Die Hintermänner der Corona-Krise

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Das Böse wird durch das Weltgeld-Kartell personifiziert, das mit jeder von ihm entfachten Krise die Massen enteignet und sich selbst dadurch unvorstellbar bereichert. Da dieses Syndikat wusste, dass ihr Geldblasensystem am Ende ist, wurde nach einer Möglichkeit gesonnen, eine Weltpanik auszulösen, die alles zum Zusammenbruch und zur totalen Verarmung der Massen bringen würde.

Das geht nur mit der Erzeugung von Todesangst. Da die Klima-Todesangst aber nicht wie erhofft wirkte, sie war viel zu abstrakt, weil es auch nicht möglich war, jeden Tag neue Massen-Todeszahlen durch angebliche Hitze und Sonneneinstrahlung zu produzieren. Da musste die gute alte Viren-Pandemie her, wie der jüdische Globalist Jacques Attali seit 2009 in Publikationen unablässig ankündigte. Am 18. Oktober 2019 wurde die heutige Pandemie-Hysterie in New York generalstabsmäßig geplant und vorbereitet. Die Haupttäter waren das private Institut Johns Hopkins Health (gehört Bloomberg) und die Bill und Melinda Gates StiftungJohns Hopkins liefert zentral sämtliche sog. Corona-Infektionszahlen an die westlichen Regierungsstellen. Bei uns ist das RKI zum totalen Handlanger von Bloomberg und Gates (alias Johns Hopkins) geworden. Am 29.03.2020 klafften die Zahlen von Johns Hopkins und dem RKI wie folgt auseinander. „Johns Hopkins 490 Tote und 61164 Infizierte, RKI 389 Tote und 52.547 Infizierte.“ (BR Text S. 108, 29.03.2020, 23:40 Uhr) Das ist bei den Infizierten ein Unterschied von 10.000 Fällen und bei Toten beträgt der Unterschied 100 Fälle. Das ergibt bei den Infizierten eine Differenz von 15, bei den Toten eine Differenz von 20 Prozent.

Mit der gewaltsamen Pandemie-Unterdrückung der Menschen aller Nationen, de facto die Inhaftierung der Bevölkerungen in denen ihnen Folge leistenden globalistischen Staaten (Nationen-Freiluftgefängnisse) soll jedes Aufbegehren beim endgültigen Aus des Finanzsystems und dem damit verbundenen Verlust aller erarbeitenden Eigentumswerte schon im Keim erstickt werden. 

Es kann keinen Zweifel geben, dass wir vom vielleicht größten Weltenringen – Licht- gegen Dunkelkräfte – dieses Erdenzyklus‘ erfasst worden sind. Das absolut Böse gibt niemals kampflos seine Pläne zur Schaffung einer Weltregierung auf, auch wenn die Säulen seiner satanischen Existenz bereits zerbröseln. 

Wenn der finanzielle Zusammenbruch geplant herbeigeführt wurde, kam das Erscheinen des Virus für die Leute, die den Crash planten, wie gerufen. Der Schurke im Spiel ist die Geldmacht, welche die Regierungen, mit denen sie zusammenarbeitet, kontrolliert; ihr steht so viel Geld zur Verfügung, dass sie die Börsenkurse nach Belieben ins Bodenlose fallen oder hochschnellen lassen kann. Zusammenbrüche wie der von diesem März verfolgen das Ziel, einen gewaltigen Transfer des Reichtums von den kleinen Investoren in die Kassen der Geldmacht zu bewirken. Zu diesem Zweck hat letztere ab 1987 während 33 Jahren die Börsenkurse stetig steigen lassen, um die kleinen Investoren zu immer größeren Investitionen zu verlocken; als dieser Prozess genügend weit fortgeschritten war, ließen sie den Börsenmarkt einbrechen, um besagte Investoren ihres Vermögens zu berauben, während sie selbst auf den Absturz der Kurse wettete und damit märchenhafte Summen einkassierte. Und die Regierungen schützen die Geldmacht, weil sie schon längst von dieser gekauft worden sind.“

Kommen wir zu den harten Fakten, die enthüllen, dass hinter den ungerechtfertigten und grauenhaften Maßnahmen gegen die Bevölkerungen der Plan steckt, das wirtschaftliche und soziale Gefüge total zu vernichten, um eine Weltherrschaft des Terrors über einer völlig ruinierten Menschheit zu errichten. Mit Merkels beispiellosem Lügensystem, dem die prominente Riege der gekauften Wissenschaftler angehört, werden die übrigen Mitlaufpolitiker mit täglich steigenden Infizierungszahlen in den Wahnsinn und somit in den sozialen und wirtschaftlichen Abgrund getrieben. Dr. Markus Krall, Vorstandssprecher von Degussa: „Es wird noch sehr viel schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Die kommende Wirtschafts- und Systemkrise wird von den Machtinhabern, den Gewinnern korrupter Maschinerien und den auf die ganze Macht hoffenden Sozialisten genutzt werden, eine Ergreifung nicht mehr demokratisch kontrollierter Macht anzustreben. Schneller wahrscheinlich als erwartet: Die bürgerliche Revolution.“ (Epoch-Times 29.03.2020)

Täglich treten die Fälscher und Terrorherren von Virologen und Chefs der Gesundheitseinrichtungen vor die Kameras und verkünden mit Leichenbitterminen ihre neuesten Übertreibungen von einem sog. Anstieg der Infizierten. Aber wie kommt der ständige Anstieg der steigenden Zahlen von Infizierten zustande? Hier die Antwort: Alle gesundeten Fälle, das sind 99 Prozent, wie auch all jene, die bereits immun geworden bzw. gesund die Quarantänen verlassen haben, bleiben als Infiziertenzahlen im Rahmen der Gesamtzahlen von Infizierten erhalten. Und alle neu hinzugekommenen Infizierten werden zu den alten 99 Prozent gesundeten oder symptomfreien Fällen hinzuaddiert und bleiben als immer neue nach oben schießende Gesamtzahlen erhalten. Und das ist von ganz oben, von den virologischen Terrorgenerälen, angeordnet. Wer das nicht glauben kann, hier ist die amtliche Bestätigung von der PNP vom 27.03.2020: „Die gemeldete Zahl der bestätigten Coronafälle gibt die Summe aller jemals gemeldeten, infizierten Patienten wieder. Darin enthalten sind auch Personen, die bereits wieder gesund und virenfrei sind. Die Zahl kann also nur steigen, von ihr wird nichts mehr abgezogen.“ Niemals werden die Genesenen, die immun Gewordenen und die Symptomfreien von der Gesamtzahl abgezogen, sondern immer nur mit den neuen als neue infizierte Gesamtzahl genannt. Und diese Lügenzahlen werden stets so präsentiert, als handele es sich bei den 99 Prozent Gesundeten um todgeweihte Coronakranke.

Die Horror-Verkündungen des Corona-Triumphirats, Jens Spahn, BRD-Gesundheitsminister, Christian Drosten, Charité-Virologe und Lothar Heinz Wieler, Chef des RKI, sind Propaganda-Auftragnehmer des privat-globalistischen Johns Hopkins Health Institut, das dem jüdischen Globalisten Michael Rubens „Mike“ Bloomberg gehört. Aber niemand geringeres als das 1812 gegründete medizinisch-wissenschaftliche Weltjournal, The New England Journal of Medicine, (Waltham, MA, USA) widerlegt die Lügen von der außergewöhnlichen Gefährlichkeit des Coronavirus. In dem von den Wissenschaftlern Anthony S. Fauci, M.D., H. Clifford Lane, M.D., and Robert R. Redfield, M.D., am 26.03.2020 gezeichneten Beitrag „Covid-19 – Durch das Unbekannte steuern“ (Covid-19 — Navigating the Uncharted), heißt es: „Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Corvid-19 letztlich eher denen einer schweren Grippe (mit einer Todesfallrate von etwa 0,1 %) oder einer pandemischen Grippe (ähnlich denen von 1957 und 1968) ähneln als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei denen die Todesfälle 9 bis 10 % bzw. 36 % betrugen.“ (NEJM)

Das interessiert die Höllenhexe Merkel wenig. Sie treibt ihre Vasallen an, immer neue Corona-Panik mit Infizierten-Lügen zu entfachen. Der Wissenschaftler John P. A. Ioannidis von der University of Stanford bezeichnete die Daten über das Coronavirus in seinem Beitrag „Ein Fiasko entsteht“ als „vollkommen unzuverlässig, und das Fiasko könnte zum Jahrhundert-Fiasko werden. Wir fällen Entscheidungen ohne verlässliche Daten. Eine Sterberate von 0,05 % der Bevölkerungsdichte ist weniger als bei einer saisonalen Grippe. Somit sind die Kontakt- und Ausgangssperren potentiell sozialgewaltig und die finanziellen Konsequenzen könnten total irrational ausgehen. Das ist, als würde ein Elefant vor einer Katze zu flüchten versuchen und dabei von einer hohen Klippe springen, was für ihn den Tod bedeutet.“ (Statnews, 17.03.2020)

Das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. (EbM) erklärt am 20.03.2020: „Wo ist der Beweis? Es gibt keine zuverlässigen Zahlen über die Letalität von COVID-19. Sicher ist, dass die simple Division der Anzahl der Todesfälle durch die Anzahl der nachgewiesenen Erkrankungen zu einer substantiellen Überschätzung der sogenannten ‚CFR Case Fatality Rate‘ (Todesfallrate) führt. Da COVID-19 in der Mehrzahl der Fälle mit milden Erkältungssymptomen oder gar symptomfrei verläuft, werden mit großer Wahrscheinlichkeit nicht alle tatsächlich aufgetretenen Infektionsfälle erfasst, Todesfälle jedoch nahezu vollständig. Dies führt zu einer Überschätzung der CFR. Die CFR wäre dann nur etwa ein 10tel der aktuell gemessenen. Andererseits haben die derzeit ergriffenen NPIs (Kontaktsperren) massive Auswirkungen, die weit über den wirtschaftlichen Einbruch und das Abstürzen der Aktienkurse hinausgehen. Welche psychischen und gesellschaftlichen Auswirkungen haben soziale Isolierung? Wie viele Arbeitsplätze werden verlorengehen, wie viele Unternehmen werden kollabieren? Viele Fragen bleiben offen. Wir sind einerseits mit den nackten Zahlen einer exponentiell steigenden Anzahl von Erkrankten und Toten weltweit konfrontiert, die uns die Medien tagtäglich in beängstigender Form vor Augen halten. Die mediale Berichterstattung berücksichtigt jedoch in keiner Weise die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation. In den Medien werden aktuell die Rohdaten kommuniziert, etwa bisher gibt es ‚X‘ Infizierte und ‚Y‘ Todesfälle. Dabei wird nicht zwischen Diagnosen und Infektionen differenziert. Die Nennung von Fällen ohne Bezugsgrößen ist irreführend. So werden beispielsweise für die einzelnen Länder, Bundesländer oder Regionen lediglich Rohdaten berichtet, ohne Bezug zur Bevölkerungsgröße.“

Der Enthüllungsjournalist Billy Six ist der Behauptung der Corona-Lügenindustrie nachgegangen, wonach laut Berliner Charité im Berliner Virchow-Klinikum alle Berliner Corona-Fälle zusammenkommen würden, und das zwischen 8 und 16 Uhr. Billy Six war im Virchow-Klinikum, aber die meiste Zeit war überhaupt nichts los. Es sollten, als Billy Six im Klinikum war, 1000 Corona-Patienten eingeliefert werden, wie die Corona-Lügenindustrie vorher verkündet hatte. Niemand wurde eingeliefert, niemand. Krankenschwestern sagten Billy Six hinter vorgehaltener Hand, dass die Presse diese art Meldungen frei erfinde. Das Video von Billy Six wurde vorgestern, bei Veröffentlichung auf Youtube, nach zwei Stunden gelöscht. Es wurde es unter anderen Namen immer wieder aufgeladen, doch jedes Mal nach einer oder zwei Stunden wurde es erneut gelöscht. Warum fürchtet das System die Wahrheit, die Enthüllungen, so sehr? Bei Bitchute, weil in Amerika ansässig, nicht mit Zweigstellen in der BRD vertreten, bleibt es.

