Worte, Zahlen, Bilder, „Nachrichten“ – zur „verlässlichen Faktenlage“ in der Corona-Krise

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Im Sekundentakt bestimmen Worte, Zahlen, Bilder und „Nachrichten“ zur Corona-Krise weltweit die öffentliche Diskussion in Medien und Politik – und das öffentliche und private Leben ganzer Gesellschaften. Ein Blick auf die so vermittelte „verlässliche Faktenlage“.

Die Macht der Worte und Bilder ist sprichwörtlich – ebenso die der Zahlen und „Nachrichten“ in unserer modernen Welt. Ihr Einsatz bestimmt die Wahrnehmung der Realität, und damit die Realität selbst.

Mehr lesen: Dramatisiert und überschätzt? Wachsende Kritik an Datenbasis zu Corona-Krise

Wie sehr, das erleben wir augenblicklich in der Corona-Krise. Insbesondere wohlverstandener Journalismus sollte sich dessen immer bewusst sein – und bleiben.

So ist es keine Wortklauberei, zwischen „Infizierten“ und „positiv Getesteten“ sowie zwischen „Corona-Toten“ als lediglich „positiv getesteten Sterbefällen“ oder als tatsächliche „Sterbefälle durch SARS-CoV-2″ zu unterscheiden.

Allein durch diese verbreitete Wortwahl „Infizierte“ und „Corona-Tote“ wird die Wahrnehmung einer gewissen Faktenlage unterstellt bzw. – im Wortsinne – dargestellt und damit maßgeblich bestimmt und hergestellt.

Doch so gewiss ist diese Faktenlage laut einigen renommierten Experten (Mediziner, Virologen, Epidemiologen u.a.) und offiziellen Angaben gerade nicht (eine gute Zusammenstellung hierzu findet sich bei Swiss Propaganda Research):

Infizierte – positiv Getestete

Es spricht einiges dafür, dass das Virus neu vor allem in dem Sinne ist, dass es „neu“ registriert wurde, insbesondere durch sogenannte PCR-Tests. Diese weisen nicht das Virus selbst nach, sondern molekulares Virusmaterial. Dabei sind diese Tests mit einer grundsätzlichen Problematik behaftet – dessen, „was“ und „wie“ genau sie testen bzw. messen und dies überhaupt können (detaillierter erläutert hierhier und hier).

Ein Hersteller eines PCR-Testkits beschreibt explizit als „Limitations“ (Einschränkungen), dass diese nicht als direkte Evidenz für die klinische Diagnose benutzt werden sollten.

In den Angaben zum Test, der von Prof. Christian Drosten und anderen mitentwickelt wurde, ist aufgeführt, dass er auch auf andere „SARS-related coronaviruses“ positiv testet.

Zusätzlich zur Testproblematik, „was“ der Test „wie“ genau nachweist bzw. nachweisen kann, ist zu berücksichtigen, dass es auf die Relation von Testanzahl und Positiv-Getesteten ankommt. Bleibt diese annähernd gleich, so kann keine Aussage über eine Verbreitungsgeschwindigkeit getroffen werden. Laut offiziellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) gibt es keine maßgebliche Veränderung dieser Relation (Verdreifachung der Testanzahl liefert Verdreifachung der Testpositiven).

Mehr lesen: Renommierter Hamburger Rechtsmediziner: „Virus beeinflusst in völlig überzogenen Weise unser Leben“

Um Aussagen darüber zu treffen, ob etwas neu und wie weit es verbreitet ist, benötigt man Vergleichsdaten. Diese liegen allerdings nicht vor. Es sind keine Daten dazu bekannt, wie lange das neu getestete Virus unter uns ist und damit auch nicht, wie weit es verbreitet ist.

Die Dunkelziffer der aktuell Infizierten ist infolge der nicht repräsentativen vorliegenden Testdaten unbekannt (zusätzlich zur Problematik dessen, „was“ diese Tests „wie“ genau nachweisen können).

Die Dunkelziffer der bereits Infizierten und Genesenen, die nicht über einen Test auf Virusmaterial, sondern auf Antikörper gegen dieses Virus(material) erfassbar wäre, ist unbekannt (diese Tests sind noch in der Entwicklung). Der zumeist harmlose (gar symptomlose) Verlauf der testpositiven Fälle spricht für eine bereits vorherige unbemerkte Ausbreitung (und entsprechende Immunisierung).

Aus beiden Daten – dabei eingedenk der grundsätzlichen Testproblematiken – ließe sich erst die Zahl der aktuell wie bereits zuvor Infizierten ermitteln.

Hinzu kommt die problematische offizielle Falldefinition (Stand 24.03.2020) vom Robert Koch-Institut (RKI), die nicht nur Testpositive, sondern auch deren Kontaktpersonen umfasst.

Mehr zum Thema – Studie der Uni Göttingen: Anzahl Corona-Infizierter höher als in offiziellen Statistiken

Testpositive Sterbefälle – Sterbefälle durch SARS-CoV-2

Auf der anderen Seite müssten die Sterbefälle ermittelt werden, für die das „neue Corona-Virus“ (SARS-CoV-2) ursächlich ist.

Diese Daten liegen laut offiziellen Angaben des RKI nicht vor. Alle testpositiven Sterbefälle gelten als „Corona-Tote“. Das heißt, statt der Aussage „durch Corona gestorben“ gibt es nur jene „mit Corona gestorben“ – und damit keine zur tatsächlichen Todesursache selbst. Das RKI empfiehlt stattdessen sogar, keine Obduktionen durchzuführen, und damit letztlich, diese Daten zur genauen Todesursache nicht zu ermitteln. Auch andere nationale Gesundheitsbehörden lassen diese Daten nicht ermitteln (führen keine landesweiten diesbezüglichen Obduktionen durch). Lediglich Schweden ist inzwischen dazu übergegangen, offiziell zwischen Todesfällen „an“ und Todesfällen „mit“ dem Corona-Virus zu unterscheiden.

Mehr lesen: Corona-Zahlen und eine bedeutende Wissenslücke beim Robert Koch-Institut

Keine verlässlichen Fakten

Im Ergebnis kann daher nur etwas über die Quantität und Qualität der Methodik und Messung ausgesagt werden (fragwürdig und unvollständig, ja unwissenschaftlich), kaum etwas über das „zu Messende“ (die „Gefährlichkeit des Virus“) selbst.

Damit gibt es weder verlässliche Fakten zum Virus und dessen Ausbreitung (wie neu, wie verbreitet) noch zur Zahl der Infizierten (aktuell PCR-Testpositive und bereits zuvor Genesene, d.h. Antikörper-Testpositive) und ebenso wenig zur Zahl der Sterbefälle „durch das Corona-Virus“.

Eine solche verlässliche Faktenlage zu behaupten und allein durch die Wahl und die „Masse“ der Worte („Infizierte“, „Corona-Tote“), Zahlen, Bilder und „Nachrichten“ („dramatische“ Zahlen, Szenen und Meldungen) in der öffentlichen Diskussion zu suggerieren (die Macht der Worte, Zahlen, Bilder, „Nachrichten“), wirft angesichts der Maßnahmen, die genau und einzig auf dieser Faktenlage aufbauen und mittels Infektionsschutzgesetz elementare in der Verfassung garantierte Grundrechte außer Kraft setzen, sehr grundsätzliche Fragen zum angemessenen Umgang mit unserer Realität auf.

Wem nützt die Abschaffung des Bargeldes?

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Bargeldverbot gehört zu den totalitären Drohungen (oder totalitären Regierungsprojekten) in der modernen, anonymen Massenzivilisation. Seit vielen Jahren herrscht die Erwartung, daß dem Bürger künftig jegliche Privatsphäre durch Totalüberwachung versagt wird, auch seitens einer Abschaffung des Bargeldes.[1] Hat die breite Bevölkerung dies auch jahrelang ignoriert und als lächerliches Verschwörungsthema abgetan, treten die technische und die gesetzliche Umsetzung dieser alten Pläne der Hintergrundmächte seit 2015 nun doch deutlich in den Gesichtskreis der politischen Öffentlichkeit. 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen den Coronavirus instrumentalisiert, in dem sie dazu aufrief, auf Bargeld zu verzichten und statt dessen mit Karte oder Mobiltelefon zu bezahlen.[2]

Es besteht ein enger logischer und kausaler Zusammenhang des von den NWO-Verbrechereliten angestrebten Bargeldverbots mit den von etlichen Bankhäusern kürzlich eingeführten Negativzinsen. Nach der Verpfändung des gesamten deutschen Volkseinkommens an globalistische Großbanken 2012 – zugunsten von deren riskanten Börsenwetten – durch die BRD-Kanzlerin Angela Merkel ermöglichen Negativzinsen eine radikale Komplettentwertung aller Ersparnisse und sämtlicher Lebensrücklagen der Bürger, wie das Regime sie zur Versklavung aller benötigt. Beide Vorgänge konditionieren das Volk psychisch wirksam, einem anschließend beschlossenen Bargeldverbot dann gar nicht mehr – oder nur äußerst matt und orientierungslos – Widerstand zu leisten.[3]

Durch die Volldigitalisierung der Kontenführung (online sowie Kartenbetrieb) wollen Bankensystem und NWO-Regime – mit absoluter Transparenz – alle Geldbewegungen eines jeden Bürgers für sich einsehbar machen und diese zentralisierte Überwachung global einführen.[4]

„Immer mehr Länder schränken den Gebrauch von Bargeld drastisch ein. Der gläserne Bürger rückt dadurch näher. Aus dem mündigen Konsumenten wird eine durchleuchtete Marionette.“ — Alexander Kissler, FOCUS, 26. April 2012

Da viele Regierungen in Europa gegenwärtig schon einen gesetzlichen Weg beschreiten, knappe Obergrenzen für Bargeldeinkäufe festzulegen, ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, wann die technische Umsetzung eines vollständigen Bargeldverbots als handhabbar gilt und dann auch durchgeführt wird.

Schon gegenwärtig macht sich strafbar, wer in Spanien (seit 2016) geschäftliche Rechnungen von mehr als 1.000 Euro mittels Bargeld begleicht, in Italien ebenso. In Frankreich gilt seit Juli 2015 für verschiedene Zahlungen über 3.000 € Bargeldverbot, es wird nur noch die Banküberweisung akzeptiert. In Griechenland wird diese Schwelle in Schüben immer weiter abgesenkt (von 70 Euro ist jetzt sogar die Rede). Der bargeldlose Verkehr ist damit zwangsweise etabliert. Ein eigentliches Bargeldverbot (in Form gesellschaftlicher Ächtung von Bargeld) ist in Dänemark und Schweden am weitesten vorangeschritten.[5][6] In Schweden kam es seither zu einer explositionsartigen Zunahme der Cyber-Kriminalität.[7] Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur gibt es ebenfalls Bemühungen, den Gebrauch von Bargeld stark zurückzudrängen.[8]

Viele Menschen können sich eine bargeldlose Gesellschaft nicht vorstellen; dies erleichtert den NWO-Eliten – und ihren bundesdeutschen Handlangern – die Möglichkeit, ein Bargeldverbot einzuführen, ohne merklichen Widerstand zu erzeugen. Spätestens wenn in den BRD-Systemmedien euphorische „Kommentare“ erscheinen, mit der Aussage, wie „rückschrittlich“, „unaufgeklärt“, „irrational“ und asozial Menschen seien, die eine andere, weniger kindische Auffassung über die „Vorteile“ von „Digitalgeld / Giralgeld“ haben, wissen wir, was die Stunde geschlagen hat. Lauter „Sparsamkeits“-, „Effizienz“- und „Synergie“-Gründe wird man ausschmücken, aber mit keiner Silbe aussprechen, daß ein einziger großflächiger Stromausfall einen Ballungsraum dann (bei durchgesetztem Bargeldverbot) schon binnen Stunden in ein Bürgerkriegsareal verwandelt.[9]

Ist die Bargeldabschaffung erst geltendes Recht, würden ausnahmslos alle Zahlungen dann nur noch mittels Plastikkarte möglich sein, was eine vollständige und detaillierte staatliche Überwachung aller Geldströme möglich macht.[10] Neben die klassischen Kreditkarten werden weitere neue Guthabenkarten treten. Jeder Bürger könnte dann außerdem – unter Bedingungen eines etablierten Bargeldverbots – von Behörden gleichsam „ausgeknipst“ werden d. h. seine Plastikkarte auf „wertlos“ geschaltet werden, was den augenblicklichen sozialen Tod des Betroffenen zur Folge hätte. Der annullierte Plastikgeldwert ist gleichbedeutend mit der Annullierung der Person. Wer das Geld kontrolliert, der kontrolliert auch alles andere. Solche Umstände würden die Heraufkunft eines irreversiblen (unumkehrbaren), planetarischen totalitären Willkürstaats zur Folge haben.

Bemerkenswert ist die Vielfalt und Masse sekundengenauer Daten, die sich aus der vollständigen Abschöpfung der Zahlungsdaten ergibt. So werden nicht nur perfekte Bewegungsprofile jedes einzelnen Menschen möglich, sondern auch eine genaue Analyse der Lebensweise. Vergleichbar den grundgesetzwidrigen Maßnahmen zur Entstaatlichung des Besatzungskonstrukts BRD durch Kanzlerin Merkel (die ebenfalls klandestin mittels Übertölpelung der Öffentlichkeit erfolgten), wäre dann das Bargeldverbot bereits rechtsgültig, bevor die Betroffenen wirklich verstanden haben, was das für ihren Alltag tatsächlich bedeutet: Derjenige, dem eine Plastikkarte ein Guthaben zuweist, ist in diesem Moment faktisch kein Halter einer Wertmenge mehr, sondern er hat lediglich einen „Just-in-time“-Zugriff auf eine staatlich manipulierbare Wertmenge.

Der jüdische Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff[11] propagiert in permanenten NWO-Veranstaltungen, die er durchführt, den „Vorteil“ dieser Entwicklung: Zentralbanken könnten dann leichter negative Zinsen durchsetzen, um so „die Wirtschaft anzukurbeln“.[12]

Private Banken haben mehr Einlagen, da Bargeld unter dem Kopfkissen oder in Firmenkassen nicht mehr möglich sein wird. Sobald dadurch ein Zustand erreicht ist, in welchem tatsächlich alle Geschäfte Bargeld zurückweisen, werden sie die Leitzinsen per Tagesfrist herauf- oder herabsetzen, um Kaufverhalten direkt zu steuern. Sobald Münzen und Geldscheine annulliert und aufgehoben sind, kann es keinen sogenannten „bank run“, keinen Ansturm der Kontoinhaber auf eine Bank, mehr geben.

Der Aufwand, Bargeld bereitzustellen, sei zu teuer, wird den noch Ahnungslosen in Medienkampagnen heute erzählt. Aber auch in diesem Punkt ist das Gegenteil der Fall. Wir werden nunmehr gezwungen, die teure Errichtung einer gigantischen digitalen Infrastruktur aus unseren Kontokosten, Steuern und Abgaben zu finanzieren, damit Münzen und Geldscheine gesetzlich geächtet werden können.

An den vorgetragenen Rechtfertigungen oder Begründungen sieht man bereits, wie die Täuschung der Öffentlichkeit funktionieren soll. Geldraub werde unmöglich gemacht, wenn alle nur noch authentifizierte Plastikchips benutzen dürfen, heißt es. Aber das Gegenteil ist der Fall: Für Banken, für staatliche Akteure, für Behörden wird es dann geradezu verlockend einfach, Bürger zu berauben, ihr Geld einzuziehen, Giralgeld willkürlich zu entwerten usw. Steuerliche Vermögenszwangsabschöpfungen sind bei etabliertem Bargeldverbot jederzeit lückenlos durchführbar.

Der seinerzeitige Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) begründete eine Obergrenze für Barzahlungen mit den Terroranschlägen auf Paris 2015. Genauer: mit der gewachsenen Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus. Denn für dessen Finanzierung würde Bargeld benutzt. Das heißt, der Terrorist fährt mit dem Bargeld in die EU hinein und darin damit herum.

So einfach ist das: kein Bargeld mehr, kein Terrorismus mehr?! Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Ein ganz anderer Grund ist das Wiederaufflammen der europäischen Bankenkrise, beginnend in Italien. Sicher scheint, daß ein Staatsapparat, der über eine solche problemlose Beschlagnahmemöglichkeit technisch verfügt, nicht zögern wird, sie wieder und wieder auszunutzen.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) hat bereits vor Jahren eine Vermögensabgabe von zehn Prozent ins Spiel gebracht hat, um die von ihm mitverursachte Schuldenkrise vom Sparer bezahlen zu lassen.

Es ist die Behauptung laut geworden, Banken würden neuerdings (Frühsommer 2015) einen laschen Umgang mit Falschgeld (sogenannten „Blüten“) pflegen, diese sogar in den hauseigenen Zahlungsverkehr schleusen, um gezielt die Bevölkerung zu verunsichern und reif zu programmieren für eine Akzeptanz des generellen Bargeldverbots (denn von Banken ausgegebene, entdeckte Blüten werden nicht etwa werthaltig ersetzt, sondern zum Schaden des gutgläubigen Bankkunden eingezogen).[13]

Bei dieser Argumentation wird unter anderem vergessen, im selben Satz dann auch zu erwähnen, daß Giralgeld enorme und neue Risiken birgt. Bekannt sind nicht nur Kriminelle, welche auf einen Streich von Tausenden von Kontoinhabern die Daten der Kreditkarten ergaunern, d. h. per Internet kaufen und sich dann bedienen. Ganz zu schweigen von den Gefahren hinsichtlich Komputer-Crashs, Hackerangriffen und den immer öfter auftretenden Stromausfällen, die das bargeldlose Zahlungssystem zusammenbrechen lassen. Außerdem: Wer elektronisch oder digital bezahlt, hinterläßt Datenspuren, die vielfältig kommerziell und kriminell genutzt werden können. Denn Bargeld ist auch eines: gelebter Datenschutz.

Die heute dem Geld noch innewohnende Wertaufbewahrungsfunktion ist von den Globalisten weder erwünscht noch – bei Einführung des Bargeldverbots – überhaupt länger möglich. Inhaber eines Giralgeldkontos haben faktisch nichts in der Hand als ihre Plastikkarte. Welcher Wert damit eingetauscht werden kann und wie, bestimmen andere, diejenigen, die die Plastikkarten ausgegeben haben. Der Inflationierungsfaktor (der zuvor bereits immer schon staatlich beeinflußt werden konnte mittels Gelddrucken oder großzügiger Staatsanleihen-Herausgabe) kann dann umstandslos auf Tagesrhythmus geschaltet werden. Eine derartige Dynamisierung des Geldwertes öffnet staatlicher Willkür eine zusätzliche Möglichkeit zu rechenschaftsloser Kapitalvernichtung und Manipulation. Es besteht die Option des rapiden staatlichen Geldeinzugs über Nacht und eines dann einfachheitshalber tagespolitisch definierten Geldwertes. Die von Rogoff propagierten Negativzinsen (oder Strafzinsen) haben ganz unweigerlich diese – in der NWO-Ideologie machtpolitisch auch explizit erwünschten – Folgen.

Die beabsichtigte totale Kontrolle aller Geldströme bedarf keiner gesetzlichen Fundierung. Bloße Drohungen mit wachsender Kriminalität – und technikgläubige Fortschrittsparolen ausgestreut – genügen dem Staatsapparat schon, um derart tiefgreifend gleichsam eine völlig neue anthropologische Situation herbeizuzwingen. Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat ändert sich singulär, wenn dem Staat dann nur noch ein vollkommen gläserner Bürger gegenübersteht, über dessen persönlichen Ressourcenzugang der Staat vollautomatisch und umfassend verfügt und dem er das Recht verweigert, Werte zu akkumulieren (denn ein Verbot des Goldhandels etwa kann – unter Verhältnissen eines etablierten Bargeldverbots – leicht hinzugefügt werden, wenn viele Millionen Plastikgeld-Lesegeräte erst installiert und mobil vorhanden sind).

Menschen müssen schwer borniert sein, vielleicht auch akademisch borniert, wenn sie eine so radikale, im Grunde jegliche Freiheit grundlegend infragstellende Umwälzung scheinbar ewiger Bedingungen – zu ihren Ungunsten – sich aufschwatzen lassen mit der Begründung der Sparsamkeit (die Bereitstellung von Bargeld sei mit „erheblichen“ Kosten verbunden, hämmern Rogoff und andere NWO-Ideologen ihrem Publikum ein). Niemand widerspricht gegenwärtig – träge und arglos glauben Wähler, daß Politiker ihren Interessen dienten, während jene schnöde die Wählerinteressen mißachten und hintergehen –, und so ist es wahrscheinlich, daß globalistische Akteure, die Politiker und Banken die Bargeldabschaffung bis nahe heran an den Punkt der Unumkehrbarkeit geführt haben werden, bevor ein größerer (oder überhaupt meßbarer) Unmut ihnen entgegentreten wird.

