Since the animals are here, in toilet is shit like in a stable. You cannot educate them.

Zitat

Investigativjournalismus in Zeiten der Lüge.

Es geht auch anders, es geht auch erhlich und unverfälscht, wir Roland Tichy in seiner Kolumne beweist:

Gehen Sie einfach mal an den muslimischen Wachmannschaften vorbei, am besten in ein Männerflüchtlingsheim. Fragen Sie die wenigen englisch Sprechenden (und das ist bereits die Elite), was sie von sich, den anderen Wanderergruppen, von ihrer Religion und von westlichen Werten halten. Fragen Sie nach dem Beruf des Vaters. Dann können Sie ihn sozial einordnen. Und dann setzen Sie die englisch Sprechenden als Übersetzer für die Fragen an die Analphabeten ein. Bieten Sie Zigaretten an. Überall in der 3. Welt sind sie ein Zeichen der Freundlichkeit.

Quelle: www.rolandtiych.de


Besonders bei Arabern gilt oft: Autoritäres Verhalten des hierarchisch Höherstehenden zeigt Stärke, dem Respekt entgegengebracht wird. Nicht autoritäres Verhalten zeigt Schwäche und wird deshalb verachtet oder ausgenutzt.

In der Unterkunft sind nur 30 Personen untergebracht, alles Familien. Es ist also eine positiv Selektion. Entsprechend gut klappt der Alltag. Die Familien kaufen ein und kochen selbst in der Gemeinschaftsküche. Und diese ist recht vorzeigbar. Die Familien putzen auch ihre Zimmer und den Gemeinschaftsraum. In dieser Ausnahmeunterkunft erledigen die Flüchtlinge also das, was man eigentlich in allen Flüchtlingsunterkünften erwarten sollte.

Die Realität sieht im Allgemeinen anders aus. Oft wird für die Flüchtlinge gekocht, geputzt und alles getan, was ein erwachsener Mensch allein tun sollte. Wird das gemacht, weil sonst das Chaos und die Katastrophe droht? Das würde ja bedeuten, dass die meist jungen Männer nicht über die einfachsten zivilisatorischen Fähigkeiten verfügen.

Aber zurück zur Familienunterkunft. Auch dort ist nicht alles Gold, was glänzt. Obwohl nur 30 Personen mit Familien im Haus sind, sind die Toiletten in grauenhaftem Zustand. Offensichtlich haben sogar bereits Ärzte die unhaltbaren hygienischen Zustände reklamiert. Ich sitze mit ein paar syrischen Christen im Gemeinschaftsraum und frage sie, was zu tun sei. Since the animals are here, in toilet is shit like in a stable. You cannot educate them. Mit den Tieren, die sich hier wie im Stall verhalten und alles zuscheißen, meinen sie die Pakistani und Afghanen. Sorry, u cannot teach animals. Na gut, dann kenne ich schon mal die Einstellung, die die Syrer hier von ihren ostarabischen Brüdern haben. Auffallend ist, dass die Syrer hier alle Assad-Anhänger sind: Vor dem Krieg war es unter Assad am besten. Die Leute hatten ein gutes Leben und die Religionen mussten sich vertragen. Schlecht ist es, seit die USA den IS aufgerüstet haben. Gott sei Dank gibt es die Russen.

Da es ein kühler Tag ist, wird geheizt, was das Zeug hält und die Türen nach außen stehen sperrangelweit offen. Was bei den alternativ ehrenamtlichen Öko-Helfern zuhause einen Schreikrampf auslösen würde, wird hier achselzuckend geduldet. „Das ist halt so in ihrer Kultur“. Überhaupt sehen die lila frisierten FlüchtlingshelferInnen alle Probleme auf deutscher Seite. Wenn viele die Sprachkurse der Ehrenamtlichen nur sporadisch besuchen, dann liegt das nicht an mangelnder Motivation der Einwanderer, sondern daran, dass die „Rentner“ den Unterricht wohl nicht interessant genug machen. Political Correctness funktioniert offensichtlich nur in eine Richtung.

Die Helfer halten nichts von Fordern

Zum Kurs müsste man 25 Minuten laufen. Das ist für viele zu anstrengend. Da wollten Sprachschüler auch schon mit dem Taxi gefahren werden. Aber warum eigentlich einen Sprachkurs besuchen? An Kontakt zu Einheimischen scheint man wenig interessiert. Die Rundumversorgung funktioniert ja gut. So gut wäre man im Heimatland selbst mit einem Vollzeitjob nicht versorgt. Und wenn man den Arzt besuchen will, gibt es doch Dolmetscher.

Ich wage einen Perspektivwechsel und meine, wenn hier in Deutschland Bürgerkrieg wäre und uns würde ein anderes Land aufnehmen, ich glaube wir wären alle dankbar, wenn uns Ehrenamtliche Sprachkurse anböten. Und wir würden jede Gelegenheit ergreifen, die fremde Sprache zu erlernen.

Das sehen die jungen HelferInnen nicht so. Sie erklären allen Ernstes, sie würden auch keine fremde Sprache lernen, wenn sowieso immer Dolmetscher zur Verfügung stünden. Kein Zwang für niemand! Wer Lust hat lernt, wer keine Lust hat eben nicht. Ich sehe, sie haben die Forderung, auch die Deutschen müssten von den Arabern lernen, bereits umgesetzt.

Ein Helfer vertritt dann überraschenderweise die Meinung, dass er den Zwang zu Integrations- und Sprachkursen richtig findet. Aber darin kann ich wiederum nichts Sinnvolles sehen. Es ist vollkommen sinnlos, jemanden zur Integration und zur Spracherlernung zwingen zu wollen. Gegen seinen Willen lernt niemand. Und gegen seinen Willen integriert sich auch niemand. Gegen seinen Willen gibt auch niemand kulturelle Werte auf, die sich als den westlichen Werten überlegen sehen.