Auch das Video von Dr. Bodo Schiffmann, dass Corona nicht tödlicher ist als eine völlig normale Grippe, aber vom Merkel-Regime unter dem Corona-Vorwand genutzt werde, um die Alten zu eliminieren versuchen, weil in der kommenden finanziellen Notzeit wohl der Kostendruck durch Renten- und Pensionszahlungen, von der medizinischen Versorgung ganz zu schweigen, vom Regime genommen werden soll. Das Video von Dr. Bodo Schiffmann, ebenfalls auf Bitchute gelagert, hier veröffentlicht.

In der Tat gehen Beobachter davon aus, dass die deutschen Alten einer medizinischen Mangelversorgung zum Opfer fallen werden, um die hereingeholten Fremden versorgen zu können. Es wird angenommen, dass es bei uns wird wie in Straßburg, wo man die Alten durch medizinische Behandlungs-Verweigerung einfach sterben lässt. „Coronavirus-Patienten, über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet, die Gefahr ‚medizinischer Kollateralschäden‘. Ihr Besuch in Straßburg im Auftrag des Innenministeriums Baden-Württembergs hat die Ärzte schockiert. Sie warnen, wie sich Deutschland vorbereiten sollte.“ (Tagesspiegel, 26.03.2020) Aber gleichzeitig wird die Hereinholung von Merkels fremden und verseuchten Corona-Massen nicht gestoppt. Wer Asyl sagt, bleibt und wird vorrangig vor den Deutschen medizinisch versorgt. Auch dürfen die durchseuchten Invasoren in Gruppen unter die Deutschen gehen und diese infizieren: „Die Europäische Union will sämtliche ’nicht essentielle Einreisen‘ aus anderen Staaten unterbinden. Das teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag nach einer Schaltkonferenz der G7-Staaten mit. ‚Je weniger Reisen, desto besser können wir das Virus eindämmen‘, sagte sie. In der Mitteilung werden auch sämtliche Ausnahmen von der Einreisesperre aufgelistet. Personen, die um internationalen Schutz bitten, sollen eingelassen werden.“ (FAZ, 16.03.2020) Wie schon erwähnt, auch das Kontaktverbot braucht von den verseuchten Invasoren nicht eingehalten werden: „Probleme im Erzgebirge: Asylbewerber missachten Kontaktverbot. Die Bürgermeister von Schneeberg und Zschorlau bitten Sachsens Innenministerium um Hilfe. Denn viele der hier lebenden Asylbewerber würden sich nicht an Ausgangsbeschränkungen halten. Immer wieder seien große Gruppen von Bewohnern des Schneeberger Asylheims bei Ausflügen ohne triftige Gründe beobachtet worden, berichten die Stadtchefs. Dies würde der Bevölkerung den Eindruck vermitteln, dass die Auflagen für sie nicht gelten würden. Darauf angesprochen, hätten einige Asylbewerber teils aggressiv reagiert.“ (BILD, 25.03.2020) So funktioniert Merkels Land, in dem wir alle „gut und gerne leben“!

Wie das Lügensystem der Merkelisten gegen uns wütet, kann man nicht nur am Corona-Zerstörungsprogramm ablesen, sondern wurde nunmehr mit dem Auffliegen der Hanau-Lüge ein weiteres Mal entlarvt. Ein vom System gekapertes oder initiiertes Massaker in Hanau, dass als „rassistischer-rechtsextremer Massenmord“ beispiellos hetzerisch dargestellt wurde, um die AfD bei der Hamburg-Wahl aus dem Parlament fernzuhalten, ist nunmehr sogar vom BKA als Lüge enttarnt worden. Der angebliche Täter – Tobias Rathjens – war nicht im sogenannten rechten Milieu zuhause, hatte nichts mit einem sog. Rassismus zu tun. Der BKA-Bericht enthüllt: „Tobias R. war kein Anhänger einer rechtsextremistischen Ideologie gewesen. Er hat seine Opfer vielmehr ausgewählt, um größtmögliche Aufmerksamkeit für seinen Verschwörungsmythos von der Überwachung durch einen Geheimdienst zu erlangen.“ (Tagesschau, 27.03.2020) Kann man sich ein verwerflicheres, ein verkommeneres System überhaupt noch vorstellen? Warum aber entlarvte das BKA die Lügen der Merkelisten im Zusammenhang mit dem Hanau-Massaker so deutlich, das doch der AfD angelastet wurde? Sehen die Sicherheitskreise das System zerfallen und beginnen nun, Rache an den verhassten Merkelisten zu nehmen?

Tatsache ist, dass der seit Jahrzehnten verfolgte Plan der Globalisten, die Weltbevölkerung mit Hilfe von Pandemie- und Klimahysterie in Todesangst zu versetzen, um sie zur Bildung einer „rettenden Weltregierung“ anzutreiben, fehlgeschlagen ist. Auch die derzeitige Corona-Hysterie wird diesen Plan nicht zur Verwirklichung bringen. Der Selbstmord bzw. Mord an dem hessischen Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) dürfte in das Bild vom zusammenbrechenden Globalistenterror passen. Vor allem, weil auch hier wieder brutal zensiert und gefälscht wurde. Thomas Schäfer hinterließ einen wahrscheinlich sehr aufschlussreichen Abschiedsbrief, in dem er von einer „Aussichtslosigkeit“ der derzeitigen Lage sprach. Die FAZ zitierte gleich nach dem Tod Schäfers diese Passage. Aber schon weniger als eine Stunde später wurde genau dieser Passus wieder aus dem Beitrag entfernt. Doch bei der gestrigen Google-Anfrage „Selbstmord Schäfer wegen Aussichtslosigkeit der Lage“ um 9:11 Uhr wurden noch beide FAZ-Suchergebnisse angezeigt. Oben das neue Suchergebnis mit der gelöschten Passage, das wie folgt angezeigt wurde: „Hessens Finanzminister tot – Es fehlt ‚Aussichtslosigkeit‘.“ Das Ergebnis der eine Stunde älteren Suchanfrage gleich darunter lieferte noch folgenden FAZ-Suchtext: „Hessens Finanzminister Thomas Schäfer … Dem Vernehmen nach soll Schäfer von einer ‚Aussichtslosigkeit‘ gesprochen haben, die er gesellschaftlich aber auch bezogen auf die wirtschaftliche Lage des Landes sehe. Hunderte Deutsche sitzen wegen Corona-Pandemie zwischen …“ Mehr ist beim Suchtext nicht mehr zu erfahren, denn was Schäfer in seinem Abschiedsbrief über die Corona-Maßnahmen sagte, wurde zensiert. (Screenshots Suchanfrage von uns gesichert)

Thomas Schäfer sollte Nachfolger von Ministerpräsident Volker Bouffier werden. Bouffier selbst machte gestern irritierende Äußerungen zum Tod von Schäfer, was bei ihm als Chef des „betreuten staatlichen NSU-Mordens“ nicht verwundern darf. Bouffier erklärte: „Thomas Schäfer hat bis zuletzt Tag und Nacht dafür gearbeitet, diese Krise finanziell und organisatorisch zu bewältigen. Er hat große Sorgen gehabt, die Erwartungen der Bevölkerung in Bezug auf finanzielle Hilfen nicht erfüllen zu können. Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben. Er fand keinen Ausweg mehr, er war verzweifelt und ging von uns. Das erschüttert uns und mich.“ Ein 54-jähriger Mann, der eine Frau mit zwei Kindern hinterlässt, der weder krank noch depressiv war und als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des hessischen Ministerpräsidenten galt, soll sich von einer Stunde zur anderen entschieden haben, sich zu töten??? Das klingt nach den üblichen NSU-Geschichten Bouffiers. Wollte Schäfer vielleicht über die geplante Todespolitik des Systems im Zusammenhang mit Migration und Pandemie auspacken. Jedenfalls ist diese Annahme realistischer als ein sog. Selbstmord. Noch dazu wurde Schäfer tot am Bahndamm aufgefunden, ohne dass er von einem Zug überfahren wurde. Wurde er ermordet und dort abgelegt? Hat man in Eile gehandelt und nicht auf den nächsten Zug warten können, um den Toten überfahren zu lassen? Und ewig klingen die NSU-Lieder vom „betreuten Morden“ durch Bouffiers Geheimdienst.

Es gibt das alte, aber ewig richtige deutsche Sprichwort „wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“. Oder wie es Goethe von Mephistopheles in Faust sagen lässt: „Ich bin Teil jener Kraft, die stets das Böse will, doch stets das Gute schafft“. Das trifft auch auf die Bestrebungen der Menschheitszerstörung unter dem Horrorsystem eines Weltstaates durch die Globalisten zu. Mit organisierter Panik wollen sie Terrormaßnahmen in Form von Notstandsgesetzen durchsetzen, natürlich immer nur zum „Schutz der Menschen“, denen sie nunmehr selbst zum Opfer fallen. Die Nationalstaatliche Weltbewegung nutzt die Maßnahmen, die von den Globalisten für sie erdacht waren, um genau damit die Globalisten zu eliminieren.

