Unterwerfung!

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15.02.2015:

Der Karnevalsumzug in Braunschweig wird wegen islamistischer Terrorgefahr verboten.

In Kopenhagen verübt ein „gebürtiger Däne“ (das ich nicht lache – was für eine haarstreubende Propaganda-Lüge – nachzulesen auch auf Tagesschau.de und anderen Organen der Lügenpresse ) namens Omar Abdel Hamid el-Hussein ein islamistischen Terroranschlag mit mehreren Toten.

Lesen Sie dazu zwei Bücher, um wenigstens sehenden Auges den Untergang des Abendlandes erleben zu können:

Für Einsteiger und weichgespülte Gutmenschen: Michel Houellebecq: Unterwerfung

Für Realisten: Akif Pirincci (gebürtiger Türke und deshalb sicher kein Rechtsextremist): „Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer

Kurz zu Huellebecq und Pirincci:

Handelt es sich bei Huellebecqs „Unterwerfung“ wirklich um Fiktion? Um eine düstere Zukunftsvision, die Houellebecq hier schildert? Die letztendliche Unterwerfung in diesem Roman geschieht mehr oder weniger freiwillig, weil die Presse schon lange schweigt zu den Verbrechen oder auch dem moralischen Fehlverhalten der Moslems in Frankreich – so erzählt der Autor – und der Deutsche Leser hat ein augenfälliges Déjà-vu.

Wenn man doch nichts ändern kann, warum sich dann nicht unterwerfen? Würde man sich auflehnen, würde man ohnehin von den Moslems (es geht nicht nur um Islamisten, es geht um Moslems in Frankreich) ermordert oder durch die veröffentlichte Meinung um seine Existenz gebracht.

Und so schlecht ist die Unverwerfung unter den Islam ja dann doch nicht, weiss auch Houellebecq zu erzählen: eine Frau im Alter von ca. 40 für die Küche, eine weitere (15 järhige) für den Sex, eine dritte oder vierte in Reserve, je nach gesellschaftlicher Stellung. Wiedereinführung des Patriarchats, Emanzipation war gestern. Migräne? Na und? Frauen haben dem Mann jeder Zeit zu willen zu sein. Und last but not least sind auch die Migranten-Banden von den Straßen verschwunden. Die Islamisierung der westlichen Wertegemeinschaft hat also viele positive Seiten (für Moslems und solche, die es werden wollen), wenn man sich den Erkenntnissen von Houellebecqs Hauptfigur anschließen will.

Allerdings solle man sich klar machen, dass der Author ein klassischer verweichlichter Europäer ist, der seiner Haupfigur ebenfalls die Rolle des klassischen, femininisierten, europäischen Weicheis zugedacht hat. Deshalb sind auch Gedanken an Selbstmord, nie aber an Selbstverteidigung allgegenwärtig. Nie kommt die Hauptfigur auf die Idee, sich gegen die Islamisierung zu wehren oder gar andere zu suchen, die ebenfalls nicht einverstanden sind. Es herrscht kollektives Schweigen und schließlich folgt kollektive Konvertierung zum Islam, damit das Leiden ein Ende hat – zu feige sogar zum Selbstmord – zur Verteidigung der eigenen Kultur und der ehemals eigenen Werte sowieso.

Die Geschichte ist realistisch erzählt aber wohl auf Grund von Angst vor islamistischem Terror extrem relativiert. Wer es wirklich wissen will und an Stelle von weichgespültem Gejammere Klartext bevorzugt, dem sei Akif Pirinccis (gebürtiger Türke und deshalb sicher kein Rechtsextremist) „Deutschland von Sinnen: Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ nahegelegt. Der Autor redet Klartext über den Islam, die Islamisierung und die Moslems. Das vom Akif Pirincci beschriebene Szenario spielt in Deutschland und ist die bittere Realität. Sie geht über Houellebecqs französisches Szenario leider deutlich hinaus, wie der Terror der jüngsten Zeit eindrucksvoll beweist.