Wäre ich nach Saudi-Arabien eingewandert, würde ich schließlich auch nicht die dortigen Werthaltungen annehmen, und ich würde alles tun, um meine westlichen Werte auch an meine Kinder und Kindeskinder weiterzugeben.

Niemand kann islamisch geprägte Werthaltungen, die seit Jahrhunderten wirksam sind, in einem Kurs abstreifen. Diese Vorstellung ist mehr als naiv. Wie soll in einem Kurs, Jahrzehnte wirksame Schulbildung und Bildung durch Eltern in Deutschland nachgeholt werden? Das geht nicht.

Wer das Universitätsniveau zwischen Deutschland und arabischen Ländern vergleicht, merkt, dass ein arabischer Uniabsolvent meist ein geringeres Wissen als ein deutscher Abiturient hat. Insofern wird auch bei diesem Vergleich öffentlich mit gezinkten Karten gespielt. Oft haben Elektroingenieure der 3. Welt keine höhere Qualifikation als deutsche Elektriker. Außerhalb der wenigen Eliteschulen sieht das Ausbildungsniveau in der 3. Welt traurig aus. Das gilt auch für Indien, China dagegen hat sich aufgemacht, langsam zur Bildungsnation zu werden.

Wenn der Wille und die Disziplin nicht von vorne herein da sind, wird die Integration von Einwanderern immer scheitern. Wenn jemand einen Willen aber keine Disziplin hat, bedeutet das, er hat nur einen frommen Wunsch. Inch´ Allah ist der fromme Wunsch der Araber. Damit ist aber nichts gewonnen. Wer in Nordafrika reist, merkt recht schnell, was ein Wille ohne Disziplin zustande bringt. Das Ergebnis der anderen Mentalität ist überall sichtbar.

Warum etliche nicht zurück können

Und Wille zur Integration bedeutet auch ein Stück kultureller Selbstaufgabe. Das wollen die wenigsten. Nach einigen Generationen bedeutet das in Europa oft, dass viele junge Moslems zwischen allen Stühlen sitzen. Man vergleiche den Unterschied zwischen den Türken hier und ostasiatischen Einwanderern in den USA. Dort wird Erfolgsgeschichte geschrieben. Hier nicht.

In den USA sagt jeder Neuamerikaner: Ich bin stolz, Amerikaner zu sein. Das ist der Kit, der die Nation zusammenhält. In Deutschland stoßen die Neuankömmlinge auf ein intellektuelles Klima, in dem der Satz „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ anrüchig klingt. Wer dies sagt, muss mit hochgezogenen Augenbrauen oder gleich purer Häme rechnen. Und wofür sollen sich die meist wenig gebildeten Araber begeistern? Für Claudia Roth? Für das deutsche Grundgesetz? Das ist so realitätsfremd, dass es schon wehtut.

Ein paar Marokkaner sind gerade zu Gast aus einem Männerwohnheim. Die Syrer übersetzen: Was heißt politisch verfolgt? Unsere Väter sind Kleinbauern. Der älteste Sohn erbt alles und die anderen können sich als Knechte verdingen oder kriminell werden. Wir können nicht einmal heiraten. Wir haben kein Geld. Natürlich haben wir kaum die Schule besucht, wie denn? Deshalb kommen wir nach Deutschland. Wir können zurück, wenn wir Geld bringen. Sonst nimmt uns unser eigenes Land nicht mehr auf. Kein Land außer Deutschland will uns. Wenn wir genug Geld haben, dann kaufen wir uns Frauen und die bringen wir nach Deutschland. Inch´ Allah.

Georgier sind auch in der Flüchtlingsunterkunft. Ich frage die jungen FlüchtlingshelferInnen, was diese denn hier machen. Ob denn in Georgien ein Krieg herrsche, der mir bisher entgangen sei. Sie meinen, die Menschen seien arm und die Kinder der Familien krank. Es seien alle willkommen und die armen Kinder hätten wohl ein Recht auf Behandlung in Deutschland. Auf meinen Einwand, dass bestimmt hunderte Millionen Kinder der Welt krank seien und ob diese dann alle in Deutschland ärztlich versorgt werden sollten, ernte ich nur verächtliche Blicke.

Rationalität scheint vollkommen außer Mode, dagegen gibt es einen Überschwang an einer „Wir sind alle so lieb“-Emotion. Aber wehe dem, der das in Frage stellt und sachorientierte Kritik übt. Dann wird das Liebes-Gefühl um ein neues Element erweitert: Wir sind alle so lieb und du bist so böse. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste ich darüber lachen, wenn ich sehe, wie über alles der „Wir sind eine Welt“-Zuckerguss gekippt wird.

Auffällig ist, dass es unter vielen Helfern eine Art Helfersyndrom, einen inneren Zwang zum Helfen zu geben scheint. Ein Apfelbutzen liegt auf dem Boden. Eine HelferIn hebt ihn auf und trägt ihn zum Papierkorb. Sie denkt wahrscheinlich: Ich gebe ein gutes Beispiel, dann können die Anderen lernen. Aus Sicht der Flüchtlinge bedeutet das: Natürlich räumt die Frau unseren Dreck weg. Dazu ist sie schließlich da.

Für Helfer locker & cool, für Migranten verachtenswürdig

Die Körpersprache  und der Sprachgestus der alternativen HelferInnen hier ist so locker & cool wie möglich. Sie verstehen nicht, dass die Ein-Wanderer aus einer anderen, einer autoritären Respektkultur kommen. Aber wer sich so ultracool und oberlocker verhält, provoziert in diesen Kulturen die eigene Verachtung. Entsprechend lümmeln sich die Einwanderer und schlagen einen respektlosen, manchmal unverschämten Ton an. Als ich ihre unverfrorene Art in scharfem Ton reklamiere, wird ihr Verhalten mir gegenüber schnell respektvoll. Offensichtlich habe ich den richtigen Schlüssel gefunden und plötzlich, wenden Sie sich an mich, wenn sie Fragen haben und nicht an die Gutmensch-Helfer, und die lümmeln sich am Tisch und gucken mich nun noch verächtlicher an.