Im Mai 2010 veröffentlichte die Rockefeller Stiftung eine 54-seitige Studie mit Zukunftsszenarien unter dem Titel „Scenarios for the Future of Technology and International Development“ (Szenarien für die Zukunft der Technologie und internationale Entwicklung). Auf Seite 18 im Kapitel LOCK STEP (Im Gleichschritt) wird auf das Jahr 2012, also auf die Zukunft, verwiesen. Interessant dabei ist, dass im Jahr 2010 für das Jahr 2012 eine schlimmere Pandemie als die H1N1-Pandemie von 2009 erwartet wird. Beispielhaft verdeutlicht: Das Paket, das Rockefeller und Co. 2010 verschickt hatten, ist 2012 endlich eingetroffen. Wörtlich heißt es in dieser Rockefeller-Passage: „Im Jahr 2012 schlug die Pandemie, viel virulenter und tödlicher als die H1N1-Pandemie von 2009, die von der Welt erwartet wurde, schließlich zu.“ Und zu welchem Zweck? Auf Seite 16 wurde der Zweck einer solchen Pandemie mit diesem Satz erklärt: „Eine Welt unter fester Regierungskontrolle mit mehr autoritärer Führerschaft, mit begrenztem Fortschritt und wachsender Zurückdrängung der bürgerlichen Freiheiten.“ Allerdings fürchtete Rockefeller und seine Bande vom Deep State in dieser Szenarien-Studie, dass es weltweit zu einem Aufstand gegen das Programm des „der Weltbevölkerung im Gleichschritt“ (LOCK STEP) kommen würde. In der „Vorausschau 2025“ heißt es auf Seite 21: „Sporadische Zurückdrängungen der Die Bevölkerungen organisieren sich zunehmen und koordinieren sich, weil sich eine unzufriedene Jugend und eine enttäuschte Bevölkerung um ihren Status und ihre Chancen gebracht sehen. Es kommt zu sporadischer Zurückdrängung der Bevölkerung, die sich zu Aufständen angespornt fühlt.“ Auf Seite 22 heißt es im Kapitel „Die Rolle der Philanthropie“ im Zusammenhang mit der Schaffung einer Weltregierung durch die Etablierung der sog. „universalen Rechte und Freiheiten“: „Philanthropische Organisationen, die für die Durchsetzung der universalen Rechte und Freiheiten eintreten, werden von vielen Nationen an ihren Grenzen bereits gestoppt. Manche Philanthropen werden gezwungen sein, nur dort aktiv zu sein, wo es keinen Widerstand gegen sie gibt. Viele Regierungen werden schwerwiegende Einschränkungen gegen diese philanthropischen Organisationen und ihre Tätigkeitsbereiche verhängen, sodass eine internationale Betätigung nur noch sehr begrenzt möglich sein wird. Letztlich wird es für sie nur noch möglich sein, sich in ihren Herkunftsländern zu betätigen.“ (Quelle)

Als diese Studie 2010 erstellt wurde, gab es noch keinen Trump. Orban war noch unbedeutend. In Indien gab es noch keinen Modi, in Brasilien noch keinen Bolsonaro. In Europa waren Gegenbewegungen wie der Brexit, wie Matteo Salvinis LEGA und Santiago Abascals VOX sozusagen gänzlich unbekannt. Das, was von den Globalisten zur Unterdrückung der Menschheit in einem Welteinheitsstaat ersonnen wurde, nämlich die Gewaltmaßnahmen unter dem Vorwand von Pandemien (mit der Klimahysterie hat es nicht funktioniert), wird nunmehr von den Erzfeinden der Globalisten gegen sie selbst angewandt. Und zwar zur Errichtung des Gegenteils vom Weltstaat, nämlich zur Schaffung einer Weltordnung von Nationalstaaten.

Der profilierteste Globalistenfeind ist Donald Trump. Aber gleichzeitig ist er immer noch der mächtigste Mann der Welt. Das hat es bislang nicht gegeben, dass der mächtigste Mann nicht der Vasall der Globalisten, sondern ihr Todfeind war. Trump sollte Amerika mit Ausganssperren und mit Wirtschaftsabwürgung zum Zusammenbruch bringen, damit die Massen sich von ihm abwenden und die Globalisten als kommunistische Kraft aus den Ruinen wieder emporsteigen würden. Nun hat Trump aber angekündigt, Ende April die Corona-Beschränkungen wieder aufzuheben, um die Wirtschaft nicht abtöten zu lassen. Das ist eine Kriegserklärung an die Globalisten, wenn er dabei bleiben kann, denn die wollen, wie Merkel in der BRD, die totalste Vernichtung der Restwirtschaft, die totale Armut, das totale Elend, um aus diesen Ruinen wieder als kommunistische Globalmacht emporzusteigen zu können.

Als Trump vergangene Woche General Motors (GM) beauftragte, Beatmungsgeräte für die Krankenhäuser herzustellen, sahen die Globalisten ihre Stunde gekommen und stellten Bedingungen, die Trump nie akzeptieren konnte. GM verlangte für ein paar tausend Ventilatoren eine Milliarde Dollar. Der Jubel darüber war in der BRD besonders groß, denn man erhoffte sich dadurch den Absturz von Trump. Den Menschen keinen Schutz gewähren zu können, so sollte die globalistische Lügenpropaganda lauten, würde zum Sturz von Trump führen. Doch der durchkreuzte nicht nur abermals ihren perfiden Plan, sondern drehte den Spieß machtpolitisch total um und rief das Kriegsrecht aus. Jetzt muss GM sozusagen unentgeldlich produzieren. Bei Weigerung Kriegsgericht. „Präsident Trump wendet das Kriegsrecht gegen GM an.“ (ZDF, 29.03.2020)

Während die BRD-Medien Trump Kriegsmaßnahmen gegen die Globalisten so gut wie ausblenden oder verwässert darstellen, berichtete RT bereits am 27.03.2020 wie folgt: „Präsident Donald Trump hat das Kriegsrecht verhängt, mit dem er GM befiehlt, die Ventialtoren zur Behandlung von Covid-19-Patienten zu produzieren. Dieser Schritt kam, nachdem Trump von GM hingehalten wurde. Die von Trump unterzeichnete Anordnung vom 17. März 2020 verlangt von GM ‚die Akzeptanz, die Durchführung und die vorrangige Umsetzung von staatlichen Aufträgen zur Produktion von Ventilatoren‘. GM wollte zunächst nicht die 40.000 Ventilatoren liefern, sondenr nur 6000. Das nahm Trump dann zum Anlass, durch die Verhängung des Kriegsrechts keine weitere Zeit mehr mit Verhandlungen zu vergeuten. GM nahm Trumps Wutausbruch auf Twitter nicht ernst, wo Trump schimpfte: ‚Wie dumm muss man sein, das Werk in Lordstown, Ohio, nicht zu nutzen. Fangen sie an, die Ventilatoren zu produzieren, und zwar jetzt‘. Trump nannte die Summe von $1 Milliarde zu hoch. Nach Trumps Ausrufung des Kriegsgesetzes, sagte der Gesundheitsminister Alex Azar: ‚Trump diktiert nunmehr, wie und wie viele Ventilatoren GM herzustellen hat‘. Das Gesetz geht auf den Koreakrieg zurück.“

Dass sich Trumps Maßnahmen auch mit einem geplanten Krieg gegen die Globalisten erklären lassen, zeigt sich an der Tatsache, dass das Militär seine Schutzbunker in den Cheyenne Bergen bezieht. Natürlich wird die Verlegung der Kommandozentrale in die Bunkerberge mit der Corona-Pandemie begründet, aber das ergibt wenig Sinn. RT: „Das Nordkommando der US-Streitkräfte (NORAD) hat seine Führungstäbe in die tiefen Bunker verlegt, bis die Corona-Pandemie vorbei ist.“ Die Führungsstäbe könnten sich auch im Pentagon oder anderen Einrichtungen abschirmen, Atombunker bräuchte es dazu nicht. Im RT-Bericht wird der Luftwaffengeneral Terrence O’Shaughnessy so zitiert: „Unsere Elitekräfte von NORAD und NORTHCOM sind in die Bunker verlegt und isoliert worden. Andere Elitekräfte werden folgen. Eine weitere Gruppe wurde an andere Orte verlegt.“ Dazu RT: „Im Falle einer existentiellen Bedrohung der USA durch einen Atomangriff wird der Präsident mit einem Kontingent von politischen und militärischen Führern das Land von den Bunkern aus regieren.“ (RT, 28.03.2020) Es ist kaum vorstellbar, dass sich diese Zuspitzung auf die Corona-Pandemie bezieht, denn mit jetzt zirkulierenden, erwarteten Todeszahlen von 100.000 (0,027 % der Bevölkerung) für die gesamten USA, kann man nicht von einer existentiellen Bedrohung sprechen, schon gar nicht, wenn keine wirkungsvollen Kontaktsperren verhängt wurden. Eher dürfte mit diesen Maßnahmen an eine Revolution und Gegenrevolution gedacht worden sein.

Trump verlängerte die Kontakteinschränkungen bis Ende April. Ursprünglich wollte er diese zu Ostern aufheben. In welchem Zusammenhang diese Entscheidung mit Corona oder anderen Umwälzungen steht, ist schwer zu sagen. Dass es nur mit Corona zu tun hat, es sei denn, es wurde ein Laborvirus ebenfalls scharf gemacht, der genozidial wirkt, ist schwer vorstellbar. Das Coronavirus dürfte nicht dafür taugen, denn Trumps virologischer Berater, Dr. Anthony Fauci, ist schließlich Mitautor des Beitrags im medizinisch-wissenschaftliche Weltjournal, The New England Journal of Medicine, wonach „Corvid-19 einer schweren Grippe ähnelt“. (s. oben)

Wir werden bald wissen, um welchen Kampf es sich handelt. Auf jeden Fall werden durch die Kontaktsperren bei uns mehr Menschenleben geopfert werden als an Corona sterben könnten. Seán Mfundza Muller, Dozent am Public and Environmental Economies Research Centre der Universität Johannesburg, schreibt am 25.03.2020 in The Conversation: „Die Geschichte zeigt, dass Erschütterungen der Wirtschaft die Sterblichkeitsrate nach oben treiben. Auch Armut tötet. Diese Medizin [Maßnahmen gegen Corona] könnte verheerender sein als die Krankheit selbst.“

Am 27.03.2020 schreibt Dr. Burkhard Bastuck in einem FAZ-Leserbrief: „Ich frage mich zum Beispiel, was gerade mit unserer Demokratie, mit unseren demokratischen Verfahren und mit unserer Verfassung geschieht. Man muss sich das vor Augen führen: Mit einem Handstreich werden in diesen Tagen weite Teile der Verfassung, werden unsere Bürgerrechte außer Kraft gesetzt: das allgemeine Persönlichkeitsrecht, die Versammlungsfreiheit, das Recht auf Freizügigkeit. Dies alles auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, eines einfachen Gesetzes. Ist dies das Ermächtigungsgesetz unserer Tage, mit dem die Exekutive alle Staatsgewalt an sich ziehen, die Legislative ausschalten und gleichzeitig die Bürgerrechte aussetzen kann? Evident ist, dass die Entscheidungen der letzten Tage weniger von rationalen als von politischen, medialen und emotionalen Faktoren beeinflusst sind. Wie viel ist es uns Wert, ‚Engpässe im Gesundheitswesen‘ zu vermeiden? Welche gesicherten Befunde liegen überhaupt vor? Gibt es ernsthafte alternative Meinungen oder Sichtweisen? Und wenn Maßnahmen zu treffen sind, welche Optionen stehen zur Verfügung? Hundert Milliarden Euro? Die beruflichen Existenzen von Tausenden? Die Vernichtung von Werten? Die Verarmung unserer Künstler? Den Ruin unserer Wirtschaft, die massive Verminderung unseres Wohlstands, der ein hohes Gesundheitsniveau erst ermöglicht? Eine Weltwirtschaftskrise, bei der die Lebenserwartung der Menschen weltweit mit Sicherheit sinkt? Haben wir Kosten und Nutzen sorgfältig abgewogen, um unseren Wohlstand aufs Spiel zu setzen, unser Zusammenleben auf den Kopf zu stellen und die verfassungsrechtlichen Grundlagen unseres Staates außer Kraft zu setzen? Ich meine: nein.“

Was derzeit an planmäßiger Zerstörung geschieht, entspringt dem Plan, das gesamte Wirtschaftsleben, die gesamten Sozialstrukturen bis in die Wurzel zu vernichten. Am Wochenende wurde es einigen in den oberen Etagen der BRD darüber Angst und Bange. Man erkannte sogar den ängstlich formulierten Versuch einer Palastrevolution gegen die Vernichterin Merkel. Merkels Superspeichellecker, Wirtschaftsminister Peter Altmaier, griff Merkel sogar mit einer Globalismnusattacke frontal an: „Altmaier plant Fitnessprogramm für Wirtschaft nach Corona. ‚Wir brauchen ein umfassendes Fitnessprogramm für die deutsche Wirtschaft. Die Rettungspakete allein werden nicht genügen. Wir müssen strukturell die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft verbessern, indem wir dafür sorgen, dass Arbeitsplätze der Zukunft nicht nur in Amerika und Asien entstehen. Zudem müssen Bereiche wie Arzneimittel und Biotechnologie auch hierzulande angesiedelt sein. Als strategisches Ziel brauchen wir eine wettbewerbsfähige Stahl- und Automobilindustrie zu erhalten‘.“ (FAZ, 29.03.2020)

Heute früh war von diesen „kühnen“ Reden gegen Merkel nicht mehr viel übriggeblieben. Aber wir können daraus schließen, dass es der gerade zum Krepieren gebrachten Wirtschaft todernst ist: Merkel oder Leben! Wann wird es zum richtigen Aufstand gegen die Vernichterin unserer Existenz kommen? Mit dem Zusammenbruch der EU, der gerade vor der Tür steht, sicher.