Als eine ausgereifte technische Alternative zum Bargeldverbot gilt die regelmäßige Einpflanzung von Mikrochips in Geldscheinen. Auch diese Technik versetzt Behörden und Ämter in die Lage (wie das Mittel der Plastikkarte), jeglichen Zahlungsverkehr lückenlos zu speichern, zu kontrollieren und mit anderen Daten zu verknüpfen, die anderen staatlichen Instanzen zugänglich sind.

Falls die RFID-Technik noch umfassender durchgesetzt wird als genereller persönlicher Identitätsnachweis mittels Chip, der zwischen Daumen und Zeigefinger eingepflanzt wird, kann auch das Bargeldverbot auf diese Weise unumkehrbar verwirklicht werden. Der in die Hand eingepflanzte Chip ist dann Ausweis, Krankenkassennachweis und persönlicher Kontozugang in einem.

Zur Rechtfertigung dieses staatlichen Vorgehens eines endgültigen und vollständigen Bargeldverbots werden außerdem die Steuergerechtigkeit, die Steuerehrlichkeit sowie die Bekämpfung von Geldwäsche (Schwarzgeldlegalisierung) und Hehlerei genannt. Dabei wird jedoch völlig übersehen, daß eine derartige Machtfülle staatlicher Institutionen – wie ein komplettes Bargeldverbot sie umstandslos eröffnen würde – eine in der Geschichte wohl noch nie dagewesene Entfremdung zwischen dem Bürger (oder dem Insassen) eines Staates einerseits und dem Staat andererseits erzeugen muß. Die sogenannte „Prepper“-Bewegung (Notstandsaktivisten, Krisenvorsorge per Dauernahrungsmittel, auch per privater Wasseraufbereitungsanlagen usw.) wäre bei solchen Verhältnissen die agilste und radikalste Opposition.

Es liegt auf der Hand, daß die blanke Subversion – also alle Formen des methodischen Ausweichens, des Schwarztauschens und des illegalen Edelmetallbesitzes (Gold, Silber, Platin) und illegalen Goldhandels – sogleich eine Hochblüte erleben würden, falls diese totalitäre Dystopie Wirklichkeit würde. Wie die Alkohol-Prohibition in den Vereinigten Staaten von 1920 bis 1933 weite Teile des Alltags in eine illegale Sphäre abgedrängt hat, würde ein Bargeldverbot jeden einzelnen Bürger in einen lebenslangen Feind des Staates verwandeln – und entsprechend mafiöse, klandestine, brutale Verhältnisse herstellen.

Die – teure und oftmals verhetzende – propagandistische Begleitmusik, die jene Vorbereitungen eines totalen Bargeldverbots begleitet, entspricht in keiner Weise der Behauptung, es handele sich lediglich um ein technisches Erfordernis, das allein dem Maßstab der Vernunft und der unanzweifelbaren „Modernisierung“ folge: Wenn, wie in Schweden geschehen, einer der berühmtesten und erfolgreichsten Musiker eingespannt wird, um Bargeldbefürworter als halbkriminell, charakterlos und „rückwartsgewandt“ öffentlich zu ächten, dann zeigt dies, wie entschlossen die Hintergrundmächte bei diesen Bestrebungen vorgehen, die von einer planvollen Zerstörung der Privatsphäre finanziell oder politisch profitieren.[14]

Technisch durchgeführt wird das Bargeldverbot mittels einer sukzessiven Absenkung der Höchstsumme, die noch ohne Bankbeteiligung rechtmäßig gewechselt werden darf. Außerdem motivierend wirkt eine künstlich herbeigeführte Verteuerung der alltäglichen „Cash“-Dienste an Bankautomaten. Zu den besonders dümmlichen Mitteln der Propaganda zählt die Behauptung, Bargeld sei so bakterienkontaminiert, daß die Beibehaltung von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel im Seuchenfall unabschätzbare Risiken berge. Ein so großer Teil der Bevölkerung ist es gewohnt, Zeitungsschlagzeilen unüberlegt und umstandslos weiterzutratschen, daß auch derartige hohle Propaganda ungebremst weite Kreise zieht.

Hinsichtlich gesetzlicher Bestimmungen ist das Bargeldverbot wohl in Dänemark am weitesten gediehen: Ab Herbst 2015 gibt die Regierung keine Münzen und Scheine mehr aus (sie gibt die technische Kompetenz dazu vollständig auf, beim Scheitern der Pläne ist vorgesehen, gegebenenfalls Privatfirmen mit dem Drucken und Prägen zu beauftragen). Ab Ende 2016 sind kleine Geschäfte, Tankstellen und Restaurants von der Pflicht befreit, Bargeld anzunehmen.[15] Aber auch diese Beschlußlage trägt in globalistischer Hinsicht noch Testfall-Charakter. Niemand weiß, ob nicht ein Petrodollar-Crash oder ein Euro-Crash quertreiben wird. Und niemand weiß, wie die dänische Bevölkerung reagiert, wenn einige wenige Aktivisten mehr aufgewacht sein werden. Denn auch dort sind die entsprechenden Bestimmungen zum Bargeldverbot mit der Zielsetzung der politischen Übertölpelung in einem Gesetzespaket, das eine ganz andere Überschrift trug, parlamentarisch eingebracht worden.

Mit dem schockartigen Entzug der gebräuchlichsten Geldscheine in Indien im November 2016 rückt der Subkontinent an den ersten Platz der weltweiten NWO-Experimentierfelder in Sachen Einführung einer digitalen Währung, die dann nur noch virtuell zugänglich ist und die jeder Manipulationsmöglichkeit des Staates hinsichtlich Steuern, Gebühren, Zinsen sowie Auf- und Abwertung offensteht. Wie das Manager-Magazin im Februar 2017 meldete, will Indien einen Betrag von umgerechnet 106 Euro pro Jahr als „bedingungsloses Grundeinkommen“ durchsetzen und zugleich Sozialtransfers und Subventionen pauschal kappen.[16]

Artikel 14 des Grundgesetzes bestimmt in Absatz 1: „Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.“ Jeder Mensch hat das Recht auf Eigentum. Mit der Technisierung oder Digitalisierung des Geldes durch ein Bargeldverbot (vollständige Ersetzung von Münzen und Scheinen durch sogenannte „smart-cards“) wäre der Eigentumsschutz nach Artikel 14 Grundgesetz jedoch fundamental in Frage gestellt. Zur freiheitlichen Verwendung von Geld gehört unzweifelhaft, daß jedem sein eigenes Geld zur freien Verfügung steht. Dazu gehört, daß jeder selber völlig frei entscheidet, wieviel von seinem Geld er ausgeben möchte, ob er es einer Bank anvertrauen möchte, oder ob er sein Geld bei sich behalten möchte. Besagte Smart-Cards, die jederzeit von irgendeiner Instanz gesperrt werden können (oder durch Stromausfall temporär unbrauchbar werden), sind unvereinbar mit den Forderungen des grundgesetzlich formulierten Eigentumsschutzes.

Im politischen Klima der Ära Merkel ist die verbindliche Geltung von Recht und Gesetz, von Verträgen und Abmachungen, von guten Sitten und Anstand erschüttert. Was montags mit feierlichen Gesten als sogenannte „rote Linie“, hinter die Politik niemals zurückweichen dürfe, regierungsamtlich verkündet wird, ist oftmals (aber unvorhersehbar) am Freitag Nachmittag schon zur verlachten Gestrigkeit abgesunken. Recht und Rechtswirklichkeit sind so in der BRD in Gänze – innerhalb weniger Jahre – deutlich auseinandergetreten.

Wegen des unablässig rechtswidrigen, tagesopportunistischen, fremdbestimmten und täuschenden Verhaltens der Kanzlerin ist für jeden Bürger – jeden Unternehmer, für jeden, der eine Familie gründet oder Werte anlegt – jetzt schon eine Atmosphäre der Willkür entstanden. Dem Staat ausgerechnet unter solchen Verhältnissen nunmehr mittels Bargeldverbot die vollständige Überwachung aller Geldströme zuzubilligen, ermuntert die Anwälte einer totalitären Erziehungsdiktatur (die dann einführen, etwa Alkoholikern den Kauf von Alkohol mittels spezieller Codierung ihrer persönlichen Smart-Card unmöglich zu machen). Es gibt also viele einzelne motivierte Freunde der Totalüberwachung – der Versklavung, der Entmündigung und der unablässigen Verhaltenserziehung durch Behörden –, sie werden aber nicht verdeckt vorgehen können. Sie müssen dann schon, im Falle einer Durchsetzung des Bargeldverbots, ganz offen auch die Beseitigung der gesamten bestehenden Rechtsordnung exekutieren.[17]

Ungeachtet der Aufklärungsarbeit, die informierte Schichten der „westlich“ orientierten Industriestaaten durchaus erreicht, wird der Weltöffentlichkeit unverändert vorgelogen, eine ganz offen staatsterroristische Maßnahme wie die schockartige Abschaffung der 500- und 1.000-Rupien-Scheine in Indien (kurz vor Weihnachten 2016) sei „erforderlich“ gegenüber Kriminellen und diene dem „Schutz der Bürger“. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, ob die verbrecherischen Hintergrundmächte ihren Zentralismus und ihre digitale Willkürherrschaft schneller durchsetzen können, als der kritische Widerstand wächst. Exemplarisch für den jetzt harschen Tonfall der informierten Kritik kann diese Einschätzung eines Informationsdienstes gelten, die mit Vorbedacht ohne Verfassernamen veröffentlicht wurde:

„Indiens ›Bargeldverbot‹ dürfte der größte Feldversuch zur Abschaffung des Bargeldes sein, über das das internationale Finanzsyndikat eine Totalkontrolle über die Bürger erreichen möchte. Nur mit Bargeld sind die Bürger nämlich einigermaßen frei und zahlungsfähig, nicht aber in einer digitalen, bargeldlosen Wirtschaftsordnung. Dort können Hacker, Regierungen und mafiöse Netzwerke elektronisches Geld beliebig manipulieren, löschen oder entwerten, haben unlimitierten, unbegrenzten Zugang auf die Sparguthaben der Bürger und können Regierungen Negativzinsen und andere Formen des Diebstahls ungehindert umsetzen. In Indien ist bereits erkennbar, daß besonders die ärmeren Schichten verlieren und ein Land ins Chaos stürzt. Diese Erfahrung dürfte bald auch Schweden machen, wo der Gebrauch von Bargeld bereits so stark behindert bzw. eingeschränkt wird, daß die meisten Zahlungen elektronisch abgewickelt werden müssen. Indien hingegen hat aber eine Wirtschaft, in der über 90% der täglichen Geschäfte in bar abgewickelt werden, der größte Teil der Bevölkerung indes gar keinen Zugang zu elektronischen Geräten hat und wo bei der Landbevölkerung überhaupt keine Infrastruktur für elektronischen Zahlungsverkehr besteht.“[18]

Seit Josef Stalin Banküberfälle organisiert hat (um den damals in Zürich lebenden Lenin zu finanzieren), hat reines Verbrechertum seinen Weg in höchste politische und geschichtsmächtige Positionen gefunden. Verbrecherische, korrupte Politiker brauchen, wenn sie erst an der Macht sind, eigentlich kein Bargeld – heute werden die für sie bestimmten Schmiergeldzahlungen bargeldlos und elektronisch auf ihr Konto z. B. auf den Cayman-Inseln]] überwiesen. Die wichtigste Währung unter Profi-Kriminellen sind Rohdiamanten und Opium – Bargeld wäre bei diesen enormen Summen viel zu schwer, so ist z. B. von interkontinental operierenden kolumbianischen Kokainhändlern bekannt, daß sie mutunter lediglich große Geldkoffer zählen, anstatt das Geld darin, so unpraktisch kann Bargeld sein.

In Anbetracht der Tatsache, daß die EU die schlimmsten Formen von Kriminalität ohnehin legalisiert hat oder dabei ist, sie zu legalisieren (planmäßige Ausraubung aller Bürger, Eliminierung des Nationalstaates und seiner Pflichten gegenüber dem Steuerbürger), eliminiert man künftigen Widerstand gegen verbrecherisches staatliches Handeln einfach dadurch, daß man Kriminalität neu definiert. Legalisiertes Staatsverbrechertum geschieht durch False-Flag-Operationen zur Meinungslenkung, mittels Opiumanbau in Afghanistan durch die CIA, durch langjährig praktizierte Drogenimporte in die VSA in den Händen der CIA oder dadurch, giftige Chemtrails über den Menschen zu versprühen, krebserregende genmanipulierte Nahrung zu monopolisieren, durch den Verkauf von Wasserquellen an Privatkonzerne usw. – alles hochgradige Formen von Schwerkriminalität, die von den Regierungen legalisiert wurden oder toleriert werden.

Wer immer noch glaubt, die Regierungen würden Kriminalität „bekämpfen“ wollen, ist ein ahnungsloser Narr, ein unbelehrbarer Tropf. Es gibt heute schon eine BRD-Kuscheljustiz gegenüber hochgradig kriminellen Ausländern und Ausländer-Clans. Das ist nicht nur Rechtsbeugung, sondern geschieht bewußt und absichtlich – eine Einladung für noch mehr Kriminalität.

In einem marxistischen System werden staatsnahe (oder momentan erwünschte) Formen von Kriminalität stets legalisiert und die politische Opposition systematisch kriminalisiert. Die Eliten erzeugen die Kriminalität selbst, die sie zu bekämpfen vorgeben. Die ganze Prämisse ist falsch; der naive Glaube, Politiker hätten die Absicht, Kriminelle zu bekämpfen, ist schlicht falsch. Hochfinanz und organisiertes Verbrechen arbeiten vielmehr Hand in Hand. Die Politik benötigt Kriminalität, um ultra-repressive Gesetze wie die totale Überwachung der Bürger legitimieren zu können. Wir werden gleichsam einbetoniert, lebendig begraben, und die Abschaffung des Bargeldes soll einer der letzten Backsteine in dieser Lebendparalyse sein.

Die Lieblingsbeschäftigung der Politmafia ist Krieg, namentlich der von George W. Bush angekündigte unendlich andauernde Krieg gegen das Phantom „Terror“ (ein hochgradig asymmetrischer Konflikt, in dem es prinzipiell keine Entscheidungsschlacht geben kann und der deswegen als unendlich angelegt ist). Die einzige Form einer angeblichen „Kriminalität“, die die Politmafia wirklich bekämpfen will, sind aufrechte Bürger, die sich – wie etwa die PEGIDA-Abendspaziergänger – gegen die Politverbrecher wehren. Vor diesem Hintergrund bekommt die jetzt vorbereitete Abschaffung des Bargeldes ihren Sinn im großen Bild: Wer an einem PEGIDA-Abendspaziergang teilnimmt, dessen elektronisches Geld kann dann einfach für einen Monat gesperrt werden – quasi als Disziplinarmaßnahme.

Möglich ist es auch, den Zugriff auf das E-Geld nur in einem geographisch eng definierten Gebiet zu ermöglichen. Sobald man seine Stadt verläßt, seine Gefängniszone, funktioniert das E-Konto nicht mehr – eine elektronische Fußfessel für jeden Bürger. Um aus diesem Planeten endgültig einen Gefängnisplaneten zu machen, ist die Abschaffung des Bargeldes für die Politmafia ein probates Mittel. Es paßt dazu, daß die Sklaven ihr Geld bei einer Bankenkrise nicht mehr in Sicherheit bringen können, indem sie es von ihrem Konto abheben (jeder hat dann ja wirklich nur noch eine wertlose Plastikkarte in der Hand). Die Banken heben das Geld des Bürgers je nach Bedarf für ihre eigenen Geschäfte ab, durch sogenannte „Bail-Ins“, und die Politmafia wird durch kriminelle Gesetze dafür sorgen, daß dies alles ganz legal geschieht – solche politisch nützliche und von der Politmafia erwünschte Schwerkriminalität wird einfach legalisiert.

Ehrbares Verhalten aufrechter Bürger wird hingegen kriminalisiert, das geschieht heute schon systematisch. Im Grunde vollzieht sich ein Raubüberfall der Hochfinanz auf das ganze Volk mit dem Segen der Politik. Und das Restvermögen der Bürger wird dann einfach über Steuern und Zwangshypotheken abgebucht werden, um den Bürger endgültig in die totale Schuldknechtschaft zu treiben, und die bürgerliche Mittelschicht auszumerzen, damit die Elite ihre Feudalherrschaft über die ganze Welt etablieren kann. Bevor es zum Verbot des privaten Goldbesitzes kommt, wird periodisch die übliche Anti-Gold-Propaganda der Fiatgeld-Scharlatane und -Betrüger in den Systemmedien plaziert.[19]

Die libertäre Journalistin und Politikerin Susanne Kablitz faßte die Situation zusammen als ein Zusammenspiel verborgener Absichten der Hintergrundmächte, denen arglos-infantile, aber leicht erregbare Kleinbürger hilflos gegenüberstehen, weil sie nicht bemerken, wie sie selber das System energetisch versorgen und ihre eigene Entmündigung noch befördern helfen:

„In Wirklichkeit geh es um Folgendes: Geld bekommt eine neue Funktion – es dient der lückenlosen Überwachung der Bürger. Durch ein totales digitales Zahlungssystem kann der Bürger zu hundert Prozent kontrolliert werden. Der Druck zum bargeldlosen Zahlungsverkehr stellt die Legitimität des Bargeldes gezielt infrage. Das zentrale Grundprinzip des Rechtsstaates, die Unschuldsvermutung, wird still und leise in einen millionenfachen Generalverdacht umgewandelt – selbstverständlich ohne große Diskussion in der Öffentlichkeit. Ganz im Gegenteil: Der naive und träumerische deutsche Michel, der sich ansonsten gerne schnell mal in einen Wutbürger verwandelt, wenn es um seine soziale Befindlichkeit geht, gibt vormittags beim bargeldlosen Bezahlen an der Kasse im Supermarkt ganz selbstverständlich seine Datenspur ab, nachmittags protestiert er dann ebenso selbstverständlich gegen die verdammte Datensammelwut der amerikanischen NSA.“[20]

Im Januar 2016 trat die SPD mit der Forderung hervor, es sei „fortschrittlich“, den 500-Euro-Schein abzuschaffen. Auch eine Begrenzung legaler Bargeldzahlungen auf eine Obergrenze von 5.000 Euro sei „fortschrittlich“.[21] Keine absurde Phrase wurde ausgelassen: Die bösen Steuerhinterzieher, die bösen Verbrecher; alle albernen Klischeefiguren standen folgsam Spalier, um SPD-Forderungen zu beglaubigen. Besonders pikant an dem Vorgang war auch die Verwendung des Wortes „Obergrenze“, da dieselbe SPD ja zur selben Zeit die surreale Forderung der Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel entscheidend mittrug, beim illegalen Zuzug von Abermillionen Fremdrassigen aus den barbarischsten Gegenden der Welt dürfe es grundsätzlich „keine Obergrenze“ geben.

Jedes Kind müßte sehen, daß da allerhand faul ist, wenn Erwachsene so wirr sprechen. Auch müßte jedes Kind sofort durchschauen, daß die willkürlich gewählten Ziffern (500, 5.000) anderntags – oder später – ebenso willkürlich durch neue, niedrigere ausgetauscht werden können. Und etwas größere Kinder verstehen auch ganz von alleine, daß z. B. Verbrecher ihre Waffen, Drogen und Hehlerware mit Diamanten, Gold und Silber bezahlen können und sich von (bargeldverbietenden) Planungsbürokraten ganz sicher nicht an dem Verüben von Verbrechen hindern lassen.

Keine sinnvolle Begründung zu ersetzen durch keine sinnvolle Begründung, ist freilich simpel. Aber nachweislich verstehen dennoch Millionen Erwachsene in der BRD überhaupt nicht, was gespielt wird und „vertrauen“ weiterhin der sogenannten „mächtigsten Frau der Welt“. Die Vollstreckerin der Hochfinanz, die Deutschlandhenkerin Frau Dr. Merkel, schickt Zentralbanker vor, Banksprecher und ihren Koalitionär SPD, um dergleichen Absonderliches wie eine Bargeldrepression an eine (in überschaubaren Teilen) fassungslose und empörte Öffentlichkeit heranzutragen. Sie kann dann selber taktisch-berechnend entscheiden, wann und auf welche Weise sie an eine praktische Ausführung der Vorhaben geht, nachdem die ihr nachgeordneten (und von ihr ins Kampfgeschehen geschickten) Punchingbälle die ersten Schläge abgefangen haben.

Im März 2016 gab die bedeutende Rückversicherung Münchener Rück öffentlich bekannt, neben purem Gold nunmehr auch Bargeld in zweistelliger Millionenhöhe (in zwei Währungen) physisch zu bunkern, weil die von Mario Draghi geführte EZB das Zinsniveau im selben Monat nochmals tiefer abgesenkt hatte.[22] Bei der Lagerung großer Mengen Goldes und Papiergeldes fallen Versicherungskosten an und Ausgaben für Transport, Bewachung usw. Falls führende Zentralbanken ernsthaft an ihrer bereits erfolgten Einführung von Negativzinsen festhalten (und diesen Wert in der Folge noch herabsenken), ist rasch der Punkt erreicht, an dem nur noch die physische Lagerung rentabel ist. Bis dahin ist das Geldhorten und Edelmetallaufstapeln einfach nur viel sicherer, als den Murmelmonologen von Zentralbankern zu glauben.

