 2016 der Zuwanderungsstrom unvermindert weitergeht. Im negativen Fall drohen Kosten, die langfristig den gesamten Bundeshaushalt zu sprengen drohen.

Anzumerken ist, dass selbst die Schätzungen des Basisszenarios der ifo-Forscher noch zu optimistisch gewesen sein könnten. Den Berechnungen zugrunde gelegt wurde die Annahme, die derzeit ins Land kommenden Asylbewerber seien ähnlich ausgebildet wie die in Deutschland schon lebende ausländische Bevölkerung. Daran sind allerdings nach den inzwischen vorliegenden Erkenntnissen Zweifel angebracht. So wird bei den Zuwanderern aus Syrien davon ausgegangen, dass es sich bei 15 bis 20 Prozent der Erwachsenen um Analphabeten handelt. Nach anfänglicher Euphorie sprechen deutsche Wirtschaftsverbände mittlerweile auch davon, dass gut 60 Prozent der syrischen Zuwanderer entweder gar keine oder keine den deutschen Standards entsprechende berufliche Qualifikation besitzen.

Wie der Bildungsforscher Heiner Rindermann unlängst im „Focus“ unter Berufung auf eine Studie der TU Chemnitz erklärte, wiesen selbst Asylbewerber mit Universitätsstudium in mathematischen und figuralen Aufgaben nur ein Fähigkeitsniveau von einheimischen Realschülern auf. „Selbst in einer Elitegruppe, Ingenieurstudenten aus den Golfstaaten, ist ein großer Unterschied erkennbar: Deren Kompetenzen liegen um zwei bis vier Schuljahre hinter denen vergleichbarer deutscher Ingenieurstudenten“, so die Einschätzung des Wissenschaftlers Rindermann.

Leicht absehbar ist, welche Entwicklung vor diesem Hintergrund in den kommenden Jahren in Deutschland droht. Vor allem die Löhne für einfache Arbeit werden unter Druck geraten und damit auch gering qualifizierte Arbeitnehmer. Die wahrscheinliche Folge sind steigende Kosten im Sozialsystem um denen zu helfen, die bei diesem Konkurrenzkampf im unteren Lohnsegment auf der Strecke bleiben. Insgesamt droht Deutschland damit eine Entwicklung, die bereits im Jahr 2010 von den Vereinten Nationen in ihrem „Human Development Report“ für Schweden prognostiziert wurde. Noch bis zum Jahr 2010 rangierte das skandinavische Land bei dem Wohlstandsindikator „Human Development Index“ auf Platz 15 der Weltrangliste, für 2015 rechnet man bei der Uno bereits mit einem Abrutschen auf Rang 25. Im Jahr 2030 droht dem einstigen Wohlstandsparadies Schweden, dass es sich nur noch auf Platz 45 wiederfindet. Von Resignation geprägt klingt der Kommentar eines schwedischen Journalisten zu dieser drohenden Entwicklung: „Wir hatten ein vollkommen gutes Land. Ein reiches Land, ein nettes Land, und in ein paar Jahren wird dieses Land weg sein. Wenn man die Dritte Welt importiert, ist es das, was man bekommen wird.“

1 Prozent für unser Land!

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Warum 1 Prozent für unser Land?

Die Flüchtlingsinvasion ist eine Katastrophe für Deutschland und Europa. Politik und Medien wollen uns vor vollendete Tatsachen stellen? Wir machen nicht mit! Wir brauchen eine Bürgerbewegung, eine Art »Greenpeace für Deutschland«. Unsere Vision: Tausende Mitglieder unterstützen unsere juristischen, medialen und politischen Aktionen, verbreiten die Informationen, die in den Medien nicht zu finden sind und wehren sich in ihren Gemeinden gegen die Auflösung unseres Staates.
Kurzum: Wir brauchen die Unterstützung von einem Prozent der Deutschen, nicht mehr. Ein Prozent reicht aus! Ein Prozent bedeutet nicht mehr als 80 Unterstützer aus Meßkirch, 250 aus Naumburg, 580 aus Frankfurt/Oder, 1000 aus Trier und 5000 aus Dresden. Ein Prozent für Deutschland? Machbar! Laßt uns beginnen – kreativ, finanzstark und so groß, daß wir nicht mehr ignoriert werden können! Jeder, dem unser Land am Herzen liegt, kann sich beteiligen.