Am 26. März 2020 tagten 27 EU-Staatschefs per Videokonferenz, um über finanzielle Maßnahmen zur Abfederung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs in Europa zu beschließen. Was an sich schon Humbug ist, denn ohne Wirtschaftstätigkeit kann auch die Aufnahme von Billionenschulden nichts bringen, da diese nicht bedient werden können. Die EU-Südländer wollen die Nordländer, vor allem die BRD, dazu bringen, für ihre Schulden gegenüber Rothschild zu bürgen. Die Schuldenaufnahmen für die Südländer, bezahlt von den Nordländern, vor allem von der BRD, wurden Corona-Bonds (Corona-Anleihen) genannt. Merkel wusste, dass ihr bei Annahme dieser Forderung die BRD vorzeitig um die Ohren fliegen würde, dass sie also ihr Vernichtungswerk nicht mehr kontrolliert zu Ende bringen könnte. Diese Verweigerung wiederum brachte ihren Mittäter Guiseppe Conte, wie auch Emmanuel Macron und Pedro Sanchez, auf die Palme, die recht offen mit der Auflösung der EU drohten. France24 am 28.03.2020: „Premierminister Giuseppe Conte warnte, dass die EU ihren Sinn verlöre, wenn es nicht zur einer starken Antwort auf die Corona-Bedrohung kommen. Rom und Madrid wollen, dass die EU Corona-Bonds ausgibt. Deutschland und die Niederlande wehren sich gegen diese Gemeinschaftsschulden. Conte sagte: ‚Frau Merkel und ich haben nicht nur Meinungsverschiedenheiten, vielmehr stehen wir uns mit einer harten Konfrontation gegenüber. Wenn Europa nicht gegen diese beispiellose Herausforderung aufsteht, verliert das gesamte Projekt EU seine Existenzberechtigung gegenüber den Menschen in Europa. Wir sind an einem kritischen Punkt angekommen in der EU-Geschichte‘, so Conte. Italien steht nahe vor einem wirtschaftlichen Kollaps.“ Auch Macron spricht mittlerweile vom Ende der EU: „Emmanuel Macron sagt den Untergang der EU voraus, wenn es nicht zu einer solidarischen Handlung komme. Macron: ‚Was auf dem Spiel steht ist das Überleben des EU-Projekts’“, sagte er den 26 anderen Führern während der Videokonferenz. (Express, 28.03.2020) Boris Kálnoky in einer WELT-Kolumne vom 29.03.2020: „Viele Ostmitteleuropäer nehmen in der Coronakrise eine verlöschende Strahlkraft Westeuropas wahr – das könnte zu einem größeren Problem als der Ausnahmezustand werden.“

Zudem stehen in Süditalien Corona-Aufstände bevor: „Corona-Lage in Süditalien: Aufrufe zur Revolution. In Süditalien drohen Menschen mit ‚Sturm auf die Paläste‘. Der Geheimdienst warnt vor sozialen Unruhen. Schon gab es versuchte Plünderungen. Die wirtschaftliche Lage der Region ist wegen Corona fatal.“ (FAZ, 29.03.2020)
Das Gatestone-Institut der Israellobby am 28.03.2020: „Coronavirus: Die Europäische Union zerbröselt. Angesichts einer existenziellen Bedrohung kehren die EU-Mitgliedstaaten, die weit davon entfernt sind, sich zusammenzuschließen, um der Pandemie als einheitlicher Block zu begegnen, instinktiv zur Verfolgung des nationalen Interesses zurück. Nachdem sie jahrelang den US-Präsidenten Donald J. Trump dafür kritisiert haben, dass er eine ‚America First‘-Politik betreibt, kehren die europäischen Staats- und Regierungschefs zu genau dem Nationalismus zurück, den sie öffentlich verachtet haben. Seitdem die Bedrohung durch das Coronavirus in den Blickpunkt gerückt ist, haben die Europäer kaum noch etwas von der hochgesinnten multilateralen Solidarität gezeigt, die jahrzehntelang dem Rest der Welt als Fundament der europäischen Einheit verkauft wurde. Die einzigartige Marke der EU, die als Modell für eine postnationale Weltordnung gilt, hat sich als leere Fiktion erwiesen.“

Paul Hudson, Vorstandsvorsitzender von Sanofi, sieht die postglobale Welt bereits geboren. In einem redaktionellen FAZ-Beitrag hofft er noch, mit der EU den untergegangenen Globalismus etwas ersetzen zu können: „Europas beste Chance, in einer postglobalen Welt zu konkurrieren und zu gedeihen, das Maximum aus seinen internen Stärken zu ziehen. Wir müssen diese Idee im Kopf behalten, wenn es an der Zeit ist, widerstandsfähige Gesundheitssysteme aufzubauen, um Europas Eigenständigkeit im Bereich Gesundheit zu schaffen.“ (FAZ, 30.03.2020, S. 18) „Innere Stärke“ klingt wie ein schlechter Witz in Anbetracht der bereits „zerbröselten“ EU. Es ist ganz einfach aus mit jeglichem Globalismus. Eine EU der Vaterländer hätte ewiges Gedeihen unserer Menschen gebracht, aber dieses Konzept wurde von Merkel regelrecht getötet, ausgerottet. Jetzt hat sie die Quittung bekommen, sie hat damit ihr eigenes Projekt vernichtet. In Anlehnung an Gothes Faust können wir attestieren: „Merkel ist die Kraft, die das Böse will, doch damit das Gute schafft“.

Egal, was Merkel nun unternimmt, ob sie uns die zusätzlichen Billionenschulden für Corona-Bonds auch noch auflädt oder nicht, die EU ist bereits tot. Übernehmen wir die Schulden, fliegt die BRD umgehend in die Luft. Lehnt Merkel die Übernahme dieser Schulden ab, fliegt die EU in die Luft. Das Merkelsystem krepiert. Vielleicht wird sie sogar noch vor ihrem formalen Abgang im nächsten Jahr gestürzt. Für uns beginnt ein neues Zeitalter. Es musste zu dieser offenbar geplanten Pandemie kommen, die zur eigendynamischen Katastrophe wurde, um das Denken für eine neue nationale Zeit zu schärfen.

Inkompetenz in Berlin hat die Corona-Gefahr potenziert

Zitat

Wie erklärt sich die Tatsache, dass die Bundesregierung trotz eindringlicher Warnungen namhafter Virologen zu lange untätig blieb? Dabei lag seit 2012 eine Bundestagsstudie als fertiger Schlachtplan zur Bekämpfung einer neuartigen Corona-Epidemie öffentlich bereit.

von Rainer Rupp

Quelle: RT

Lange vor der in China seit Januar und im Februar dieses Jahres sich ausbreitenden Corona-Katastrophe hatten Virologen – zumindest in Deutschland – eine ähnliche Entwicklung in Europa vorausgesehen. Dabei konnten sie sich in Bezug auf Deutschland auf eine umfassende Studie zu genau diesem Szenario berufen. Diese Studie war bereits am 21. Dezember 2012 als „Unterrichtung durch die Bundesregierung“ dem Bundestag zugeleitet worden und als Bundestags-Drucksache 17/12051 am 3.1. 2013 unter dem Titel „Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012“ veröffentlicht worden.

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Versteckt im Anhang 4 auf Seite 55 beginnt im letzten Teil des 87-seitigen Berichts eine hypothetische, aber recht detaillierte Darstellung der Risikoanalyse einer „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ in Deutschland. Die Analyse wurde unter fachlicher Federführung des Robert Koch-Instituts und Mitwirkung weiterer Bundesbehörden durchgeführt. Das entsprechende Szenario war von einer behördenübergreifenden Arbeitsgruppe unter Einbeziehung der Bundeswehr erarbeitet worden. Anschließend wurden die anzunehmende Eintrittswahrscheinlichkeit einer solchen Pandemie sowie das bei ihrem Auftreten zu erwartende Schadensausmaß modelliert.

Das Szenario beschreibt dann – genau wie es aktuell tatsächlich passiert – „ein außergewöhnliches Seuchengeschehen, das auf der Verbreitung eines neuartigen Erregers basiert“. Hierfür wurde ein hypothetischer, mit realistischen Eigenschaften versehener Corona-Erreger eines SARS ähnlichen ausgewählt. Diese Wahl geschah „vor dem Hintergrund, dass die Vergangenheit bereits gezeigt hatte, dass Erreger mit neuartigen Eigenschaften (z.B. SARS-Corona-Virus (CoV), H5N1-Influenzavirus), die ein schwerwiegendes Seuchenereignis auslösen, plötzlich auftreten können“. Die natürliche SARS-Variante von 2003 habe bereits „sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme schnell an ihre Grenzen gebracht“, heißt es in der Einführung der Risikoanalyse.

Trotz der bereits erwähnten Warnschüsse in der Realität, z.B. durch SARS und H5N1, hatte die Analyse jedoch die Eintrittswahrscheinlichkeit einer solchen Pandemie mit ihrer Einordnung in die Risikoklasse „C“ aus heutiger Sicht unterschätzt. Denn Risikoklasse „C“ bedeutet, dass „ein Ereignis statistisch in der Regel nur einmal in einem Zeitraum von 100 bis 1.000 Jahren eintritt“. Da kann man umgekehrt nur hoffen, dass die Autoren, die in ihrem Bericht beschriebenen, katastrophalen Auswirkungen der Pandemie überschätzt haben.