Was sich bei den HelferInnen herauskristallisiert, ist die Vorstellung, irgendwie sind alle Menschen wie wir. Alle Menschen denken irgendwie gleich, haben die gleichen Wertvorstellungen und wollen das Gleiche auf gleiche Art erreichen. Letztlich dokumentiert sich hier die Arroganz einer autoritären Gut-Mensch-Ideologie. Das Anderssein zu sehen, gilt bereits als Rassismus. Es ist durch die politisch korrekte Deutungshoheit der Medien fast undenkbar, Stammeskulturen als eigentlich inkompatibel zu unserer Kultur denken. Aber Stammeskulturen haben eine andere Vorstellung von Zeit. Ein Bewusstsein für exakte Zeiteinteilung existiert so wenig, wie es diese bei uns vor der Industrialisierung gab. Es gibt nicht wie bei uns ein egalitäres, sondern wie bei uns bis vor 200 Jahren ein zutiefst hierarchisch geprägtes Denken. Man fühlt sich nicht der Gesellschaft, sondern nur dem Clan und dessen Führer verpflichtet. Selbstverantwortliches individuelles Denken hat in hierarchisch geprägten Stammesgesellschaften keinen Platz.

In der Übertragung seiner politisch korrekten Vorstellungen auf die ganze Welt, denkt der Westler, er würde dafür geliebt. In Wirklichkeit wird er aber nicht verstanden oder gar abgelehnt. Die Übergriffe am Kölner Dom und anderswo sind dafür ein gutes Beispiel. Die jungen Araber missverstehen gemäß ihren kulturellen Vorstellungen die hiesige Freiheit als Freibrief. Viele sehen die hiesige Kultur als verkommen und moralisch dem Islam unterlegen.

Überall in der 3. Welt, aber besonders bei Arabern gilt oft: Autoritäres Verhalten des hierarchisch Höherstehenden zeigt Stärke, dem Respekt entgegengebracht wird. Nicht autoritäres Verhalten zeigt Schwäche und wird deshalb verachtet oder ausgenutzt. Was soll man auch von einem Leitwolf halten, der sich selbst zum Deppen macht. Wie will er den Clan schützen? Wie will er die Macht des Clans ausbauen? Der „Was sind wir locker und cool“-Sozialarbeiter wird hier von der Migranten-Szene oft regelrecht für dumm verkauft, und manchmal gefällt er sich sogar in der Rolle.

Aneinander vorbei

Natürlich lernt der Flüchtling ziemlich schnell, welche Antworten von ihm erwartet werden. Und die liefert er. Das hat aber mit seiner inneren Überzeugung nichts zu tun. In einem Integrationskurs lernt der Flüchtling nur, welche Antworten er nach außen liefern muss. Innerlich sieht er die Dinge anders. Araber und Afrikaner haben ein ganz anderes Selbstverständnis und ein anderes Rechtsbewusstsein als der Westen. Wer in einem autoritären System als Leitfigur nicht autoritär auftritt, macht sich nicht nur lächerlich, er hat verloren. Am bitteren Ende ist natürlich der Asylant der Verlierer. Der sieht sich dann aber als Opfer der Deutschen. Und das ist er letztlich auch: Er ist ein Opfer der herrschenden deutschen Gutmensch-Ideologie. Diese wiederum fühlt sich in ihrer Täterideologie des Westens bestätigt, wenn es Asylanten aus tribalistischen Kulturen zu nichts bringen.

When u come to Rome, do like the Romans do. Dieses Zitat habe ich von Einheimischen sowohl in Indien als auch in Ghana gehört. Spricht vielleicht für die ehemalige englische Kolonialerziehung. In Deutschland müsste der Satz heißen: If you come to germany, u not need to change. Just tell, you are a victim. In guter arabischer Manier sind die Täter die anderen. Das hat einen Vorteil: Ich brauche mich nicht zu ändern. Letztlich ist dies aber ein Riesennachteil, denn die Opferhaltung ist passiv und deshalb misserfolgsorientiert.

Ich empfehle Merkel und eigentlich allen Deutschen Merkel´s obigem Rat zu folgen: Lerne einfach mal Flüchtlinge persönlich kennen. Damit meine ich aber keine ausgesuchten Vorzeigeeinwanderer.

Gehen Sie einfach mal an den muslimischen Wachmannschaften vorbei, am besten in ein Männerflüchtlingsheim. Fragen Sie die wenigen englisch Sprechenden (und das ist bereits die Elite), was sie von sich, den anderen Wanderergruppen, von ihrer Religion und von westlichen Werten halten. Fragen Sie nach dem Beruf des Vaters. Dann können Sie ihn sozial einordnen. Und dann setzen Sie die englisch Sprechenden als Übersetzer für die Fragen an die Analphabeten ein. Bieten Sie Zigaretten an. Überall in der 3. Welt sind sie ein Zeichen der Freundlichkeit.

Sprechen sie mit vielen. Nehmen Sie sich Zeit. Im obigen Text sind einige Themen formuliert, die Sie ansprechen können. Nur dann bekommt man ein realistisches Bild, denn die jungen Männer sind ja die Haupteinwanderer.

Merkels Rat ist gut, und vor allem sie selbst sollte ihn beherzigen. Mit Kopftuch unerkannt ins Männerwohnheim und einfach mal Flüchtlinge persönlich nach ihren Vorstellungen befragen. Das erweitert den Horizont ungemein. Also keine Bange.