Bereits im April 2016 meldeten erste Medien, daß die konkrete Abschaffung des 500-Euro-Scheins unmittelbar bevorstehe.[23] Es liegt auf der Hand, daß das Vorgehen der EZB einer von geheimen Absprachegremien beschlossenen Agenda folgt, die Entmündigung, Entrechtung, Kontrolle und Demütigung zum Ziel hat. Obwohl die Verfassungswidrigkeit des Bargeldverbots offen zutageliegt,[24] können korrupte Politiker sich auch über diese Hürde hinwegsetzen.

Ein nordrhein-westfälischer Landtagsabgeordneter der Blockpartei FDP monierte, daß in der Landeshauptstadt Düsseldorf von den Behörden Sondergebühren im Fall von Barzahlung erhoben werden. Der zuständige Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) leugnete, als er eine Anfrage des Abgeordneten beantworten sollte, schlicht, daß es eine solche Praxis überhaupt gibt.[25] Im November 2019 forderte die AfD-Bundestagsfraktion den Schutz des Bargelds durch das Grundgesetz.[26]

Fußnoten

  1. Im Englischen noch drastischer bezeichnet als „cash ban“ und als makro-ökonomisches „de-cashing“.
  2. UN fordern Verzicht auf Bargeld wegen Coronavirus, Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 5. März 2020
  3. Wolfgang Arnold: Aufwachen, bevor der Sarg zugenagelt wird!, Goldseitenblog.com, 28. Mai 2015
  4. Dagegen ist das System der Buchungen auf der Blockchain eine in aller Regel dezentrale Lösung, mit der das System der speziellen Digitalwährungen oder Kryptowährungen in Gang gehalten wird.
  5. Thorsten SchulteSchweden macht ernst: Bald gibt es kein Bargeld mehrFocus, 15. April 2016
  6. Stefan Eiselin: Dänemark schafft das Bargeld ab, Handelszeitung.ch, 8. Mai 2015
  7. Vgl. die anschaulichen Schilderungen bei: Mikael Krogerus: Schweden: „Wir akzeptieren kein Bargeld“, Credit-Suisse.com, 6. März 2015
  8. Christoph Hein: Smartphone statt GeldbörseFAZ, 31. August 2016
  9. Michael Brückner: Chaos statt Cash: Bargeldlos in die Miesen, Kopp Online, 9. Juni 2016
  10. Jan Skoyles: Der Krieg gegen das Bargeld geht in die nächste Runde, Goldseiten, 14. November 2016
  11. Vgl. diesen – nur notdürftig als Rezension eines Kenneth-Rogoff-Buchs getarnten – Propaganda-Artikel aus der FAZ. Es handelt sich um ideologisch angetriebenen Kampagnenjournalismus von der verdummendsten Art: Christian Siedenbiedel: Der Fluch des Bargeldes, FAZ, 14. August 2016
  12. Philip Plickert: Überflüssig oder nützlich? Ökonom Rogoff will Bargeld abschaffen, FAZ.net, 19. November 2014
  13. Vgl. den Artikel: Heimtückische Methode zur Bargeld-Abschaffung auf Politaia.org, 13. Juni 2015
  14. Vgl.: Abba-Star ruft zum Bargeld-Boykott auf, Handelsblatt, 3. Januar 2014
  15. Vgl.: Unfreiheit nimmt zu. Dänemark: Nächster Schritt zum Bargeldverbot, FreieWelt.net, 11. Mai 2015
  16. Arvid Kaiser: Modis Konzepte für das 1,3-Milliarden-Volk Indiens. Radikal-Experiment – bedingungsloses Grundeinkommen für alle, Manager-Magazin, 9. Februar 2017
  17. Die weit und breit einzige politische Initiative gegen ein Bargeldverbot initiierten im Februar 2016 in der Schweiz zwei Abgeordnete – Philipp Brunner und Manuel Brandberg (Kanton Zug) von der Schweizerischen Volkspartei (SVP), die die Einführung eines 5.000-Franken-Scheines vorschlugen. Sie beabsichtigen, damit den Status der Schweiz als Fluchtwährung zu sichern. Die Schweiz besitzt mit dem 1.000-Franken-Schein den größten Geldschein in Europa (und den zweitgrößten Geldschein weltweit, nur noch übertroffen vom 10.000-Singapur-Dollar-Schein): Schweizer Politiker verurteilen Versuche zur Abschaffung von Bargeld, Kopp Online, 20. Februar 2016
  18. Bargeldverbot und das Finanzchaos in Indien, Goldseiten, 17. Januar 2017
  19. Ein klassisches Beispiel für ideologisch motivierte (und zu Lasten der eigenen Kunden verfochtene) Anti-Gold-Propaganda lieferte das Bankhaus Goldman-Sachs noch Mitte Februar 2016: Goldman Sachs empfiehlt, Gold zu verkaufen, Goldreporter.de, 16. Februar 2016. Klarerweise tut jeder eigenständig denkende Investor das genaue Gegenteil von dem, was Goldman-Sachs in Massenmedien empfiehlt.
  20. Susanne KablitzVor der Einführung des totalen Staats – Das Bargeld muss weg! Juwelen – Das Magazin, 4. Juli 2016
  21. SPD fordert Abschaffung von 500-Euro-Schein und eine Obergrenze von 5.000 Euro für Bargeldzahlungen, Junge Freiheit, 27. Januar 2016
  22. Der weltweit zweitgrößte Rückversicherer kauft Gold und hortet Bargeld, um sich gegen die Negativzinsen zu wehren, Kopp Online, 17. März 2016
  23. Michael Brückner: Aus für den 500-Euro-Schein: Anfang vom Bargeld-Ende, Kopp Online, 30. April 2016
  24. Vgl. den Artikel: Gutachten: Bargeld-Obergrenze ist verfassungswidrig, GoldSeiten.de, 7. Juni 2016
  25. NRW-Regierung verweigert Antwort auf FDP-Anfrage zur Barzahlerabzocke durch Düsseldorf, 1. Juli 2016
  26. Sorge vor Überwachung und Enteignung — AfD fordert Schutz von Bargeld im Grundgesetz, Junge Freiheit, 5. November 2019
  27. Enzensberger: Wer Bargeld abschafft, schafft Freiheit abFocus, 27. September 2015
  28. Andrew Hoffman: Gold vs. Negativzinsen und die entsetzlichen Folgen eines Bargeldverbotes, Goldseiten.de, 19. Februar 2016
  29. John Browne: Der eskalierende Krieg gegen das Bargeld, GoldSeiten.de, 5. März 2016
  30. Mark Faber über das Bargeldverbot und den Gold-Hass der Wall Street, Goldseiten.de, 24. Februar 2016 (Das Gespräch führte Mike Gleason)
  31. Birgit Stöger: Bargeldverbot: Es ist höchste Zeit, sich zu wehren! Kopp Online, 11. Mai 2016
  32. Weitere Autoren: Michael Morris, David Christensen, Andreas Popp, Niki Vogt, Johannes Holey, Johann G. Schnitzer, Ben Morgenstern, Hans Altmann, Michael Vogt, Bruno Mertens, Udo Schultheis, Stefan Erdmann, Wolfgang Sipinski

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Die Hintermänner der Corona-Krise

Zitat

Das Böse wird durch das Weltgeld-Kartell personifiziert, das mit jeder von ihm entfachten Krise die Massen enteignet und sich selbst dadurch unvorstellbar bereichert. Da dieses Syndikat wusste, dass ihr Geldblasensystem am Ende ist, wurde nach einer Möglichkeit gesonnen, eine Weltpanik auszulösen, die alles zum Zusammenbruch und zur totalen Verarmung der Massen bringen würde.

Das geht nur mit der Erzeugung von Todesangst. Da die Klima-Todesangst aber nicht wie erhofft wirkte, sie war viel zu abstrakt, weil es auch nicht möglich war, jeden Tag neue Massen-Todeszahlen durch angebliche Hitze und Sonneneinstrahlung zu produzieren. Da musste die gute alte Viren-Pandemie her, wie der jüdische Globalist Jacques Attali seit 2009 in Publikationen unablässig ankündigte. Am 18. Oktober 2019 wurde die heutige Pandemie-Hysterie in New York generalstabsmäßig geplant und vorbereitet. Die Haupttäter waren das private Institut Johns Hopkins Health (gehört Bloomberg) und die Bill und Melinda Gates StiftungJohns Hopkins liefert zentral sämtliche sog. Corona-Infektionszahlen an die westlichen Regierungsstellen. Bei uns ist das RKI zum totalen Handlanger von Bloomberg und Gates (alias Johns Hopkins) geworden. Am 29.03.2020 klafften die Zahlen von Johns Hopkins und dem RKI wie folgt auseinander. „Johns Hopkins 490 Tote und 61164 Infizierte, RKI 389 Tote und 52.547 Infizierte.“ (BR Text S. 108, 29.03.2020, 23:40 Uhr) Das ist bei den Infizierten ein Unterschied von 10.000 Fällen und bei Toten beträgt der Unterschied 100 Fälle. Das ergibt bei den Infizierten eine Differenz von 15, bei den Toten eine Differenz von 20 Prozent.

Mit der gewaltsamen Pandemie-Unterdrückung der Menschen aller Nationen, de facto die Inhaftierung der Bevölkerungen in denen ihnen Folge leistenden globalistischen Staaten (Nationen-Freiluftgefängnisse) soll jedes Aufbegehren beim endgültigen Aus des Finanzsystems und dem damit verbundenen Verlust aller erarbeitenden Eigentumswerte schon im Keim erstickt werden. 

Es kann keinen Zweifel geben, dass wir vom vielleicht größten Weltenringen – Licht- gegen Dunkelkräfte – dieses Erdenzyklus‘ erfasst worden sind. Das absolut Böse gibt niemals kampflos seine Pläne zur Schaffung einer Weltregierung auf, auch wenn die Säulen seiner satanischen Existenz bereits zerbröseln. 

Wenn der finanzielle Zusammenbruch geplant herbeigeführt wurde, kam das Erscheinen des Virus für die Leute, die den Crash planten, wie gerufen. Der Schurke im Spiel ist die Geldmacht, welche die Regierungen, mit denen sie zusammenarbeitet, kontrolliert; ihr steht so viel Geld zur Verfügung, dass sie die Börsenkurse nach Belieben ins Bodenlose fallen oder hochschnellen lassen kann. Zusammenbrüche wie der von diesem März verfolgen das Ziel, einen gewaltigen Transfer des Reichtums von den kleinen Investoren in die Kassen der Geldmacht zu bewirken. Zu diesem Zweck hat letztere ab 1987 während 33 Jahren die Börsenkurse stetig steigen lassen, um die kleinen Investoren zu immer größeren Investitionen zu verlocken; als dieser Prozess genügend weit fortgeschritten war, ließen sie den Börsenmarkt einbrechen, um besagte Investoren ihres Vermögens zu berauben, während sie selbst auf den Absturz der Kurse wettete und damit märchenhafte Summen einkassierte. Und die Regierungen schützen die Geldmacht, weil sie schon längst von dieser gekauft worden sind.“

Kommen wir zu den harten Fakten, die enthüllen, dass hinter den ungerechtfertigten und grauenhaften Maßnahmen gegen die Bevölkerungen der Plan steckt, das wirtschaftliche und soziale Gefüge total zu vernichten, um eine Weltherrschaft des Terrors über einer völlig ruinierten Menschheit zu errichten. Mit Merkels beispiellosem Lügensystem, dem die prominente Riege der gekauften Wissenschaftler angehört, werden die übrigen Mitlaufpolitiker mit täglich steigenden Infizierungszahlen in den Wahnsinn und somit in den sozialen und wirtschaftlichen Abgrund getrieben. Dr. Markus Krall, Vorstandssprecher von Degussa: „Es wird noch sehr viel schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Die kommende Wirtschafts- und Systemkrise wird von den Machtinhabern, den Gewinnern korrupter Maschinerien und den auf die ganze Macht hoffenden Sozialisten genutzt werden, eine Ergreifung nicht mehr demokratisch kontrollierter Macht anzustreben. Schneller wahrscheinlich als erwartet: Die bürgerliche Revolution.“ (Epoch-Times 29.03.2020)

Täglich treten die Fälscher und Terrorherren von Virologen und Chefs der Gesundheitseinrichtungen vor die Kameras und verkünden mit Leichenbitterminen ihre neuesten Übertreibungen von einem sog. Anstieg der Infizierten. Aber wie kommt der ständige Anstieg der steigenden Zahlen von Infizierten zustande? Hier die Antwort: Alle gesundeten Fälle, das sind 99 Prozent, wie auch all jene, die bereits immun geworden bzw. gesund die Quarantänen verlassen haben, bleiben als Infiziertenzahlen im Rahmen der Gesamtzahlen von Infizierten erhalten. Und alle neu hinzugekommenen Infizierten werden zu den alten 99 Prozent gesundeten oder symptomfreien Fällen hinzuaddiert und bleiben als immer neue nach oben schießende Gesamtzahlen erhalten. Und das ist von ganz oben, von den virologischen Terrorgenerälen, angeordnet. Wer das nicht glauben kann, hier ist die amtliche Bestätigung von der PNP vom 27.03.2020: „Die gemeldete Zahl der bestätigten Coronafälle gibt die Summe aller jemals gemeldeten, infizierten Patienten wieder. Darin enthalten sind auch Personen, die bereits wieder gesund und virenfrei sind. Die Zahl kann also nur steigen, von ihr wird nichts mehr abgezogen.“ Niemals werden die Genesenen, die immun Gewordenen und die Symptomfreien von der Gesamtzahl abgezogen, sondern immer nur mit den neuen als neue infizierte Gesamtzahl genannt. Und diese Lügenzahlen werden stets so präsentiert, als handele es sich bei den 99 Prozent Gesundeten um todgeweihte Coronakranke.

Die Horror-Verkündungen des Corona-Triumphirats, Jens Spahn, BRD-Gesundheitsminister, Christian Drosten, Charité-Virologe und Lothar Heinz Wieler, Chef des RKI, sind Propaganda-Auftragnehmer des privat-globalistischen Johns Hopkins Health Institut, das dem jüdischen Globalisten Michael Rubens „Mike“ Bloomberg gehört. Aber niemand geringeres als das 1812 gegründete medizinisch-wissenschaftliche Weltjournal, The New England Journal of Medicine, (Waltham, MA, USA) widerlegt die Lügen von der außergewöhnlichen Gefährlichkeit des Coronavirus. In dem von den Wissenschaftlern Anthony S. Fauci, M.D., H. Clifford Lane, M.D., and Robert R. Redfield, M.D., am 26.03.2020 gezeichneten Beitrag „Covid-19 – Durch das Unbekannte steuern“ (Covid-19 — Navigating the Uncharted), heißt es: „Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Corvid-19 letztlich eher denen einer schweren Grippe (mit einer Todesfallrate von etwa 0,1 %) oder einer pandemischen Grippe (ähnlich denen von 1957 und 1968) ähneln als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei denen die Todesfälle 9 bis 10 % bzw. 36 % betrugen.“ (NEJM)

Das interessiert die Höllenhexe Merkel wenig. Sie treibt ihre Vasallen an, immer neue Corona-Panik mit Infizierten-Lügen zu entfachen. Der Wissenschaftler John P. A. Ioannidis von der University of Stanford bezeichnete die Daten über das Coronavirus in seinem Beitrag „Ein Fiasko entsteht“ als „vollkommen unzuverlässig, und das Fiasko könnte zum Jahrhundert-Fiasko werden. Wir fällen Entscheidungen ohne verlässliche Daten. Eine Sterberate von 0,05 % der Bevölkerungsdichte ist weniger als bei einer saisonalen Grippe. Somit sind die Kontakt- und Ausgangssperren potentiell sozialgewaltig und die finanziellen Konsequenzen könnten total irrational ausgehen. Das ist, als würde ein Elefant vor einer Katze zu flüchten versuchen und dabei von einer hohen Klippe springen, was für ihn den Tod bedeutet.“ (Statnews, 17.03.2020)

Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM) erklärt am 20.03.2020: „Wo ist der Beweis? Es gibt keine zuverlässigen Zahlen über die Letalität von COVID-19. Sicher ist, dass die simple Division der Anzahl der Todesfälle durch die Anzahl der nachgewiesenen Erkrankungen zu einer substantiellen Überschätzung der sogenannten ‚CFR Case Fatality Rate‘ (Todesfallrate) führt. Da COVID-19 in der Mehrzahl der Fälle mit milden Erkältungssymptomen oder gar symptomfrei verläuft, werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle tatsächlich aufgetretenen Infektionsfälle erfasst, Todesfälle jedoch nahezu vollständig. Dies führt zu einer Überschätzung der CFR. Die CFR wäre dann nur etwa ein 10tel der aktuell gemessenen. Andererseits haben die derzeit ergriffenen NPIs (Kontaktsperren) massive Auswirkungen, die weit über den wirtschaftlichen Einbruch und das Abstürzen der Aktienkurse hinausgehen. Welche psychischen und gesellschaftlichen Auswirkungen haben soziale Isolierung? Wie viele Arbeitsplätze werden verlorengehen, wie viele Unternehmen werden kollabieren? Viele Fragen bleiben offen. Wir sind einerseits mit den nackten Zahlen einer exponentiell steigenden Anzahl von Erkrankten und Toten weltweit konfrontiert, die uns die Medien tagtäglich in beängstigender Form vor Augen halten. Die mediale Berichterstattung berücksichtigt jedoch in keiner Weise die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation. In den Medien werden aktuell die Rohdaten kommuniziert, etwa bisher gibt es ‚X‘ Infizierte und ‚Y‘ Todesfälle. Dabei wird nicht zwischen Diagnosen und Infektionen differenziert. Die Nennung von Fällen ohne Bezugsgrößen ist irreführend. So werden beispielsweise für die einzelnen Länder, Bundesländer oder Regionen lediglich Rohdaten berichtet, ohne Bezug zur Bevölkerungsgröße.“

Der Enthüllungsjournalist Billy Six ist der Behauptung der Corona-Lügenindustrie nachgegangen, wonach laut Berliner Charité im Berliner Virchow-Klinikum alle Berliner Corona-Fälle zusammenkommen würden, und das zwischen 8 und 16 Uhr. Billy Six war im Virchow-Klinikum, aber die meiste Zeit war überhaupt nichts los. Es sollten, als Billy Six im Klinikum war, 1000 Corona-Patienten eingeliefert werden, wie die Corona-Lügenindustrie vorher verkündet hatte. Niemand wurde eingeliefert, niemand. Krankenschwestern sagten Billy Six hinter vorgehaltener Hand, dass die Presse diese art Meldungen frei erfinde. Das Video von Billy Six wurde vorgestern, bei Veröffentlichung auf Youtube, nach zwei Stunden gelöscht. Es wurde es unter anderen Namen immer wieder aufgeladen, doch jedes Mal nach einer oder zwei Stunden wurde es erneut gelöscht. Warum fürchtet das System die Wahrheit, die Enthüllungen, so sehr? Bei Bitchute, weil in Amerika ansässig, nicht mit Zweigstellen in der BRD vertreten, bleibt es.

Auch das Video von Dr. Bodo Schiffmann, dass Corona nicht tödlicher ist als eine völlig normale Grippe, aber vom Merkel-Regime unter dem Corona-Vorwand genutzt werde, um die Alten zu eliminieren versuchen, weil in der kommenden finanziellen Notzeit wohl der Kostendruck durch Renten- und Pensionszahlungen, von der medizinischen Versorgung ganz zu schweigen, vom Regime genommen werden soll. Das Video von Dr. Bodo Schiffmann, ebenfalls auf Bitchute gelagert, hier veröffentlicht.