Houellebecq schreibt über Terror und Attentate, die nicht verhindert werden, über die die Presse nicht mehr berichtet und die auf politischer Ebene gewollt oder geduldet werden. Und in Deutschland? Am 15.02.2015 wurde der Karnevalsumzug in Braunschweig wegen islamistischer Terrorgefahr verboten, in Dänemark verübt am gleichen Tag ein „gebürtiger Däne“ namens Omar Abdel Hamid el-Hussein einen islamistischen Terroranschlag mit mehreren Toten. Eine Pediga-Demonstration wurde wegen islamistischer Terrorgefahr verboten und etliche, folgende Demonstrationen wegen angeblichem Polizeinotstand ebenfalls. Europa kapituliert längst vor der Islamisierung und alle diejenigen, die sich dagegen auch nur zu äußern versuchen, werden von den Gutmenschen sogleich als „Nazischweine“ verunglimpft (Zitat Cem Özdemir auf Facebook – natürlich selbst Moslem und bei dieser radikalen Wortwahl vermutlich radikaler Islamist). Und so ist davon auszugehen, dass sowohl Houellebecq als auch Akif Pirincci wohl Recht behalten werden und wir das in aller kürzester Zeit zu spüren bekommen und live erleben werden. Jeder einzelne von uns…

Der Zug ist abgefahren, wir alle wissen es. Michel Houellebecq und Akif Pirincci wissen zumindest aus der drohenden Katastrophe noch Kapital zu schlagen.

Lesen Sie diese deren Bücher, damit Sie anschließend sehenden Auges den Untergang des Abendlandes erleben können!

Der Islam gehört zu Deutschland, Migranten gehören zu Deutschland – und jetzt neu: Orang-Utans gehören zu Deutschland!

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Orang-Utans gehören zu Deutschland!

Quelle: WELT.DE

Der Berliner Zoo hat ernste Probleme. Seit dem legendären Knut ist dem Unternehmen kein ähnlicher Triumph mehr gelungen. Besucherzahlen gehen zurück, die Stimmung unter den Mitarbeitern ist gereizt, gestern traten die Faultiere in einen unbefristeten Streik.

Immer wieder hat der Zoo versucht, an alte Erfolge anzuknüpfen, und ist kläglich gescheitert. Zum Beispiel Rieke, sie wurde, genau wie Knut, von der Mutter verstoßen und vom Pflegepersonal aufgezogen. Doch wie sich erst nach langwierigen Untersuchungen herausstellte, handelt es sich nicht um ein Eisbärenbaby, sondern nur um einen Orang-Utan. Ein schwerer Schlag für den Zoo, Sigmar Gabriel zog seine Zustimmung zur Übernahme einer Patenschaft zurück, Sebastian Edathy wäre wohl noch immer bereit, aber die Zooverwaltung ist vorsichtig geworden bei der Vermittlung von Tierkindern an SPD-Politiker. Bei der Union verweist man auf Alexander Dobrindt, der angeblich aus einer alten Primatenfamilie stammt. Die FDP fühlt sich allen vom Aussterben bedrohten Tierarten verbunden, hat aber im Moment kein Geld. Die Grünen unterstützen nur regionale Tiererzeugnisse, ähnlich sieht es bei der AfD aus. Die Partei lehnt es auf Beschluss der Basis ab, ausländische Tiere zu fördern. Auch wenn das Orang-Utan-Baby noch so süß aussieht, nimmt es deutschen Affen den Arbeitsplatz weg.

Orang-Utans gehören zu Deutschland - genau wie Migraten und deren Islam...

Orang-Utans gehören zu Deutschland – genau wie Migraten und deren Islam…

So sehen die neuen Deutschen aus…

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Liebe Bio-Deutsche! Erkennen Sie Ihre neuen Deutschen Mitbürger? Diesen hier zum Beispiel? Ist das ein Deutscher? Nein? Jedenfalls hat er wohl einen Deutschen Pass…

Sehen sich sich diesen >> DEUTSCHEN << LEICHENSCHÄNDER und TOP-TERRORISTEN gut an!