Gebrüder Grimm: Tischlein deck‘ dich

Zitat

Schon bei den Gebrüdern Grimm ist in Ihrer Märchensammlung bereits im Jahre 1811 ein Märchen dokkumentiert, dass sich mit Gaunerei und Schmarotzertum beschäftigt. Und wie alle Märchen diente auch dieses unter anderem der Erziehung. Und so verwundert es nicht, dass nicht der Goldesel und auch nicht das Tischlein deck‘ dich die Probleme der rechtschaffenen Menschen bedeuten, sondern der Knüppel im Sack, dessen Funktioin der Drechsler-Meister so erklärt:

„Das will ich dir sagen“, antwortete der Meister, „hat dir jemand etwas zuleide getan, so sprich nur: ,Knüppel aus dem Sack!‘ – so springt dir der Knüppel heraus unter die Leute und tanzt ihnen so lustig auf dem Rücken herum, dass sie sich acht Tage lang nicht regen und bewegen können; und eher lässt er nicht ab, als bis du sagst: ,Knüppel in den Sack‘.“

Tischlein deck‘ dich
Gebr. Grimm

Vorzeiten war ein Schneider, der drei Söhne hatte und nur eine einzige Ziege. Aber die Ziege, weil sie alle zusammen mit ihrer Milch ernährte, musste ihr gutes Futter haben und täglich hinaus auf die Weide geführt werden. Die Söhne taten das auch nach der Reihe. Einmal brachte sie der älteste auf den Kirchhof, wo die schönsten Kräuter standen, ließ sie da fressen und herumspringen. Abends, als es Zeit war, heimzugehen. fragte er: „Ziege, bist du satt?‘ Die Ziege antwortete:

„Ich bin so satt,
Ich mag kein Blatt: meh meh!“

„So komm‘ nach Haus“, sprach der Junge, fasste sie am Strickchen‘ führte sie in den Stall und band sie fest. „Nun“, fragte der alte Schneider, „hat die Ziege ihr gehöriges Futter?“ „oh“, antwortete der Sohn, ,die ist so satt, sie mag kein Blatt.“ Der Vater aber wollte sich selbst überzeugen, ging hinab in den Stall, streichelte das liebe Tier und fragte:“ Ziege, bist du auch satt?“ Die Ziege antwortete:

„Wovon sollt‘ ich satt sein?
Ich sprang nur über Gräbelein
Und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!“

„Was muss ich hören!“ rief der Schneider, lief hinauf und sprach zu dem Jungen:

„Ei, du Lügner! Sagst, die Ziege wäre satt, und hast sie hungern lassen?“ Und in seinem Zorne nahm er die Elle von der Wand und jagte ihn mit Schlägen hinaus.

Am andern Tag war die Reihe am zweiten Sohn; der suchte an der Gartenhecke einen Platz aus, wo lauter gute Kräuter standen, und die Ziege fraß sie rein ab Abends, als er heim wollte, fragte er: „Ziege, bist du satt?“ Die Ziege antwortete:

„Ich bin so satt,
Ich mag kein Blatt: meh! meh!“

„So komm‘ nach Haus“, sprach der Junge, zog sie heim und band sie im Stalle fest. „Nun“, fragte der alte Schneider, „hat die Ziege ihr gehöriges Futter?“ -„Oh“, antwortete der Sohn, „die ist so satt, sie mag kein Blatt.“ Der Schneider wollte sich darauf nicht verlassen, ging hinab in den Stall und fragte: „Ziege, bist du auch satt?“ Die Ziege antwortete:

„Wovon sollt‘ ich satt sein?
Ich sprang nur über Gräbelein
Und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!“

„Der gottlose Bösewicht!“ schrie der Schneider, „so ein frommes Tier hungern zu lassen!“ lief hinauf und schlug mit der Elle den Jungen zur Haustür hinaus.

Die Reihe kam jetzt an den dritten Sohn, der wolle seine Sache gut rnachen, suchte Buschwerk mit dem schönsten Laube aus und ließ die Ziege daran fressen. Abends, als er heim wollte, fragte er: „Ziege, bist du Satt?“ Die Ziege antwortete:

„Ich bin so satt,
Ich mag kein Blatt: meh meh!“

„So komm‘ nach Haus“, sagte der Junge, führte sie in den Stall und band sie fest“ Nun“, fragte der alte Schneider, „hat die Ziege ihr gehöriges Futter?“ -„Oh“, antwortete der Sohn, „die ist so satt, sie mag kein Blatt.“ Der Schneider traute nicht, ging hinab und fragte: „Ziege, bist du auch satt?“ Das boshafte Tier antwortete:

„Wovon sollt‘ ich satt sein?
Ich sprang nur über Gräbelein
Und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!“

O du Lügenbrut!“ rief der Schneider, „einer so gottlos und pflichtvergessen wie der andere! Ihr sollt mich nicht länger zum Narren haben!“ Und vor Zorn ganz außer sich sprang er hinauf und gerbte dem armen Jungen mit der Elle den Rücken so gewaltig, dass er zum Haus hinaussprang.

Der alte Schneider war nun mit seiner Ziege allein. Am andern Morgen ging er hinab in den Stall, liebkoste die Ziege und sprach: „Komm, mein liebes Tierlein, ich will dich selbst zur Weide führen.“ Er nahm sie am Strick und brachte sie zu grünen Hecken und unter Schafrippe und was sonst die Ziegen gern fressen. „Da kannst du dich einmal nach Herzenslust sättigen“, sprach er zu ihr und ließ sie weiden bis zum Abend. Da fragte er: ,.Ziege‘ bist du satt?“ Sie antwortete:

„Ich bin so satt,
Ich mag kein Blatt: meh meh!“

„So komm‘ nach Haus“, sagte der Schneider, führte sie in den Stall und band sie fest. Als er wegging, kehrte er sich noch einmal um und sagte: „Nun bist du doch einmal satt!“ Aber die Ziege machte es ihm nicht besser und rief:

„Wovon sollt‘ ich satt sein?
Ich sprang nur über Gräbelein
Und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!“

Als der Schneider das hörte, stutzte er und sah wohl, dass er seine drei Söhne ohne Ursache verstoßen hatte. „Wart“‚, rief er, „du undankbares Geschöpf! Dich fortzujagen ist noch zu wenig, ich will dich zeichnen, dass du dich unter ehrbaren Schneidern nicht mehr darfst sehen lassen.“ In einer Hast sprang er hinauf, holte sein Bartmesser, seifte der Ziege den Kopf ein und schor sie glatt wie seine flache Hand. Und weil die Elle zu ehrenvoll gewesen wäre, holte er die Peitsche und versetzte ihr solche Hiebe, dass sie in gewaltigen Sprüngen davonlief.

