«Ich will, dass Ihr in Panik geratet!» oder «Leading the Public into Emergency Mode»

Zitat

von Oliver Janich

«Ich will, dass Ihr in Panik geratet!» und «Unser Haus brennt!» – das sind die Worte, mit denen Greta Thunberg der Weltbevölkerung Angst vor dem Weltuntergang machen will. Das alles folgt nachweislich einem Drehbuch. Bereits im April 2016 veröffentlichte die Klimalobby-Organisation The Climate Mobilization das Papier «Leading the Public into Emergency Mode» – Wie man die Öffentlichkeit in den Ausnahmezustand führt. Die Phrasen der angeblich zufällig am Straßenrand entdeckten Greta tauchen dort wörtlich auf.


In diesem Papier wird davon geschwärmt, wie ein katalytisches Ereignis wie Pearl Harbor die Welt in den Klimakriegszustand versetzen könnte. Das Ereignis in Form des brennenden Amazonas kam denn auch pünktlich zu Gretas New-York-Reise in einem ehemaligen Boot der Rothschilds – jener Gelddynastie, die seit Jahrzehnten das Märchen vom menschengemachten Klimawandel propagieren.


Bereits 1987 behauptete Edmond de Rothschild auf dem vierten World Wilderness Congress, dass Kohlendioxid die Ursache für die globale Erwärmung sei. Genau nach diesem Edmond de Rothschild war Gretas Boot benannt, bevor es den Besitzer wechselte und in Malizia II umgetauft wurde. Malizia ist italienisch und heißt laut den ersten beiden Treffern des Online-Lexikons Pons «Arglist» und «Bosheit». Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


Der Amazonas brennt, rauschte es im August plötzlich durch den Blätterwald. Sofort stimmten die gleichgeschalteten Politiker in den Untergangschor mit ein. Ex-Rothschild-Banker Emmanuel Macron wiederholte die Phase «Unser Haus brennt!» aus dem Notfall-Papier und postet dazu, ebenso wie zahlreiche Prominente wie Leonardo DiCaprio oder Madonna, alarmierende Botschaften, oft unter Verwendung uralter Bilder vom brennenden Regenwald.


DiCaprio und andere verbreiteten auch den Unsinn, der Amazonas sei die Lunge der Welt. In Wirklichkeit produziert er in etwa so viel Sauerstoff, wie er verbraucht. Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes zitiert zum Amazonas-Lungen-Theorem den Umweltökologen Dr. Daniel Nepstad mit ungewöhnlich deutlichen Worten: «Das ist Bullshit. Dafür gibt es keine wissenschaftliche Begründung.» Nepstad ist Gründer und Präsident des Earth Innovation Institutes. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem südamerikanischen Urwald, hat über 160 wissenschaftliche Papiere veröffentlicht und ist zu allem Überfluss einer der führenden Autoren des Weltklimarates IPCC. Nepstad verweist auch darauf, dass die aktuellen Brände nichts Besonderes sind. Ihr Umfang liegt gerade einmal sieben Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt. Unter Lula, dem sozialistischen Vorgänger von Brasiliens Präsident Bolsonaro, war die Anzahl der Feuer viel höher.


Die Darstellung, der Amazonas sei die Lunge der Welt, ist falsch.


Vielleicht hat die Amazonas-Panikmache auch damit zu tun, dass das Klimamärchen in der wissenschaftlichen Debatte gerade zu Staub zerfällt. Kürzlich urteilte ein kanadisches Gericht gegen Michael Mann, den Erfinder der berühmten Hockey-Stick-Kurve. Sein Prozessgegner Tim Ball behauptet seit Jahren, dass Mann ein «Scharlatan» sei. Der verklagte ihn daraufhin – aber weil er sich weigerte, Beweise gegen den Scharlatan-Schmäh vorzulegen, scheiterte er schließlich vor dem Kadi.

Den größten Schlag mussten die Klimabetrüger wohl Anfang September hinnehmen. Kein Geringerer als Stanford-Professor Patrick Frank wies in seiner Studie «Propagation of Error and the Reliability of Global Air Temperature Projection» nach, dass sämtliche Berechnungen der Klimamodelle falsch sind. Vor allem der Fehler in der Modellierung der langwelligen Strahlung ist gravierend: Ihre Auswirkung auf die Erdtemperatur ist 114 Mal größer als der angebliche CO2-Effekt.

Die Massenmedien schweigen mal wieder. Sie sind wohl in Panik geraten.

Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 09/2019. Diese Ausgabe können Sie in digitaler oder gedruckter Form  hier bestellen.

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_ Oliver Janich, lange Jahre Autor bei «Focus Money» und wegen seiner Recherchen zu 9/11 in Ungnade gefallen, lebt heute auf den Philippinen und hat eine große Fangemeinde in den digitalen Netzwerken. Zuletzt veröffentlichte der libertäre Journalist und Publizist das Buch «Sicher ohne Staat» (E-Book für 4,99 Dollar über «oliverjanich.de» erhältlich).