DesoDog2

Ist die kulturelle Bereicherung nicht wunderbar? Schauen Sie sich diesen Deutschen genau an! Besonders großartig ist auch die Tatsache, dass unsere Freunde in den USA nun endlich anfangen, uns Deutsche als Terroristen wahrzunehmen. Als die Deutschen noch deutsch waren, haben uns unsere amerikanischen Freunde ja niemals ernst genommen. Was für ein Segen, dass die Politik das erkannt und Deutschland endlich zu dem gemacht hat, was es schon immer sein sollte.

Glauben Sie wirklich, dass das DEUTSCHE sind? Glauben Sie wirklich, dass ein Stück Plastik sie zu DEUTSCHEN gemacht hat? Glauben Sie ernsthaft, diese neuen DEUTSCHEN haben auch nur eine einzige, Deutsche Tugend verinnerlicht?

ES SPIELT KEINE ROLLE: DIES HIER IST DER PROTOTYP DES NEUEN DEUTSCHEN! DER BIO-DEUTSCHE IST EIN AUSLAUFMODELL!

So sehen sie aus, die neuen Deutschen...

So sehen sie aus, die neuen Deutschen…

Ex-Rapper aus Berlin im Fadenkreuz

USA erklären >>> DEUTSCHEN <<< zum Top-Terroristen

Quelle: N-TV

Es ist alles andere als eine Auszeichnung: IS-Mitglied Abu Talha al-Almani, früher bekannt als „Deso Dogg“, rückt in die Liga der „globalen Terrroisten“ auf. Werden US-Drohnen bald einen deutschen Staatsbürger jagen?

Die Vereinigten Staaten haben den deutschen Radikalislamisten Denis Cuspert auf ihre Terroristenliste gesetzt. Der 39-Jährige sei ein aktives Mitglied des „Islamischen Staats“ (IS) und werde künftig als „globaler Terrorist“ (Specially Designated Global Terrorist, SDGT) eingestuft, teilte das US-Außenministerium mit.

Der gebürtige Berliner gilt damit für die USA als jemand, der einen terroristischen Akt begangen hat oder ein ernsthaftes Risiko für die nationale Sicherheit darstellt. US-amerikanische Bürger und Firmen dürfen fortan keine Geschäfte mehr mit ihm abschließen. Damit sind dem Deutschen Finanzdienstleistungen von US-Kreditkartenanbietern ebenso verwehrt wie der persönliche Zugang zu Facebook oder Twitter – was einen überzeugten Dschihadisten wohl wenig stören dürfte.

Wie es aus Washington allerdings weiter heißt, steht der Deutsche außerdem auf der Terrorliste der Vereinten Nationen. Dies könne Reiseverbote und das Einfrieren von Konten in allen Mitgliedsländern nach sich ziehen, wie die US-Behörden weiter mitteilten. Lebensgefährlich wird die neue Einstufung für den überzeugten Islamisten allerdings mit Blick auf das militärische Vorgehen der USA im Kampf gegen IS-Milizen.

Video

Weit oben auf der Terrorliste

Zusammen mit der multinationalen Anti-IS-Allianz greifen Kampfflugzeuge in den vergangenen Monaten gezielt Stellungen der Islamisten im Nordirak und in Syrien an. Erklärtes Ziel ist es dabei, möglichst die Führungsspitze der außergewöhnlich brutal mordenden Terrororganisation zu treffen. Mit der Einstufung als „globaler Terrorist“ muss sich damit nun auch ein deutscher Staatsbürger mit dem konkreten Risiko auseinanderzusetzen, persönlich zum Ziel eines Luftangriffs zu werden.

Angesichts der Einsatzrisiken für eigene Kampfpiloten verfolgt das US-Militär dabei unter US-Präsident Barack Obama vor allem die Strategie, Führungsfiguren der islamistischen Terrorszene in Staaten wie Afghanistan, Irak, Somalia oder dem Jemen mit gezielten Drohnen-Angriffen zu töten.

