„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

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Eine schlechtere und dreistere Bildfälschung auf der Titelseite einer deutschen Tageszeitung hat es wohl in jüngster Zeit nicht gegeben. Die drei abgebildeten europäischen Volksvertreterverräter bejammern angeblich in Trauer vereint den Germanwings-Absturz. Tatsächlich aber sind die drei Politversager auffallend unprofessionell in das Bild eingefügt worden. Die Schnittkanten um die Personen sind deutlich zu sehen.

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

„Je suis Germanwings“? In der Lüge und in der Lügenpresse vereint: drei europäische Volksverräter

Na und? Ist doch nur ein Bild… Natürlich, der Springer-Konzern hatte gerade kein authentisches Bildmaterial zur Verfügung. Das wird es sein. Es geht doch nur um die Kernaussage der Trauer.

Wirklich? Der Springer-Konzern war nicht in der Lage, ein authentisches Bild für die Titelseite seiner wichtigsten Zeitung zu beschaffen?

Oder ist es vielmehr die Annahme der Redakteure, das Klientel wäre inzwischen so verblödet, dass es solche Fälschungen in der tränenverschleierten Phase der Unglücksbewältigung ohnehin nicht erkennt und man sich deshalb gar keine Gedanken um eine seriöse Berichterstattung machen muss um das eigene Schmierblatt unter das Volk zu bringen?

Werden nicht allerorten Bilder gefälscht? In der Ukraine… zur Rechtfertigung des völkerrechtswidrigen Irak-Krieges…

Auch hier sind es ja „nur“ Bilder. Wie auch beim Marsch der Millionen in Paris. Unter 20 Opfer, und schon marschieren Millionen? Wirklich?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Auch hier nur ein bischen Lügenpresse für das verblödete Stimmvieh. Da kann man jetzt wohl kaum einen Marsch der Milliarden für die Opfer des Germanwings-Fluges erwarten – obwoh das bei einfacher Hochrechnung der Opferzahl und der BSE-Absonderung (Betroffenheit, Schockiertheit, Entsetzen) der Volksvertreterverräter obligatorisch wäre. Vor allem aus zwei Gründen: Milliarden werden dann doch schnell unglaubwürdig, da ist die Finanzbranche schon weiter, hier wirken Millionen schon lächerlich klein. Und vor allem: wie fälscht man einen Marsch der Milliarden ohne das der durchschnittliche Gutmensch es merkt?

Und der trauernde Mariano Rajoy? Ein trauernder Saubermann? Oder vielleicht tatsächlich ein Volksverräter? Kratzt man an der Oberfläche, wird schnell klar: das letztere ist der Fall, wie u.a. auch der Spiegel zu berichten weiss: „Die spanischen Konservativen sollen seit 1990 schwarze Kassen für Schmiergelder geführt haben. Das ergab eine offizielle Untersuchung. Unter den Mitwissern soll auch Ministerpräsident Rajoy gewesen sein.


„Je suis Germanwings“ – und Sie? + Suizid-UPDATES von 17:30 Uhr (26.03.)

Quelle: Von am auf Compact-Online

Der untere Artikel wurde heute Vormittag freigeschaltet. Jetzt, um 17 Uhr, gab es Neuigkeiten zum Absturz der 4U9525-Maschine, die das Geschriebene nicht relativieren, aber dem Gesamtszenario eine neue Pointe verliehen. Wir haben deshalb dieses Up-Date in Fettbuchstaben vorgeschaltet.

Auf der Pressekonferenz von Germanwings hieß es, man habe den Voicerekorder ausgewertet. Das Resultat habe dem Rätsel eine schockierende Wendung verliehen. Offensichtlich habe der Co-Pilot das Flugzeug zum Abstürzen gebracht. Als der Pilot das Cockpit verließ, habe der Co-Pilot seine „Chance“ genutzt. Vermuteter Grund: Selbstmord. Im Spiegel-Live-Ticker empört sich Lufthansa-Chef Carsten Spohr: „Wenn ein Mensch 149 Menschen mit in den Tod nehme, dann sei das Wort Selbstmord für ihn nicht zutreffend.“ Der Co-Pilot habe seine Ausbildung für Monate unterbrochen (was sagt das?). Jedenfalls gelobt Spohr künftig Besserung: “Wir werden uns mit allen Experten hinsetzen und überlegen, was man bei der Auswahl und der Ausbildung der Piloten verbessern kann.” Also psychologische Tests nicht nur bei der Aufnahme, sondern regelmäßig? Ob das den 4U9525-Absturz verhindert hätte?