Und zwar hier: http://einprozent.de/

Ungesteuerte Einwanderung: Europa ist gar keine Wertegemeinschaft

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Deutschland will ein Einwandererland sein? Dann muss es sich auch so verhalten. Den Unterschied zwischen Asyl und Migration sollte es wenigstens kennen. Ein Gastbeitrag. 14.09.2015, von Jörg Baberowski in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 Neulich erklärte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Deutschland müsse sich darauf einstellen, in jedem Jahr eine halbe Million Flüchtlinge aufzunehmen. Weiß der Mann eigentlich, was er sagt und wie das, was er sagt, in jenen Ländern verstanden wird, aus denen Menschen zu uns kommen? Der Bundeskanzlerin fällt zu dieser Frage nur eine Wahlkampffloskel ein: „Wir schaffen es“. Und sie fügt hinzu, dass Deutschland sich in den nächsten Jahren bis zur Unkenntlichkeit verändern werde. Als ob es die Aufgabe der Politik wäre, die Krise nur zu verwalten. Und als ob es einerlei wäre, was die Bürger dieses Landes darüber denken.

Natürlich kann die jährliche Einwanderung von 500.000 Menschen technisch bewältigt werden. Aber wollen wir sie auch bewältigen? Diese Frage hat niemand gestellt. Hat überhaupt ein Politiker je darüber nachgedacht, was das Gerede von der Willkommenskultur bewirkt? Es hat sich in den Krisenregionen dieser Welt inzwischen herumgesprochen, dass man für die Einreise nach Deutschland keinen Pass benötigt, dass der Wohlfahrtsstaat eine Versorgung gewährt, die in Pakistan oder Albanien nicht einmal für Menschen erreichbar ist, die in Lohn und Brot stehen. Solange der deutsche Sozialstaat der ganzen Welt Angebote macht, dürfen seine Repräsentanten sich nicht darüber beklagen, dass Menschen, die nichts haben, sie annehmen.

Auf das Machbare hinwirken

Deutschland ist ein Land der Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Es ist auch ein Land, in dem Menschen unterschiedlicher Sprachen und Kulturen gut miteinander auskommen. Aber dieser Frieden wird aufs Spiel gesetzt, wenn Moral und Tugend die einzigen Ressourcen sind, aus denen die Begründungen für das politische Handeln kommen. In der veröffentlichten Meinung ist nur noch von Flüchtlingen die Rede, nicht von illegalen Einwanderern. Der Flüchtling ist verfolgt. Über ihn darf man nur Gutes sagen. Darüber wissen jene, die über den Wortgebrauch entscheiden, sehr gut Bescheid.

Der Einwanderer aber kann auch andere Motive als die Flucht haben. Über ihn spricht man nicht, denn sein Einwanderungswunsch wirft die Frage auf, ob man ihm entsprechen will. Einwände aber sind im Reich der Tugendwächter, in das viele Medien und Politiker Deutschland inzwischen verwandelt haben, verboten. Wer darauf verweist, dass es die Aufgabe der Politik ist, sich am Machbaren, nicht am Wünschbaren zu orientieren, muss sich im schlimmsten Fall den Vorwurf gefallen lassen, er sei „rechts“ und könne deshalb am öffentlichen Diskurs nicht beteiligt werden.

Der Zeitgeist, der das helle Deutschland bewohnt, beschwört demgegenüber Religion, Geschlecht und Kultur, will, dass alle nur noch seine Sprache sprechen. Von der Aufklärung, die der Bürger gegen die Obrigkeit zu verteidigen hätte, von der sozialen Frage, die sein Anliegen sein müsste, aber hat er sich längst abgewandt. Es kommt nicht mehr darauf an, was jemand sagt, sondern, wer es sagt und in welcher Sprache es vorgetragen wird.

Offene Fragen

Der Besonnene hätte demgegenüber an die Politik viele Fragen zu stellen. Wo sollen all die Menschen leben, die Jahr für Jahr zu uns kommen und die mit den schon jetzt in unseren Städten lebenden Armen um knappen Wohnraum konkurrieren werden? Wie sollen Lehrer die Aufnahme von mehreren hunderttausend Schülern bewältigen, die unsere Sprache erst erlernen und sich an unsere Kultur gewöhnen müssen? Warum soll eigentlich ein Einwanderer gratis erhalten, wofür diejenigen, die schon hier sind, jahrzehntelang hart gearbeitet haben? In den Vereinigten Staaten wissen die Bürger, dass der dazugehört, der sich den Respekt der anderen erarbeitet hat. Wer etwas leistet, kann von jedermann erwarten, geachtet zu werden. Das wissen auch jene Millionen Einwanderer, die einst als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind und sich hier heimisch fühlen.

Warum, so fragen sich die Nachfahren der türkischen Gastarbeiter, die als Handwerker und Kaufleute in Deutschland leben, soll Einwanderern, die keinen Asylgrund haben, etwas geschenkt werden? Sekretärinnen, Bauarbeiter, Mütter, die im Alter nur noch wenig Geld zur Verfügung haben, Frisörinnen, die keine Wohnung finden, weil ihr Gehalt dafür nicht ausreicht, verstehen nicht, warum das soziale Netz auch für jene da sein soll, die für seine Finanzierung keinen Beitrag geleistet haben.