Der Schneider, als er so ganz einsam in seinem Hause saß, verfiel in große Traurigkeit und hätte seine Söhne gern wieder gehabt, aber niemand wusste, wo sie hingeraten waren. Der älteste war zu einem Schreiner in die Lehre gegangen, da lernte er fleißig und unverdrossen, und als seine Zeit herum war, dass er wandern sollte, schenkte ihm der Meister ein Tischchen, das gar kein besonderes Ansehen hatte und von gewöhnlichem Holz war; aber es hatte eine gute Eigenschaft. Wenn man es hinstellte und sprach: „Tischchen, deck‘ dich!“ so war das gute Tischchen auf einmal mit einem sauberen Tüchlein bedeckt und stand da ein Teller und Messer und Gabel daneben und Schüsseln mit Gesottenem und Gebratenem, soviel Platz hatten, und ein großes Glas mit rotem Wein leuchtete, dass einem das Herz lachte. Der junge Gesell dachte: „Damit hast du genug für dein Lebtag“, zog guter Dinge in die Welt umher und bekümmerte sich gar nicht darum, ob ein Wirtshaus gut oder schlecht, und ob etwas darin zu finden war oder nicht. Wenn es ihm gefiel, so kehrte er gar nicht ein, sondern im Felde, im Walde, auf einer Wiese, wo er Lust hatte, nahm er sein Tischchen vom Rücken, stellte es vor sich und sprach: „Deck‘ dich!“, so war alles da, was sein Herz begehrte. Endlich kam es ihm in den Sinn, er wollte zu seinem Vater zurückkehren, sein Zorn würde sich gelegt haben, und mit dem Tischchendeckdich würde er ihn gern wieder aufnehmen. Es trug sich zu, dass er auf dem Heimweg abends in ein Wirtshaus kam, das mit Gästen angefüllt war; sie hießen ihn willkommen und luden ihn ein, sich zu ihnen zu setzen und mit ihnen zu essen, sonst würde er schwerlich noch etwas bekommen. „Nein“, antwortete der Schreiner, „die paar Bissen will ich euch nicht vor dem Munde wegnehmen, lieber sollt ihr meine Gäste sein.“ Sie lachten und meinten, er triebe seinen Spaß mit ihnen. Er aber stellte sein hölzernes Tischchen mitten in die Stube und sprach: „Tischchen, deck‘ dich!“ Augenblicklich war es mit Speisen besetzt, so gut, wie sie der Wirt nicht hätte herbeischaffen können und wovon der Geruch den Gästen lieblich in die Nase stieg. „Zugegriffen, liebe Freunde“, sprach der Schreiner, und die Gäste, als sie sahen, wie es gemeint war, ließen sich nicht zweimal bitten, rückten heran, zogen ihre Messer und griffen tapfer zu. Und was sie am meisten verwunderte:

Wenn eine Schüssel leer geworden war, stellte sich gleich von selbst eine volle an ihren Platz. Der Wirt stand in einer Ecke und sah dem Dinge zu. Er wusste gar nicht, was er sagen sollte, dachte aber: „Einen solchen Koch könntest du in deiner Wirtschaft wohl brauchen.“ Der Schreiner und seine Gesellschaft waren lustig bis in die späte Nacht; endlich legten sie sich schlafen, und der junge Geselle ging auch zu Bett und stellte sein Wünschtischchen an die Wand. Dem Wirte aber ließen seine Gedanken keine Ruhe. Es fiel ihm ein, dass in seiner Rumpelkammer ein altes Tischchen stünde, das gerade so aussähe, das holte er ganz sachte herbei und vertauschte es mit dem Wünschtischchen.

Am andern Morgen zahlte der Meister sein Schlafgeld, packte sein Tischchen auf, dachte gar nicht daran, dass er ein falsches hätte, und ging seiner Wege. Zu Mittag kam er bei seinem Vater an, der ihn mit großer Freude empfing.“ Nun, mein lieber Sohn, was hast du gelernt?“ sagte er zu ihm. „Vater, ich bin ein Schreiner geworden.“ – „Ein gutes Handwerk! erwiderte der Alte; „aber was hast du von deiner Wanderschaft mitgebracht?“ – „Vater, das Beste, was ich mitgebracht habe, ist das Tischchen.“ Der Vater betrachtete es von allen Seiten und sagte: „Daran hast du kein Meisterstück gemacht, das ist ein altes und schlechtes Tischchen.“ – „Aber es ist ein Tischchendeckdich“, antwortete der Sohn; „wenn ich es hinstelle und sage ihm, es solle sich decken, so stehen gleich die schönsten Gerichte darauf und ein Wein dabei, der das Herz erfreut. Ladet nur alle Verwandte und Freunde ein, die sollen sich einmal laben und erquicken, denn das Tischchen macht sie alle satt.“ Als die Gesellschaft beisammen war, stellte er sein Tischchen mitten in die Stube und sprach: „Tischchen‘ deck‘ dich!“ Aber das Tischchen regte sich nicht und blieb so leer wie ein anderer Tisch, der die Sprache nicht versteht. Da merkte der arme Geselle, dass ihm das Tischchen vertauscht war, und schämte sich, dass er wie ein Lügner dastand. Die Verwandten aber lachten ihn aus und mussten ungetrunken und ungegessen wieder heim wandern. Der Vater holte seine Lappen wieder herbei und schneiderte fort, der Sohn aber ging bei einem Meister in die Arbeit.