Immerhin behaupten Nahestehende des „Selbstmörders“ Andreas L., dass er so „lebensbejahend“ und „höflich“ gewesen sei. So gar nicht auf Kamikaze-Trip (Auch das kriegt man nach jedem Promi-Selbstmord zu hören). Nur ein Nachbar habe gesagt, Andreas L. sei wegen Depressionen behandelt worden.

Interessant ist die Parallele zur malaysischen MH370, deren Verschwinden (und Absturz-Spekulationen) ja auch mit plötzlicher Todessehnsucht des Co-Piloten erklärt wurde. Ist da eine neue Pilotenkrankheit in Anmarsch? Bildet dieser Berufstand die neue suizidale Burn-out-Avantgarde? Man darf gespannt sein.
(Stand: 26.03. 17:30 Uhr)

_von Harald Harzheim

An manchen Tagen lohnt die BILD-Lektüre eben doch! Immer dann, wenn eine Katastrophe geschehen ist. Nicht wegen der blutroten Farbfotos (sorry, da hat das Internet inzwischen Schärferes zu bieten), sondern wegen der ungebremsten Offenheit, mit der vox-populi-Autoren aufdringlichste Identifikations-Forderungen erheben und naivste Reaktionen bejubeln. Nein, das ist keine weitere Bild-Beschimpfung (wäre die noch nötig?). Viel grausamer ist die Feststellung, dass solcher Unsinn auch andere Medien und das öffentliche Geschwätz beherrscht.

Gestern verunglückte die 4U9525-Maschine in den Alpen. 150 Menschen starben. Das ist schlimm. Außerdem starben gestern mehrere tausend Menschen in Krankenhäusern: an Krebs, Viren und anderen Naturprodukten. Verreckten tausende an Hunger, an Körperverschleiss und anderen Gewalteinwirkungen. Weltweit. Interessiert jedoch keine Sau. Nur bei dem Flugzeugunglück prangt die Schlagzeile „Warum?“ Dieses naive Warum ertönt regelmäßig nach Unfällen, Attentaten und Amokläufen. Aber es fragt nicht wirklich nach der Ursache (Die würde der Fragende gar nicht hören wollen). Es artikuliert lediglich Fassungslosigkeit, die entsteht, weil das zugrundeliegende Weltbild zu naiv, zu primitiv ist. Denn Welt, Leben und Natur sind vollkommen amoralisch. Ihr ihr entsteht und wird zerstört. Non-stop und ohne Grund: „Welt – ist von Erz: / Ein glühender Stier, – der hört kein Schrein./ Mit fliegenden Dolchen schreibt der Schmerz / Mir in’s Gebein: / ,Welt hat kein Herz, Und Dummheit wär’s, ihr gram drum sein!’ ” (Friedrich Nietzsche)

Solche Nicht-Akzeptanz verbietet auch den Unfall (Un-Fall). Niemand darf krepieren ohne den Nachruf: Er könnte noch leben, wenn…(hier kann man Beliebiges einsetzen). Soll heißen: Der Tod war vermeidbar, wird künftig unterbleiben, wenn wir alle nur schön aufpassen. Amen. Auch bei der 4U9525 sucht man auf Hochtouren. Was sagt die Blackbox? Wer trug Schuld? Auf wen oder was können wir’s diesmal schieben? War’s ein Pilotenfehler? Oder das böse Bodenpersonal? Die Live-Ticker laufen auf Hochtouren. Klar hat die Lufthansa Angst vor künftigem Negativimage als Grufthansa. Aber es geht vor allem um die (absurde) Versicherung, dass der Tod vermeidbar sei. Wir können ewig leben – wenn wir perfekt sind!