Zweifelhafte Karriere

Der gebürtige Berliner Cuspert, der in Deutschland unter dem Namen „Deso Dogg“ als Rapper auftrat, nennt sich mittlerweile Abu Talha al-Almani und gilt als einer der bekanntesten aus Deutschland stammenden Islamisten. Nach Informationen aus dem US-Außenministerium hatte er sich im Jahr 2012 als „ausländischer Terrorkämpfer“ der IS-Miliz angeschlossen und trat seitdem in mehreren Propagandavideos der Dschihadisten auf.

Die jüngsten Aufnahmen stammen demnach vom vergangenen November und zeigen, wie Cuspert offenbar einen abgeschnittenen Kopf eines hingerichteten IS-Gegners hochhält. Er sei ein „williges Sprachrohr für die IS-Gräueltaten“ und werde zur Anwerbung deutschsprachiger IS-Anwärter eingesetzt, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Cuspert wurde 1975 als Sohn einer Deutschen und eines Ghanaers geboren. 2002 begann seine Karriere als Rapper. Spätestens Anfang 2010 bestanden laut dem deutschen Verfassungsschutz Kontakte zur Berliner Al-Nur-Moschee. Eine aktuelle Stellungnahme deutscher Sicherheitsbehörden lag zunächst nicht vor. Zeitungsberichten zufolge ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen Cuspert wegen mutmaßlich in Syrien begangener Kriegsverbrechen.

Die US-Regierung gab die Aufnahme des IS-Kämpfers auf die Terrorliste während eines Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington bekannt. Bei Merkels Beratungen mit US-Präsident Barack Obama ging es auch um den Kampf gegen die Dschihadisten, die weite Gebiete in Syrien und im Irak unter ihre Kontrolle gebracht haben. Obama lobte bei einer Pressekonferenz die deutschen Waffenlieferungen für die kurdischen Peschmerga-Verbände, die im Nordirak gegen die IS-Miliz kämpfen, als „bedeutenden Meilenstein“

Neues Geisel-Video veröffentlicht

Unabhängig von den Vorgängen in Washington geht der Terrorkrieg im Netz und am Boden unterdessen mit unveränderter Härte weiter. Die IS-Unterstützer veröffentlichten zuletzt ein neues Propagandavideo mit der britischen Geisel John Cantlie. Der Fotojournalist muss darin wie ein Reporter über verschiedene Themen wie Unterricht und Bildung, die islamische Rechtsprechung Scharia und auch über Drohnenangriffe sprechen, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete.

Das Video trägt demnach den Titel „Aus dem Inneren Halabs“. Halab ist der arabische Name für die nordsyrische Stadt Aleppo. Cantlie ist seit mehr als zwei Jahren in der Hand der Terroristen und musste bislang in einer ganzen Reihe von Propagandavideos auftreten. In dem neuen, professionell wirkenden Clip sieht er nach Einschätzung der britischen Nachrichtenagentur gesund aus. Er trägt eine schwarze Hose und eine braune Jacke. Vergangene Woche hatte die Terrorgruppe ein Video veröffentlicht, dass die Verbrennung eines jordanischen Gefangenen bei lebendigem Leib zeigte.

Die Forderungen der „neuen Deutschen“

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Man stelle sich vor: Sie, als deutschstämmig geborener Deutscher, gehören zu den „alten Deutschen“, die „neuen Deutschen“ fordern unabhängig von ihrer Qualifikation und ungeachtet der Tatsache, dass Migranten alles andere als qualifizierte, dringend benötgite Facharbeiter sind, Quoten in Unternehmen und der Politik. Wer jetzt noch gezielte Überfremdung leugnet, muss der Realität ziemlich entrückt sein. Niemand wird zum Deutschen durch ein Stück Papier oder Plastik. Sie erkennen doch auch Japaner und Chinesen, und das ganz ohne dass sie erst den Ausweis sehen müssen. Und erkennen Sie noch Deutsche?