Die Politiker sagen uns, es kämen Ärzte und Ingenieure. Aber woher wissen sie das so genau? Kommen wirklich keine Analphabeten, und wird jeder, der kommt, eine Arbeitsstelle bekommen, die seinen Fähigkeiten entspricht? Die Arbeitslosenstatistik spricht jedenfalls keine eindeutige Sprache. Was geschieht mit Analphabeten und Menschen ohne jegliche Qualifikation? Ist jeder Einwanderer eine Bereicherung? Wer einen Blick nach Duisburg-Marxloh oder in den Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg wirft, wird eines Besseren belehrt. Aber auf die dunklen Seiten der ungesteuerten Einwanderung wird der Mantel des Schweigens geworfen und das Gegenteil von dem beschworen, was Tag für Tag in unserem Alltag besichtigt werden kann.

Verzicht auf Steuerung

Es liegt in der Natur illegaler Einwanderung, dass man gar nicht weiß, wer kommt, und es liegt in der Natur des Asylverfahrens, dass man es auch gar nicht wissen muss. Der Asylbescheid fragt nicht nach der Qualifikation des Bewerbers, sondern nach dem Grund der Verfolgung. Wir verwischen soeben den Unterschied zwischen Asyl und Einwanderung. Deshalb gelingt in Deutschland nicht, was in den klassischen Einwanderungsländern Normalität ist. Sie laden nämlich ein, wen sie brauchen, und wehren ab, wer nur eine Belastung wäre. Wenn Deutschland ein Einwanderungsland sein will, dann soll es sich auch so aufführen.

Stattdessen gibt es seine nationale Souveränität auf und überlässt es illegalen Einwanderern, darüber zu entscheiden, wer kommen und wer bleiben darf. Solch ein Verzicht auf Steuerung wird den sozialen Frieden gefährden. Hat überhaupt jemals ein Politiker darüber nachgedacht, warum sich die europäischen Staaten vom Tugendmodell Deutschlands abwenden und von ungesteuerter Einwanderung nichts wissen wollen? Über die Solidarität der Europäischen Union sollte man sich keine Illusionen machen. Polen und Ungarn sind ihr überhaupt nur beigetreten, weil sie ihre Souveränität bewahren, nicht, weil sie sie opfern wollten. Europa ist keine Wertegemeinschaft. Es ist inzwischen nicht einmal mehr eine Interessengemeinschaft.

Die Politik hat entschieden, dass Deutschland ein Vielvölkerstaat werden soll. Nun gut. Dann soll sie aber auch Vorkehrungen dafür treffen, diesen Staat so zu organisieren, dass alle Menschen in Frieden und Einvernehmen mit ihm leben können. Die Integration von mehreren Millionen Menschen in nur kurzer Zeit unterbricht den Überlieferungszusammenhang, in dem wir stehen und der einer Gesellschaft Halt gibt und Konsistenz verleiht. Wenn uns mit vielen Menschen nichts mehr verbindet, wenn wir einander nichts mehr zu sagen haben, weil wir gar nicht verstehen, aus welcher Welt der andere kommt und worin dessen Sicht auf die Welt wurzelt, dann gibt es auch kein Fundament mehr, das uns zum Einverständnis über das Selbstverständliche ermächtigt. Gemeinsam Erlebtes, Gelesenes und Gesehenes – das war der soziale Kitt, der unsere Gesellschaft einmal zusammengehalten hat.

Davon ist wenig übrig geblieben. Wenn Gesellschaft nur noch eine Veranstaltung von Menschen ist, die einander mit höflicher Nichtbeachtung begegnen und einander sonst nichts mehr mitzuteilen haben, können wir das Projekt der Einwanderung begraben. Solange der Sozialstaat die Wünsche aller Interessengruppen bedient, mag gutgehen, was sich die Sozialromantiker für uns ausgedacht haben. Aber was geschieht in Zeiten der Krise? Was hielte uns dann noch zusammen?

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die von den Errungenschaften der Aufklärung nicht abrückt, die religiösen Fanatikern Einhalt gebietet, die Einwanderern klarmacht, dass wir diese Grundsätze nicht aufgeben und sie auch verteidigen. Das wird nur gelingen, wenn wir uns unsere Einwanderer aussuchen dürfen. Und ich wünsche mir, in meinem Land offen sagen zu dürfen, was ich denke, ohne von ahnungslosen Fernsehpredigern und überforderten Politikern darüber belehrt zu werden, was moralisch geboten ist und was nicht.

Der Islam gehört zu Deutschland, Migranten gehören zu Deutschland – und jetzt neu: Orang-Utans gehören zu Deutschland!