Aus derselben Wurzel entspringt der Identifikations-Terror mit den Verunglückten: Das Leid der Hinterbliebenen wird solidarisch schön verteilt, eine gemeinsame Katharsis durch tränentriefende TV-Berichte herbeigeredet. (Wie wär’s mal mit „Je suis Germanwings?“) Wer nicht mitheult, ist ein Unmensch. Angehörige überkübelt man mit therapeutischen und spirituellen Angeboten. Welche Angst steckt hinter solcher Hysterie? Als müsste die Leere, die solche Katastrophen hinterlassen, sofort wieder gefüllt werden. Wie bei einer Maschine, wo Störung baldigen Funktionsausfall befürchten lässt. Schnell wieder zusammenkleben. Keine Zeit lassen. Damit keine tieferen Risse entstehen.

Deshalb auch der Besuch der Absturzstelle durch Merkel und Hollande. Von Amtsträgern, die bei dem Leid, das sie verhindern könnten (soziales Elend, Ausbeutung oder Hungersnot) elendig versagen. Immerhin erkannte der Bild-Kommentator: „Dies sind die dunklen Tage im Leben der Kanzlerin. Bei Katastrophen wie dem Absturz der Germanwings-Maschine ist auch Angela Merkel machtlos.“ Welch Einsicht! Nach jeder Tragödie folgt das Satyrspiel. Dafür sorgen die Medien.

Eine weitere Analyse des medialen Betroffenheits-Terrors finden Sie hier.

Lügenpresse – ohne jeden Zweifel…

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Dieses Bild…

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

…stammt aus einem Video, das in den Hauptnachrichtensendern der ganzen Welt ausgestrahlt wurde und in dem die Szene wie unten zu sehen aussieht:

Marsch der Millionen – nur dass die Millionen ohne die Volksverräter marschieren…

Masch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?

Marsch der Millionen oder Marsch der Volksverräter?


Hier der Link zum Video: http://bcove.me/fda747l4

Hier gibt es weitere Infos:

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/paris-march-tv-wide-shots-reveal-a-different-perspective-on-world-leaders-at-largest-demonstration-in-frances-history-9972895.html

 

 

500.000 Asylbewerber?

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Die Bundesländer fordern vom Bund eine Anhebung der Prognose – und wissen, dass es im vergangenen Jahr 1.200.000 Asylbewerber wahren. Was für eine grandiose Lügenpropaganda…

Quelle: Welt am Sonntag vom 22.03.2015

Deutschland muss sich wegen der Kriege und Krisen in der Welt auf noch mehr Flüchtlinge einstellen als zuletzt erwartet. Bereits im vergangenen Jahr hatten rund 200.000 Menschen einen Asylantrag gestellt. Das war der höchste Wert seit dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens vor zwanzig Jahren. Für 2015 rechnet der Bund offiziell mit einem weiteren Anstieg um 100.000 Flüchtlinge. Doch nun werden Zweifel an dieser Prognose laut. Sogar die Zahl von einer halben Million Asylbewerber wird genannt.

Mehrere Länder mahnen den Bund zu mehr Ehrlichkeit bei der Prognose der Asylbewerberzahl. Wie Recherchen der „Welt am Sonntag“ ergaben, haben sich Hessen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen auf Arbeitsebene beim zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beschwert. Die Bundesländer sprachen sich dabei für eine Heraufsetzung der Zahlen aus.

Das von SPD, Grünen und SSW regierte Schleswig-Holstein rechnet 2015 bundesweit gar mit über 500.000 Asylbewerbern. „Wir dürfen nicht die Augen vor der Realität verschließen“, erklärte Kiels Innenminister Stefan Studt. Das Haus des SPD-Politikers hat die Entwicklung der vergangenen Jahre und die aktuellen Werte analysiert. „Wenn wir unsere Zahlen hochrechnen, müssen wir 2015 in Deutschland mit 500.000 bis 550.000 neuen Asylbewerbern rechnen“, sagte Studt. Er erwartet vom Bund eine Prognose, an der sich Länder und Kommunen orientieren können, um eine vernünftige Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge zu garantieren. Auch der Innenminister des von SPD und Linken regierten Brandenburgs, Karl-Heinz Schröter (SPD), geht von mehr Flüchtlingen aus: „Aufgrund unserer Erfahrung wird die Zahl in diesem Jahr wohl angesichts der weltweiten Krisen deutlicher steigen.“ Die Länder benötigten vom BAMF eine „realistische Einschätzung“ zur Planung. „Bereits heute haben wir alle Hände voll zu tun, um ausreichend Plätze für die Unterbringung der Flüchtlinge zu schaffen“, so Schröter. „Derzeit laufen wir der Lage hinterher.“