In der Tat gehen Beobachter davon aus, dass die deutschen Alten einer medizinischen Mangelversorgung zum Opfer fallen werden, um die hereingeholten Fremden versorgen zu können. Es wird angenommen, dass es bei uns wird wie in Straßburg, wo man die Alten durch medizinische Behandlungs-Verweigerung einfach sterben lässt. „Coronavirus-Patienten, über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet, die Gefahr ‚medizinischer Kollateralschäden‘. Ihr Besuch in Straßburg im Auftrag des Innenministeriums Baden-Württembergs hat die Ärzte schockiert. Sie warnen, wie sich Deutschland vorbereiten sollte.“ (Tagesspiegel, 26.03.2020) Aber gleichzeitig wird die Hereinholung von Merkels fremden und verseuchten Corona-Massen nicht gestoppt. Wer Asyl sagt, bleibt und wird vorrangig vor den Deutschen medizinisch versorgt. Auch dürfen die durchseuchten Invasoren in Gruppen unter die Deutschen gehen und diese infizieren: „Die Europäische Union will sämtliche ’nicht essentielle Einreisen‘ aus anderen Staaten unterbinden. Das teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag nach einer Schaltkonferenz der G7-Staaten mit. ‚Je weniger Reisen, desto besser können wir das Virus eindämmen‘, sagte sie. In der Mitteilung werden auch sämtliche Ausnahmen von der Einreisesperre aufgelistet. Personen, die um internationalen Schutz bitten, sollen eingelassen werden.“ (FAZ, 16.03.2020) Wie schon erwähnt, auch das Kontaktverbot braucht von den verseuchten Invasoren nicht eingehalten werden: „Probleme im Erzgebirge: Asylbewerber missachten Kontaktverbot. Die Bürgermeister von Schneeberg und Zschorlau bitten Sachsens Innenministerium um Hilfe. Denn viele der hier lebenden Asylbewerber würden sich nicht an Ausgangsbeschränkungen halten. Immer wieder seien große Gruppen von Bewohnern des Schneeberger Asylheims bei Ausflügen ohne triftige Gründe beobachtet worden, berichten die Stadtchefs. Dies würde der Bevölkerung den Eindruck vermitteln, dass die Auflagen für sie nicht gelten würden. Darauf angesprochen, hätten einige Asylbewerber teils aggressiv reagiert.“ (BILD, 25.03.2020) So funktioniert Merkels Land, in dem wir alle „gut und gerne leben“!

Wie das Lügensystem der Merkelisten gegen uns wütet, kann man nicht nur am Corona-Zerstörungsprogramm ablesen, sondern wurde nunmehr mit dem Auffliegen der Hanau-Lüge ein weiteres Mal entlarvt. Ein vom System gekapertes oder initiiertes Massaker in Hanau, dass als „rassistischer-rechtsextremer Massenmord“ beispiellos hetzerisch dargestellt wurde, um die AfD bei der Hamburg-Wahl aus dem Parlament fernzuhalten, ist nunmehr sogar vom BKA als Lüge enttarnt worden. Der angebliche Täter – Tobias Rathjens – war nicht im sogenannten rechten Milieu zuhause, hatte nichts mit einem sog. Rassismus zu tun. Der BKA-Bericht enthüllt: „Tobias R. war kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen. Er hat seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.“ (Tagesschau, 27.03.2020) Kann man sich ein verwerflicheres, ein verkommeneres System überhaupt noch vorstellen? Warum aber entlarvte das BKA die Lügen der Merkelisten im Zusammenhang mit dem Hanau-Massaker so deutlich, das doch der AfD angelastet wurde? Sehen die Sicherheitskreise das System zerfallen und beginnen nun, Rache an den verhassten Merkelisten zu nehmen?

Tatsache ist, dass der seit Jahrzehnten verfolgte Plan der Globalisten, die Weltbevölkerung mit Hilfe von Pandemie- und Klimahysterie in Todesangst zu versetzen, um sie zur Bildung einer „rettenden Weltregierung“ anzutreiben, fehlgeschlagen ist. Auch die derzeitige Corona-Hysterie wird diesen Plan nicht zur Verwirklichung bringen. Der Selbstmord bzw. Mord an dem hessischen Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) dürfte in das Bild vom zusammenbrechenden Globalistenterror passen. Vor allem, weil auch hier wieder brutal zensiert und gefälscht wurde. Thomas Schäfer hinterließ einen wahrscheinlich sehr aufschlussreichen Abschiedsbrief, in dem er von einer „Aussichtslosigkeit“ der derzeitigen Lage sprach. Die FAZ zitierte gleich nach dem Tod Schäfers diese Passage. Aber schon weniger als eine Stunde später wurde genau dieser Passus wieder aus dem Beitrag entfernt. Doch bei der gestrigen Google-Anfrage „Selbstmord Schäfer wegen Aussichtslosigkeit der Lage“ um 9:11 Uhr wurden noch beide FAZ-Suchergebnisse angezeigt. Oben das neue Suchergebnis mit der gelöschten Passage, das wie folgt angezeigt wurde: „Hessens Finanzminister tot – Es fehlt ‚Aussichtslosigkeit‘.“ Das Ergebnis der eine Stunde älteren Suchanfrage gleich darunter lieferte noch folgenden FAZ-Suchtext: „Hessens Finanzminister Thomas Schäfer … Dem Vernehmen nach soll Schäfer von einer ‚Aussichtslosigkeit‘ gesprochen haben, die er gesellschaftlich aber auch bezogen auf die wirtschaftliche Lage des Landes sehe. Hunderte Deutsche sitzen wegen Corona-Pandemie zwischen …“ Mehr ist beim Suchtext nicht mehr zu erfahren, denn was Schäfer in seinem Abschiedsbrief über die Corona-Maßnahmen sagte, wurde zensiert. (Screenshots Suchanfrage von uns gesichert)

Thomas Schäfer sollte Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier werden. Bouffier selbst machte gestern irritierende Äußerungen zum Tod von Schäfer, was bei ihm als Chef des „betreuten staatlichen NSU-Mordens“ nicht verwundern darf. Bouffier erklärte: „Thomas Schäfer hat bis zuletzt Tag und Nacht dafür gearbeitet, diese Krise finanziell und organisatorisch zu bewältigen. Er hat große Sorgen gehabt, die Erwartungen der Bevölkerung in Bezug auf finanzielle Hilfen nicht erfüllen zu können. Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben. Er fand keinen Ausweg mehr, er war verzweifelt und ging von uns. Das erschüttert uns und mich.“ Ein 54-jähriger Mann, der eine Frau mit zwei Kindern hinterlässt, der weder krank noch depressiv war und als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des hessischen Ministerpräsidenten galt, soll sich von einer Stunde zur anderen entschieden haben, sich zu töten??? Das klingt nach den üblichen NSU-Geschichten Bouffiers. Wollte Schäfer vielleicht über die geplante Todespolitik des Systems im Zusammenhang mit Migration und Pandemie auspacken. Jedenfalls ist diese Annahme realistischer als ein sog. Selbstmord. Noch dazu wurde Schäfer tot am Bahndamm aufgefunden, ohne dass er von einem Zug überfahren wurde. Wurde er ermordet und dort abgelegt? Hat man in Eile gehandelt und nicht auf den nächsten Zug warten können, um den Toten überfahren zu lassen? Und ewig klingen die NSU-Lieder vom „betreuten Morden“ durch Bouffiers Geheimdienst.

Es gibt das alte, aber ewig richtige deutsche Sprichwort „wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“. Oder wie es Goethe von Mephistopheles in Faust sagen lässt: „Ich bin Teil jener Kraft, die stets das Böse will, doch stets das Gute schafft“. Das trifft auch auf die Bestrebungen der Menschheitszerstörung unter dem Horrorsystem eines Weltstaates durch die Globalisten zu. Mit organisierter Panik wollen sie Terrormaßnahmen in Form von Notstandsgesetzen durchsetzen, natürlich immer nur zum „Schutz der Menschen“, denen sie nunmehr selbst zum Opfer fallen. Die Nationalstaatliche Weltbewegung nutzt die Maßnahmen, die von den Globalisten für sie erdacht waren, um genau damit die Globalisten zu eliminieren.

Im Mai 2010 veröffentlichte die Rockefeller Stiftung eine 54-seitige Studie mit Zukunftsszenarien unter dem Titel „Scenarios for the Future of Technology and International Development“ (Szenarien für die Zukunft der Technologie und internationale Entwicklung). Auf Seite 18 im Kapitel LOCK STEP (Im Gleichschritt) wird auf das Jahr 2012, also auf die Zukunft, verwiesen. Interessant dabei ist, dass im Jahr 2010 für das Jahr 2012 eine schlimmere Pandemie als die H1N1-Pandemie von 2009 erwartet wird. Beispielhaft verdeutlicht: Das Paket, das Rockefeller und Co. 2010 verschickt hatten, ist 2012 endlich eingetroffen. Wörtlich heißt es in dieser Rockefeller-Passage: „Im Jahr 2012 schlug die Pandemie, viel virulenter und tödlicher als die H1N1-Pandemie von 2009, die von der Welt erwartet wurde, schließlich zu.“ Und zu welchem Zweck? Auf Seite 16 wurde der Zweck einer solchen Pandemie mit diesem Satz erklärt: „Eine Welt unter fester Regierungskontrolle mit mehr autoritärer Führerschaft, mit begrenztem Fortschritt und wachsender Zurückdrängung der bürgerlichen Freiheiten.“ Allerdings fürchtete Rockefeller und seine Bande vom Deep State in dieser Szenarien-Studie, dass es weltweit zu einem Aufstand gegen das Programm des „der Weltbevölkerung im Gleichschritt“ (LOCK STEP) kommen würde. In der „Vorausschau 2025“ heißt es auf Seite 21: „Sporadische Zurückdrängungen der Die Bevölkerungen organisieren sich zunehmen und koordinieren sich, weil sich eine unzufriedene Jugend und eine enttäuschte Bevölkerung um ihren Status und ihre Chancen gebracht sehen. Es kommt zu sporadischer Zurückdrängung der Bevölkerung, die sich zu Aufständen angespornt fühlt.“ Auf Seite 22 heißt es im Kapitel „Die Rolle der Philanthropie“ im Zusammenhang mit der Schaffung einer Weltregierung durch die Etablierung der sog. „universalen Rechte und Freiheiten“: „Philanthropische Organisationen, die für die Durchsetzung der universalen Rechte und Freiheiten eintreten, werden von vielen Nationen an ihren Grenzen bereits gestoppt. Manche Philanthropen werden gezwungen sein, nur dort aktiv zu sein, wo es keinen Widerstand gegen sie gibt. Viele Regierungen werden schwerwiegende Einschränkungen gegen diese philanthropischen Organisationen und ihre Tätigkeitsbereiche verhängen, sodass eine internationale Betätigung nur noch sehr begrenzt möglich sein wird. Letztlich wird es für sie nur noch möglich sein, sich in ihren Herkunftsländern zu betätigen.“ (Quelle)

Als diese Studie 2010 erstellt wurde, gab es noch keinen Trump. Orban war noch unbedeutend. In Indien gab es noch keinen Modi, in Brasilien noch keinen Bolsonaro. In Europa waren Gegenbewegungen wie der Brexit, wie Matteo Salvinis LEGA und Santiago Abascals VOX sozusagen gänzlich unbekannt. Das, was von den Globalisten zur Unterdrückung der Menschheit in einem Welteinheitsstaat ersonnen wurde, nämlich die Gewaltmaßnahmen unter dem Vorwand von Pandemien (mit der Klimahysterie hat es nicht funktioniert), wird nunmehr von den Erzfeinden der Globalisten gegen sie selbst angewandt. Und zwar zur Errichtung des Gegenteils vom Weltstaat, nämlich zur Schaffung einer Weltordnung von Nationalstaaten.

Der profilierteste Globalistenfeind ist Donald Trump. Aber gleichzeitig ist er immer noch der mächtigste Mann der Welt. Das hat es bislang nicht gegeben, dass der mächtigste Mann nicht der Vasall der Globalisten, sondern ihr Todfeind war. Trump sollte Amerika mit Ausganssperren und mit Wirtschaftsabwürgung zum Zusammenbruch bringen, damit die Massen sich von ihm abwenden und die Globalisten als kommunistische Kraft aus den Ruinen wieder emporsteigen würden. Nun hat Trump aber angekündigt, Ende April die Corona-Beschränkungen wieder aufzuheben, um die Wirtschaft nicht abtöten zu lassen. Das ist eine Kriegserklärung an die Globalisten, wenn er dabei bleiben kann, denn die wollen, wie Merkel in der BRD, die totalste Vernichtung der Restwirtschaft, die totale Armut, das totale Elend, um aus diesen Ruinen wieder als kommunistische Globalmacht emporzusteigen zu können.

Als Trump vergangene Woche General Motors (GM) beauftragte, Beatmungsgeräte für die Krankenhäuser herzustellen, sahen die Globalisten ihre Stunde gekommen und stellten Bedingungen, die Trump nie akzeptieren konnte. GM verlangte für ein paar tausend Ventilatoren eine Milliarde Dollar. Der Jubel darüber war in der BRD besonders groß, denn man erhoffte sich dadurch den Absturz von Trump. Den Menschen keinen Schutz gewähren zu können, so sollte die globalistische Lügenpropaganda lauten, würde zum Sturz von Trump führen. Doch der durchkreuzte nicht nur abermals ihren perfiden Plan, sondern drehte den Spieß machtpolitisch total um und rief das Kriegsrecht aus. Jetzt muss GM sozusagen unentgeldlich produzieren. Bei Weigerung Kriegsgericht. „Präsident Trump wendet das Kriegsrecht gegen GM an.“ (ZDF, 29.03.2020)

Während die BRD-Medien Trump Kriegsmaßnahmen gegen die Globalisten so gut wie ausblenden oder verwässert darstellen, berichtete RT bereits am 27.03.2020 wie folgt: „Präsident Donald Trump hat das Kriegsrecht verhängt, mit dem er GM befiehlt, die Ventialtoren zur Behandlung von Covid-19-Patienten zu produzieren. Dieser Schritt kam, nachdem Trump von GM hingehalten wurde. Die von Trump unterzeichnete Anordnung vom 17. März 2020 verlangt von GM ‚die Akzeptanz, die Durchführung und die vorrangige Umsetzung von staatlichen Aufträgen zur Produktion von Ventilatoren‘. GM wollte zunächst nicht die 40.000 Ventilatoren liefern, sondenr nur 6000. Das nahm Trump dann zum Anlass, durch die Verhängung des Kriegsrechts keine weitere Zeit mehr mit Verhandlungen zu vergeuten. GM nahm Trumps Wutausbruch auf Twitter nicht ernst, wo Trump schimpfte: ‚Wie dumm muss man sein, das Werk in Lordstown, Ohio, nicht zu nutzen. Fangen sie an, die Ventilatoren zu produzieren, und zwar jetzt‘. Trump nannte die Summe von $1 Milliarde zu hoch. Nach Trumps Ausrufung des Kriegsgesetzes, sagte der Gesundheitsminister Alex Azar: ‚Trump diktiert nunmehr, wie und wie viele Ventilatoren GM herzustellen hat‘. Das Gesetz geht auf den Koreakrieg zurück.“

Dass sich Trumps Maßnahmen auch mit einem geplanten Krieg gegen die Globalisten erklären lassen, zeigt sich an der Tatsache, dass das Militär seine Schutzbunker in den Cheyenne Bergen bezieht. Natürlich wird die Verlegung der Kommandozentrale in die Bunkerberge mit der Corona-Pandemie begründet, aber das ergibt wenig Sinn. RT: „Das Nordkommando der US-Streitkräfte (NORAD) hat seine Führungstäbe in die tiefen Bunker verlegt, bis die Corona-Pandemie vorbei ist.“ Die Führungsstäbe könnten sich auch im Pentagon oder anderen Einrichtungen abschirmen, Atombunker bräuchte es dazu nicht. Im RT-Bericht wird der Luftwaffengeneral Terrence O’Shaughnessy so zitiert: „Unsere Elitekräfte von NORAD und NORTHCOM sind in die Bunker verlegt und isoliert worden. Andere Elitekräfte werden folgen. Eine weitere Gruppe wurde an andere Orte verlegt.“ Dazu RT: „Im Falle einer existentiellen Bedrohung der USA durch einen Atomangriff wird der Präsident mit einem Kontingent von politischen und militärischen Führern das Land von den Bunkern aus regieren.“ (RT, 28.03.2020) Es ist kaum vorstellbar, dass sich diese Zuspitzung auf die Corona-Pandemie bezieht, denn mit jetzt zirkulierenden, erwarteten Todeszahlen von 100.000 (0,027 % der Bevölkerung) für die gesamten USA, kann man nicht von einer existentiellen Bedrohung sprechen, schon gar nicht, wenn keine wirkungsvollen Kontaktsperren verhängt wurden. Eher dürfte mit diesen Maßnahmen an eine Revolution und Gegenrevolution gedacht worden sein.

Trump verlängerte die Kontakteinschränkungen bis Ende April. Ursprünglich wollte er diese zu Ostern aufheben. In welchem Zusammenhang diese Entscheidung mit Corona oder anderen Umwälzungen steht, ist schwer zu sagen. Dass es nur mit Corona zu tun hat, es sei denn, es wurde ein Laborvirus ebenfalls scharf gemacht, der genozidial wirkt, ist schwer vorstellbar. Das Coronavirus dürfte nicht dafür taugen, denn Trumps virologischer Berater, Dr. Anthony Fauci, ist schließlich Mitautor des Beitrags im medizinisch-wissenschaftliche Weltjournal, The New England Journal of Medicine, wonach „Corvid-19 einer schweren Grippe ähnelt“. (s. oben)

Wir werden bald wissen, um welchen Kampf es sich handelt. Auf jeden Fall werden durch die Kontaktsperren bei uns mehr Menschenleben geopfert werden als an Corona sterben könnten. Seán Mfundza Muller, Dozent am Public and Environmental Economies Research Centre der Universität Johannesburg, schreibt am 25.03.2020 in The Conversation: „Die Geschichte zeigt, dass Erschütterungen der Wirtschaft die Sterblichkeitsrate nach oben treiben. Auch Armut tötet. Diese Medizin [Maßnahmen gegen Corona] könnte verheerender sein als die Krankheit selbst.“

Am 27.03.2020 schreibt Dr. Burkhard Bastuck in einem FAZ-Leserbrief: „Ich frage mich zum Beispiel, was gerade mit unserer Demokratie, mit unseren demokratischen Verfahren und mit unserer Verfassung geschieht. Man muss sich das vor Augen führen: Mit einem Handstreich werden in diesen Tagen weite Teile der Verfassung, werden unsere Bürgerrechte außer Kraft gesetzt: das allgemeine Persönlichkeitsrecht, die Versammlungsfreiheit, das Recht auf Freizügigkeit. Dies alles auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, eines einfachen Gesetzes. Ist dies das Ermächtigungsgesetz unserer Tage, mit dem die Exekutive alle Staatsgewalt an sich ziehen, die Legislative ausschalten und gleichzeitig die Bürgerrechte aussetzen kann? Evident ist, dass die Entscheidungen der letzten Tage weniger von rationalen als von politischen, medialen und emotionalen Faktoren beeinflusst sind. Wie viel ist es uns Wert, ‚Engpässe im Gesundheitswesen‘ zu vermeiden? Welche gesicherten Befunde liegen überhaupt vor? Gibt es ernsthafte alternative Meinungen oder Sichtweisen? Und wenn Maßnahmen zu treffen sind, welche Optionen stehen zur Verfügung? Hundert Milliarden Euro? Die beruflichen Existenzen von Tausenden? Die Vernichtung von Werten? Die Verarmung unserer Künstler? Den Ruin unserer Wirtschaft, die massive Verminderung unseres Wohlstands, der ein hohes Gesundheitsniveau erst ermöglicht? Eine Weltwirtschaftskrise, bei der die Lebenserwartung der Menschen weltweit mit Sicherheit sinkt? Haben wir Kosten und Nutzen sorgfältig abgewogen, um unseren Wohlstand aufs Spiel zu setzen, unser Zusammenleben auf den Kopf zu stellen und die verfassungsrechtlichen Grundlagen unseres Staates außer Kraft zu setzen? Ich meine: nein.“

Was derzeit an planmäßiger Zerstörung geschieht, entspringt dem Plan, das gesamte Wirtschaftsleben, die gesamten Sozialstrukturen bis in die Wurzel zu vernichten. Am Wochenende wurde es einigen in den oberen Etagen der BRD darüber Angst und Bange. Man erkannte sogar den ängstlich formulierten Versuch einer Palastrevolution gegen die Vernichterin Merkel. Merkels Superspeichellecker, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, griff Merkel sogar mit einer Globalismnusattacke frontal an: „Altmaier plant Fitnessprogramm für Wirtschaft nach Corona. ‚Wir brauchen ein umfassendes Fitnessprogramm für die deutsche Wirtschaft. Die Rettungspakete allein werden nicht genügen. Wir müssen strukturell die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft verbessern, indem wir dafür sorgen, dass Arbeitsplätze der Zukunft nicht nur in Amerika und Asien entstehen. Zudem müssen Bereiche wie Arzneimittel und Biotechnologie auch hierzulande angesiedelt sein. Als strategisches Ziel brauchen wir eine wettbewerbsfähige Stahl- und Automobilindustrie zu erhalten‘.“ (FAZ, 29.03.2020)

Heute früh war von diesen „kühnen“ Reden gegen Merkel nicht mehr viel übriggeblieben. Aber wir können daraus schließen, dass es der gerade zum Krepieren gebrachten Wirtschaft todernst ist: Merkel oder Leben! Wann wird es zum richtigen Aufstand gegen die Vernichterin unserer Existenz kommen? Mit dem Zusammenbruch der EU, der gerade vor der Tür steht, sicher.