Der zweite Sohn war zu einem Müller gekommen und bei ihm in die Lehre gegangen. Als er seine Jahre herum hatte, sprach der Meister: „Weil du dich so wohl gehalten hast, schenke ich dir einen Esel von einer besonderen Art, er zieht nicht am Wagen und trägt auch keine Säcke.“ „Wozu ist er denn nütze?“ fragte der junge Geselle. „Er speit Gold“, antwortete der Müller. „Wenn du ihn auf ein Tuch stellst und sprichst: ,Bricklebrit!‘ so speit dir das gute Tier Goldstücke aus, hinten und vorn.“ – „Das ist eine schöne Sache“, sprach der Geselle, dankte dem Meister und zog in die Welt. Wenn er Gold nötig hatte, brauchte er nur zu seinem Esel „Bricklebrit!“ zu sagen, so regnete es Goldstücke‘ und er hatte weiter keine Mühe, als sie von der Erde aufzuheben. Wo er hinkam, war ihm das Beste gut genug, und je teurer je lieber, denn er hatte immer einen vollen Beutel. Als er sich eine Zeitlang in der Welt umgesehen hatte, dachte er:“ Du musst deinen Vater aufsuchen; wenn du mit dem Goldesel kommst, wird er seinen Zorn vergessen und dich gut aufnehmen.“

Es trug sich zu, dass er in dasselbe Wirtshaus geriet, wo seinem Bruder das Tischchen vertauscht worden war. Er führte seinen Esel an der Hand, und der Wirt wollte ihm das Tier abnehmen und anbinden, der junge Geselle aber sprach: „Gebt Euch keine Mühe; meinen Grauschimmel führe ich selbst in den Stall und binde ihn auch selbst an, denn ich muss wissen, wo er steht.“ Dem Wirt kam das verwunderlich vor, und er meinte, einer, der seinen Esel selbst besorgen müsste, hätte nicht viel zu verzehren; als aber der Fremde in die Tasche griff, zwei Goldstücke herausholte und sagte, er sollte nur etwas Gutes für ihn einkaufen, so machte er große Augen, lief und suchte das Beste, das er auftreiben konnte. Nach der Mahlzeit fragte der Gast, was er schuldig wäre. Der Wirt wollte die doppelte Kreide nicht sparen und sagte, noch ein paar Goldstücke müsste er zulegen. Der Geselle griff in die Tasche, aber sein Gold war eben zu Ende.“ Wartet einen Augenblick, Herr Wirt“, sprach er, „ich will nur gehen und Gold holen“, nahm aber das Tischtuch mit. Der Wirt wusste nicht, was das heißen sollte, war neugierig, schlich ihm nach, und da der Gast die Stalltür zuriegelte, guckte er durch ein Astloch. Der Fremde breitete unter dem Esel das Tuch aus und rief: „Bricklebrit!“ und augenblicklich fing das Tier an Gold zu speien von hinten und vorn, dass es ordentlich auf die Erde herabregnete.“ Ei der Tausend“, sagte der Wirt, „da sind die Dukaten bald geprägt! So ein Geldbeutel ist nicht übel!“ Der Gast bezahlte seine Zeche und legte sich schlafen; der Wirt aber schlich in der Nacht hinab in den Stall, führte den Münzmeister weg und band einen andern Esel an seine Stelle.

Den folgenden Morgen in der Frühe zog der Geselle mit seinem Esel ab und meinte, er hätte seinen Goldesel. Mittags kam er bei seinem Vater an, der sich freute, als er ihn wieder sah, und ihn gern aufnahm.“ Was ist aus dir geworden, mein Sohn?“ fragte der Alte. „Ein Müller, lieber Vater“, antwortete er.“ Was hast du von deiner Wanderschaft mitgebracht?“ – „Weiter nichts als einen Esel.“ „Esel gibt’s hier genug“, sagte der Vater, „da wäre mir doch eine gute Ziege lieber gewesen.“ antwortete der Sohn, „aber es ist kein gemeiner Esel, sondern ein Goldesel; wenn ich sage: ,Bricklebrit!‘ so speit Euch das gute Tier ein ganzes Tuch voll Goldstücke. Lasst nur alle Verwandten herbeirufen, ich mache sie alle zu reichen Leuten.“ „Das las‘ ich mir gefallen“, sagte der Vater, „dann brauch‘ ich mich mit der Nadel nicht weiter zu quälen“‚ sprang selbst fort und rief die Verwandten herbei. Sobald sie beisammen waren, hieß sie der Müller Platz machen, breitete sein Tuch aus und brachte den Esel in die Stube. „Jetzt gebt acht“, sagte er und rief: „Bricklebrit“‚ -aber es waren keine Goldstücke, was herabfiel, und es zeigte sich, dass das Tier nichts von der Kunst verstand, denn es bringt’s nicht jeder Esel so weit. Da machte der arme Müller ein langes Gesicht, sah, dass er betrogen war, und bat die Verwandten um Verzeihung, die so arm heimgingen, als sie gekommen waren. es blieb nichts übrig, der Alte musste wieder nach der Nadel greifen und der Junge sich bei einem Müller verdingen.

