Pepe Escobar: Der US-Plan zur Balkanisierung Syriens

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Pepe Escobar: Der US-Plan zur Balkanisierung Syriens

Vergessen Sie die endlosen Meetings zwischen Sergei Lawrow und John Kerry, vergessen Sie Russlands Antrieb zu verhindern, dass Chaos in Syrien herrscht, vergessen Sie die Möglichkeit eines echten Waffenstillstands, durchgesetzt und eingehalten von Dschihad-Stellvertretern der USA.

von RT-Gastautor Pepe Escobar

Vergessen Sie die Untersuchung des Pentagons über was wirklich beim „versehentlichen“ Bombardieren in Deir-Ez Zor passiert ist.

Ein zerstörter LKW des Hilfskonvois des arabischen Halbmondes und unter Schirmherrschaft der UN stehend.

Der ultimative Beweis für die Pläne des „Reichs des Chaos“ (der USA – Anm. d. Red.) für Syrien ist möglicherweise in einem Dokument der Defense Intelligence Agency (DIA) zu finden, welches im Mai letzten Jahres deklassifiziert wurde.

Wenn man im Dokument herunterscrollt, kommt man zu Seite 291, Sektion C, welche besagt:

„DER WESTEN, DIE GOLFSTAATEN UND DIE TÜRKEI UNTERSTÜTZEN DIE SYRISCHE OPPOSITION…ES BESTEHT DIE MÖGLICHKEIT EINES ERKLÄRTEN ODER UNERKLÄRTEN SALAFISTISCHEN GEBIETS IN OST-SYRIEN (HASAKA UND DER ZOR), UND DAS IST GENAU, WAS DIE UNTERSTÜTZENDEN MÄCHTE WOLLEN, UM DAS SYRISCHE REGIME ZU ISOLIEREN, WELCHE ALS DAS STRATEGISCHE ZIEL DER SCHIITISCHEN EXPANSION VERMUTET WIRD (IRAK UND IRAN)“.

Der DIA-Bericht ist ein ehemals klassifiziertes SECRET/NOFORN Dokument, welches in der ganzen Buchstabensuppe der US-Geheimdienste seine Runde gemacht hat, von CENTCOM zu CIA, FBI, DHS, NGA und dem Außenministerium.

Es zeigt, dass sich bereits vor vier Jahren die US-Geheimdienste in alle Richtungen abgesichert haben von den damals schon etablierten al-Kaida in Syrien, auch bekannt als Dschabhat al-Nusra, bis zum Erscheinen von ISIS/ISIL/Daesh, besser bekannt als der Islamische Staat.

Quelle: RT

Es ist bereits an die Öffentlichkeit gelangt, dass durch eine bewusste Entscheidung, welche von Donald Trumps Berater Generalleutnant Michael Flynn geleakt wurde, Washington die Entstehung des Islamischen Staates erlaubt hat – zur Erinnerung: der glänzend weiße Toyota, der durch die offene Wüste fährt? – als höchstwillkommenes strategisches Kapital und nicht als Gegner in dem verworrenen, unendlichen Globalen Krieg gegen den Terror (GWOT, Global War on Terror).

Klarer geht es nicht: ein „salafistisches Gebiet“ soll durchgesetzt werden, was „Teile und Herrsche“ über ein fragmentiertes Syrien in ewigem Chaos bedeutet. Ob es nun von Dschabhat al-Nusra – auch „moderate Rebellen“ im Jargon der Herrschenden – oder al-Baghdadis „Kalifake“ (falsches Kalifat) ist nur ein unbedeutendes Detail.

Es wird sogar noch merkwürdiger, da Hasaka und Deir Ez-Zor in dem DIA-Bericht genannt sind – und direkt von dem „versehentlichen“ Bombardement ins Ziel genommen wurde. Kein Wunder, dass Pentagon-Chef Ash ‚Reich der Heulsusen‘ Carter keine halben Sachen machte, um direkt zu sabotieren, was Lawrow und Kerry ausgehandelt hatten.

Niemand wird jemals diese Verbindungen von US-Medien gezeigt bekommen – da zum Beispiel die Neocon-Kabale die Kommentarseiten der Washington Post beherrscht. Nur die besten der Blog-Welt enttäuschen nicht.