Das schwarz-grün regierte Hessen übt gar Fundamentalkritik an den Zahlen des Bundes: „Grundsätzlich besteht das Problem, dass das BAMF seine Prognosen zu gering ansetzt“, erklärte das Haus von Sozial- und Integrationsminister Stefan Grüttner (CDU) auf Anfrage. Die Länder seien jedoch „auf realitätsnahe Prognosen des BAMF angewiesen, da sie hiernach ihre Platzkapazitäten ausrichten müssen“.

Das BAMF lehnt eine neue Prognose derzeit allerdings ab. Man halte eine Anpassung für das laufende Jahr „für verfrüht“, erklärte die Nürnberger Behörde. Die Entwicklung der Asylantragszahlen im Bundesgebiet werde jedoch „sehr genau beobachtet“. Eine Korrektur im weiteren Verlauf des Jahres sei daher „durchaus möglich“. Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), forderte vom Bund mehr Geld für Flüchtlinge. „Die Länder und Kommunen sind bei der Unterbringung der Flüchtlinge sehr gefordert und gerade die Kommunen stoßen teils an die Grenzen des finanziell Leistbaren“, sagte Dreyer dieser Zeitung.

Versailles 2.0 – kriechen vor den Griechen

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Sie können nichts? Sie sind völlig unqualifiziert? Sie wollen auf keinen Fall selbst arbeiten? Kein Problem. Sie müssen nicht erst als Parasit illegal nach Deutschland einreisen um von deutscher Arbeitskraft und Wertschöpfung partizipieren zu können und den Deutschen lebenslang als Zecke im Pelz zu sitzen.

Sie können auch einfach die Nazi-Keule rausholen und sich mit Zins und Zinseszins einen Kleinkredit von den bösen Nazis zurückzahlen lassen und sich ansonsten weiterhin faul zurücklehnen und ihre Existenz auf reines Stoffwechseln beschränken.

Feindbild Deutschland: Auch auf Zypern richtet sich die Wut der Bürger gegen Kanzlerin Merkel
Immer schön die Deutschen beleidigen… dafür gibt’s anständig Geld!

Quelle: N-TV

Es geht um viele Milliarden EuroAthen könnte deutsches Eigentum pfänden

Sollte es im Streit um Reparationszahlungen nicht zu einer Einigung zwischen Deutschland und Griechenland kommen, könnte deutsches Eigentum in Griechenland beschlagnahmt werden. Die Forderungen Athens erreichen schwindelerregende Höhen.

Der Streit um Reparationsforderungen Athens an Berlin spitzt sich zu: Der griechische Justizminister Nikos Paraskevopoulos sprach sich dafür aus, Pfändungen deutscher Immobilien in Griechenland zu erlauben, sollte es zwischen Athen und Berlin zu keiner Einigung über die griechischen Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg kommen.

„Ich beabsichtige, die Erlaubnis zu geben“, sagte er im griechischen Fernsehen. Die endgültige Entscheidung wird jedoch die gesamte Regierung von Premier Alexis Tsipras treffen.

Der höchste griechische Gerichtshof, der Areopag, hatte im Jahr 2000 beschlossen, deutsches Eigentum in Griechenland dürfe beschlagnahmt und gepfändet werden, um die Kläger zu entschädigen. Geklagt hatten Hinterbliebene von Opfern eines Massakers im mittelgriechischen Distomo. 1944 hatte die deutsche Wehrmacht dort 218 Menschen ermordet. Ein Landgericht hatte den Hinterbliebenen zuvor 28 Millionen Euro Entschädigungen zugesprochen.