Offizielle Definition der Schutzgüter und des Schadensausmaßes:

Mensch                      Schadensausmaß E:

jeweils „mehr als 10.000“ mit der Grenze nach oben offen

Volkswirtschaft        insgesamt Schadensausmaß E:

                                   Öffentliche Hand  E:

Sehr große Auswirkungen. Durch das Ereignis verursachte Kosten für die öffentliche Hand haben einen solch erheblichen, überregionalen bis bundesweiten Umfang, dass der Bund aufgrund seiner gesamtstaatlichen Verantwortung mittel- bis langfristig umfangreiche Finanzmittel zur Verfügung stellen muss. Ein Nachtragshaushalt muss infolge des Ereignisses verabschiedet und auch die mittelfristige Finanzplanung muss erheblich nachgebessert werden. Dies hat Auswirkungen auf andere Bereiche des Bundeshaushaltes. EU-Hilfen sind erforderlich (EU-Solidaritätsfond).

                                   Private Wirtschaft E:

Sehr große Auswirkungen. Durch das Ereignis verursachte Kosten für die öffentliche Hand haben einen solch erheblichen, überregionalen bis bundesweiten Umfang, dass der Bund aufgrund seiner gesamtstaatlichen Verantwortung mittel- bis langfristig umfangreiche Finanzmittel zur Verfügung stellen muss. Ein Nachtragshaushalt muss infolge des Ereignisses verabschiedet und auch die mittelfristige Finanzplanung muss erheblich nachgebessert werden. Dies hat Auswirkungen auf andere Bereiche des Bundeshaushaltes. EU-Hilfen sind erforderlich (EU-Solidaritätsfond).

                                   Private Haushalte E:

Mindestens 400.000 Haushalte (nach oben offen) sind betroffen, die eine Wiederherstellung der Normalität nicht aus eigener Kraft bewältigen können.

Immateriell               

Auchbeim Schutzgut „Immateriell“ ist das Schadensausmaß hoch; bei den Schadensparametern „Politische Auswirkungen“ und „Psychologische Auswirkungen“ jeweils in der höchsten Schadensklasse „E“ und der Parameter „Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ in der zweithöchsten Schadensklasse „D“.

                                   Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und Ordnung (D):

Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ist überregional mit großem Aufwand verbunden, bzw. regional gefährdet

Politische Auswirkungen (E):

Sehr große politische Auswirkungen bis auf Bundesebene

Psychologische Auswirkungen (E):

Hier wird versucht, das Ausmaß der Auswirkungen des Ereignisses auf das Empfinden/Verhalten der Bevölkerung und ihr dadurch verändertes Arbeits-, Sozial- und Konsumverhalten zu quantifizieren, wovon laut Schadensklasse „E“ mindestens 40 Millionen Menschen betroffen wären.

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Das in der Studie vom Robert Koch-Institut (RKI) entwickelte Szenario hat mit erstaunlichem Realismus den bisherigen Verlauf des neuartigen, aktuell sehr realen, sich mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitenden Corona-Virus und dessen Auswirkungen auf Gesellschaft und vor allem auf die Anforderungen an das Gesundheitswesen vorhergesagt. Wie in der Studie handelt es sich auch aktuell um einen vollkommen neuen Erreger, gegen den die Menschen keine natürliche Immunität besitzen, so dass nahezu jeder infiziert werden kann, auch wenn nicht jeder daran sehr schwer erkranken muss.

Berichten zufolge empfinden viele Menschen mit einem starken Immunsystem das neue Virus nicht schlimmer als einen normalen grippalen Effekt. Für Alte und Schwache kann er jedoch tödliche Folgen haben, genau wie infolge der grippalen Influenza-Viren. Aber das Corona-Virus bewirkt nach allen bisherigen Berichten eine höhere Sterblichkeitsrate, auch wenn sich hier die Zahlen territorial stark unterscheiden, was teils sowohl durch unterschiedliche statistische Erhebungsmethoden als auch durch unterschiedliche Maßnahmen zur Ausbreitungsbegrenzung und sehr verschiedene Qualitätsstandards der jeweiligen Gesundheitssysteme bedingt ist.

Spätestens Mitte Januar sollte klargeworden sein, dass sich in der  globalisierten Welt der heute hochmobilen Menschheit das neuartige Virus nicht auf China würde begrenzen lassen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland Fuß fassen würde. Auch hier liegt das im Jahre 2012 vom RKI entwickelte Szenario erstaunlich nahe an der tatsächlichen Entwicklung. Dort heißt es – als Simulation:  

„Das Szenario beschreibt eine von Asien ausgehende, weltweite Verbreitung eines hypothetischen neuen Virus, welches den Namen Modi-SARS-Virus erhält. Mehrere Personen reisen nach Deutschland ein, bevor den Behörden die erste offizielle Warnung durch die WHO zugeht. Darunter sind zwei Infizierte, die durch eine Kombination aus einer großen Anzahl von Kontaktpersonen und hohen Infektiosität stark zur initialen Verbreitung der Infektion in Deutschland beitragen“, und weiter:

Zwei der ersten Fälle, die nach Deutschland eingeschleppt werden, betreffen Personen, die sich im selben südostasiatischen Land angesteckt haben. Eine der Personen fliegt noch am selben Abend nach Deutschland, um bei einer Messe in einer norddeutschen Großstadt einen Stand zu betreuen, die andere Person fliegt einen Tag später nach Deutschland zurück, um nach einem Auslandssemester in China ihr Studium in einer süddeutschen Universitätsstadt wieder aufzunehmen. Es gibt weitere Fälle, die nach Deutschland importiert werden, so dass man von insgesamt zehn infizierten Personen ausgeht, auf die die erste Infektionswelle zurückzuführen ist.

Und was empfiehlt diese Pandemie-Studie, welche das Bundesgesundheitsministerium bereits im Jahr 2012 an den Deutschen Bundestag geschickt hatte, als Sofortmaßnahmen? Nichts anderes als leicht und schnell umsetzbare Schritte, nämlich „Absonderung, Schutzmasken und Schutzkleidung und strikte Hygiene, etc.“ Aber statt die Bevölkerung in unserem Land von vornherein auf diese einfachen, anti-epidemischen Maßnahmen einzuschwören und zugleich für hinreichende Vorräte zu sorgen, hatte Jens Spahn, der gelernte Bankangestellte nebst späterem Uniabschluss in Politikwissenschaft, der nun für die CDU in der GroKo die Rolle des Bundesministers für Gesundheit spielen darf, nichts Besseres zu tun, als abzuwiegeln und auf das „gute vorbereitete“ deutsche Gesundheitssystem zu verweisen.

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Die Gefährlichkeit von COVID-19, so heißt die durch den Corona-Erreger verursachte schwere Lungenerkrankung, relativierte Spahn schnodderig mit dem Verweis auf eine Grippe-Epidemie, die vor wenigen Jahren auch schon mal über 20.000 Tote in Deutschland gefordert habe. Tatsächlich hatte Spahn die Gefährlichkeit der aktuellen Entwicklung komplett verschlafen. Denn in einem Fall wie jetzt sind selbst bei optimaler Reaktion die Folgen verheerend, zumindest laut der RKI-Studie. Dort heißt es prophetisch:

Obwohl die laut Infektionsschutzgesetz und Pandemieplänen vorgesehenen Maßnahmen durch die Behörden und das Gesundheitssystem schnell und effektiv umgesetzt werden, kann die rasche Verbreitung des Virus aufgrund des kurzen Intervalls zwischen zwei Infektionen nicht effektiv aufgehalten werden. Zum Höhepunkt der ersten Erkrankungswelle nach ca. 300 Tagen sind ca. 6 Millionen Menschen in Deutschland an Modi-SARS erkrankt. Das Gesundheitssystem wird vor immense Herausforderungen gestellt, die nicht bewältigt werden können.

Da der Gesundheitsminister und die Bundes- und Landesregierungen insgesamt nun in der Realität lange Zeit nicht reagiert hatten, haben in Panik geratene Teile der Bevölkerung auf eigene Faust gehandelt und in unvernünftiger Weise die Regale der Apotheken leergefegt. Schutzmasken und Desinfektionsmittel waren nicht mehr aufzutreiben, auch im Großhandel nicht mehr. Aber auch dann fand Herr Minister Spahn noch keinen Grund zur Sorge, denn in unserer perfekt organisierten, modernen Wirtschaft war der Nachschub ganz sicher schon unterwegs. Das war er aber nicht, denn die Damen und Herren Politiker hatten auch eine weitere, zeitgleiche Entwicklung verschlafen.

Einerseits waren die Lieferketten buchstäblich gerissen und andererseits gab es – ganz „modern“ in der globalisierten Welt – im Normalfall eine gerade für wenige Tage ausreichende Lagerhaltung an medizinischer Schutzkleidung. Und so steht man  mit leeren Händen der Pandemie gegenüber.

Ziemlich hilflos versucht Spahn die katastrophale Mangelwirtschaft im Gesundheitssystem, die er und seine Partei selbst zu verantworten haben, jetzt notdürftig zu verwalten. Aber wo nichts ist, ist auch nichts zu holen. Deutschlandweit kann sich nicht einmal das medizinische Personal selbst bei einer bevorstehenden, massenhaften Behandlung von COVID-19 Patienten ausreichend gegen das hohe Ansteckungsrisiko schützen. Das entsprechende Schutzmaterial fehlt und kann auch nicht mehr auf die Schnelle beschafft werden.

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In unserer tollen, neuen Welt, in der Geiz geil und die Profitmaximierung Trumpf sind, werden nämlich dank der neoliberalen Globalisierung medizinische Schutzkleidung und Zubehör samt etwa 80 Prozent der gängigen, auch rezeptpflichtigen Medikamente in China zu Billiglöhnen hergestellt. Die restlichen 20 Prozent kommen mehrheitlich aus Indien. Auch eine Lagerhaltung zur Vorsorge gibt es bei uns nicht mehr, denn geliefert wurde bisher über die eng vernetzten Lieferketten immer „just in time“, also „genau zur richtigen Zeit“. Eine E-Mail genügt für eine neue Bestellung. Somit konnte man die Lagerhaltungskosten gegen Null drücken.

Nur jetzt funktionierte das Ganze plötzlich nicht mehr. Seit Anfang des Jahres sind etwa 300 der für manche Patienten sogar lebenswichtigen Medikamente in deutschen Apotheken immer weniger oder gar nicht mehr erhältlich, auch nicht nach langen Wartezeiten. Nur in den Ländern, wo die Verantwortlichen in der Regierung im alten Stil noch für eine gewisse Vorratsbewirtschaftung gesorgt haben, ist es anders.

Aber Vorsorge für das Wohl der Bevölkerung zu treffen, das ist wohl zu viel verlangt vom Bundesgesundheitsminister. Herr Spahn und sein Ministerium, das unser Gesundheitswesen stromlinienförmig auf Gewinnmaximierung trimmte, hat dafür die Versorgungssicherheit der Bevölkerung lieber dem freien Spiel der Märkte und der Profitgier der Pharmaunternehmen, der Krankenhaus-Betreiber und von deren Aktionären überlassen, statt sich in „den Markt“ einzumischen. Aber es geht auch anders: 

In der Bundesrepublik gibt es beispielsweise seit Jahrzehnten eine Notfallreserve von Rohöl für Wirtschaft und Industrie, aber einen Notfallvorrat von Inhaltsstoffen für die gängigsten Medikamente und medizinischen Hilfsmittel zum Wohl der Bevölkerung gibt es nicht.