Am 26. März 2020 tagten 27 EU-Staatschefs per Videokonferenz, um über finanzielle Maßnahmen zur Abfederung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs in Europa zu beschließen. Was an sich schon Humbug ist, denn ohne Wirtschaftstätigkeit kann auch die Aufnahme von Billionenschulden nichts bringen, da diese nicht bedient werden können. Die EU-Südländer wollen die Nordländer, vor allem die BRD, dazu bringen, für ihre Schulden gegenüber Rothschild zu bürgen. Die Schuldenaufnahmen für die Südländer, bezahlt von den Nordländern, vor allem von der BRD, wurden Corona-Bonds (Corona-Anleihen) genannt. Merkel wusste, dass ihr bei Annahme dieser Forderung die BRD vorzeitig um die Ohren fliegen würde, dass sie also ihr Vernichtungswerk nicht mehr kontrolliert zu Ende bringen könnte. Diese Verweigerung wiederum brachte ihren Mittäter Guiseppe Conte, wie auch Emmanuel Macron und Pedro Sanchez, auf die Palme, die recht offen mit der Auflösung der EU drohten. France24 am 28.03.2020: „Premierminister Giuseppe Conte warnte, dass die EU ihren Sinn verlöre, wenn es nicht zur einer starken Antwort auf die Corona-Bedrohung kommen. Rom und Madrid wollen, dass die EU Corona-Bonds ausgibt. Deutschland und die Niederlande wehren sich gegen diese Gemeinschaftsschulden. Conte sagte: ‚Frau Merkel und ich haben nicht nur Meinungsverschiedenheiten, vielmehr stehen wir uns mit einer harten Konfrontation gegenüber. Wenn Europa nicht gegen diese beispiellose Herausforderung aufsteht, verliert das gesamte Projekt EU seine Existenzberechtigung gegenüber den Menschen in Europa. Wir sind an einem kritischen Punkt angekommen in der EU-Geschichte‘, so Conte. Italien steht nahe vor einem wirtschaftlichen Kollaps.“ Auch Macron spricht mittlerweile vom Ende der EU: „Emmanuel Macron sagt den Untergang der EU voraus, wenn es nicht zu einer solidarischen Handlung komme. Macron: ‚Was auf dem Spiel steht ist das Überleben des EU-Projekts’“, sagte er den 26 anderen Führern während der Videokonferenz. (Express, 28.03.2020) Boris Kálnoky in einer WELT-Kolumne vom 29.03.2020: „Viele Ostmitteleuropäer nehmen in der Coronakrise eine verlöschende Strahlkraft Westeuropas wahr – das könnte zu einem größeren Problem als der Ausnahmezustand werden.“

Zudem stehen in Süditalien Corona-Aufstände bevor: „Corona-Lage in Süditalien: Aufrufe zur Revolution. In Süditalien drohen Menschen mit ‚Sturm auf die Paläste‘. Der Geheimdienst warnt vor sozialen Unruhen. Schon gab es versuchte Plünderungen. Die wirtschaftliche Lage der Region ist wegen Corona fatal.“ (FAZ, 29.03.2020)
Das Gatestone-Institut der Israellobby am 28.03.2020: „Coronavirus: Die Europäische Union zerbröselt. Angesichts einer existenziellen Bedrohung kehren die EU-Mitgliedstaaten, die weit davon entfernt sind, sich zusammenzuschließen, um der Pandemie als einheitlicher Block zu begegnen, instinktiv zur Verfolgung des nationalen Interesses zurück. Nachdem sie jahrelang den US-Präsidenten Donald J. Trump dafür kritisiert haben, dass er eine ‚America First‘-Politik betreibt, kehren die europäischen Staats- und Regierungschefs zu genau dem Nationalismus zurück, den sie öffentlich verachtet haben. Seitdem die Bedrohung durch das Coronavirus in den Blickpunkt gerückt ist, haben die Europäer kaum noch etwas von der hochgesinnten multilateralen Solidarität gezeigt, die jahrzehntelang dem Rest der Welt als Fundament der europäischen Einheit verkauft wurde. Die einzigartige Marke der EU, die als Modell für eine postnationale Weltordnung gilt, hat sich als leere Fiktion erwiesen.“

Paul Hudson, Vorstandsvorsitzender von Sanofi, sieht die postglobale Welt bereits geboren. In einem redaktionellen FAZ-Beitrag hofft er noch, mit der EU den untergegangenen Globalismus etwas ersetzen zu können: „Europas beste Chance, in einer postglobalen Welt zu konkurrieren und zu gedeihen, das Maximum aus seinen internen Stärken zu ziehen. Wir müssen diese Idee im Kopf behalten, wenn es an der Zeit ist, widerstandsfähige Gesundheitssysteme aufzubauen, um Europas Eigenständigkeit im Bereich Gesundheit zu schaffen.“ (FAZ, 30.03.2020, S. 18) „Innere Stärke“ klingt wie ein schlechter Witz in Anbetracht der bereits „zerbröselten“ EU. Es ist ganz einfach aus mit jeglichem Globalismus. Eine EU der Vaterländer hätte ewiges Gedeihen unserer Menschen gebracht, aber dieses Konzept wurde von Merkel regelrecht getötet, ausgerottet. Jetzt hat sie die Quittung bekommen, sie hat damit ihr eigenes Projekt vernichtet. In Anlehnung an Gothes Faust können wir attestieren: „Merkel ist die Kraft, die das Böse will, doch damit das Gute schafft“.

Egal, was Merkel nun unternimmt, ob sie uns die zusätzlichen Billionenschulden für Corona-Bonds auch noch auflädt oder nicht, die EU ist bereits tot. Übernehmen wir die Schulden, fliegt die BRD umgehend in die Luft. Lehnt Merkel die Übernahme dieser Schulden ab, fliegt die EU in die Luft. Das Merkelsystem krepiert. Vielleicht wird sie sogar noch vor ihrem formalen Abgang im nächsten Jahr gestürzt. Für uns beginnt ein neues Zeitalter. Es musste zu dieser offenbar geplanten Pandemie kommen, die zur eigendynamischen Katastrophe wurde, um das Denken für eine neue nationale Zeit zu schärfen.

Inkompetenz in Berlin hat die Corona-Gefahr potenziert

Zitat

Wie erklärt sich die Tatsache, dass die Bundesregierung trotz eindringlicher Warnungen namhafter Virologen zu lange untätig blieb? Dabei lag seit 2012 eine Bundestagsstudie als fertiger Schlachtplan zur Bekämpfung einer neuartigen Corona-Epidemie öffentlich bereit.

von Rainer Rupp

Quelle: RT

Lange vor der in China seit Januar und im Februar dieses Jahres sich ausbreitenden Corona-Katastrophe hatten Virologen – zumindest in Deutschland – eine ähnliche Entwicklung in Europa vorausgesehen. Dabei konnten sie sich in Bezug auf Deutschland auf eine umfassende Studie zu genau diesem Szenario berufen. Diese Studie war bereits am 21. Dezember 2012 als „Unterrichtung durch die Bundesregierung“ dem Bundestag zugeleitet worden und als Bundestags-Drucksache 17/12051 am 3.1. 2013 unter dem Titel „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ veröffentlicht worden.

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Versteckt im Anhang 4 auf Seite 55 beginnt im letzten Teil des 87-seitigen Berichts eine hypothetische, aber recht detaillierte Darstellung der Risikoanalyse einer „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ in Deutschland. Die Analyse wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden durchgeführt. Das entsprechende Szenario war von einer behördenübergreifenden Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der Bundeswehr erarbeitet worden. Anschließend wurden die anzunehmende Eintrittswahrscheinlichkeit einer solchen Pandemie sowie das bei ihrem Auftreten zu erwartende Schadensausmaß modelliert.

Das Szenario beschreibt dann – genau wie es aktuell tatsächlich passiert – „ein außergewöhnliches Seuchengeschehen, das auf der Verbreitung eines neuartigen Erregers basiert“. Hierfür wurde ein hypothetischer, mit realistischen Eigenschaften versehener Corona-Erreger eines SARS ähnlichen ausgewählt. Diese Wahl geschah „vor dem Hintergrund, dass die Vergangenheit bereits gezeigt hatte, dass Erreger mit neuartigen Eigenschaften (z.B. SARS-Corona-Virus (CoV), H5N1-Influenzavirus), die ein schwerwiegendes Seuchenereignis auslösen, plötzlich auftreten können“. Die natürliche SARS-Variante von 2003 habe bereits „sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht“, heißt es in der Einführung der Risikoanalyse.

Trotz der bereits erwähnten Warnschüsse in der Realität, z.B. durch SARS und H5N1, hatte die Analyse jedoch die Eintrittswahrscheinlichkeit einer solchen Pandemie mit ihrer Einordnung in die Risikoklasse „C“ aus heutiger Sicht unterschätzt. Denn Risikoklasse „C“ bedeutet, dass „ein Ereignis statistisch in der Regel nur einmal in einem Zeitraum von 100 bis 1.000 Jahren eintritt“. Da kann man umgekehrt nur hoffen, dass die Autoren, die in ihrem Bericht beschriebenen, katastrophalen Auswirkungen der Pandemie überschätzt haben.

Offizielle Definition der Schutzgüter und des Schadensausmaßes:

Mensch                      Schadensausmaß E:

jeweils „mehr als 10.000“ mit der Grenze nach oben offen

Volkswirtschaft        insgesamt Schadensausmaß E:

                                   Öffentliche Hand  E:

Sehr große Auswirkungen. Durch das Ereignis verursachte Kosten für die öffentliche Hand haben einen solch erheblichen, überregionalen bis bundesweiten Umfang, dass der Bund aufgrund seiner gesamtstaatlichen Verantwortung mittel- bis langfristig umfangreiche Finanzmittel zur Verfügung stellen muss. Ein Nachtragshaushalt muss infolge des Ereignisses verabschiedet und auch die mittelfristige Finanzplanung muss erheblich nachgebessert werden. Dies hat Auswirkungen auf andere Bereiche des Bundeshaushaltes. EU-Hilfen sind erforderlich (EU-Solidaritätsfond).

                                   Private Wirtschaft E:

Sehr große Auswirkungen. Durch das Ereignis verursachte Kosten für die öffentliche Hand haben einen solch erheblichen, überregionalen bis bundesweiten Umfang, dass der Bund aufgrund seiner gesamtstaatlichen Verantwortung mittel- bis langfristig umfangreiche Finanzmittel zur Verfügung stellen muss. Ein Nachtragshaushalt muss infolge des Ereignisses verabschiedet und auch die mittelfristige Finanzplanung muss erheblich nachgebessert werden. Dies hat Auswirkungen auf andere Bereiche des Bundeshaushaltes. EU-Hilfen sind erforderlich (EU-Solidaritätsfond).

                                   Private Haushalte E:

Mindestens 400.000 Haushalte (nach oben offen) sind betroffen, die eine Wiederherstellung der Normalität nicht aus eigener Kraft bewältigen können.

Immateriell               

Auchbeim Schutzgut „Immateriell“ ist das Schadensausmaß hoch; bei den Schadensparametern „Politische Auswirkungen“ und „Psychologische Auswirkungen“ jeweils in der höchsten Schadensklasse „E“ und der Parameter „Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ in der zweithöchsten Schadensklasse „D“.

                                   Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung (D):

Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist überregional mit großem Aufwand verbunden, bzw. regional gefährdet

Politische Auswirkungen (E):

Sehr große politische Auswirkungen bis auf Bundesebene

Psychologische Auswirkungen (E):

Hier wird versucht, das Ausmaß der Auswirkungen des Ereignisses auf das Empfinden/Verhalten der Bevölkerung und ihr dadurch verändertes Arbeits-, Sozial- und Konsumverhalten zu quantifizieren, wovon laut Schadensklasse „E“ mindestens 40 Millionen Menschen betroffen wären.

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Das in der Studie vom Robert Koch-Institut (RKI) entwickelte Szenario hat mit erstaunlichem Realismus den bisherigen Verlauf des neuartigen, aktuell sehr realen, sich mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitenden Corona-Virus und dessen Auswirkungen auf Gesellschaft und vor allem auf die Anforderungen an das Gesundheitswesen vorhergesagt. Wie in der Studie handelt es sich auch aktuell um einen vollkommen neuen Erreger, gegen den die Menschen keine natürliche Immunität besitzen, so dass nahezu jeder infiziert werden kann, auch wenn nicht jeder daran sehr schwer erkranken muss.

Berichten zufolge empfinden viele Menschen mit einem starken Immunsystem das neue Virus nicht schlimmer als einen normalen grippalen Effekt. Für Alte und Schwache kann er jedoch tödliche Folgen haben, genau wie infolge der grippalen Influenza-Viren. Aber das Corona-Virus bewirkt nach allen bisherigen Berichten eine höhere Sterblichkeitsrate, auch wenn sich hier die Zahlen territorial stark unterscheiden, was teils sowohl durch unterschiedliche statistische Erhebungsmethoden als auch durch unterschiedliche Maßnahmen zur Ausbreitungsbegrenzung und sehr verschiedene Qualitätsstandards der jeweiligen Gesundheitssysteme bedingt ist.

Spätestens Mitte Januar sollte klargeworden sein, dass sich in der  globalisierten Welt der heute hochmobilen Menschheit das neuartige Virus nicht auf China würde begrenzen lassen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland Fuß fassen würde. Auch hier liegt das im Jahre 2012 vom RKI entwickelte Szenario erstaunlich nahe an der tatsächlichen Entwicklung. Dort heißt es – als Simulation:  

„Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält. Mehrere Personen reisen nach Deutschland ein, bevor den Behörden die erste offizielle Warnung durch die WHO zugeht. Darunter sind zwei Infizierte, die durch eine Kombination aus einer großen Anzahl von Kontaktpersonen und hohen Infektiosität stark zur initialen Verbreitung der Infektion in Deutschland beitragen“, und weiter:

Zwei der ersten Fälle, die nach Deutschland eingeschleppt werden, betreffen Personen, die sich im selben südostasiatischen Land angesteckt haben. Eine der Personen fliegt noch am selben Abend nach Deutschland, um bei einer Messe in einer norddeutschen Großstadt einen Stand zu betreuen, die andere Person fliegt einen Tag später nach Deutschland zurück, um nach einem Auslandssemester in China ihr Studium in einer süddeutschen Universitätsstadt wieder aufzunehmen. Es gibt weitere Fälle, die nach Deutschland importiert werden, so dass man von insgesamt zehn infizierten Personen ausgeht, auf die die erste Infektionswelle zurückzuführen ist.

Und was empfiehlt diese Pandemie-Studie, welche das Bundesgesundheitsministerium bereits im Jahr 2012 an den Deutschen Bundestag geschickt hatte, als Sofortmaßnahmen? Nichts anderes als leicht und schnell umsetzbare Schritte, nämlich „Absonderung, Schutzmasken und Schutzkleidung und strikte Hygiene, etc.“ Aber statt die Bevölkerung in unserem Land von vornherein auf diese einfachen, anti-epidemischen Maßnahmen einzuschwören und zugleich für hinreichende Vorräte zu sorgen, hatte Jens Spahn, der gelernte Bankangestellte nebst späterem Uniabschluss in Politikwissenschaft, der nun für die CDU in der GroKo die Rolle des Bundesministers für Gesundheit spielen darf, nichts Besseres zu tun, als abzuwiegeln und auf das „gute vorbereitete“ deutsche Gesundheitssystem zu verweisen.

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Die Gefährlichkeit von COVID-19, so heißt die durch den Corona-Erreger verursachte schwere Lungenerkrankung, relativierte Spahn schnodderig mit dem Verweis auf eine Grippe-Epidemie, die vor wenigen Jahren auch schon mal über 20.000 Tote in Deutschland gefordert habe. Tatsächlich hatte Spahn die Gefährlichkeit der aktuellen Entwicklung komplett verschlafen. Denn in einem Fall wie jetzt sind selbst bei optimaler Reaktion die Folgen verheerend, zumindest laut der RKI-Studie. Dort heißt es prophetisch:

Obwohl die laut Infektionsschutzgesetz und Pandemieplänen vorgesehenen Maßnahmen durch die Behörden und das Gesundheitssystem schnell und effektiv umgesetzt werden, kann die rasche Verbreitung des Virus aufgrund des kurzen Intervalls zwischen zwei Infektionen nicht effektiv aufgehalten werden. Zum Höhepunkt der ersten Erkrankungswelle nach ca. 300 Tagen sind ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland an Modi-SARS erkrankt. Das Gesundheitssystem wird vor immense Herausforderungen gestellt, die nicht bewältigt werden können.

Da der Gesundheitsminister und die Bundes- und Landesregierungen insgesamt nun in der Realität lange Zeit nicht reagiert hatten, haben in Panik geratene Teile der Bevölkerung auf eigene Faust gehandelt und in unvernünftiger Weise die Regale der Apotheken leergefegt. Schutzmasken und Desinfektionsmittel waren nicht mehr aufzutreiben, auch im Großhandel nicht mehr. Aber auch dann fand Herr Minister Spahn noch keinen Grund zur Sorge, denn in unserer perfekt organisierten, modernen Wirtschaft war der Nachschub ganz sicher schon unterwegs. Das war er aber nicht, denn die Damen und Herren Politiker hatten auch eine weitere, zeitgleiche Entwicklung verschlafen.

Einerseits waren die Lieferketten buchstäblich gerissen und andererseits gab es – ganz „modern“ in der globalisierten Welt – im Normalfall eine gerade für wenige Tage ausreichende Lagerhaltung an medizinischer Schutzkleidung. Und so steht man  mit leeren Händen der Pandemie gegenüber.

Ziemlich hilflos versucht Spahn die katastrophale Mangelwirtschaft im Gesundheitssystem, die er und seine Partei selbst zu verantworten haben, jetzt notdürftig zu verwalten. Aber wo nichts ist, ist auch nichts zu holen. Deutschlandweit kann sich nicht einmal das medizinische Personal selbst bei einer bevorstehenden, massenhaften Behandlung von COVID-19 Patienten ausreichend gegen das hohe Ansteckungsrisiko schützen. Das entsprechende Schutzmaterial fehlt und kann auch nicht mehr auf die Schnelle beschafft werden.

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In unserer tollen, neuen Welt, in der Geiz geil und die Profitmaximierung Trumpf sind, werden nämlich dank der neoliberalen Globalisierung medizinische Schutzkleidung und Zubehör samt etwa 80 Prozent der gängigen, auch rezeptpflichtigen Medikamente in China zu Billiglöhnen hergestellt. Die restlichen 20 Prozent kommen mehrheitlich aus Indien. Auch eine Lagerhaltung zur Vorsorge gibt es bei uns nicht mehr, denn geliefert wurde bisher über die eng vernetzten Lieferketten immer „just in time“, also „genau zur richtigen Zeit“. Eine E-Mail genügt für eine neue Bestellung. Somit konnte man die Lagerhaltungskosten gegen Null drücken.

Nur jetzt funktionierte das Ganze plötzlich nicht mehr. Seit Anfang des Jahres sind etwa 300 der für manche Patienten sogar lebenswichtigen Medikamente in deutschen Apotheken immer weniger oder gar nicht mehr erhältlich, auch nicht nach langen Wartezeiten. Nur in den Ländern, wo die Verantwortlichen in der Regierung im alten Stil noch für eine gewisse Vorratsbewirtschaftung gesorgt haben, ist es anders.

Aber Vorsorge für das Wohl der Bevölkerung zu treffen, das ist wohl zu viel verlangt vom Bundesgesundheitsminister. Herr Spahn und sein Ministerium, das unser Gesundheitswesen stromlinienförmig auf Gewinnmaximierung trimmte, hat dafür die Versorgungssicherheit der Bevölkerung lieber dem freien Spiel der Märkte und der Profitgier der Pharmaunternehmen, der Krankenhaus-Betreiber und von deren Aktionären überlassen, statt sich in „den Markt“ einzumischen. Aber es geht auch anders: 

In der Bundesrepublik gibt es beispielsweise seit Jahrzehnten eine Notfallreserve von Rohöl für Wirtschaft und Industrie, aber einen Notfallvorrat von Inhaltsstoffen für die gängigsten Medikamente und medizinischen Hilfsmittel zum Wohl der Bevölkerung gibt es nicht.

Da jegliche Einmischung des Staates in die geheiligte „Freiheit“ der Wirtschaft von interessierten Kreisen sofort als angeblicher „Sozialismus“ beschimpft wird, sind solche Maßnahmen für deutsche Politiker ein Tabu, denn sie müssten zu Recht fürchten, dass sie bei jenen, die wirklich die Macht im Staat in ihren Händen halten, in Ungnade fallen.

Minister Spahn reagierte selbst dann noch nicht, als die Unternehmen des Pharmagroßhandels ihre noch vorhandenen Bestände Anfang Februar schamlos zu höheren Preisen zurück an China verkauften, da selbst dort die Vorräte ausgegangen waren. Als dann wenige Wochen später deutsche Krankenhäuser und Arztpraxen in Erwartung von COVID-19 vermehrt nach medizinischen Schutzanzügen und Masken nachfragten, gab es keine mehr.