Zitat

Orang-Utans gehören zu Deutschland!

Quelle: WELT.DE

Der Berliner Zoo hat ernste Probleme. Seit dem legendären Knut ist dem Unternehmen kein ähnlicher Triumph mehr gelungen. Besucherzahlen gehen zurück, die Stimmung unter den Mitarbeitern ist gereizt, gestern traten die Faultiere in einen unbefristeten Streik.

Immer wieder hat der Zoo versucht, an alte Erfolge anzuknüpfen, und ist kläglich gescheitert. Zum Beispiel Rieke, sie wurde, genau wie Knut, von der Mutter verstoßen und vom Pflegepersonal aufgezogen. Doch wie sich erst nach langwierigen Untersuchungen herausstellte, handelt es sich nicht um ein Eisbärenbaby, sondern nur um einen Orang-Utan. Ein schwerer Schlag für den Zoo, Sigmar Gabriel zog seine Zustimmung zur Übernahme einer Patenschaft zurück, Sebastian Edathy wäre wohl noch immer bereit, aber die Zooverwaltung ist vorsichtig geworden bei der Vermittlung von Tierkindern an SPD-Politiker. Bei der Union verweist man auf Alexander Dobrindt, der angeblich aus einer alten Primatenfamilie stammt. Die FDP fühlt sich allen vom Aussterben bedrohten Tierarten verbunden, hat aber im Moment kein Geld. Die Grünen unterstützen nur regionale Tiererzeugnisse, ähnlich sieht es bei der AfD aus. Die Partei lehnt es auf Beschluss der Basis ab, ausländische Tiere zu fördern. Auch wenn das Orang-Utan-Baby noch so süß aussieht, nimmt es deutschen Affen den Arbeitsplatz weg.

Orang-Utans gehören zu Deutschland - genau wie Migraten und deren Islam...

Orang-Utans gehören zu Deutschland – genau wie Migraten und deren Islam…

1,23 Millionen Migranten kamen 2014 nach Deutschland

Zitat

Gute Nachrichten! 1.230.000 Migraten in 2014 – Tendenz selbstverständlich steigend, da brauchen wir uns um unsere Renten und unser Gesundheits- und Sozialsystem keine Sorgen mehr zu machen!

Derartige Zahlen führen alle bisherigen Verlautbarungen von Politik und Presse ad absurdum. Hier wurden die Zahlen wohl bisher vorsätzlich verschwiegen oder geschönt. Presse und Politik arbeiten hier augenscheinlich Hand in Hand, entweder wird gelogen, geschönt oder geschwiegen. Lediglich das Handesblatt macht hier eine lobenswerte Ausnahme, wenn auch der Verfasser darauf bedacht ist,  möglichst alles zu relativieren und schönzureden. So wird zum Beispiel von einem Wanderungsgewinn gesprochen. Bemerkenswert ist der letzte Satz des Artikels:

„Mehr als drei Viertel der Zuwanderer (76,8 Prozent) kamen dem Bericht zufolge aus anderen europäischen Ländern. Hauptherkunftsländer waren Polen, Rumänien und Italien.“

Demnach kamen also aus anderen EU Staaten 944640 Wirtschaftsflüchtlinge in 2014 nach Deutschland. Vergleichen Sie das einmal mit den Zahlen, die Ihnen ansonsten bisher „serviert“ worden sind!

Quelle: Handesblatt

1,23 Millionen Migranten mehr in Deutschland

Im Jahr 2013 hat Deutschland einem Zeitungsbericht zufolge eine Rekordzahl von 1,23 Millionen Zuwanderern verzeichnet. Gleichzeitig hat es aber auch mehr Wegzüge gegeben. Der „Wanderungsgewinn“ ist deshalb geringer.

PassauIm Jahr 2013 sind nach einem Bericht der „Passauer Neuen Presse“ 1,23 Millionen Menschen nach Deutschland zugewandert. Dies sei die höchste Zahl seit 20 Jahren, hieß es in der Dienstagsausgabe unter Berufung auf den Migrationsbericht der Bundesregierung, der am Mittwoch im Kabinett beraten werden soll. Im Vergleich zu 2012 stieg die Zahl der Zuwanderer demnach um rund 150.000.

 Allerdings nahm dem Bericht zufolge auch die Zahl der Wegzüge aus Deutschland zu und zwar um zwölf Prozent auf rund 800.000. Der „Wanderungsgewinn“ betrug also rund 430.000 Menschen, auch dies der höchste Wert seit 1993.

Mehr als drei Viertel der Zuwanderer (76,8 Prozent) kamen dem Bericht zufolge aus anderen europäischen Ländern. Hauptherkunftsländer waren Polen, Rumänien und Italien.