„Neue Deutsche“ müssen einen angemessenen Anteil an der Belegschaft in Behörden und in Parlamenten haben!

Achten Sie auf die Formulierungen, ein reinrassiger Neger (ein neuer Deutscher, wie es politisch korrekt wohl jetzt heißen muss) wird unten als jemand dargestellt, der „irgendwann mal“ in seiner Ahnenreihe ein paar Neger hatte…

Quelle u.a: N-TV

Zuwanderer vernetzen sich„Neue Deutsche“ pochen auf ihren Platz

Von Issio Ehrich

Viele Kinder und Enkel von Zuwanderern fühlen sich als Deutsche. Etliche „Biodeutsche“ sehen das anders. Rund 80 Initiativen sogenannter „neuer Deutscher“ vernetzen sich deshalb, um sich ihren Platz in der Gesellschaft zu erkämpfen. Zur Not mit Quoten.

Ein Wort reicht, und die Herkunft dieses Mannes ist klar: Tahir Della kommt aus Bayern. Fragt man ihn trotz seines unüberhörbaren Dialekts, woher er stammt, antwortet er: „Aus München.“ Della wünscht sich, dass sich die Leute mit dieser Antwort zufrieden gäben. Doch das tun viele nicht. „Woher kommst du wirklich?“, heißt es dann.

Menschen mit Migrationshintergrund

Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge haben 20 Prozent der Menschen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Davon sind Zwei Drittel Migranten erster Generation, also Zuwanderer im engeren Sinne. Die übrigen sind die Kinder der Zuwanderer. Bei Kindern unter zehn Jahren hat bereits jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund.

Diverse Studien haben bereits dargestellt, dass Menschen ohne Migrationshintergrund verschiedenste Vorurteile hegen. Laut einer Bertelsmann-Studie haben sie zum Beispiel eine unverhältnismäßig große Angst vor dem Islam. Einer Studie der Universität Bielefeld zufolge sprechen viele von ihnen Menschen mit Migrationshintergrund nicht dieselben Rechte zu wie Herkunftsdeutschen. Dabei spielt für sie keine Rolle, ob die Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland geboren wurden oder nicht.

Dass es irgendwo in Dellas Ahnenreihe einmal jemanden gegeben haben muss, der kein „Biodeutscher“ war, ist offensichtlich. Der 52-Jährige ist schwarz. Und das hat Folgen. Die scheinbar harmlose Frage nach der „wirklichen“ Herkunft ist dafür nur ein Symbol.

Schwarzen Deutschen werde immer wieder abgesprochen, Teil dieser Gesellschaft zu sein, klagt Della. Dass auch sie die Geschichte dieses Landes mitgeprägt haben, würden ihnen viele absprechen. Della, Vorstandsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) will das jetzt ändern – zusammen mit Unterstützern von rund 80 anderen Initiativen von Menschen, die zwar in Deutschland geboren wurden, aber einen Migrationshintergrund haben.

Am Wochenende haben sich die Initiativen erstmals zu einem Bundeskongress getroffen. Dabei waren nicht nur Vertreter bestimmter Zuwanderungsgruppen wie das Deutsch-Spanische Forum oder der Deutsch-Türken-Verband. Dabei waren auch Verbände, die für bestimmte Religionsgruppen stehen. Das Ergebnis: Die Organisationen wollen so etwas wie einen Dachverband gründen, um effektiver für den Platz sogenannter „neuer Deutscher“ in der Gesellschaft zu kämpfen.

Mit dem Begriff „neue Deutsche“ wollen sie sich schon sprachlich von den klassischen Lobbygruppen für Migranten abgrenzen. Ihnen geht es darum, sich nicht mehr ethnisch zu definieren, sondern als Teil des deutschen Volkes. „Es ist an der Zeit, die Unterscheidung zwischen Biodeutschen und anderen aufzubrechen“, sagt Della.