Der dritte Bruder war zu einem Drechsler in die Lehre gegangen, und weil es ein kunstreiches Handwerk ist, musste er am längsten lernen. Seine Brüder aber meldeten ihm in einem Briefe, wie es ihnen ergangen wäre und wie sie der Wirt noch am letzten Abend um ihre schönen Wünschdinge gebracht hatte. Als der Drechsler nun ausgelemt hatte und wandern sollte, schenkte ihm sein Meister, weil er sich so wohl gehalten hatte, einen Sack und sagte: „Es liegt ein Knüppel darin.“ „Den Sack kann ich umhängen, und er kann mir gute Dienste leisten“, sprach der Gesell, „aber was soll der Knüppel darin? Der macht ihn nur schwer.“ – „Das will ich dir sagen“, antwortete der Meister, „hat dir jemand etwas zuleide getan, so sprich nur: ,Knüppel aus dem Sack!‘ – so springt dir der Knüppel heraus unter die Leute und tanzt ihnen so lustig auf dem Rücken herum, dass sie sich acht Tage lang nicht regen und bewegen können; und eher lässt er nicht ab, als bis du sagst: ,Knüppel in den Sack‘.“ Der Gesell dankte ihm, hängte den Sack um, und wenn ihm jemand zu nahe kam und auf den Leib wollte, so sprach er: „Knüppel aus dem Sack!“ Alsbald sprang der Knüppel heraus und klopfte einem nach dem andern Rock oder Wams gleich auf dem Rücken aus und wartete nicht erst, bis er ihn ausgezogen hatte, und das ging so geschwind, dass, ehe sich’s einer versah, die Reihe schon an ihm war.

Der junge Drechsler langte zur Abendzeit in dem Wirtshaus an, wo seine Brüder waren betrogen worden. Er legte seinen Ranzen vor sich auf den Tisch und fing an zu erzählen, was er alles Merkwürdige in der Welt gesehen habe „Ja“, sagte er, „man findet wohl ein Tischleindeckdich, einen Goldesel und dergleichen – lauter gute Dinge, die ich nicht verachte; aber das ist alles nichts gegen den Schatz, den ich mir erworben habe und in meinem Sack da mit mir führe.“ Der Wirt spitzte die Ohren: „Was in aller Welt mag das sein?“ dachte er, „der Sack ist wohl mit lauter Edelsteinen angefüllt; den sollte ich billig auch noch haben, denn aller guten Dinge sind drei.“ Als Schlafenszeit war, streckte sich der Gast auf die Bank und legte seinen Sack als Kopfkissen unter. Der Wirt, als er meinte, der Gast läge in tiefem Schlaf, ging herbei, rückte und zog ganz sachte und vorsichtig an dem Sack, ob er ihn vielleicht wegziehen und einen andern unterlegen könnte. Der Drechsler aber hatte schon lange darauf gewartet; wie nun der Wirt eben einen herzhaften Ruck tun wollte, rief er: „Knüppel aus dem Sack!“ Alsbald fuhr das Knüppelchen heraus, dem Wirt auf den Leib und rieb ihm die Nähte, dass es eine Art hatte. Der Wirt schrie um Erbarmen, aber je lauter er schrie, desto kräftiger schlug der Knüppel den Takt dazu auf dem Rücken, bis er endlich erschöpft zur Erde fiel. Da sprach der Drechsler: „Wenn du das Tischchendeckdich und den Goldesel nicht wieder herausgibst, so soll der Tanz von neuem angehen.“ – „Ach nein“, rief der Wirt ganz kleinlaut, „ich gebe alles gern wieder heraus, lasst nur den verwünschten Kobold wieder in den Sack kriechen!“ Da sprach der Geselle: „Ich will Gnade für Recht ergehen lassen, aber hüte dich vor Schaden!“ Dann rief er: „Knüppel in den Sack!“ und ließ ihn ruhen.

Der Drechsler zog am andern Morgen mit dem Tischchendeckdich und dem Goldesel heim zu seinem Vater. Der Schneider freute sich, als er ihn wiedersah, und fragte auch ihn, was er in der Fremde gelernt hätte. „Lieber Vater“, antwortete er, „ich bin ein Drechsler geworden.“ – „Ein kunstreiches Handwerk!“ sagte der Vater; „was hast du von der Wanderschaft mitgebracht.“ – Ein kostbares Stück, lieber Vater“, antwortete der Sohn, „einen Knüppel in dem Sack.“ – „Was!“ rief der Vater, „einen Knüppel? Das ist der Mühe wert! Den kannst du dir von jedem Baume abhauen.“ – „Aber einen solchen nicht, lieber Vater! Sage ich: ,Knüppel aus dem Sack!‘ – so springt der Knüppel heraus und macht mit dem, der es nicht gut mit mir meint, einen schlimmen Tanz und lässt nicht eher nach, als bis er auf der Erde liegt und um gut Wetter bittet. Seht Ihr, mit diesem Knüppel habe ich das Tischchendeckdich und den Goldesel wieder herbeigeschafft, die der diebische Wirt meinen Brüdern abgenommen hatte. Jetzt las sie beide rufen und ladet alle Verwandten ein, ich will sie speisen und tränken und will ihnen die Taschen mit Gold füllen.“

Der alte Schneider wollte nicht recht trauen, brachte aber doch die Verwandten zusammen. Da deckte der Drechsler ein Tuch in die Stube, führte den Goldesel herein und sagte zu seinem Bruder: „Nun, lieber Bruder, sprich mit ihm.“ Der Müller sagte: „Bricklebrit!“ -und augenblicklich sprangen die Goldstücke auf das Tuch herab, als käme ein Platzregen, und der Esel hörte nicht eher auf, als bis alle so viel hatten, dass sie nicht mehr tragen konnten. Dann holte der Drechsler das Tischchen und sagte: „Lieber Bruder, nun sprich mit ihm.“ Und kaum hatte der Schreiner: „Tischchen‘ deck‘ dich!“ gesagt, so war es gedeckt und mit den schönsten Schüsseln reichlich besetzt. Da ward eine Mahlzeit gehalten, wie der gute Schneider noch keine in seinem Hause erlebt hatte, und die ganze Verwandtschaft blieb zusammen bis in die Nacht und waren alle lustig und vergnügt. Der Schneider verschloss Nadel und Zwirn, Elle und Bügeleisen in einem Schrank und lebte mit seinen drei Söhnen in Freude und Herrlichkeit.