Erst zu diesem Zeitpunkt, an einem Dienstag, am 10. März, kam aus dem Bundesministerium für Gesundheit der Erlass, mit dem ein Verbot über den Export dieser Waren aussprach, von denen es kaum noch welche gab. Dieses Verbot bezog sich sogar auf den Export in die Länder der EU, was und die von Corona schwer in Mitleidenschaft gezogenen Italiener irrigerweise als puren, bösartigen Egoismus der Deutschen interpretierten, obwohl es einfach nur Dummheit und Inkompetenz ist.

Die Kranken in Italien erhalten inzwischen umfangreiche internationale Hilfe in Gestalt von Experten und durch medizinisches Material aus China und Russland, aber nicht von ihren EU-Partnern. Hilfesuchend hat sich dieser Tage auch der CDU-Landrat des von Corona besonders betroffenen Ortes Heinsberg gen Osten gewandt. Angesichts der nur noch für wenige Tage ausreichenden Bestände an Schutzkleidung für das medizinische Personal in seinem Landkreis hat er in einem Schritt der Verzweiflung mit einem Offenen Brief den chinesischen Präsidenten Xi um Hilfe gebeten. Und die Chinesen haben auch bereits geantwortet und eine Lieferung versprochen: Eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung.

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Rückblickend kann man angesichts der damals schon explosionsartigen COVID-19 Erkrankungen in Italien nur den Kopf darüber schütteln, zu welchen „durchgreifenden anti-epidemischen Maßnahmen“ sich der Krisenstab der Bundesregierung noch am 10. März 2020 dieses Jahres „durchgerungen“ hatte: Für die Zeit ab dem 16. März sollten bis auf Weiteres keine Besuchergruppen mehr in Bundesministerien und in den nachgeordneten Behörden empfangen werden! In einer Mitteilung hieß es: „Damit sollen mögliche Infektionsrisiken für die Kernfunktionen der Bundesregierung vermindert werden.“ Toll! Auch unsere Parlamentarier im Bundestag hatten bereits zuvor für das Umfeld und das Reichstagsgebäude selbst eine ähnliche Regelung beschlossen. Das Glück der Belgier, die vor einiger Zeit – aus anderen Gründen – für fast zwei Jahre ohne Regierung ihr Leben führen konnten, bleibt uns Deutschen weiterhin versagt.

Und was hatte der Krisenstab an diesem historischen 10. März noch beschieden? Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sollten abgesagt werden, allerdings Fußballgroßereignisse mit Zigtausenden von dicht gedrängten Zuschauern blieben davon unberührt, denn Corona würde vermutlich vor den Stadien einen großen Bogen machen.

Virologen hatten von Anbeginn unablässig betont, dass in der Pandemiebekämpfung vor allem die ersten Wochen zählen, wenn man eine Chance haben will, die Ausbreitung der Krankheit als Epidemie in ihrer dann steil anwachsenden, exponentiellen Kurve abzuflachen. Nur dann habe das Gesundheitssystem eine Chance, nicht mit schweren Krankheitsfällen – wie derzeit in Italien – vollkommen überfordert zu werden. Erst in den letzten zwei Wochen, nachdem der sprichwörtliche Gaul längst davongelaufen ist, schlagen die Vereinten Dilettanten in Berlin und in den Hauptstädten der Bundesländer mit einem lauten Knall seine Stalltür zu – und haben nun so gut wie alles verboten: Veranstaltungen, geöffnete Läden, Restaurants und Kneipen aller Art sowie von Kitas und Schulen. Außerdem ein Kontakt- oder Versammlungsverbot, das fast schon einer Ausgangssperre mit wenigen Ausnahmen nahekommt.

Erst jetzt – unter weitaus schlechteren Bedingungen – reagieren die Verantwortlichen plötzlich mit ganzer Wucht, auch mit schwerwiegenden Eingriffen in die viel gepriesenen Freiheitsrechte der Bürger, bis hin zur Quasi-Ausgangssperre. Wollen unsere verantwortlichen Politiker auf Kosten der Bürger jetzt mit blindem Aktionismus von ihrer zuvor unter Beweis gestellten Inkompetenz ablenken?

Einen Lichtblick gibt es in der RKI-Studie aus dem Jahr 2012: In dem teils durchaus realistischen Szenario dauert die Krise – in drei schwächer werdenden Wellen – über drei Jahre, aber trotz der vielen Toten und Kranken bleibt die Versorgung der Bürger mit Wasser, Energie und Lebensmitteln flächendeckend gesichert. Ich kann jedem nur einen Blick in die Studie empfehlen, denn sie bietet einen durchaus realitätsnahen Blick in die Zukunft, wenn es nicht gelingt, in den nächsten Monaten wenigstens wirksame Medikamente zu entwickeln, in die Apotheken zu bringen und hoffentlich bis etwa Ende dieses Jahres einen Impfstoff entwickelt zu haben.

Von dem thematisch breiter gefassten Titel: BT-Bericht Schmelzhochwasser sollte man sich nicht irritieren lassen, denn unter Punkt 2.3 des Berichts findet man die zusammenfassende Einführung zur „Risikoanalyse Pandemie durch Virus Modi-SARS“ und unter „Anhang 4“ ist die Analyse zur Virus-Ausbreitung selbst zu finden.

Mehr zum Thema – RKI: Wenn Kontakteinschränkungen nicht greifen, drohen schon bald zehn Millionen Corona-Fälle

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Corona-Krise in Deutschland: Die Versager haben das Wort

Zitat

Die Corona-Krise offenbart die Ursachen der Mängel unseres Sozialstaats und die Untauglichkeit von Politikern. In Italien reichen die medizinischen Kapazitäten längst nicht mehr zur umfassenden Hilfeleistung. Unsere politisch Verantwortlichen wachten erst Wochen später auf.

von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

Kein Albtraum, sondern grauenhaft real: Italienische Ärzte sind seit dem 10. März gezwungen, zu entscheiden, welcher Corona-Patient behandelt wird und welcher sterben muss. (123)
Kanzlerin Merkel verkündet dagegen, so phrasenreich wie widersprüchlich:

Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt… Unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten… Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. (4

Muttis Feldgottesdienst („Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf“) wurde von ihren Ministern und den Regierungen der Länder auf der Notverordnungs-Orgel begleitet.

Sie hätten von China, Taiwan, Singapur, Korea, Japan und Vietnam lernen können, wie die Corona-Pandemie mit ebenso rigorosen wie erfolgreichen Methoden zu bewältigten ist. Aber sie wiegten lieber sich und die Öffentlichkeit in wohliger Selbstzufriedenheit. Von ausgeguckten Fachleuten ließen sie sich die bescheuerte Unternehmer-Formel bestätigen: „Unsere Krankenhäuser sind bestens aufgestellt.“ (5) Gesundheitsminister Spahn versuchte noch Anfang März, verbal mit seinen homöopathischen Beruhigungspillen (6):

so oft in der Tagesschau vorzukommen, bis das Corona-Virus sagt: Ich geb‘ auf. (7)“

Der spätere inkonsistente Aktionismus (8) Spahns und seiner Chefin hat jedoch  längst nichts Belustigendes mehr. Politische Fehler der Vergangenheit rächen sich dafür umso sichtbarer. Die Tagesschau nimmt das allerdings nicht wahr. Sie überschlägt sich zwar mit ausführlichen Berichten über die Ereignisse – bedingte Nützlichkeit wird hier nicht bestritten – bleibt aber bei ihrem üblichen Verlautbarungsjournalismus.

Zur Herausbildung eines kritischen Bewusstseins trägt sie nicht bei und auch nicht zur Bereitschaft, aus den schändlichen Fehlern der deutschen Gesundheits- und Sozialpolitik zu lernen. Sie stellt damit sicher, dass die Verantwortlichen nicht um ihre Ämter zu fürchten brauchen, bedenkenlos weiter das große Wort schwingen können und alles beim Alten bleibt. Derweil tobt in unserer Gesellschaft der aberwitzige Streit, ob das Corona-Virus gefährlich, weniger gefährlich oder gar nur ein Vorwand für staatlichen Machtmissbrauch sei.

Im chinesischen Wuhan und Umgebung leben ungefähr gleich viele Menschen wie in Deutschland. Nach anfänglichen Fehlern der örtlichen Behörden hatte die Regierung in Beijing einen drastischen Kurswechsel angeordnet, 56 Millionen Bürger in eine rigorose Quarantäne geschickt, ein weltweit anerkanntes Versorgungsprogramm auf die Beine gestellt und dafür gigantische gesamtwirtschaftliche Schäden in Kauf genommen. Darf ein solches Vorbild bei uns etwa als Beweis dafür missbraucht werden, dass an der Corona-Infektionsgefahr nichts dran sei?

Objektiv besteht die Besorgnis einer schnellen, massenhaften Virusinfektion und gesundheitlicher Beeinträchtigung. Es ist die Pflicht aller zuständigen Instanzen, Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Ob das bisher Veranlasste notwendig oder zweckmäßig war, lässt sich erst dann schlüssig beantworten, wenn die Krise ausgestanden ist. Derzeit sind übrigens Desinfektionsmittel und Schutzmasken ausverkauft. Darüber wird später ebenfalls zu urteilen sein.

Einem Corona-Patienten sagen zu müssen: „Wir können nichts machen, wir haben keinen Platz und keinen Arzt mehr für dich frei“, bedeutet, ihn qualvoll ersticken zu lassen. Den häufig vorgebrachten Einwand, das Corona-Virus und die dadurch verursachte Lungenerkrankung COVID-19 seien nicht einmal so gefährlich wie Grippeviren und hätten bisher eh bloß bei wenigen älteren und vorerkrankten Menschen zum Tod geführt, halten wir für unerträglichen Zynismus. Das zeugt zudem, trotz aller Unvergleichbarkeit der Verhältnisse, angesichts von mehr als 6.000 Toten in der VR China und inzwischen mehr als 5.000 Toten in Italien von einer ausgesprochenen Infamie.

Der Osten ist rot

Dem Verlautbarungsjournalismus der Tagesschau und geistesverwandter Medien fehlten und fehlen erkenntnisdienliche Details des chinesischen Vorbilds. Dabei wären sie jederzeit abrufbar gewesen. Wir haben die Kollegin Danhong Zhang (9) danach gefragt, eine Chinesin, die jahrzehntelang bei der Deutschen Welle in Köln gearbeitet hat und jetzt wieder in Beijing lebt. „China hat Vieles richtig gemacht“, schrieb sie uns aus der mittelchinesischen Stadt Wuhan:

„… Nach anfänglichen Fehlern wurde am 23. Januar die 11-Millionen-Stadt unter Quarantäne gestellt. … Andernorts wurden ebenfalls ganze Stadtviertel unter Quarantäne genommen, sobald dort ein Infektionsfall bekannt wurde. Die Ansteckungsketten sollten mit allen Mitteln gebrochen werden. Der medizinischen Versorgung der Patienten galt höchste Priorität. … Ab Mitte Februar entspannte sich die Lage deutlich. Die Zielvorgabe der Zentralregierung

‚Betten warten auf Patienten, nicht umgekehrt‘

wurde Realität. … Die Zentralregierung in Beijing bedachte einen alten Spruch: ‚Das ganze Land gleicht einem Schachbrett‘ und rief die Mediziner landesweit dazu auf, Wuhan und der Provinz Hubei zu helfen. Mehr als 40.000 Fachkundige folgten…

Mehr lesen: Wir schaffen das… alleine: Deutschland verweigert chinesische Hilfe – trotz Notlage

Unterbrechung der Infektionsketten und bestmögliche medizinische Versorgung der Virus-Patienten waren die zwei Schlüsselfaktoren, die zur Eindämmung des Virus führten. Was ebenfalls geholfen hat, ist die absolute Mundschutzpflicht. Am Anfang kauften Überseechinesen noch Schutzmasken auf, um sie in die Heimat zu schicken. Nun ist es China, das die ganze Welt mit Schutzmasken beliefert. …

Um die Gefahr eines Virus-Reimports zu minimieren, ordnete die Regierung an, dass sich alle Einreisenden aus Hochrisikoländern nach der Ankunft in China einer zweiwöchigen Selbstisolation unterziehen…

Im Februar ist die Industrieproduktion im Vergleich zum Februar 2019 um über 13 Prozent gefallen, die Autoproduktion sank sogar um 80 Prozent. Doch für das nach verbreiteter westlicher Auffassung „menschenverachtende chinesische Regime“ hat der Schutz des Menschenlebens absoluten Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen – im Gegensatz zu vielen Ländern, die sonst die eigene Humanität hochloben.“

Zhang Danhongs (hier gekürzt wiedergegebene) Darstellung zeigt den fundamentalen Unterschied zur europäischen Konzeption: Chinas Regierung ging es darum, die Infektionsketten schleunigst und mit allen Mitteln zu durchbrechen, die Pandemie zu beenden und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. In Europa, insbesondere in Deutschland, versucht man dagegen nur, die Ausbreitung zu verlangsamen, um die Versorgungskapazitäten nicht zu überfordern. In Europa denken Viele, „den Mundschutz trag ich nicht, er schützt mich nicht.“ In China sagt man, „er schützt mich nicht, aber ich trage ihn, weil er die anderen schützt.“ So unterscheiden sich Hedonist und Kommunist.

Zur Corona-Historie

Die WHO alarmierte vom 12. Januar an weltweit wegen der hohen Geschwindigkeit, mit der die Ansteckung um sich greift. Sie warnte, die lokalen medizinischen Kapazitäten würden nicht genügen, falls nicht sofort gegengesteuert werde. (10) Am 22. Februar meldete Italien zwei erste europäische Corona-Tote; am 9. März wurden bereits 195 Todesfälle gezählt. Die Hilfe- und Versorgungs-Kapazitäten waren schon restlos überfordert. (11)

In Deutschland gab es am 27. Januar den ersten Corona-Infizierten. Ab dem schlimmen, weil vermeidbaren Heinsberger Karnevals-Vorfall mit 300 Infizierten entwickelte sich die Pandemie besorgniserregend: Dutzende Tote hat sie inzwischen gefordert, weit über 26.000 Menschen sind aktuell infiziert. (12) Die Bundesregierung und nachgeordnete deutsche Behörden und Einrichtungen wurden aber erst am 15. März mit einer partiellen Grenzschließung und Versammlungsverboten aktiv. Da hatten mehr als 40 Länder längst viel weiter gehende Maßnahmen beschlossen: Russland beispielsweise hatte seine Grenzen zu China schon am 7. Januar vollkommen dicht gemacht. (15)

Besserwisser am Start

Die deutschen Politiker und Behörden hatten stattdessen noch lange abgewiegelt, so als habe das COVID-19 sich entschlossen, das selbstherrliche deutsche Staatsgebiet zu meiden. Dreist – und im Widerspruch zur WHO – meinte man im regierungseigenen Robert Koch-Institut:

Es gibt keine Belege dafür, dass sich der Virus einfach von Mensch zu Mensch überträgt wie bei einer Grippe. Das ist nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich. (16)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn machte unverschämt dicke Backen:

Eine Erkrankung wie diese ist… schnell unter Kontrolle zu kriegen… wir haben unsere Krisenpläne aus der Schublade geholt. (17)

Kein kritisches Wort zu soviel Überheblichkeit in der Tagesschau. Stattdessen Gehässiges über die Anstrengungen der VR China:

In Chinas sozialen Netzwerken wie Weibo beschweren sich Nutzer über schlechte medizinische Versorgung und unverhältnismäßige Maßnahmen der Behörden (18),

obwohl kein Zweifel bestand, dass die chinesische Bevölkerung ihre Regierung im Bemühen um die Eindämmung der Pandemie einmütig unterstützt. Den ausgesuchten Äußerungen einzelner unzufriedener Chinesen wurde eine unangemessen hohe journalistische Aufmerksamkeit zuteil, ersichtlich in der Absicht, diese Regierung und die chinesischen Kommunisten zu diskreditieren: 

Man hat das nicht ernst genommen und hat so wertvolle Wochen im Kampf gegen das Virus verloren. Dafür müssen Leute zu Verantwortung gezogen werden. (19)

Die konformistische ARD-aktuell blieb der Regierungslinie und sich selber treu: China böse, Berlin gut. Erst am Ende der Erkrankungswelle in China musste sie zwar anerkennen:  „In China wurde Enormes geleistet im Kampf gegen das Corona-Virus….“ (20), vergiftete das Lob jedoch pflichtgemäß sogleich mit einer Kelle Missgunst angesichts des Erfolgs der regierenden Kommunisten:

Geradezu gefährlich ist ein drittes Narrativ, das die Kommunistische Führung dieser Tage zu verbreiten versucht: Nämlich jenes, wonach Chinas diktatorisches Regierungsmodell im Kampf gegen das Virus seine Überlegenheit bewiesen habe; seine Überlegenheit gegenüber vermeintlich schwachen Demokratien. (ebd.)

Die starken Demokratien

Ihre Repräsentanten taten sich derweil mit starken Sprüchen hervor und verschwendeten wertvolle Zeit.

Mehr lesen:„Pleitewelle unvorstellbaren Ausmaßes“: Klein- und Mittelständler fordern mehr Soforthilfen

Das Robert Koch-Institut (RKI), die oberste und für die informelle Bekämpfung von Epidemien zuständige Behörde:

Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt weiterhin gering. (21)

Noch am 26. Februar erklärte Armin Laschet, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, die Lage sei unter Kontrolle. Einen Tag später berichtete der Spiegel, dass wegen 400 infizierten Karnevalsbesuchern in Heinsberg Quarantäne angeordnet worden sei. Der Mikrobiologe und Epidemiologe Lars Schaade, Vizepräsident des RKI, erklärte zu diesem Zeitpunkt, dass die Gefahr in Deutschland als „gering bis mäßig“ eingestuft werde.

Diese Einschätzung hob das RKI am 2. März auf „mäßig“ an. Die Bundeskanzlerin prophezeite jedoch am 11. März, dass „60 bis 70 Prozent der Bevölkerung“ an dem Virus erkranken würden. (22)  Es komme deshalb darauf an, die Ausbreitung der Epidemie zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet werde. Erst am 17. März beschrieb des RKI den Gefährdungsgrad nunmehr als „hoch“. (2324) Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland bereits 8.000 Infizierte und 12 Tote. 

Zur Erinnerung: China hatte bereits beim Stand von 2.000 Infizierten eine gravierende und umfassende Eindämmung veranlasst. Ausdrückliche Priorität hatte, menschliches Leben zu schützen. Demgegenüber zeigt die Konzeption der Bundesregierung, dass die ihre Maßnahmen den Leistungsgrenzen unseres weitgehend privatisierten Gesundheitswesens anpasst und unterordnet (Anm. 22) statt umgekehrt – und sich stillschweigend mit den Risiken und Nebenwirkungen abfindet.

Im Unterschied zum chinesischen Vorgehen, sofort alle Bevölkerungsgruppen durch staatliche Maßnahmen bestmöglich zu schützen, zeigte RKI-Präsident Lothar Wieler am 13. März, wohin in Deutschland die Reise gehen wird:

Wir reden hier über eine Epidemie, die noch Wochen und Monate geht und sich zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Regionen unterschiedlich stark ausbreiten wird. (2525a)

Die Mitte März endlich verkündeten Maßregeln zum Schutz der Bevölkerung sind zwar zu begrüßen, letztlich aber inkonsequent, weil sie nicht so entschieden und umfassend wie in China auf Eindämmung der Pandemie ausgerichtet sind. Auch die Warnungen italienischer Wissenschaftler, dass Deutschland den Anforderungen eines aussichtsreichen Kampfes gegen den Corona-Tod nicht genüge, wurden in Berlin überhört. (26) Hier richteten Politik und Medien das Augenmerk auf die Bedürfnisse „unserer“ Wirtschaft:Mehr als 550 Milliarden Euro stehen auf einmal  für die Unternehmen bereit, für Garantien, Übernahme der Sozialbeiträge bei Kurzarbeit, Zuschüsse und Kredite. Finanzminister Scholz: „Wir kleckern nicht, wir klotzen“. (27

Täuscher und Handlanger

Betroffene Arbeitnehmer sollen sich hingegen mit Kurzarbeitergeld, d.h. mit 40 Prozent weniger Lohn bescheiden oder sich ins Hartz-IV abdrängen lassen. DGB-Chef Rainer Hoffmann, Mitglied der Atlantikbrücke, weit weniger Gewerkschafter als Sozialdemokrat, denkt gar nicht daran, vollen Lohnausgleich ohne Wenn und Aber zu fordern, sondern meint milde:

Es ist doch klar, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht in eine soziale Schieflage kommen sollen.(28)

Ab welcher Stärke des Einkommensverlusts meint Hoffmann, tritt „Schieflage“ ein? Die Tagesschau fasst ihn nicht am Kragen. Über die Belange der weniger Betuchten wird bei ARD-aktuell ohnehin so gut wie nichts berichtet: Weder über die seit Jahren desaströsen Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals in Heimen und Krankenhäusern noch über die Situation der Scheinselbständigen, der freien Mitarbeiter, der Aushilfskräfte, der Rentner mit Minimaleinkommen, der Tafel-Bedürftigen oder der Hartz IV-Opfer informiert die Tagesschau ausführlich und kontinuierlich.