Also was sind Russlands Optionen?

Die grundlegende Frage ist natürlich, was Russland nun tun wird – abgesehen von Vitali Churkin, Russlands UN-Botschafter, der völlig entsetzt war von dem letzten hysterischen Auftritt der notorisch durchgeknallten Samantha Power.

Was wird Moskau mit dem Fakt anfangen, dass die ganze obskure Gruppe der „moderaten Rebellen“ wie sie von der Washingtoner Elite genannt werden – und welche alle aus der wahabitisch-ideologischen Matrix stammen – bisher und weiterhin, besonders unter Hillary ‚Königin des Krieges‘ Clinton, eine CIA und/oder Pentagon bewaffenete Verbindung genießt?

Das DIA-Dokument zeigt dies alles auf, in deutlicher Verbindung zu allen bisherigen ‚Teile und Herrsche‘ Plänen, von dem israelischen Yinon-Plan zu dem Wahn des ,Projekt für ein Neues Amerikanisches Jahrhundert (PNAC)‘.

Unter dem Aspekt von Öl-Pipelines betrachtet, geht es hier weiter um die Frage zwischen der Erdgaspipeline von Katar in die Türkei – via Syrien – und der geplanten 10 Milliarden US-Dollar schweren Iran-Irak-Syrien Pipeline, für welche es bereits eine Absichtserklärung gibt.

Lawrow ist zu sehr guter Diplomat um es preiszugeben – aber nach Deir Ez-Zor hat Moskau den definitiven Beweis, dass jeder Waffenstillstand, der mit Washington ausgemacht wird, scheitern muss.

Ein US-Erdkampfflugzeug vom Typ A-10 Thunderbolt II wie es auch bei dem Angriff auf die syrischen Regierungstruppen in Deir ez-Zor  während des Waffenstillstandes am 17. September zum Einsatz kam.

Also wird der unendliche Krieg gegen den Terror wieder einmal mutieren vom Bekämpfen der „bösen“ Al-Kaida zum Erlauben von Al-Kaida in Syrien und es ihnen und deren Ableger, dem „Kalifake“, zu gestatten, sich ungehindert ihren privilegierten Platz in Syrien zu sichern .

Nichts Bedeutendes wird vor den US-Wahlen im November passieren – abgesehen von ähnlichen Deir Ez-Zor „Fehlern“, welche vom bald arbeitslosen Ash Carter befohlen werden.

Später ist alles möglich. Für Unternehmen, die vom industriell-militärischen-Sicherheits-Überwachungs-Komplex leben, wird Russland-Bashing eine historische Geschäftschance bleiben. Es bleibt abzuwarten, ob die drei Harpien – Hillary Clinton, Samantha Power and Susan Rice – nicht ihre tentakelartigen Hände ans Steuer des ,Reichs des Chaos‘ bekommen.

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Trotz Vertuschung bekannt gewordene Vergewaltigungen durch RAPEFUGEES der letzten 7 Tage…

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Köln: Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag (3. September) in der Kölner Innenstadt eine Frau (25) vergewaltigt. Die Kölnerin verließ nach 4 Uhr morgens einen Club, um nach Hause zu fahren. Kurz bevor sie die S-Bahn Haltestelle Hansaring erreicht hatte, wurde sie von zwei Männern eingeholt. Unmittelbar darauf bedrängten die beiden die 25-Jährige und führten sie zu einer nahe gelegenen Grünfläche. Dort brachten die Täter die sich massiv wehrende Kölnerin zu Boden und vergewaltigten sie. Als eine Zeugin (62) gegen 6.15 Uhr mit ihrem Hund spazieren ging, traf sie auf die Überfallene, begleitete sie zur Haltestelle und überreichte ihr ihre Telefonnummer. Gegenüber der Polizei erklärte die 62-Jährige später, dass ihr unmittelbar vor dem Antreffen der jungen Frau zwei Männer begegnet waren, die der Beschreibung der Vergewaltiger entsprachen. Der erste Täter ist 20 bis 30 Jahre alt – zirka 180 cm groß – dunklerer Hauttyp, Südländer oder Nordafrikaner – dunkle, wellige Haare, streng nach hinten zum Zopf gebunden. Sein Mittäter wird als dunkelhäutig und ebenfalls ungefähr 180 cm groß beschrieben.