Da jegliche Einmischung des Staates in die geheiligte „Freiheit“ der Wirtschaft von interessierten Kreisen sofort als angeblicher „Sozialismus“ beschimpft wird, sind solche Maßnahmen für deutsche Politiker ein Tabu, denn sie müssten zu Recht fürchten, dass sie bei jenen, die wirklich die Macht im Staat in ihren Händen halten, in Ungnade fallen.

Minister Spahn reagierte selbst dann noch nicht, als die Unternehmen des Pharmagroßhandels ihre noch vorhandenen Bestände Anfang Februar schamlos zu höheren Preisen zurück an China verkauften, da selbst dort die Vorräte ausgegangen waren. Als dann wenige Wochen später deutsche Krankenhäuser und Arztpraxen in Erwartung von COVID-19 vermehrt nach medizinischen Schutzanzügen und Masken nachfragten, gab es keine mehr.

Erst zu diesem Zeitpunkt, an einem Dienstag, am 10. März, kam aus dem Bundesministerium für Gesundheit der Erlass, mit dem ein Verbot über den Export dieser Waren aussprach, von denen es kaum noch welche gab. Dieses Verbot bezog sich sogar auf den Export in die Länder der EU, was und die von Corona schwer in Mitleidenschaft gezogenen Italiener irrigerweise als puren, bösartigen Egoismus der Deutschen interpretierten, obwohl es einfach nur Dummheit und Inkompetenz ist.

Die Kranken in Italien erhalten inzwischen umfangreiche internationale Hilfe in Gestalt von Experten und durch medizinisches Material aus China und Russland, aber nicht von ihren EU-Partnern. Hilfesuchend hat sich dieser Tage auch der CDU-Landrat des von Corona besonders betroffenen Ortes Heinsberg gen Osten gewandt. Angesichts der nur noch für wenige Tage ausreichenden Bestände an Schutzkleidung für das medizinische Personal in seinem Landkreis hat er in einem Schritt der Verzweiflung mit einem Offenen Brief den chinesischen Präsidenten Xi um Hilfe gebeten. Und die Chinesen haben auch bereits geantwortet und eine Lieferung versprochen: Eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung.

Mehr lesen:Blamage für Bundesregierung: Heinsberger CDU-Landrat bittet verzweifelt China um Hilfe gegen Corona

Rückblickend kann man angesichts der damals schon explosionsartigen COVID-19 Erkrankungen in Italien nur den Kopf darüber schütteln, zu welchen „durchgreifenden anti-epidemischen Maßnahmen“ sich der Krisenstab der Bundesregierung noch am 10. März 2020 dieses Jahres „durchgerungen“ hatte: Für die Zeit ab dem 16. März sollten bis auf Weiteres keine Besuchergruppen mehr in Bundesministerien und in den nachgeordneten Behörden empfangen werden! In einer Mitteilung hieß es: „Damit sollen mögliche Infektionsrisiken für die Kernfunktionen der Bundesregierung vermindert werden.“ Toll! Auch unsere Parlamentarier im Bundestag hatten bereits zuvor für das Umfeld und das Reichstagsgebäude selbst eine ähnliche Regelung beschlossen. Das Glück der Belgier, die vor einiger Zeit – aus anderen Gründen – für fast zwei Jahre ohne Regierung ihr Leben führen konnten, bleibt uns Deutschen weiterhin versagt.

Und was hatte der Krisenstab an diesem historischen 10. März noch beschieden? Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern sollten abgesagt werden, allerdings Fußballgroßereignisse mit Zigtausenden von dicht gedrängten Zuschauern blieben davon unberührt, denn Corona würde vermutlich vor den Stadien einen großen Bogen machen.

Virologen hatten von Anbeginn unablässig betont, dass in der Pandemiebekämpfung vor allem die ersten Wochen zählen, wenn man eine Chance haben will, die Ausbreitung der Krankheit als Epidemie in ihrer dann steil anwachsenden, exponentiellen Kurve abzuflachen. Nur dann habe das Gesundheitssystem eine Chance, nicht mit schweren Krankheitsfällen – wie derzeit in Italien – vollkommen überfordert zu werden. Erst in den letzten zwei Wochen, nachdem der sprichwörtliche Gaul längst davongelaufen ist, schlagen die Vereinten Dilettanten in Berlin und in den Hauptstädten der Bundesländer mit einem lauten Knall seine Stalltür zu – und haben nun so gut wie alles verboten: Veranstaltungen, geöffnete Läden, Restaurants und Kneipen aller Art sowie von Kitas und Schulen. Außerdem ein Kontakt- oder Versammlungsverbot, das fast schon einer Ausgangssperre mit wenigen Ausnahmen nahekommt.

Erst jetzt – unter weitaus schlechteren Bedingungen – reagieren die Verantwortlichen plötzlich mit ganzer Wucht, auch mit schwerwiegenden Eingriffen in die viel gepriesenen Freiheitsrechte der Bürger, bis hin zur Quasi-Ausgangssperre. Wollen unsere verantwortlichen Politiker auf Kosten der Bürger jetzt mit blindem Aktionismus von ihrer zuvor unter Beweis gestellten Inkompetenz ablenken?

Einen Lichtblick gibt es in der RKI-Studie aus dem Jahr 2012: In dem teils durchaus realistischen Szenario dauert die Krise – in drei schwächer werdenden Wellen – über drei Jahre, aber trotz der vielen Toten und Kranken bleibt die Versorgung der Bürger mit Wasser, Energie und Lebensmitteln flächendeckend gesichert. Ich kann jedem nur einen Blick in die Studie empfehlen, denn sie bietet einen durchaus realitätsnahen Blick in die Zukunft, wenn es nicht gelingt, in den nächsten Monaten wenigstens wirksame Medikamente zu entwickeln, in die Apotheken zu bringen und hoffentlich bis etwa Ende dieses Jahres einen Impfstoff entwickelt zu haben.

Von dem thematisch breiter gefassten Titel: BT-Bericht Schmelzhochwasser sollte man sich nicht irritieren lassen, denn unter Punkt 2.3 des Berichts findet man die zusammenfassende Einführung zur „Risikoanalyse Pandemie durch Virus Modi-SARS“ und unter „Anhang 4“ ist die Analyse zur Virus-Ausbreitung selbst zu finden.

Mehr zum Thema – RKI: Wenn Kontakteinschränkungen nicht greifen, drohen schon bald zehn Millionen Corona-Fälle

RT Deutsch bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Corona-Krise in Deutschland: Die Versager haben das Wort

Zitat

Die Corona-Krise offenbart die Ursachen der Mängel unseres Sozialstaats und die Untauglichkeit von Politikern. In Italien reichen die medizinischen Kapazitäten längst nicht mehr zur umfassenden Hilfeleistung. Unsere politisch Verantwortlichen wachten erst Wochen später auf.

von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

Kein Albtraum, sondern grauenhaft real: Italienische Ärzte sind seit dem 10. März gezwungen, zu entscheiden, welcher Corona-Patient behandelt wird und welcher sterben muss. (123)
Kanzlerin Merkel verkündet dagegen, so phrasenreich wie widersprüchlich:

Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt… Unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten… Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. (4

Muttis Feldgottesdienst („Passen Sie gut auf sich und Ihre Lieben auf“) wurde von ihren Ministern und den Regierungen der Länder auf der Notverordnungs-Orgel begleitet.

Sie hätten von China, Taiwan, Singapur, Korea, Japan und Vietnam lernen können, wie die Corona-Pandemie mit ebenso rigorosen wie erfolgreichen Methoden zu bewältigten ist. Aber sie wiegten lieber sich und die Öffentlichkeit in wohliger Selbstzufriedenheit. Von ausgeguckten Fachleuten ließen sie sich die bescheuerte Unternehmer-Formel bestätigen: „Unsere Krankenhäuser sind bestens aufgestellt.“ (5) Gesundheitsminister Spahn versuchte noch Anfang März, verbal mit seinen homöopathischen Beruhigungspillen (6):

so oft in der Tagesschau vorzukommen, bis das Corona-Virus sagt: Ich geb‘ auf. (7)“

Der spätere inkonsistente Aktionismus (8) Spahns und seiner Chefin hat jedoch  längst nichts Belustigendes mehr. Politische Fehler der Vergangenheit rächen sich dafür umso sichtbarer. Die Tagesschau nimmt das allerdings nicht wahr. Sie überschlägt sich zwar mit ausführlichen Berichten über die Ereignisse – bedingte Nützlichkeit wird hier nicht bestritten – bleibt aber bei ihrem üblichen Verlautbarungsjournalismus.

Zur Herausbildung eines kritischen Bewusstseins trägt sie nicht bei und auch nicht zur Bereitschaft, aus den schändlichen Fehlern der deutschen Gesundheits- und Sozialpolitik zu lernen. Sie stellt damit sicher, dass die Verantwortlichen nicht um ihre Ämter zu fürchten brauchen, bedenkenlos weiter das große Wort schwingen können und alles beim Alten bleibt. Derweil tobt in unserer Gesellschaft der aberwitzige Streit, ob das Corona-Virus gefährlich, weniger gefährlich oder gar nur ein Vorwand für staatlichen Machtmissbrauch sei.

Im chinesischen Wuhan und Umgebung leben ungefähr gleich viele Menschen wie in Deutschland. Nach anfänglichen Fehlern der örtlichen Behörden hatte die Regierung in Beijing einen drastischen Kurswechsel angeordnet, 56 Millionen Bürger in eine rigorose Quarantäne geschickt, ein weltweit anerkanntes Versorgungsprogramm auf die Beine gestellt und dafür gigantische gesamtwirtschaftliche Schäden in Kauf genommen. Darf ein solches Vorbild bei uns etwa als Beweis dafür missbraucht werden, dass an der Corona-Infektionsgefahr nichts dran sei?

Objektiv besteht die Besorgnis einer schnellen, massenhaften Virusinfektion und gesundheitlicher Beeinträchtigung. Es ist die Pflicht aller zuständigen Instanzen, Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Ob das bisher Veranlasste notwendig oder zweckmäßig war, lässt sich erst dann schlüssig beantworten, wenn die Krise ausgestanden ist. Derzeit sind übrigens Desinfektionsmittel und Schutzmasken ausverkauft. Darüber wird später ebenfalls zu urteilen sein.

Einem Corona-Patienten sagen zu müssen: „Wir können nichts machen, wir haben keinen Platz und keinen Arzt mehr für dich frei“, bedeutet, ihn qualvoll ersticken zu lassen. Den häufig vorgebrachten Einwand, das Corona-Virus und die dadurch verursachte Lungenerkrankung COVID-19 seien nicht einmal so gefährlich wie Grippeviren und hätten bisher eh bloß bei wenigen älteren und vorerkrankten Menschen zum Tod geführt, halten wir für unerträglichen Zynismus. Das zeugt zudem, trotz aller Unvergleichbarkeit der Verhältnisse, angesichts von mehr als 6.000 Toten in der VR China und inzwischen mehr als 5.000 Toten in Italien von einer ausgesprochenen Infamie.