Mehr lesen:Corona-Krise offenbart neues Syndrom: Neoliberale Viruserkrankungen

„Armenspeisung ausgesetzt“, schreibt die junge Welt (29), nichts dergleichen aber berichtet die Tagesschau. Die gibt lieber Tipps, wie man sich bei Trauerfeiern vor Ansteckung schützt oder Mutmaßungen, warum das Klopapier so knapp geworden ist. (30)

Höchste Zeit für ein paar kräftige Ansagen. Die Bundesregierung hat über zwei Jahrzehnte Gesundheits- und Sozialpolitik mit der Abrissbirne betrieben. Sie ist erkenntnisresistent und denkt deshalb gar nicht daran, Grundsätzliches zu revidieren.

Ganz anders der französische Präsident Emmanuel Macron:

„Wir müssen unser Entwicklungsmodell hinterfragen, dem wir seit Jahrzehnten anhingen und das seine Schwächen jetzt offenbart“. Die Pandemie zeige, dass das Gesundheitswesen ein zu hohes Gut sei, als dass es den Gesetzen des freien Marktes unterworfen werden dürfe. „Es ist Wahnsinn, unsere Ernährung, unseren Schutz und unsere Fähigkeit zur Gesundheitsvorsorge an andere zu delegieren.“ (31)

Da hat einer in Frankreich womöglich gründlich was geschnallt. Von einem Finanzminister Olaf Scholz darf man dergleichen ebenso wenig erwarten wie von dessen Chefin. Scholz nahm bisher nur den Mund recht voll:

Wir haben genug Geld, wir können allen helfen. (32)

Das viele Geld kommt aus der Staatskasse. Irgendwann müssen die neuen Schulden beglichen werden, und dazu werden die Ärmeren dann wieder mal wesentlich härter rangenommen werden als die Bessergestellten. Obwohl es auch gänzlich anders ginge – ein wenig revolutionäres Denken vorausgesetzt.

Insgesamt verfügen die zehn Prozent der reichsten Deutschen über ein privates Geldvermögen von rund vier Billionen Euro. (33)

In Ziffern: 4.000.000.000.000

Sie sind seit Jahrzehnten steuerlich privilegiert, ihre Vermögen schwellen wesentlich schneller an als das Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer und erst recht das der Sozialgeldempfänger.

Mit einer satten Vermögensabgabe und deftigen Spitzensätzen der Erbschafts- und der Einkommenssteuer – für letztere gelten derzeit nur noch sozialdemokratische 42 Prozent! – könnte Scholz sich in die Geschichtsbücher eintragen. Wie einst US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Der trieb zur Bewältigung der Weltwirtschaftskrise und der Kosten des Weltkrieges die Steuerlast bis auf 94 Prozent hoch.  (343536)

In Worten: vierundneunzigProzent Spitzensteuer.

Roosevelt hob die Einkommensteuer für die Wohlhabenden kräftig an und senkte sie für die Ärmeren. Sein wahrlich historischer „New Deal“ holte Millionen US-Amerikaner aus dem Elend. Sein Credo: Kein Reicher braucht mehr als 25.000 Dollar Einkommen pro Jahr:

Wenn es um Steuern ging, glaubte Roosevelt einfach, dass reiche Menschen mehr bezahlen sollten als arme Menschen. Und in Notfällen sollten sie viel mehr bezahlen.

In den USA galt noch bis 1965 ein Spitzensteuersatz von 91 Prozent. Die Wirtschaft ist dabei dennoch aufgeblüht, weil die US-Regierung das Geld für Beschäftigungsprogramme und Staatsaufträge ausgab.

Die Corona-Pandemie könnte zumindest zu der Einsicht führen, dass Deutschland eine grundsätzliche Neuorientierung seiner Sozial- und Gesundheitspolitik braucht. Roosevelts „New Deal“könnte als Vorbild dienen.

Doch da ist „Mutti“ Merkel vor, die dank Tagesschau & Co. ach so Beliebte, trotz ihres Aussitz-Mantras „Wir schaffen das“. Und obendrein SPD-Olaf Scholz. Die Rote Null (38). Noch so ein Tagesschau-Liebling.

Der ganze Jammer bleibt. Merkel macht nur die Raute und versäumt ihre letzte Chance, sich halbwegs anständig auf ihr Altenteil zu begeben.

Quelle: https://de.rt.com/24yu

Politik wusste seit 2012 um das Szenario einer Corona-Pandemie

Zitat

Der Coronavirus wurde in einem Institut in der nähe von Wuhan modifiziert. Die BRD Regierung wußte seit 2012 davon und hat im Januar 2013 eine Bundesdrucksache heraus gegeben in der der genaue Ablauf der Pandemie beschrieben wird einschließlich des Ausbruchsortes und der Information, dass der Virus zwei Monate später Deutschland erreichen wird. Entsprechend sind auch die Folgen der Pandemie seit 2012 bekannt, die Bundesdrucksache listet die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie im Detail auf. Die etablierten Politverbrecher in Berlin haben seit Ende 2012 Kenntnis von diesem Sachverhalt.

Während der Grippewelle vor zwei Jahren sind zigtausende Menschen gestorben – aber niemand hätte sich getraut die gesamte Wirtschaft in eine so tiefe Krise zu stürzen, wie es jetzt gerade geschieht. Drängt sich da nicht der Gedanke auf, dass hinter den massiven Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus etwas ganz anderes steckt?

Die Welt sitzt in der Schuldenfalle und die Verantwortlichen haben erkannt, dass eine Währungsreform zur Entschuldung der Staatsfinanzen unausweichlich ist. Außerdem möchte man das Bargeld abschaffen – alles möglichst auf Kosten der Bürger! Aber wie soll man dies bewerkstelligen, ohne dass es zu Demonstrationen oder gar Revolutionen kommt?

Wie kann man den Shutdown der gesamten Wirtschaft rechtfertigen? Indem man aus einem gewöhnlichen Virus etwas Gewaltiges, Ungeheuerliches macht. Anstelle eines Weltkrieges, der die Wirtschaft in die Krise stürzt, nutzt man ein globales Virus, bei dem Politiker ihre Hände in Unschuld waschen und für sich in Anspruch nehmen können, die Leben zahlloser Bürger gerettet zu haben.

Mit der Angst vor Ansteckung kann man die Menschen zu Hause einsperren und daran hindern, auf die Straße zu gehen – ohne dass sich Politiker dem Vorwurf aussetzen, sie würden die Demokratierechte einschränken.

Am Ende wird dann jeder verängstigt einsehen, dass am Kollaps der Wirtschaft und der Vernichtung von Vermögen weder die jahrelange Schuldenpolitik noch die Unfähigkeit der Verantwortlichen die Verantwortung tragen, sondern dass es einzig und allein das Virus war.

Beispiel Italien: das Land wäre durch Überschuldung und Misswirtschaft längst pleite. Aber nun kann man durch drakonische Maßnahmen der Wirschaft den Todesstoß versetzen – und dem Coronavirus den Schwarzen Peter zuschieben. Die Menschen werden die ohnehin notwendige Währungsreform akzeptieren, ebenso wie den Verlust ihrer Vermögen, des Bargeldes und ihrer freiheitlichen Rechte.

Denn die Bürger sollen dankbar sein, weil sie ihr Überleben dem konsequenten Handeln der Politiker verdanken! Am Ende wird dieses neuartige Virus zahlreiche Menschenleben weltweit gefordert haben – vermutlich sogar mehr als bei der Grippewelle vor zwei Jahren. Die Menschheit aber wird dieses Virus überstehen wie in all den Jahren zuvor.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse hingegen werden sich grundlegend verändert haben.

Wer die Bundestagsdrucksache lesen möchte, hier der Link zum Originaldokument. Die Corna-Krise fängt auf Seite 55 an:

https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf?fbclid=IwAR3cGMFtZWXZdqkE5O_j–YFA4BoMWjo125CJc_40jUsKG9SWt315L8nTuY

Sollte das Dokument vom Originalort nicht mehr herunterzuladen sein, können Sie diesen alternativen Download verwenden:

Update: am 29.03.2020 • 16:22 Uhr hat dankenswerter Weise RT die hier referenzierte Studie aufgegriffen und berichtet einer breiten Öffentlichkeit. Den Beitrag von RT finden Sie hier.

Pekings angebliches Gulagarchipel: Hintergründe der antichinesischen Medienkampagne

Zitat

Wieder einmal ist eine massive antichinesische Medienkampagne zu beobachten. Wer steckt hinter diesen Bemühungen? Wie sind die Vorwürfe zu bewerten? Welchen Zwecken dient die Medienkampagne? Das sind die Fragen, die die Mainstreammedien unbeantwortet lassen.

von Hasan Posdnjakow

Wer die westlichen Medien in den letzten Wochen und Monaten aufmerksam verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass derzeit eine massive antichinesische Kampagne läuft. Kaum eine Woche vergeht, in der die Marktschreier der diversen Massenmedien nicht mit neuesten „Enthüllungen“ zu angeblichen Menschenrechtsverletzungen oder ähnlichen Skandalen in China um die Gunst des Publikums buhlen. Die jüngste Desinformation, die in die Welt gesetzt wird, lautet, dass ein „Datenleak“ die Existenz von „chinesischen Internierungslagern“ (Spiegel Online) beweise.

Als Quelle dafür wird das „Internationale Konsortium von Investigativen Journalisten“ genannt, das den angeblichen Leak wiederum von einer ominösen „anonymen Quelle“ erhalten haben soll. Bei dem genannten Konsortium handelt es sich tatsächlich um eine Medienagentur der aggressiven transatlantischen Kräfte. Zu den Hintermännern dieser Frontorganisation westlicher Geheimdienste im Kampf gegen alternative globale Kräfte gehören keine Geringeren als George Soros und der US-Geheimdienst CIA.

Das Netzwerk angeblicher investigativer Journalisten wurde vom „Center for Public Integrity“ (CPI) gegründet. Das CPI erhielt Gelder unter anderem von der CIA-nahen Ford Foundation, dem Rockefeller Family Fund und der Open Society Foundation von Soros. In der Vergangenheit ist das Netzwerk oft mit tendenziösen und dubiosen Meldungen gegen Russland aufgefallen. Jetzt scheint China ins Visier der transatlantischen Meinungsmacher geraten zu sein.

Doch schauen wir uns erst kurz an, was überhaupt in der westlichen Presse zurzeit skandalisiert wird. Das Handelsblatt etwa bemängelt zunächst, dass die „Insassen“ der, wie sie die chinesische Regierung nennt, Weiterbildungszentren einer „Zwangsindoktinierung“ ausgesetzt seien, die zum Teil auf „dem traditionellen chinesischen Glauben an Transformation durch Erziehung“ beruhe. Erstens gibt es solche politischen Kriterien auch in westlichen Staaten.

So wurde etwa gerade erst in Deutschland der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) – einer antifaschistischen Organisation mit jahrzehntelanger Tradition – die Gemeinnützigkeit abgesprochen, weil sie angeblich „extremistisch“ sei. Ausländer, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten möchten, werden einem Gesinnungstest unterzogen. Nicht nur müssen sie eine schriftliche Prüfung bestehen: Wenn der Inlandsgeheimdienst davon ausgeht, dass die Person sich an verfassungswidrigen Aktivitäten beteiligt, kann dem Bewerber die Staatsbürgerschaft verweigert werden. Hier wird also klar mit zweierlei Maß gemessen.

Zweitens: Was ist so schlimm daran, an die Fähigkeit der Menschen zur Verbesserung zu glauben? Ist etwa der westliche Weg, mit Terroristen umzugehen, besser – nämlich, sie nach Syrien ausreisen zu lassen, um sie dann mit Drohnen, Kampfflugzeugen oder kurdischen Söldnern zu töten? In diesem Fall ist es doch evident, dass der chinesische Weg, das Problem an der Wurzel anzugehen und den Menschen eine Möglichkeit zu geben, dem Terrorismus abzuschwören, bevor größeres Unheil passiert, wesentlich humanistischer ist.

Doch schauen wir uns weiter an, was die westlichen Medien China vorwerfen. Das Handelsblatt bemängelt etwa, dass Mandarin vorgeschrieben sei. Möglicherweise ist es den weltfremden Journalisten dieser Elitezeitung nicht bekannt, aber auch in Deutschland gibt es nur eine landesweite Amtssprache. Versuchen Sie mal, sich auf Sorbisch oder Friesisch mit einem Hannoveraner Jobcenter-Bearbeiter zu unterhalten – ganz zu schweigen von ausländischen Sprachen wie Türkisch oder Serbisch. China erkennt offiziell die Existenz von über 50 ethnischen Minderheiten an.

Diese haben – im Unterschied zu Deutschland – eigene Autonomiegebiete, in denen sie besondere Rechte genießen, unter anderem auch, was ihre Sprache und Kultur angeht. Jedoch ist nun mal die Sprache für landesweite Verständigung Chinesisch, und Uiguren oder Mitglieder anderer ethnischer Minderheiten, die kein oder nur schlecht chinesisch sprechen, haben es wesentlich schwerer, eine Ausbildung oder einen Job zu finden. Es bleibt wohl den elitären Menschenrechtsimperialisten von voreingenommenen westlichen Medien vorbehalten, angesichts dieser Ausgangslage die Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Förderung von Chinesischkenntnissen für Minderheiten zu verurteilen.

Zudem beklagt sich das Handelsblatt, dass das Lehrprogramm Punkte vorsieht wie „rechtzeitiges Haareschneiden und Rasieren“, „regelmäßiges Wechseln der Kleidung“ und – der Horror! – „ein- oder zweimal pro Woche baden“. Solche furchtbaren (!) Maßnahmen können natürlich nur von – Gott bewahre! – einer totalitären Diktatur (!) kommen.

Weiter. Das Handelsblatt empört sich auch darüber, dass die Behörden bemüht sind, „alles“ zu tun, damit die ehemaligen Teilnehmer „einen Job bekommen“ – manche sollen sogar „gezwungen“ worden sein, „Arbeitsverträge mit niedriger Bezahlung“ anzunehmen. Natürlich gibt es in keinem zivilisierten Land der Welt staatliche Behörden – nennen wir sie Arbeitsagenturen – mit dem Recht, verbindliche Angebote an Arbeitssuchende vermitteln zu dürfen, deren Ablehnung zu Sanktionen (etwa Streichung des Arbeitslosengeldes) führt (ebenso wie repressive Maßnahmen wie Vermummungsverbote auf Demonstrationen natürlich nur in totalitären Einparteienstaaten vorkommen und freiheitsliebenden Gesellschaften völlig fremd sind).

Die antichinesischen Ankläger bewegen sich also auf ziemlich dünnem Eis. Interessanter jedoch als die konkreten Inhalte der derzeitigen antichinesischen Kampagne ist der Kontext, mit dem wir es zu tun haben. Wir leben in einer Zeit, in der die Einschätzung Chinas aus westlicher Sicht sich zunehmend widersprüchlicher entwickelt. Während einerseits die USA um den Verlust ihrer Hegemonie durch den Aufstieg Chinas fürchten und deshalb zu radikalen antichinesischen Schritten bereit sind, betrachten gewissen Kreise in der EU China zunehmend als unabdingbaren Partner. In einer aktuellen sogenannten Eliten-Studie, die im Auftrag der FAZ durchgeführt wurde, gab immerhin ein Drittel von führenden Vertretern der deutschen Wirtschaft an, sich im Falle einer Wahl zwischen China und den USA für China entscheiden zu wollen.

In einer Zeit, in der der französische Präsident offen um eine Lockerung der transatlantischen Bindung der EU-Staaten und eine engere Beziehung zu China und Russland bemüht ist, in der die führenden deutschen Wirtschaftskreise die essenzielle Bedeutung des chinesischen Unternehmens Huawei für den Aufbau der 5G-Infrastruktur in der EU betonen, in der chinesische Investitionen für östliche und südliche EU-Staaten eine immer wichtigere Rolle spielen, ist es offenkundig, welchen Zwecken ein derartige antichinesische Medienkampagne dient: Sie soll die europäischen „Alliierten“, die in den Augen Washingtons eindeutig Untergebene des US-Imperiums sind, zur Wiederherstellung der transatlantischen Disziplin rufen. Sollten die europäischen „NATO-Partner“ diesem Ruf nicht eindeutig folgen, ist damit zu rechnen, dass die USA zu härteren Zwangsmechanismen greifen.

Quelle: RT

«Ich will, dass Ihr in Panik geratet!» oder «Leading the Public into Emergency Mode»

Zitat

von Oliver Janich

«Ich will, dass Ihr in Panik geratet!» und «Unser Haus brennt!» – das sind die Worte, mit denen Greta Thunberg der Weltbevölkerung Angst vor dem Weltuntergang machen will. Das alles folgt nachweislich einem Drehbuch. Bereits im April 2016 veröffentlichte die Klimalobby-Organisation The Climate Mobilization das Papier «Leading the Public into Emergency Mode» – Wie man die Öffentlichkeit in den Ausnahmezustand führt. Die Phrasen der angeblich zufällig am Straßenrand entdeckten Greta tauchen dort wörtlich auf.


In diesem Papier wird davon geschwärmt, wie ein katalytisches Ereignis wie Pearl Harbor die Welt in den Klimakriegszustand versetzen könnte. Das Ereignis in Form des brennenden Amazonas kam denn auch pünktlich zu Gretas New-York-Reise in einem ehemaligen Boot der Rothschilds – jener Gelddynastie, die seit Jahrzehnten das Märchen vom menschengemachten Klimawandel propagieren.


Bereits 1987 behauptete Edmond de Rothschild auf dem vierten World Wilderness Congress, dass Kohlendioxid die Ursache für die globale Erwärmung sei. Genau nach diesem Edmond de Rothschild war Gretas Boot benannt, bevor es den Besitzer wechselte und in Malizia II umgetauft wurde. Malizia ist italienisch und heißt laut den ersten beiden Treffern des Online-Lexikons Pons «Arglist» und «Bosheit». Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


Der Amazonas brennt, rauschte es im August plötzlich durch den Blätterwald. Sofort stimmten die gleichgeschalteten Politiker in den Untergangschor mit ein. Ex-Rothschild-Banker Emmanuel Macron wiederholte die Phase «Unser Haus brennt!» aus dem Notfall-Papier und postet dazu, ebenso wie zahlreiche Prominente wie Leonardo DiCaprio oder Madonna, alarmierende Botschaften, oft unter Verwendung uralter Bilder vom brennenden Regenwald.


DiCaprio und andere verbreiteten auch den Unsinn, der Amazonas sei die Lunge der Welt. In Wirklichkeit produziert er in etwa so viel Sauerstoff, wie er verbraucht. Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes zitiert zum Amazonas-Lungen-Theorem den Umweltökologen Dr. Daniel Nepstad mit ungewöhnlich deutlichen Worten: «Das ist Bullshit. Dafür gibt es keine wissenschaftliche Begründung.» Nepstad ist Gründer und Präsident des Earth Innovation Institutes. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem südamerikanischen Urwald, hat über 160 wissenschaftliche Papiere veröffentlicht und ist zu allem Überfluss einer der führenden Autoren des Weltklimarates IPCC. Nepstad verweist auch darauf, dass die aktuellen Brände nichts Besonderes sind. Ihr Umfang liegt gerade einmal sieben Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt. Unter Lula, dem sozialistischen Vorgänger von Brasiliens Präsident Bolsonaro, war die Anzahl der Feuer viel höher.


Die Darstellung, der Amazonas sei die Lunge der Welt, ist falsch.


Vielleicht hat die Amazonas-Panikmache auch damit zu tun, dass das Klimamärchen in der wissenschaftlichen Debatte gerade zu Staub zerfällt. Kürzlich urteilte ein kanadisches Gericht gegen Michael Mann, den Erfinder der berühmten Hockey-Stick-Kurve. Sein Prozessgegner Tim Ball behauptet seit Jahren, dass Mann ein «Scharlatan» sei. Der verklagte ihn daraufhin – aber weil er sich weigerte, Beweise gegen den Scharlatan-Schmäh vorzulegen, scheiterte er schließlich vor dem Kadi.

Den größten Schlag mussten die Klimabetrüger wohl Anfang September hinnehmen. Kein Geringerer als Stanford-Professor Patrick Frank wies in seiner Studie «Propagation of Error and the Reliability of Global Air Temperature Projection» nach, dass sämtliche Berechnungen der Klimamodelle falsch sind. Vor allem der Fehler in der Modellierung der langwelligen Strahlung ist gravierend: Ihre Auswirkung auf die Erdtemperatur ist 114 Mal größer als der angebliche CO2-Effekt.

Die Massenmedien schweigen mal wieder. Sie sind wohl in Panik geraten.

Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 09/2019. Diese Ausgabe können Sie in digitaler oder gedruckter Form  hier bestellen.

https://www.oliverjanich.de/

https://www.compact-online.de/janichs-welt-_-amazonas/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Politik+absurd%3A+In+Dresden+soll+der+Nazi-Notstand+ausgerufen+wer&1569224362593

_ Oliver Janich, lange Jahre Autor bei «Focus Money» und wegen seiner Recherchen zu 9/11 in Ungnade gefallen, lebt heute auf den Philippinen und hat eine große Fangemeinde in den digitalen Netzwerken. Zuletzt veröffentlichte der libertäre Journalist und Publizist das Buch «Sicher ohne Staat» (E-Book für 4,99 Dollar über «oliverjanich.de» erhältlich).