Lügenpresse und Politik: inszenierter Flüchtlings-Hochwassereinsatz

Zitat

Der inszenierte Refugee-Hochwasser-Hilfseinsatz missfällt den biodeutschen Opfern vor Ort (Quelle siehe unten). Denn tatsächlich hat kein einziger „Flüchtling“ sich helfend und solidarisch zu den deutschen Hochwasseropfern verhalten. Kein einziger dieser jungen, starken, gesunden afrikanischen Männer hat auch nur einen Finger gekrümmt, um sich mit den Menschen seines Gastlandes solidarisch zu zeigen.

Dennoch wollen uns die Lügenpresse und die umso verlogeneren etablierten Politversager genau dieses Märchen auftischen. Leider hatte die Lüge dieses Mal besonders kurze Beine. Und wir dürfe nicht vergessen: auch diese Lüge ist nur ein Einzelfall – wie immer, wenn es darum geht, uns Lügen aufzutischen oder negatives Verhalten zu relativieren.

Was folgt also aus dieser Erkenntis: wir müssen unbedingt den „Kampf gegen Rechts“ verstärken. Nicht die Unhilfswilligen-Moslem-Horden, nicht die etablierten Politversager und deren Wasserträger sind das Problem! Nein! Auch hier ist ganz klar: es sind die Rechten! Die müssen weg! Ohne Rechte hättes vermutlich noch nicht einmal ein Hochwasserproblem gegeben!

Nur gut, dass die Herren Refugees übernaupt nichts wussten (absolut üblich bei ausländischen Facharbeitern), denn sonst hätten sie in einer rein zufälligen Ansammlung von Einzelfällen womöglich in den betroffenen Straßenzügen geplündert, angetanzt und bei Gelegenheit Frauen und Kinder ihrer nicht-muslimischen Gastgeber mißbraucht und damit dem rechten „Pack“ Zulauf verschafft. Also nochmal: wir müssen den Kampf gegen Rechts verstärken!

Und sobald die bösen Rechten weg sind heißt es für die Herren Refugees, Facharbeiter mit dunklem Teint und Verbrecher mit Migratonsvordergrund: Schluss mit Tischlein deck dich, jetzt heißt’s Knüppel aus dem Sack!


Quelle: http://remszeitung.de/2016/6/2/peinliche-hochwasser-inszenierung-mit-fluechtlingen-in-der-weststadt/

Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 02. Juni 2016

Peinliche Hochwasser-Inszenierung mit Flüchtlingen in der Weststadt

Helle Empörung hat bei vielen Bürgern und Hochwasserhelfern in der immer noch von der Flut gezeichneten Weststadt eine von der Stadtverwaltung auf Bitten eines ausländischen Kamerateams inszenierte „ Hilfsaktion“ von Flüchtlingen ausgelöst. Die Aktion wurde zu einer Satire, wie mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander der Rems-Zeitung hilfesuchend — auch im Sinne der offensichtlich „missbrauchten Asylbwerber“ — schilderten.

Trotz der massiven Verärgerung wurde von allen Beobachtern betont, dass ihnen die Flüchtlinge in dieser Situation echt leid taten. Man habe versucht, den Männern ganz schnell noch Arbeitshandschuhe zu beschaffen. Die hätten augenscheinlich gar nicht gewusst, um was es überhaupt gehe. Sie seien — nur mit leichter Freizeitkleidung und blitzsauberen Sportschuhen und flotter Musik aus Smartphones ausgerüstet — im Geleit von Mitarbeitern der Stadtverwaltung (O-Ton: „Krawattenträger“) in der Eutighofer Straße in den Hochwassereinsatz geschickt worden, wo deren Hilfe im Prinzip gar nicht mehr nötig gewesen sei.

„Wir trauten allen unseren Augen nicht, was da plötzlich passierte“, sagt beispielsweise der völlig verblüffte RZ-Leser Wolfgang Binder. Auch viele andere Bürger aus der Weststadt wandten sich am Donnerstag wegen dieser „Show-Aktion der Stadt Gmünd“ empört an die Rems-Zeitung, präsentierten auch Handy-Videos dieser unglaublichen Satire.

Berichtet wird auch, dass die verärgerten Anwohner drauf und dran gewesen seien, das Kamerateam wegen dieser merkwürdigen Aktion aus Haus und Garten zu jagen. Die Flüchtlinge seien für die Filmaufnahmen sogar genötigt worden, von den Hausbewohnern längst geborgener Hochwassermüll aus den Containern zu holen, um diesen medienwirksam erneut aus dem Keller zu tragen. Also völlig sinnlos.

Die Bürger waren so empört, dass es — so wurde und berichtet es schier zu Handgreiflichkeiten gegen das ausländische Fernsehteam kam. Rathaus-Pressesprecher Markus Herrmann beteuerte: Diese Aktion sei in der Tat unglücklich gewesen. Er bat um Verständnis: Man habe für das verspätet eingetroffene Kamerateam aus Österreich lediglich nachstellen wollen, dass sich die Flüchtlinge tatsächlich für die Flutopfer einsetzten.

Die empörten Bewohner aus der Weststadt wissen jedoch von diesem Einsatz nichts. Vielmehr fühlten sie sich bis Mittwoch ziemlich auf sich allein gestellt. Berichtet wurde, dass tatsächliche Helfer so nicht ins Rampenlicht gestellt worden seien wie die bedauernswerten Flüchtlinge, die nach wenigen Minuten ihres Fernsehauftritts wieder das Weite suchten. Klare Ansage von etlichen Flutopfern in der Weststadt: Vielleicht gut gemeint vom Oberbürgermeister, dennoch völlig daneben diese komische Aktion.