Der Osten ist rot

Dem Verlautbarungsjournalismus der Tagesschau und geistesverwandter Medien fehlten und fehlen erkenntnisdienliche Details des chinesischen Vorbilds. Dabei wären sie jederzeit abrufbar gewesen. Wir haben die Kollegin Danhong Zhang (9) danach gefragt, eine Chinesin, die jahrzehntelang bei der Deutschen Welle in Köln gearbeitet hat und jetzt wieder in Beijing lebt. „China hat Vieles richtig gemacht“, schrieb sie uns aus der mittelchinesischen Stadt Wuhan:

„… Nach anfänglichen Fehlern wurde am 23. Januar die 11-Millionen-Stadt unter Quarantäne gestellt. … Andernorts wurden ebenfalls ganze Stadtviertel unter Quarantäne genommen, sobald dort ein Infektionsfall bekannt wurde. Die Ansteckungsketten sollten mit allen Mitteln gebrochen werden. Der medizinischen Versorgung der Patienten galt höchste Priorität. … Ab Mitte Februar entspannte sich die Lage deutlich. Die Zielvorgabe der Zentralregierung

‚Betten warten auf Patienten, nicht umgekehrt‘

wurde Realität. … Die Zentralregierung in Beijing bedachte einen alten Spruch: ‚Das ganze Land gleicht einem Schachbrett‘ und rief die Mediziner landesweit dazu auf, Wuhan und der Provinz Hubei zu helfen. Mehr als 40.000 Fachkundige folgten…

Mehr lesen: Wir schaffen das… alleine: Deutschland verweigert chinesische Hilfe – trotz Notlage

Unterbrechung der Infektionsketten und bestmögliche medizinische Versorgung der Virus-Patienten waren die zwei Schlüsselfaktoren, die zur Eindämmung des Virus führten. Was ebenfalls geholfen hat, ist die absolute Mundschutzpflicht. Am Anfang kauften Überseechinesen noch Schutzmasken auf, um sie in die Heimat zu schicken. Nun ist es China, das die ganze Welt mit Schutzmasken beliefert. …

Um die Gefahr eines Virus-Reimports zu minimieren, ordnete die Regierung an, dass sich alle Einreisenden aus Hochrisikoländern nach der Ankunft in China einer zweiwöchigen Selbstisolation unterziehen…

Im Februar ist die Industrieproduktion im Vergleich zum Februar 2019 um über 13 Prozent gefallen, die Autoproduktion sank sogar um 80 Prozent. Doch für das nach verbreiteter westlicher Auffassung „menschenverachtende chinesische Regime“ hat der Schutz des Menschenlebens absoluten Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen – im Gegensatz zu vielen Ländern, die sonst die eigene Humanität hochloben.“

Zhang Danhongs (hier gekürzt wiedergegebene) Darstellung zeigt den fundamentalen Unterschied zur europäischen Konzeption: Chinas Regierung ging es darum, die Infektionsketten schleunigst und mit allen Mitteln zu durchbrechen, die Pandemie zu beenden und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. In Europa, insbesondere in Deutschland, versucht man dagegen nur, die Ausbreitung zu verlangsamen, um die Versorgungskapazitäten nicht zu überfordern. In Europa denken Viele, „den Mundschutz trag ich nicht, er schützt mich nicht.“ In China sagt man, „er schützt mich nicht, aber ich trage ihn, weil er die anderen schützt.“ So unterscheiden sich Hedonist und Kommunist.

Zur Corona-Historie

Die WHO alarmierte vom 12. Januar an weltweit wegen der hohen Geschwindigkeit, mit der die Ansteckung um sich greift. Sie warnte, die lokalen medizinischen Kapazitäten würden nicht genügen, falls nicht sofort gegengesteuert werde. (10) Am 22. Februar meldete Italien zwei erste europäische Corona-Tote; am 9. März wurden bereits 195 Todesfälle gezählt. Die Hilfe- und Versorgungs-Kapazitäten waren schon restlos überfordert. (11)

In Deutschland gab es am 27. Januar den ersten Corona-Infizierten. Ab dem schlimmen, weil vermeidbaren Heinsberger Karnevals-Vorfall mit 300 Infizierten entwickelte sich die Pandemie besorgniserregend: Dutzende Tote hat sie inzwischen gefordert, weit über 26.000 Menschen sind aktuell infiziert. (12) Die Bundesregierung und nachgeordnete deutsche Behörden und Einrichtungen wurden aber erst am 15. März mit einer partiellen Grenzschließung und Versammlungsverboten aktiv. Da hatten mehr als 40 Länder längst viel weiter gehende Maßnahmen beschlossen: Russland beispielsweise hatte seine Grenzen zu China schon am 7. Januar vollkommen dicht gemacht. (15)

Besserwisser am Start

Die deutschen Politiker und Behörden hatten stattdessen noch lange abgewiegelt, so als habe das COVID-19 sich entschlossen, das selbstherrliche deutsche Staatsgebiet zu meiden. Dreist – und im Widerspruch zur WHO – meinte man im regierungseigenen Robert Koch-Institut:

Es gibt keine Belege dafür, dass sich der Virus einfach von Mensch zu Mensch überträgt wie bei einer Grippe. Das ist nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich. (16)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn machte unverschämt dicke Backen:

Eine Erkrankung wie diese ist… schnell unter Kontrolle zu kriegen… wir haben unsere Krisenpläne aus der Schublade geholt. (17)

Kein kritisches Wort zu soviel Überheblichkeit in der Tagesschau. Stattdessen Gehässiges über die Anstrengungen der VR China:

In Chinas sozialen Netzwerken wie Weibo beschweren sich Nutzer über schlechte medizinische Versorgung und unverhältnismäßige Maßnahmen der Behörden (18),

obwohl kein Zweifel bestand, dass die chinesische Bevölkerung ihre Regierung im Bemühen um die Eindämmung der Pandemie einmütig unterstützt. Den ausgesuchten Äußerungen einzelner unzufriedener Chinesen wurde eine unangemessen hohe journalistische Aufmerksamkeit zuteil, ersichtlich in der Absicht, diese Regierung und die chinesischen Kommunisten zu diskreditieren: 

Man hat das nicht ernst genommen und hat so wertvolle Wochen im Kampf gegen das Virus verloren. Dafür müssen Leute zu Verantwortung gezogen werden. (19)

Die konformistische ARD-aktuell blieb der Regierungslinie und sich selber treu: China böse, Berlin gut. Erst am Ende der Erkrankungswelle in China musste sie zwar anerkennen:  „In China wurde Enormes geleistet im Kampf gegen das Corona-Virus….“ (20), vergiftete das Lob jedoch pflichtgemäß sogleich mit einer Kelle Missgunst angesichts des Erfolgs der regierenden Kommunisten:

Geradezu gefährlich ist ein drittes Narrativ, das die Kommunistische Führung dieser Tage zu verbreiten versucht: Nämlich jenes, wonach Chinas diktatorisches Regierungsmodell im Kampf gegen das Virus seine Überlegenheit bewiesen habe; seine Überlegenheit gegenüber vermeintlich schwachen Demokratien. (ebd.)

Die starken Demokratien

Ihre Repräsentanten taten sich derweil mit starken Sprüchen hervor und verschwendeten wertvolle Zeit.

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Das Robert Koch-Institut (RKI), die oberste und für die informelle Bekämpfung von Epidemien zuständige Behörde:

Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt weiterhin gering. (21)

Noch am 26. Februar erklärte Armin Laschet, Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen, die Lage sei unter Kontrolle. Einen Tag später berichtete der Spiegel, dass wegen 400 infizierten Karnevalsbesuchern in Heinsberg Quarantäne angeordnet worden sei. Der Mikrobiologe und Epidemiologe Lars Schaade, Vizepräsident des RKI, erklärte zu diesem Zeitpunkt, dass die Gefahr in Deutschland als „gering bis mäßig“ eingestuft werde.

Diese Einschätzung hob das RKI am 2. März auf „mäßig“ an. Die Bundeskanzlerin prophezeite jedoch am 11. März, dass „60 bis 70 Prozent der Bevölkerung“ an dem Virus erkranken würden. (22)  Es komme deshalb darauf an, die Ausbreitung der Epidemie zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet werde. Erst am 17. März beschrieb des RKI den Gefährdungsgrad nunmehr als „hoch“. (2324) Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland bereits 8.000 Infizierte und 12 Tote. 

Zur Erinnerung: China hatte bereits beim Stand von 2.000 Infizierten eine gravierende und umfassende Eindämmung veranlasst. Ausdrückliche Priorität hatte, menschliches Leben zu schützen. Demgegenüber zeigt die Konzeption der Bundesregierung, dass die ihre Maßnahmen den Leistungsgrenzen unseres weitgehend privatisierten Gesundheitswesens anpasst und unterordnet (Anm. 22) statt umgekehrt – und sich stillschweigend mit den Risiken und Nebenwirkungen abfindet.

Im Unterschied zum chinesischen Vorgehen, sofort alle Bevölkerungsgruppen durch staatliche Maßnahmen bestmöglich zu schützen, zeigte RKI-Präsident Lothar Wieler am 13. März, wohin in Deutschland die Reise gehen wird:

Wir reden hier über eine Epidemie, die noch Wochen und Monate geht und sich zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Regionen unterschiedlich stark ausbreiten wird. (2525a)

Die Mitte März endlich verkündeten Maßregeln zum Schutz der Bevölkerung sind zwar zu begrüßen, letztlich aber inkonsequent, weil sie nicht so entschieden und umfassend wie in China auf Eindämmung der Pandemie ausgerichtet sind. Auch die Warnungen italienischer Wissenschaftler, dass Deutschland den Anforderungen eines aussichtsreichen Kampfes gegen den Corona-Tod nicht genüge, wurden in Berlin überhört. (26) Hier richteten Politik und Medien das Augenmerk auf die Bedürfnisse „unserer“ Wirtschaft:Mehr als 550 Milliarden Euro stehen auf einmal  für die Unternehmen bereit, für Garantien, Übernahme der Sozialbeiträge bei Kurzarbeit, Zuschüsse und Kredite. Finanzminister Scholz: „Wir kleckern nicht, wir klotzen“. (27

Täuscher und Handlanger

Betroffene Arbeitnehmer sollen sich hingegen mit Kurzarbeitergeld, d.h. mit 40 Prozent weniger Lohn bescheiden oder sich ins Hartz-IV abdrängen lassen. DGB-Chef Rainer Hoffmann, Mitglied der Atlantikbrücke, weit weniger Gewerkschafter als Sozialdemokrat, denkt gar nicht daran, vollen Lohnausgleich ohne Wenn und Aber zu fordern, sondern meint milde:

Es ist doch klar, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht in eine soziale Schieflage kommen sollen.(28)

Ab welcher Stärke des Einkommensverlusts meint Hoffmann, tritt „Schieflage“ ein? Die Tagesschau fasst ihn nicht am Kragen. Über die Belange der weniger Betuchten wird bei ARD-aktuell ohnehin so gut wie nichts berichtet: Weder über die seit Jahren desaströsen Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals in Heimen und Krankenhäusern noch über die Situation der Scheinselbständigen, der freien Mitarbeiter, der Aushilfskräfte, der Rentner mit Minimaleinkommen, der Tafel-Bedürftigen oder der Hartz IV-Opfer informiert die Tagesschau ausführlich und kontinuierlich.