Athen denkt über Forderungen an Berlin nach

Das griechische Parlament hat mittlerweile beschlossen, die Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg an Berlin erneut zu prüfen. Dazu berief es am Dienstagabend einen Ausschuss aller Parteien ein. Die Debatte dazu wurde vom Parlamentsfernsehen übertragen. Das Thema belastet die deutsch-griechischen Beziehungen seit Jahrzehnten.

Mit dem Beschluss ehre man die Opfer des Zweiten Weltkrieges und des Nazismus sowie den griechischen Widerstand, sagte Tsipras im Parlament. „Wir sollten nicht vergessen, dass das deutsche Volk auch unter den Nazis gelitten hat“, fügte der griechische Premier hinzu. „Und dass der Nationalsozialismus sich in Deutschland durchgesetzt hat, weil die Deutschen zuvor gedemütigt worden waren.“ Dies sei keine Entschuldigung, aber eine Erklärung.

Tsipras erinnerte daran, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg „zurecht“ mit einem Schuldenschnitt geholfen wurde, wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Seitdem sperrten sich die deutschen Regierungen mit „juristischen Tricks“, um nicht mit Athen über Reparationen zu reden, sagte er.

Zu den Reparationsforderungen gibt es bereits eine erste griechische Studie. Auf Grundlage dieser Untersuchung prüft der Aeropag zurzeit, wie mögliche Reparationsforderungen an Deutschland erhoben werden können.

Diese erste Studie liegt bereits seit Anfang März 2013 vor und wird als streng geheim eingestuft. Die Athener Zeitung „To Vima“ hatte die Studie jedoch am vergangenen Sonntag veröffentlicht. Die Gesamtforderungen werden darin in einer Höhe zwischen 269 und 332 Milliarden Euro beziffert. Die Bundesregierung sieht die Entschädigungsfrage dagegen als erledigt an.

Bislang waren 11 Milliarden im Spiel

Diese allgemeinen Forderungen sind umstritten, weil sich der Schaden nur schwer berechnen lässt. Anders als die geschätzten Reparationsansprüche für Verwüstung und grausame Kriegsverbrechen ist diese Zahl bislang von Experten genau beziffert worden, nämlich auf 11 Milliarden Euro.

Dabei geht es um einen Zwangskredit von rund 476 Millionen Reichsmark, den die Nazis der griechischen Notenbank 1942 aufbürdeten und der nach Rechnung der Experten heute einen Wert von etwa 11 Milliarden Euro hätte. Während des Zweiten Weltkriegs unterhielt Hitlers Reichsbank ein „Verrechnungssystem“ für den Zahlungsverkehr mit den besetzten Ländern. Das Geld floss aber nur in eine Richtung: nach Deutschland. Griechenlands zinsloser Kredit war in Wahrheit eine Tributzahlung. Zwar wurde die Rückzahlung schriftlich zugesagt, doch dazu kam es nie.

Rechtlich betrachtet ist Athens Anspruch womöglich berechtigt. Denn Deutschlands Schulden aus dem Zweiten Weltkrieg sind niemals umfassend geregelt worden. Mit dem Londoner Abkommen erließen die West-Alliierten der Bundesrepublik 1953 zwar einen Großteil der Reparationszahlungen für den Ersten Weltkrieg. Doch die Reparationen für den Zweiten Weltkrieg sollten erst nach einem endgültigen Friedensvertrag geklärt werden. Bislang ist das offen. Auch im Zwei-Plus-Vier-Vertrag, der 1990 nach dem Mauerfall an die Stelle eines Friedensvertrags trat, findet sich kein Wort zu den erzwungenen Reichsbank-Darlehen oder etwaigen Reparationen.

Das heißt aber nicht, dass Deutschland für seine Verbrechen im Zweiten Weltkrieg noch gar nichts bezahlt hätte. In den 60er Jahren schloss die Bundesrepublik Entschädigungsabkommen mit zwölf westlichen Staaten, darunter Griechenland. 115 Millionen DM zahlte Deutschland als eine Art Wiedergutmachung für seine Kriegsverbrechen an Athen. Die griechische Regierung verteilte das Geld an Überlebende des Nazi-Terrors. Die Bonner Republik „erkaufte“ sich damit Rechtssicherheit vor Klagen einzelner NS-Opfer. Allgemeine Reparationsforderungen der besetzten Staaten blieben davon unberührt.