Kropp (Kreis Schleswig-Flensburg): Die Mondscheinnacht ist das zentrale Volksfest der Gemeinde Kropp. In diesem Jahr aber liegt ein Schatten über der sonst so fröhlichen Veranstaltung – am frühen Sonntagmorgen wurde unweit des Trubels eine 30-jährige Frau vergewaltigt. Wie die Polizei erst am Dienstag bekanntgab, ereignete sich das Verbrechen am Sonntag zwischen 1.45 und 2.15 Uhr. Zuvor hatte es zwischen der Frau und dem mutmaßlichen Täter an der Bühne „Alter Viehmarkt“ Kontakt gegeben. Dann gingen die beiden in Richtung Kirche. „Nach Angaben der Geschädigten ist es dort zu einem gewalttätigen Übergriff gekommen“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Verdächtige ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, 1,60 bis 1,70 Meter groß, hat einen dunklen Teint, kurze, schwarze Locken und einen kurzen, dunklen Vollbart. Der Mann soll gebrochen deutsch sprechen.


Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben. Dank des Asylanten-Tsunamis von vorwiegend jungen Männern im Alter von 18-35 Jahren gibt es in Deutschland im Jahr 2016 20 Prozent mehr Männer als Frauen. Abgeschoben werden Merkels Fiki-Fiki-Fachkräfte übrigens so gut wie nie. Inzwischen befinden sich über eine halbe Millionen abgelehnter Asylbewerber in Deutschland.

Geldern-Walbeck: Am Montag (29. August 2016) gegen 19.00 Uhr hielten sich zwei 7-jährige Mädchen an einem Fahrradständer vor einem Supermarkt an der Straße Küpperssteg auf. (Aus Richtung Hochstraße auf der linken Seite). Ein unbekannter Mann sprach die beiden Mädchen an und sagte, wenn sie mit ihm kommen, würde er ihnen einen Hund und eine Katze schenken. Eine Kundin des Marktes sagte zu dem Unbekannten, dass er die Kinder in Ruhe lassen solle. Der Mann ging dann zu einem blauen PKW. Der Unbekannte war ca. 50-55 Jahre alt und schlank. Er sprach gebrochen deutsch und hatte dunkle Flecken auf dem Handrücken und am Unterarm. Bevor der Mann zu den Mädchen ging, hatte er sich am Seitenfenster eines weißen PKW mit Klever Kennzeichen mit vier Männern unterhalten. Die vier Fahrzeuginsassen hatten ein südländisches Aussehen und im Gespräch auf die Mädchen gezeigt.

Ratingen: Yvonne und Michael P. (vollständiger Name der Redaktion bekannt) sind immer noch geschockt. Die Eltern erzählen von einer Geschichte, die sich am vergangenen Freitagabend im Ratinger Angerbad zugetragen hat und mittlerweile ein Fall für die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ist. Was war genau passiert? Die achtjährige Tochter stand zusammen mit ihrer neunjährigen Freundin unter dem Wasserpilz, als sich ein Unbekannter näherte. Der Mann soll die beiden Kinder im Intimbereich angefasst haben. Die Neunjährige, die als Hobby Karatesport betreibt, konnte sich nur schwer von ihm losreißen. Der Täter, so die Schilderung, muss sehr kräftig zugepackt haben. „Beide Kinder haben sich deutlich gewehrt“, erzählt Yvonne P., die selbst nicht im Schwimmbad war. Offenbar bemerkte den Vorfall niemand. Die Eltern gehen davon aus, dass der Mann seit längerer Zeit im Angerbad war und Kinder beobachtete. Die Großmutter der Neunjährigen und deren Mutter, die im Angerbad waren, reagierten schnell, als die Kinder die Geschichte vom Übergriff erzählten. Sie gingen zu den Schwimmmeistern, die sich zielgerichtet und professionell verhielten. Die informierte Polizei rückte mit vier Beamten an, die den Mann, einen 52-Jährigen aus dem Irak, schließlich festnahmen. Zuvor hatten sie den mutmaßlichen Täter aus dem Wasser geholt. Polizeisprecher Ulrich Löhe bestätigte auf Anfrage unserer Redaktion den Fall. Der Mann sitze mittlerweile in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft habe die Ermittlungen aufgenommen.