Die geistige Verwahrlosung unserer „Eliten“

Zitat

Autor Vera Lengsfeld

Veröffentlicht am 31. Juli 2019


Am Tag zwei nach dem im Frankfurter Hauptbahnhof begangenen, an Scheußlichkeit kaum zu überbietenden Verbrechen ist es Zeit, eine Analyse der Reaktionen von Politik und Medien zu erstellen. Um es vorweg zu sagen: Das Ergebnis ist so furchterregend, wie der grauenvolle Kindesmord.


Die Tat des von Politik und Medien gern so genannten „Schutzsuchenden“, der ein achtjähriges Kind und seine Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen hat, ist der vorläufige Höhepunkt einer schier endlosen Reihe von Gewalttaten von Migranten in Freibädern, auf Stadtfesten und gegen Einzelpersonen. Es verdichtet sich der Eindruck, dass die Schutzsuchenden ihren Schutzgebern den Krieg erklärt haben. Aber genau davon wird abgelenkt mit dem gewohnten Schwall von Vertuschung und Verharmlosung des Verbrechens, verständnisheischenden Erklärungen und Schuldzuweisungen an alle, die das Problem der Willkommenspolitik benennen, die dabei ist, unsere Gesellschaft zu zerstören.

Am Tag des Verbrechens dauerte es Stunden, bis die Tat als das bezeichnet wurde, was sie war: ein Tötungsdelikt. Es einen hinterhältigen Mord zu nennen, wurde in den Qualitätsmedien peinlichst vermieden. Die GMX-Nachrichten z. B. verharmlosten stundenlang schon in der Überschrift “Zwischenfall mit Kind“. Das setzt sich auch im Text so fort: “Das Kind sei nach ersten Erkenntnissen auf die Gleise geraten und offenbar von einem einfahrenden Zug überrollt worden […] Die genauen Umstände waren zunächst noch unklar.” Für den unbedarften Leser klingt das nach einer Unfallmeldung – und genau das war wohl auch beabsichtigt. Auch bei Welt-Online tauchte unter einem Foto die Bezeichnung “Zwischenfall mit einem Kind” auf. Erst danach wurde präzisiert, dass der Junge vor den einfahrenden Zug geworfen wurde.


Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hielt sich 100%ig politisch korrekt an die Richtlinie 12.1 im Pressekodex des Deutschen Presserats und berichtete ohne Angabe der Täter-Nationalität: “Ein achtjähriger Junge ist am Montag im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet worden.” In der SZ soll die Nationalität wohl nur genannt werden, wenn der arabische oder afrikanische Tatbeteiligte das Opfer, nicht aber der Täter ist.


Am Abend berichtete die Tagesschau erst an 7. Stelle nach 11 Minuten ganze 30 Sekunden von dem Mord. Sogar ein Anschlag auf das Büro eines in Deutschland gänzlich unbekannten Politikers in Afghanistan war den Machern wichtiger.


Das Blut des Jungen war noch nicht von den Gleisen gewischt, die Menschen, die den Mord mit ansehen mussten, standen noch unter Schock, da wurden schon “Experten” zitiert, die versuchten, das Entsetzen abzumildern, indem sie von der Heimtücke des Mordes ablenkten. Der Mann müsse nicht unbedingt die Absicht gehabt haben zu töten, als er sich auf den Weg zum Bahnsteig machte. Dort könnte er “im Affekt” die Tat begangen haben. Mit welcher Absicht soll der Mörder denn auf den Bahnsteig gegangen sein, nur um die Nähe von Menschen zu spüren? Was soll den angeblichen Affekt ausgelöst haben? Naheliegender klingt es, wenn von einer Psychose die Rede ist. Auffällig ist nur, dass allen diesen Tätern Psychosen zugeschrieben werden, vorzugsweise ausgelöst durch traumatische Erlebnisse, die sie in ihren Heimatländern möglicherweise gehabt hätten. In diesem Falle sind wir inzwischen von tausenden Psychopaten umgeben. Über die Ursachen des massenhaften Auftretens von Psychopaten, die Menschen vor Züge oder Bahnhofstreppen runter stoßen, die Stadtfeste terrorisieren, Freibäder zu Kampfzonen umfunktionieren, Frauen belästigen oder vergewaltigen, Messer gegen Menschen richten und keinerlei Respekt vor unserer Lebensweise, unseren emanzipatorischen Errungenschaften und unseren staatlichen Institutionen haben, soll auf keinen Fall gesprochen werden.


Dem diente vor allem die sofort von Politik und Medien losgetretene Diskussion über die angeblich nötige Erhöhung der Sicherheit auf den Bahnsteigen. Als wären die per se eine Gefahrenzone. Bei dem Feuerwerk an Vorschlägen: Sperren an den Bahnsteigen, mehr Polizisten, mehr Videoüberwachung, Bahnsteige erst nach Einfahrt des Zuges zugänglich machen, Bahnsteigkarten einführen, um nur einige zu nennen, fragt man sich, wie es den Deutschen bisher gelingen konnte, Zug zu fahren und zu überleben. Keine von diesen “Forderungen” wird umgesetzt werden. Wobei die Einführung von Bahnsteigkarten einen gewissen Charme hätte, denn kein Geringerer als Lenin hat gesagt, die Deutschen würden erst eine Bahnsteigkarte lösen, ehe sie eine Revolution machten. Vielleicht ist ja die Einführung der Bahnsteigkarte die notwendige Voraussetzung für die Westdeutschen, es auch einmal mit einer Revolution zu versuchen.


Die Politik hat jedenfalls immer noch nicht die Absicht, ihre fatalen Entscheidungen zu korrigieren. Kanzlerin Merkel wiederholte ihr unmögliches Verhalten nach dem Breitscheidplatz-Attentat. Sie fuhr am Tag des Mordes ungerührt in den Urlaub, ohne ein Wort des Bedauerns für die unglückliche Mutter. Das Schicksal des Volkes, von dem Schaden abzuwenden, die Kanzlerin einen Eid geschworen hat, ist Merkel offensichtlich vollkommen schnuppe.


Von Fehlern der Politik will ich nicht mehr reden, weil ich nicht mehr an Fehler glaube, sondern feststellen muss, dass der Politologe Yascha Mounk wohl unbeabsichtigt den Plan bloßgelegt hat, dass tatsächlich eine (angeblich) monokulturelle Gesellschaft in eine multikulturelle umgewandelt werden soll, ohne die betroffene Bevölkerung danach zu fragen, ob sie das auch wünscht.


Inzwischen sind die Verhältnisse im bis vor wenigen Jahren noch beneidenswert ruhigen und stabilen Deutschland so labil geworden, dass BILD mit überraschender Offenheit in einem Kommentar nach dem Frankfurter Kindesmord die Aufmerksamkeit darauf lenkte, dass in Deutschland an den Grenzen nicht mehr kontrolliert wird, wer ins Land kommt. Freier Zugang, auch für Kriminelle, Gewalttäter und Terroristen.


Innenminister Seehofer will nichts daran ändern. Obwohl er den Ministererlass seines Vorgängers de Maizière vom Herbst 2015, auch Menschen ohne Papiere oder mit gefälschten Pässen ins Land zu lassen, als “Herrschaft des Unrechts” bezeichnete, zu dem es mit ihm als Innenminister nicht gekommen wäre, widerruft Seehofer diesen Erlass bis heute nicht. Wie der Fall des Frankfurter Kindesmörders beweist, gilt Deutschland flüchtigen Gewalttätern als sicherer Zufluchtsort.


Um von diesem entscheidenden Problem abzulenken, hauen Politiker und Qualitätsjournalisten in die Tasten, um die AfD anzuschwärzen, die wie BILD auf den Zusammenhang zwischen unkontrollierter Masseneinwanderung und zunehmenden Gewalttaten hinweist.


Aus den vielen Beispielen möchte ich eines herausgreifen, das ich als besonders perfide empfinde, weil es die Äußerungen eines Journalisten sind, bei dem ich eine solche geistige Verwahrlosung nicht vermutet hätte, da ich ihn bisher als eine Stimme der Vernunft wahrgenommen habe.


Gabor Steingart hat in seinem heutigen Morning Briefing tatsächlich geschrieben:


“Da ist zum Zweiten das Entsetzen über die Agenten der Angst, die wie marodierende Banden durch unsere Straßen ziehen. Sie versuchen die Trauer zu enteignen und in einen kollektiven politischen Angstreflex zu überführen. Unsere Gefühle werden kuratiert. Der Sturmtrupp der vorsätzlich Empörten will an der Wahlurne reiche Beute machen. Auf den Lippen trägt man die Worte ‘Recht und Ordnung’. In den weit aufgerissenen Pupillen ist unschwer der braune Kern zu erkennen.”

Was geht in einem Qualitätsjournalisten vor, der so etwas veröffentlicht? Wo bitte sind die marodierenden Banden, die die Trauer enteignen? Ist schon wieder die Hauptsorge, dass die Falschen von diesem schrecklichen Mord profitieren könnten? Und wie war das eigentlich im Fall des Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke? Wer hat da politische Angstreflexe en masse erzeugt – vor der rechten Gefahr?


Diese Instrumentalisierung trägt erheblich zum gesellschaftlichen Unfrieden bei. Vom oben bereits zitierten Lenin können alle Herrschsüchtigen lernen, dass man spalten muss, um ungestörter herrschen zu können. Wird deshalb von Politik und Medien der Spalt in der Gesellschaft immer weiter aufgerissen? Was soll am Ende dabei herauskommen, der permanente Bürgerkrieg?


An Venezuela kann man aktuell studieren, wohin Experimente am Körper einer Gesellschaft führen. Jeder Bürger muss sich fragen, ob er das tatsächlich mit sich machen lassen will. Wer schweigt, stimmt zu!

https://vera-lengsfeld.de/2019/07/31/die-geistige-verwahrlosung-unserer-eliten/

Hans-Georg Maaßen: Die Medien schüren Ressentiments, wenn sie Nachrichten verschweigen

Zitat

Hans-Georg Maaßen gibt der Rheinischen Post ein Interview. Die Zeitung beklagt sich über den angeblich schwierigen Gesprächspartner – und verpasst dem Gespräch ein eigenes Framing. Maaßen kritisiert die Berichterstattung der Medien über Kriminalität und Zuwanderung.

Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und prominentes Mitglied der Werte-Union, hat der Rheinischen Post ein ausführliches und bemerkenswertes Interview gegeben. Bemerkenswert zum einen wegen seiner Aussagen, dazu gleich, zum anderen wegen des Umgangs der Zeitung mit dem Gespräch und des Framings, das sie ihm verpasst.


Obwohl Bröcker Maaßen ausdrücklich nicht für rechtsextrem hält, unterstellt er ihm doch rassistische Ressentiments, was fast zum Abbruch des Gesprächs führt:


Wir sind dem natürlich auf den Grund gegangen und haben einige seiner Äußerungen, zum Beispiel die: ‚Ich bin nicht in die CDU eingetreten, damit 1,8 Millionen Araber nach Deutschland kommen‘, haben wir zum Anlass genommen, um ihm schon auch klarzumachen, dass gewisse Äußerungen zumindest Ressentiments rassistischer Natur erzeugen können, wenn nicht sogar selbst mit fremdenfeindlichen Unterton getätigt werden. Das lehnte er brüsk ab, es kam dann zu einer angespannten Situation im Interview, er wollte zwischenzeitlich das Interview abbrechen.


Der Chefredakteur beklagt dann die Differenzen bei der Autorisierung und nennt auch gleich ein Gegenbeispiel für Politiker, die ihre Interviews entspannter redigieren:


Er hat schon deutlich seine Antworten verändert immer wieder und hat aber eben dann auch, aus meiner Sicht ist das kritisch zu sehen, teilweise Fragen von uns weggelassen, die wir aber ganz gern gestellt hätten. (…) Ich will in diesem Zusammenhang nur sagen, dass Angela Merkel relativ entspannt Interviews autorisiert und Gesagtes gesagt lässt und nicht an die Interviewfragen herangeht.


Aufgrund dieser Umstände, so die Zeitung, habe man „dem Interview in der Zeitung und bei RP-Online einige Erklärungen als Ergänzung hinzugefügt“. Diese Ergänzungen erinnern an die Art, wie das ZDF im Jahr 2012 das Interview Claus Klebers mit dem damaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad umrahmte. Heute würde man dafür den Begriff Framing verwenden. Hier ein Beispiel für die erklärenden Ergänzungen der Rheinischen Post:


Die Atmosphäre im Büro ist angespannt. Hans-Georg Maaßen klappert mit der Kaffeetasse. In dieser Phase des Gesprächs wird es laut.

Interessanter noch als die besonderen Umstände dieses Interviews ist sein Inhalt. Trotz der ungewöhnlichen Umstände hat Maaßen in dem Gespräch Gelegenheit, seine Positionen ausführlich darzulegen. Zunächst wiederholt er seine bereits bekannte Kritik an der Migrationspolitik der Regierung Merkel:


Nein, ich bin nicht in die CDU eingetreten, damit wir eine Migrationspolitik haben, wie sie jetzt aussieht: millionenfache ungesteuerte Einwanderung, eine geringe Zahl an Abschiebungen, Integrationsdefizite, überproportionale Straftaten von Asylsuchenden, islamistische Terroranschläge, Übergriffe in Schwimmbädern. Ich habe große Bedenken, dass wir mit der hohen Anzahl an Zuwanderern, die zu uns gekommen sind und die möglicherweise noch zu uns zu kommen werden, nicht zurechtkommen.


Konfrontiert mit der Frage, ob Bemerkungen wie die bereits zitierte mit den 1,8 Millionen Arabern nicht Ressentiments schürten, dreht Maaßen den Spieß um: Was zu Ressentiments führe, seien die von Asylbewerbern verübten Gewalttaten – und das Versagen der Medien bei der Berichterstattung darüber:


Das sehe ich völlig anders. Was Ressentiments schürt, ist die Tatsache, dass wir nahezu täglich Übergriffe von jungen Asylsuchenden auf Menschen in Deutschland haben. Dass Tageszeitungen so etwas oft nur unter ‚Vermischtes‘ bringen, und dass das politisch nicht thematisiert wird. Dass die Wurzel des Problems nicht angesprochen wird, das schürt Ressentiments. Und deswegen haben wir leider so eine Partei wie die AfD.

Die Medien berichteten nicht oder nur zurückhaltend – und blendeten politische Zusammenhänge und Verantwortlichkeiten aus. Als Beleg für diese Feststellung führt Maaßen die Prügelattacke in Amberg an, über die der mediale Mainstream erst spät und zögernd berichtet hatte. Dabei führt der als positives Gegenbeispiel die Neue Zürcher Zeitung und RT Deutsch an:


Es kann nicht sein, dass der Vorfall in Amberg tagelang in deutschen Medien nicht auftauchte. Er tauchte in den Regionalteilen der Mittelbayerischen Presse und der Süddeutschen Zeitung auf, und erst zwei Tage später tauchte er in deutschen Tageszeitungen auf, vor dem Hintergrund, dass Innenminister Horst Seehofer wegen Amberg eine Verschärfung des Rechts gefordert hat. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass die Neue Zürcher Zeitung und Russia Today Deutsch die Ersten waren, die darüber prominent berichtet haben. Ich bin überzeugt, dass es Ressentiments schürt, wenn Journalisten so etwas auf den hinteren Seiten verstecken oder gar nicht berichten.

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Der Feststellung der Interviewer, dass die Kriminalität in Deutschland ja sinke und man deshalb nicht alles „zu einem ganz großen Thema machen“ müsse, widerspricht der frühere Verfassungsschutzchef deutlich. Deutschland sei durch die Zuwanderung der vergangenen Jahre unsicherer geworden:


Ich befürchte, dass viele Ihrer Leser, die zum Beispiel Auseinandersetzungen mit jungen Asylbewerbern in Freibädern erlebt haben, die eigene Erfahrungen mit migrantischer Kriminalität oder mit sexuellen Übergriffen gemacht haben, es grundsätzlich anders sehen als Sie. Viele der von einem Asylbewerber oder Migranten verursachten Straftaten sind vermeidbare Straftaten, denn vielen dieser Personen hätte man die Einreise und den Aufenthalt nicht gestatten müssen. Und das grundlegende Problem hinter der Straftat eines Migranten ist die politische Verantwortung dafür.


Auch zur sogenannten Seenotrettung im Mittelmeer findet Maaßen deutliche Worte:


Zunächst: Wir dürfen nicht Wegsehen, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken. Dieses Sterben muss verhindert werden. Nur: Es geht nicht um Seenotrettung, wenn Migranten von kriminellen Menschenhändlern durch Afrika bis zur libyschen Küste geschleust werden. (…) Die Aufnahme der Menschen durch europäische Rettungsschiffe und der Transport nach Europa ist Teil des Planes und des Geschäftsmodells der kriminellen Schleuser.


Maaßen beklagt in dem Gespräch eine in Deutschland um sich greifende „galoppierende Moralisierung des öffentlichen Diskurses“. Moral sei etwas Individuelles, das man dem anderen nicht aufzwingen könne. Das moralische Minimum für alle sei das Recht:


Ich nehme wahr, dass zum Beispiel in der Ausländerpolitik oder auch bei Fridays for Future, wenn es um das Schulschwänzen geht, relevante gesellschaftliche Gruppen ihre eigene Moralität über das Recht stellen und moralisch Andersdenken das Recht auf eine gleichberechtigte Moral absprechen. Durch eine derartige Moralisierung des Politischen wird die Rechtsstaatlichkeit bedroht, wenn Recht nur noch dann angewendet wird, wenn es der Vorstellung der moralisch Stärkeren entspricht.


Angesprochen auf sein derzeitiges politisches Engagement in der Werte-Union erklärte Maaßen, einen Politikwechsel anzustreben, der weit über das Feld der Migration hinausgeht:


Eine Politikwende ist auch notwendig beispielsweise in der Energiepolitik, der Mittelstands- und Wirtschaftspolitik oder der Außenpolitik. In der Energiepolitik bin ich der Meinung, dass ein gleichzeitiger Ausstieg aus der Atomkraft und aus der Braunkohleverstromung nicht realistisch ist. Betrachtet man die Außenpolitik, nehme ich wahr, dass das Verhältnis zu vielen unserer Partner beschädigt ist: USA, Russland, Großbritannien, Polen, Ungarn, um nur ein paar Staaten zu nennen. Ein politisches Weiter-so darf es nicht geben.


Die CDU beschreibt er als tief gespalten. Der neuen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer sei es nicht gelungen, die Partei zu einen. Dabei sieht Maaßen in der Partei eine Mehrheit für einen grundlegenden Kurswechsel, nur eine Minderheit sei für ein Weiter-so. Dabei distanziert er sich ausdrücklich von der AfD. Um dieser das Wasser abzugraben, müsse die CDU nur klassische CDU-Politik betreiben.


Seine eigene politische Ausrichtung beschreibt Maaßen gleich zu Beginn des Gesprächs als „nicht rechts“: „Menschen, die mich näher kennen, halten mich für sozial und damit für eher links – und für einen Realisten. So sehe ich mich auch.“ Angesprochen auf seine Entlassung als Verfassungsschutzchef im vergangenen Jahr, erklärt er:


Es ist nie falsch, die Wahrheit zu sagen, auch wenn es einen das Amt kostet.

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Die Kommentare unter dem Gespräch mit der Rheinischen Post fallen erwartbar kontrovers aus. Die Mehrzahl aber äußert sich eher zustimmend zu den Positionen Maaßens. Besonders viel Zuspruch erfährt er für seine Aussagen über die Medien und ihre „zurückhaltende“ Art der Berichterstattung zu den Themen Migration und Kriminalität.


Hans-Georg Maaßen war von August 2012 bis November 2018 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Er wurde entlassen, nachdem er Äußerungen über angebliche Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz kritisiert hatte. In den sechs Jahren seiner Amtszeit hatte Maaßen zuvor einige Anlässe für eine mögliche Entlassung geliefert.


Seine Rolle in der NSA-Affäre, im sogenannten NSU-Komplex, beim Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz, zuvor im Fall Kurnaz, der ZDF-Film über einen angeblichen FSB-Überläufer: Maaßen und sein Amt agierten in all diesen Fällen undurchsichtig und fragwürdig. Entlassen wurde er aber erst, als er der Regierung beim Thema Chemnitz widersprach.


Innerhalb der CDU gilt Maaßen heute als einer der prominentesten Kritiker der Parteiführung – und der gegenwärtigen Migrationspolitik. Die Werte-Union hat ihn wiederholt als potenziellen Innenminister ins Gespräch gebracht.


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https://deutsch.rt.com/inland/90825-hans-georg-maassen-medien-schueren-ressentiments-wenn-sie-nachrichten-verschweigen/