Monopol-Presse bestätigt NSU-Bericht von COMPACT – nach einem Jahr!

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Quelle: Compact Online

von Kristin von Appen

Über die Investigation der Monopol-Medien kann man nur staunen. Mit einem Jahr Verspätung verkauft sie Informationen zur NSU als neu, die COMPACT-Leser schon seit einem Jahr kennen. Heute, am 02.März 2015, publizierte “Die Welt” einen Artikel über den NSU-Prozess. Im Fokus: Der aktuelle NSU-Untersuchungsausschuss über den angeblichen Selbstmord des Zeugen Florian Heilig. Der 21jährige verbrannte am 16. September 2013 in seinem Auto. Am gleichen Tag, als er beim LKA zum Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter aussagen sollte. Als Todesursache nahm die Polizei Selbstmord an. Florian Heilig habe sich aus Liebeskummer selbst abgefackelt…

Schon im Januar 2014 widersprach COMPACT der Selbstmordthese, vermutete stattdessen Mord. Unterstützung boten Florians Heiligs Eltern, die uns damals ihr erstes Interview gaben. Darin bekannte die Mutter: „Wir glauben nicht an den Selbstmord. Mein Mann und ich nicht, unsere Kinder nicht, niemand von seinen Freunden.“ Heute, am 02. März 2015 verkündet Die Welt als Neuigkeit: „Der NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart hat Familienangehörige eines jungen Mannes befragt, der am frühen Morgen des 16. September 2013 in einem brennenden Fahrzeug in Stuttgart starb. Vater und Schwester des 21-Jährigen machten der Polizei am Montag in Stuttgart schwere Vorwürfe und warfen den Ermittlern schlampige Arbeit vor. Die Beamten seien von Anfang an von einem Suizid ausgegangen und hätten diese These nie wieder infrage gestellt, sagte der Vater von Florian H.“

Es kommt noch besser. In COMPACT 1/2013 erklärte die Mutter außerdem: „Bevor er (Florian) losfuhr, bekam er einen Anruf der ihn total verstört hat. Er sagte zu mir nur: ,Ich komme aus dieser Scheiße nie wieder raus.’“ Und heute als Welt-erschütternde Erkenntnis der Monopolpresse: „Florian H. hatte nach Aussage seines Vaters wenige Stunden vor seinem Tod einen Anruf bekommen, der ihn zutiefst verstört habe. Er hat uns nur gesagt: ,Ich kann machen, was ich will: Aus der Scheiße komme ich nie wieder raus.’”

Noch ein Beispiel: Gegenüber COMPACT sagte der Vater: „Entscheidend ist, dass Florian schon im Mai 2011 beim LKA aussagte und von einem Treffen in Öhringen berichtete, bei dem Mitglieder des NSU mit einer weiteren neonazistischen Zelle zusammengekommen ist, der sogenannten Neoschutzstaffel oder NSS.“ Der Interviewer, Jürgen Elsässer, kommentierte: „Mai 2011 – das war ein halbes Jahr, bevor die Namen des Trios bekannt wurden und bevor die Welt von der Existenz der NSU erfahren sollte.“ Ein Jahr später kam das auch bei der Welt an: „Der Vater beteuerte, auch schon vor dem 4. November 2011, also vor dem Auffliegen der Terrorzelle, aus Florian H.s Erzählungen vom NSU gehört zu haben. ,Für uns war der NSU lange bekannt.’“

Dass COMPACT als Vorläufer in der Welt keine Erwähnung findet, ist selbstverständlich. Zumal Springers Blatt selbst jetzt den damaligen COMPACT-Informationsvorsprung immer noch nicht aufgeholt hat. So schreibt Die Welt: „Der Vater deutete an, dass sein Sohn wohl wusste, wer hinter dem Mord an Kiesewetter steckt: Florian H. habe den Prozess gegen das mutmaßliche NSU-Mitglied Beate Zschäpe vor dem Oberlandesgericht München einmal als reine Farce bezeichnet.“ COMPACT-Leser aber erfuhren bereits durch Florian Heiligs Mutter, warum der das so sah: „Als unser Sohn nach dem offiziellen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4. November 2011 aus den Medien vom NSU erfuhr, sagte er zu mir: ,Das war alles ganz anders. Die Presse lügt doch nur. Das wurde von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache verwickelt sind.’“ Wie viele Jahre wird es dauern, bis der NSU-Untersuchungsausschuss und die Monopol-Presse das aufarbeiten bzw.(nach)drucken werden? Von den anderen Informationen, die der COMPACT-Artikel enthält, ganz zu schweigen.