Gross-Zimmern: Der Einsatz von mehreren Polizeistreifen war am Montagabend auf der Groß-Zimmerner Kerb nötig, um eine Auseinandersetzung zwischen Kerbborschte und Flüchtlingen zu schlichten. Angefangen haben soll der Streit nach laut Polizei bei der „After-Frühschoppe-Party“ auf dem Roten Platz. Gegen 23.10 Uhr soll einer der Flüchtlinge eine bislang unbekannte Frau unsittlich berührt haben, es folgte ein leichtes Gerangel unter den Männern. Auch ein Glas soll geworfen worden sein. Wie die Polizei weiter berichtet, soll eine Gruppe Flüchtlinge danach in Richtung ihrer Unterkunft weggerannt sein. Die Kerbborschte folgten ihnen. Dabei griff ein 18-jähriger Flüchtling einen vermeintlichen Verfolger an und schlug den 18-jährigen Groß-Zimmerner, der ebenfalls Kerbborschte-Kluft trug, an und schlug den 18-jährigen Groß-Zimmerner, der ebenfalls Kerbborschte-Kluft trug. Er sei allerdings nur zufällig zwischen die Fronten geraten und hatte mit der Auseinandersetzung auf der Party laut Polizei nichts zu tun. Es dürfte sich um eine Verwechslung gehandelt haben. Als die Mutter des Groß-Zimmerns ihrem Sohn zur Hilfe eilte, soll sie von dem Angreifer mit einem Messer bedroht worden sein. Gegen den 18-Jährigen wurde Anzeige wegen Körperverletzung und Bedrohung erstattet. Die Reibereien zwischen den Flüchtlingen und den Kerbborschte dauerte bis etwa 1 Uhr. Weil die meisten Betroffenen aber viel Alkohol getrunken hatten und wegen unterschiedlicher Sprachen sei die Klärung „äußerst schwierig“ gewesen, schreibt die Polizei abschließend. Die Ermittlungen dauern an.

Münster: Eine 21-jährige Frau ist am Dienstagabend (30.08.2016) beim Joggen von einem bislang unbekannten Täter angegriffen worden. Die Frau befand sich gegen 20.50 Uhr im Bereich des Freizeitzentrums auf dem Weg zwischen dem Tennisclub und der Straße „Stillgraben“ als sie plötzlich von dem Unbekannten von hinten gepackt und festgehalten wurde. Aufgrund der heftigen Gegenwehr der 21-Jährigen ließ der Mann schließlich von ihr ab und flüchtete. Der Unbekannte war der Joggerin bereits auf ihrer Laufstrecke nach Breitefeld aufgefallen, als er ihr mit einem Fahrrad entgegenkam. Auf ihrem Rückweg passierte sie den Mann erneut an einer Bank im Bereich des Parkplatzes. Nach der Tat alarmierte die 21-Jährige sofort die Polizei. Eine Fahndung nach dem Täter verlief ohne Erfolg. Er wird zwischen 25 und 30 Jahre alt und 1,75 bis 1,80 Meter groß mit südländischem Aussehen beschrieben.

Mannheim-Innenstadt: Nachdem sich die Bedienung einer Szenekneipe in den Mannheimer S-Quadraten am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr durch vier dunkelhäutige Gäste belästigt fühlte, bat sie einen anderen Gast um Hilfe. Dieser sprach das Quartett an die Frau in Ruhe zu lassen, was aber unmittelbar schlagkräftig Argumente zur Folge hatte. Beim Eintreffen mehrerer Streifenwagen hatten sich sowohl die Schläger als auch der Geschädigte entfernt. Im Rahmen der Fahndung konnten zwei 25 und 31 Jahre alte Nigerianer in der Nähe festgenommen werden.