Ein Dutzend Forderungen

Tahir Della (r.) und andere Vertreter der "neuen Deutschen" sagen in Anlehnung an Pegida: "Auch wir sind das Volk". Tahir Della (r.) und andere Vertreter der „neuen Deutschen“ sagen in Anlehnung an Pegida: „Auch wir sind das Volk“.(Foto: picture alliance / dpa)

Die „neuen Deutschen“ haben mehrere Forderungen formuliert:

  • Neue Deutsche sollen selbst darüber entscheiden können, wie sie genannt werden.
  • Diese Selbstbezeichnung sollen andere ohne „bohrende Nachfragen“ annehmen.
  • Die Bundesrepublik soll sich nicht nur dazu bekennen, ein Einwanderungsland zu sein, sondern sich auch zu ihrer Einwanderungsgesellschaft bekennen.
  • Es sollte eine Gesellschaftspolitik statt einer Integrationspolitik geben, eine Politik also, die sich nicht nur auf Migranten konzentriert, sondern auch Maßnahmen gegen Diskriminierung beinhaltet.
  • Die Geschichte des Einwanderungslandes Deutschland muss in den Lehrplänen präsenter sein.
  • „Neue Deutsche“ müssen einen angemessenen Anteil an der Belegschaft in Behörden und in Parlamenten haben.
  • Solange der Anteil „neuer Deutscher“ in diesen Institutionen unter ihrem Anteil an der Bevölkerung liegt, muss auch über eine Quote gesprochen werden.
  • Initiativen „neuer Deutscher“ sollen mehr Fördermittel bekommen.
  • Auch Initiativen gegen Fremdenfeindlichkeit und Homophobie sollen mehr Geld kriegen.

Vor allem die große mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit der islamkritischen Bewegung Pegida hat Leute wie Della noch einmal bestärkt, sich zusammenzuschließen, um etwas zu verändern. Della sagt: „Pegida ist eine komplett rassistische und islamfeindliche Bewegung.“

Eine der Forderungen der „neuen Deutschen“ ist es auch vor diesem Hintergrund, künftig keine Debatten über einzelne Religionsgruppen mehr zu führen. Die seien weder hilfreich für die Gesellschaft noch gut für das Ansehen Deutschlands in der Welt.

Das Dilemma vom „Wir“ und „Die“

Leila Younes El-Amaire von der Initiative junger Muslime, Juma, sagt: Ob man finde, der Islam gehöre zu Deutschland oder nicht, sei letztlich egal. Fakt sei: „Die Religionsfreiheit gehört zu Deutschland.“ El-Amaire, die selbst Kopftuch trägt, beschreibt, dass sich viele Muslima gar nicht mehr trauten, einen Schleier anzulegen.

Ferda Ataman vom Verein Neue deutsche Medienmacher versucht auch Fernsehen, Zeitungen und andere Publikationen in die Pflicht zu nehmen. Dass in der Sendung von Günther Jauch zu Pegida kein Vertreter mit Migrationshintergrund dabei war, hält sie für ein schweres Versäumnis. Von denen, über die gesprochen wurde, sei niemand dabei gewesen, kritisiert sie.

Dass sich die neuen Deutschen Organisationen mit Forderungen wie Quoten oder der Gründung eines Dachverbandes angreifbar machen, ist ihnen durchaus bewusst. Gewissermaßen manifestieren sie damit ja das „Die“ und „Wir“, das sie eigentlich zu überwinden versuchen. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre – sei es nun die Sarrazin-Debatte oder das Aufkeimen der Pegida-Bewegung – zeigen sie sich offensichtlich mehr denn je davon überzeugt, dass sie ohne derartige Vehikel nur schwer vorankommen. Das Argumentationsmuster: Organisationsformen und Quoten sind notwendig, um sich als Minderheit selbst zu ermächtigen und überhaupt Aufmerksamkeit für die Probleme zu erzeugen. Eines Tages, so die Hoffnung, sind sie dann nicht mehr nötig.