Aber kein Problem: Wer den Artikel und das Interview noch nicht kennt, kann den Download von Heft 1/2014 hier anfordern. Motto: In COMPACT lesen Sie heute, was die Monopol-Presse sich erst in einigen Jahren zu drucken traut.

Immer mehr Geld für Asylbewerber …

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Es vergeht kaum ein Tag ohne Meldungen, weitere Gelder für Asylbewerber auszugeben. Die Proteste des Volkes werden unübersehbar, dennoch werden diese von Politikern und Behörden weiterhin nicht ernst genommen. Der Volkswille wird nicht nur ignoriert, sondern die Protestierenden werden beleidigt und verächtlich gemacht. Eigene Fehler wollen die Regierenden nicht eingestehen. Nachfolgend einige weitere Meldungen, die nicht nur für die Armen in unserer Gesellschaft ein Schlag ins Gesicht sind:

3.000 Euro Luxusmiete für Asylbewerber

Sie sind auf Wohnungssuche? Zu viele Bewerber für eine günstige Wohnung? Oder doch zu teuer? Der Weg zu einer neuen Wohnung kann lang sein, besonders wenn ein Amt mit zu entscheiden hat. Das Jobcenter Passau zahlt für eine anerkannte Flüchtlingsfamilie aus Syrien (Mutter mit vier Kindern) eine Luxusmiete in Höhe von 3.000 Euro. Dabei hat die Wohnung insgesamt lediglich 55 Quadratmeter. Insgesamt stehen der Flüchtlingsfamilie 4.595,02 Euro monatlich vom Amt zur Verfügung.

10 Millionen für Asylbewerber in Passau

Oberbürgermeister Jürgen Dupper kündigte bei den Haushaltsberatungen für 2015 einen Anstieg des Verwaltungshaushaltes an. Die Begründung: Zehn Millionen Euro müssen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge eingeplant werden. Dupper rechnet deswegen auch mit zusätzlichen Personalkosten. Zum Vergleich: Der Passauer Anteil an der Einkommenssteuer im Jahr 2014 betrug lediglich 20,6 Millionen Euro.

Weitere Milliarden für Asylbewerber

Der Bund hilft den Ländern bei der Flüchtlingsbetreuung und lässt sich das zwei Milliarden Euro mehr kosten. Das hat der Bundesrat am 28.11.2014 beschlossen.

Noch mehr Geld für Asylbewerber

Künftig erhalten Asylbewerber in Deutschland höhere Leistungen. Wohlgemerkt Asylbewerber, deren Asylgesuche noch nicht anerkannt wurden. Die Leistungshöhe orientiert sich künftig an den Bezügen von deutschen Hartz-IV-Empfängern.

Asylbewerberheim wird teurer als geplant

Statt der ursprünglich einkalkulierten 26,8 Millionen Euro für die Errichtung eines Asylbewerberheims wird die Stadt Essen nun 32,8 Millionen Euro in den Bau investieren. Geplant ist eine Maximalbelegung von 800 Personen (Kosten demnach 41.000 Euro pro Flüchtling). Gespart werden soll dafür u.a. an neuen Kita-Plätzen im Stadtgebiet.

440.000 statt 40.000 Euro

Auch die Kirche wird für Asylbewerber spendabel. So stellt Sachsens Landeskirche für die Integration von Flüchtlingen in den Gemeinden statt der bisherigen 40.000 Euro nun 440.000 Euro zur Verfügung. Somit wurde die Summe mehr als verzehnfacht. Die Gelder stehen für Projekte zugunsten einer Willkommenskultur für Asylsuchende zur Verfügung.