Dossenheim, Rhein-Neckar-Kreis: Am Dienstag um 19.30 Uhr wurde ein dreister Exhibitionist auf einem Feldweg in der Nähe von Dossenheim aktiv. Eine 23-jährige Radfahrerin betrachtete von einem Feldweg nahe der BAB Anschlussstelle Dossenheim Pferde auf einer Koppel, als sie von einem bislang Unbekannten in ein kurzes Gespräch verwickelt wurde, welcher ebenfalls mit einem Fahrrad unterwegs war. Nachdem die Geschädigte ein eingehendes Handygespräch entgegengenommen und beendet hatte, rief ihr der Unbekannte unvermittelt aus einem nahen Maisfeld etwas zu und trat mit heruntergelassenen Hosen, sich selbst an das entblößte Geschlechtsteil fassend, aus dem Feld. Als die junge Frau daraufhin umgehend wegradelte, folgte ihr der Mann noch eine kurze Strecke und rief ihr etwas nach. Die von ihr verständigten Beamten des Polizeireviers Heidelberg-Nord leiteten umgehend eine Sofortfahndung mit mehreren Streifenwagen ein, welche jedoch erfolglos verlief. Der Exhibitionist wird wie folgt beschrieben: Etwa Mitte 20, circa 1, 70 m bis 1, 75 m groß, braune, kurze Haare mit Geheimratsecken, Dreitagebart, braune Augen, südländischer Typ.

Linz: Der Angeklagte blieb bis zum Verhandlungsende dabei: „Ich bin unschuldig.“ Doch für den Linzer Richter Hermann Pichlmayr besteht kein Zweifel: Der Afghane hat sich vor den Augen einer Mutter und ihrer drei Kinder im Jänner im Linzer Parkbad selbst befriedigt. Das Urteil – drei Monate Haft – ist nicht rechtskräftig. Es war eine emotionale Verhandlung am Bezirksgericht Linz: 29-Jährige aus Afghanistan redete viel und fuchtelte mit Fotos seiner Kinder herum, eine Antwort auf die Fragen des Richters oder gar ein Schuldeingeständnis blieb er aber schuldig. Deshalb musste eine Zehnjährige das unangenehme Erlebnis als Zeugin noch einmal schildern. Das Mädchen war sich auch am Dienstag sicher: „Das ist der Mann, den ich im Parkbad gesehen habe.“ Damals konnte der Asylwerber entwischen. Die Mutter (36) hatte zwar den Bademeister alarmiert. „Aber wenn ich’s nicht gesehen habe, kann ich ihn nicht rauswerfen“, argumentierte dieser als Zeuge – und handelte sich umgehend eine Rüge des Richters ein. Weggeschaut haben allerdings auch andere Badegäste. Doch am 24. Jänner entdeckte die Mutter den Täter wieder im Parkbad. Diesmal wurde vom Bademeister sofort die Polizei verständigt. „Es war mir wichtig, dass er zur Verantwortung gezogen wird.“ Dafür sorgte dann Richter Pichlmayr: „Ich habe keine Zweifel an den Aussagen der Mutter und des Mädchens. Eine unbedingte Strafe war nötig, weil der Angeklagte keine Schuldeinsicht hat.“

Essen: Gegen die zwei Männer, die am Wochenende in einem Essener Freibad ein zwölf und ein 13 Jahre altes Mädchen sexuell belästigt haben sollen, ist Haftbefehl erlassen worden. Es gehe um den Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen, teilte die Polizei gestern mit. Bei den 20 und 24 Jahre alten Tatverdächtigen handele es sich um anerkannte Asylbewerber aus Syrien, berichtet die Staatsanwaltschaft Essen. Laut Staatsanwaltschaft hatten sich die Männer und die Mädchen ein oder zwei Tage zuvor im Gruga-Bad kennengelernt und gemeinsam Ball gespielt. Am Samstag sei es in einem Becken zu unerwünschten sexuellen Handlungen gekommen, sagt Oberstaatsanwältin Anette Milk. Laut eines Polizeisprechers seien die Beschuldigten „handgreiflich“ geworden. Es spreche aber nichts für eine versuchte Vergewaltigung.