Mehr lesen:Corona-Krise offenbart neues Syndrom: Neoliberale Viruserkrankungen

„Armenspeisung ausgesetzt“, schreibt die junge Welt (29), nichts dergleichen aber berichtet die Tagesschau. Die gibt lieber Tipps, wie man sich bei Trauerfeiern vor Ansteckung schützt oder Mutmaßungen, warum das Klopapier so knapp geworden ist. (30)

Höchste Zeit für ein paar kräftige Ansagen. Die Bundesregierung hat über zwei Jahrzehnte Gesundheits- und Sozialpolitik mit der Abrissbirne betrieben. Sie ist erkenntnisresistent und denkt deshalb gar nicht daran, Grundsätzliches zu revidieren.

Ganz anders der französische Präsident Emmanuel Macron:

„Wir müssen unser Entwicklungsmodell hinterfragen, dem wir seit Jahrzehnten anhingen und das seine Schwächen jetzt offenbart“. Die Pandemie zeige, dass das Gesundheitswesen ein zu hohes Gut sei, als dass es den Gesetzen des freien Marktes unterworfen werden dürfe. „Es ist Wahnsinn, unsere Ernährung, unseren Schutz und unsere Fähigkeit zur Gesundheitsvorsorge an andere zu delegieren.“ (31)

Da hat einer in Frankreich womöglich gründlich was geschnallt. Von einem Finanzminister Olaf Scholz darf man dergleichen ebenso wenig erwarten wie von dessen Chefin. Scholz nahm bisher nur den Mund recht voll:

Wir haben genug Geld, wir können allen helfen. (32)

Das viele Geld kommt aus der Staatskasse. Irgendwann müssen die neuen Schulden beglichen werden, und dazu werden die Ärmeren dann wieder mal wesentlich härter rangenommen werden als die Bessergestellten. Obwohl es auch gänzlich anders ginge – ein wenig revolutionäres Denken vorausgesetzt.

Insgesamt verfügen die zehn Prozent der reichsten Deutschen über ein privates Geldvermögen von rund vier Billionen Euro. (33)

In Ziffern: 4.000.000.000.000

Sie sind seit Jahrzehnten steuerlich privilegiert, ihre Vermögen schwellen wesentlich schneller an als das Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer und erst recht das der Sozialgeldempfänger.

Mit einer satten Vermögensabgabe und deftigen Spitzensätzen der Erbschafts- und der Einkommenssteuer – für letztere gelten derzeit nur noch sozialdemokratische 42 Prozent! – könnte Scholz sich in die Geschichtsbücher eintragen. Wie einst US-Präsident Franklin D. Roosevelt. Der trieb zur Bewältigung der Weltwirtschaftskrise und der Kosten des Weltkrieges die Steuerlast bis auf 94 Prozent hoch.  (343536)

In Worten: vierundneunzigProzent Spitzensteuer.

Roosevelt hob die Einkommensteuer für die Wohlhabenden kräftig an und senkte sie für die Ärmeren. Sein wahrlich historischer „New Deal“ holte Millionen US-Amerikaner aus dem Elend. Sein Credo: Kein Reicher braucht mehr als 25.000 Dollar Einkommen pro Jahr:

Wenn es um Steuern ging, glaubte Roosevelt einfach, dass reiche Menschen mehr bezahlen sollten als arme Menschen. Und in Notfällen sollten sie viel mehr bezahlen.

In den USA galt noch bis 1965 ein Spitzensteuersatz von 91 Prozent. Die Wirtschaft ist dabei dennoch aufgeblüht, weil die US-Regierung das Geld für Beschäftigungsprogramme und Staatsaufträge ausgab.

Die Corona-Pandemie könnte zumindest zu der Einsicht führen, dass Deutschland eine grundsätzliche Neuorientierung seiner Sozial- und Gesundheitspolitik braucht. Roosevelts „New Deal“könnte als Vorbild dienen.

Doch da ist „Mutti“ Merkel vor, die dank Tagesschau & Co. ach so Beliebte, trotz ihres Aussitz-Mantras „Wir schaffen das“. Und obendrein SPD-Olaf Scholz. Die Rote Null (38). Noch so ein Tagesschau-Liebling.

Der ganze Jammer bleibt. Merkel macht nur die Raute und versäumt ihre letzte Chance, sich halbwegs anständig auf ihr Altenteil zu begeben.

Quelle: https://de.rt.com/24yu

Politik wusste seit 2012 um das Szenario einer Corona-Pandemie

Zitat

Der Coronavirus wurde in einem Institut in der nähe von Wuhan modifiziert. Die BRD Regierung wußte seit 2012 davon und hat im Januar 2013 eine Bundesdrucksache heraus gegeben in der der genaue Ablauf der Pandemie beschrieben wird einschließlich des Ausbruchsortes und der Information, dass der Virus zwei Monate später Deutschland erreichen wird. Entsprechend sind auch die Folgen der Pandemie seit 2012 bekannt, die Bundesdrucksache listet die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie im Detail auf. Die etablierten Politverbrecher in Berlin haben seit Ende 2012 Kenntnis von diesem Sachverhalt.

Während der Grippewelle vor zwei Jahren sind zigtausende Menschen gestorben – aber niemand hätte sich getraut die gesamte Wirtschaft in eine so tiefe Krise zu stürzen, wie es jetzt gerade geschieht. Drängt sich da nicht der Gedanke auf, dass hinter den massiven Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus etwas ganz anderes steckt?

Die Welt sitzt in der Schuldenfalle und die Verantwortlichen haben erkannt, dass eine Währungsreform zur Entschuldung der Staatsfinanzen unausweichlich ist. Außerdem möchte man das Bargeld abschaffen – alles möglichst auf Kosten der Bürger! Aber wie soll man dies bewerkstelligen, ohne dass es zu Demonstrationen oder gar Revolutionen kommt?

Wie kann man den Shutdown der gesamten Wirtschaft rechtfertigen? Indem man aus einem gewöhnlichen Virus etwas Gewaltiges, Ungeheuerliches macht. Anstelle eines Weltkrieges, der die Wirtschaft in die Krise stürzt, nutzt man ein globales Virus, bei dem Politiker ihre Hände in Unschuld waschen und für sich in Anspruch nehmen können, die Leben zahlloser Bürger gerettet zu haben.

Mit der Angst vor Ansteckung kann man die Menschen zu Hause einsperren und daran hindern, auf die Straße zu gehen – ohne dass sich Politiker dem Vorwurf aussetzen, sie würden die Demokratierechte einschränken.

Am Ende wird dann jeder verängstigt einsehen, dass am Kollaps der Wirtschaft und der Vernichtung von Vermögen weder die jahrelange Schuldenpolitik noch die Unfähigkeit der Verantwortlichen die Verantwortung tragen, sondern dass es einzig und allein das Virus war.

Beispiel Italien: das Land wäre durch Überschuldung und Misswirtschaft längst pleite. Aber nun kann man durch drakonische Maßnahmen der Wirschaft den Todesstoß versetzen – und dem Coronavirus den Schwarzen Peter zuschieben. Die Menschen werden die ohnehin notwendige Währungsreform akzeptieren, ebenso wie den Verlust ihrer Vermögen, des Bargeldes und ihrer freiheitlichen Rechte.

Denn die Bürger sollen dankbar sein, weil sie ihr Überleben dem konsequenten Handeln der Politiker verdanken! Am Ende wird dieses neuartige Virus zahlreiche Menschenleben weltweit gefordert haben – vermutlich sogar mehr als bei der Grippewelle vor zwei Jahren. Die Menschheit aber wird dieses Virus überstehen wie in all den Jahren zuvor.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse hingegen werden sich grundlegend verändert haben.

Wer die Bundestagsdrucksache lesen möchte, hier der Link zum Originaldokument. Die Corna-Krise fängt auf Seite 55 an:

https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf?fbclid=IwAR3cGMFtZWXZdqkE5O_j–YFA4BoMWjo125CJc_40jUsKG9SWt315L8nTuY

Sollte das Dokument vom Originalort nicht mehr herunterzuladen sein, können Sie diesen alternativen Download verwenden:

Update: am 29.03.2020 • 16:22 Uhr hat dankenswerter Weise RT die hier referenzierte Studie aufgegriffen und berichtet einer breiten Öffentlichkeit. Den Beitrag von RT finden Sie hier.

Pekings angebliches Gulagarchipel: Hintergründe der antichinesischen Medienkampagne

Zitat

Wieder einmal ist eine massive antichinesische Medienkampagne zu beobachten. Wer steckt hinter diesen Bemühungen? Wie sind die Vorwürfe zu bewerten? Welchen Zwecken dient die Medienkampagne? Das sind die Fragen, die die Mainstreammedien unbeantwortet lassen.

von Hasan Posdnjakow

Wer die westlichen Medien in den letzten Wochen und Monaten aufmerksam verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass derzeit eine massive antichinesische Kampagne läuft. Kaum eine Woche vergeht, in der die Marktschreier der diversen Massenmedien nicht mit neuesten „Enthüllungen“ zu angeblichen Menschenrechtsverletzungen oder ähnlichen Skandalen in China um die Gunst des Publikums buhlen. Die jüngste Desinformation, die in die Welt gesetzt wird, lautet, dass ein „Datenleak“ die Existenz von „chinesischen Internierungslagern“ (Spiegel Online) beweise.

Als Quelle dafür wird das „Internationale Konsortium von Investigativen Journalisten“ genannt, das den angeblichen Leak wiederum von einer ominösen „anonymen Quelle“ erhalten haben soll. Bei dem genannten Konsortium handelt es sich tatsächlich um eine Medienagentur der aggressiven transatlantischen Kräfte. Zu den Hintermännern dieser Frontorganisation westlicher Geheimdienste im Kampf gegen alternative globale Kräfte gehören keine Geringeren als George Soros und der US-Geheimdienst CIA.

Das Netzwerk angeblicher investigativer Journalisten wurde vom „Center for Public Integrity“ (CPI) gegründet. Das CPI erhielt Gelder unter anderem von der CIA-nahen Ford Foundation, dem Rockefeller Family Fund und der Open Society Foundation von Soros. In der Vergangenheit ist das Netzwerk oft mit tendenziösen und dubiosen Meldungen gegen Russland aufgefallen. Jetzt scheint China ins Visier der transatlantischen Meinungsmacher geraten zu sein.

Doch schauen wir uns erst kurz an, was überhaupt in der westlichen Presse zurzeit skandalisiert wird. Das Handelsblatt etwa bemängelt zunächst, dass die „Insassen“ der, wie sie die chinesische Regierung nennt, Weiterbildungszentren einer „Zwangsindoktinierung“ ausgesetzt seien, die zum Teil auf „dem traditionellen chinesischen Glauben an Transformation durch Erziehung“ beruhe. Erstens gibt es solche politischen Kriterien auch in westlichen Staaten.

So wurde etwa gerade erst in Deutschland der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) – einer antifaschistischen Organisation mit jahrzehntelanger Tradition – die Gemeinnützigkeit abgesprochen, weil sie angeblich „extremistisch“ sei. Ausländer, die die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten möchten, werden einem Gesinnungstest unterzogen. Nicht nur müssen sie eine schriftliche Prüfung bestehen: Wenn der Inlandsgeheimdienst davon ausgeht, dass die Person sich an verfassungswidrigen Aktivitäten beteiligt, kann dem Bewerber die Staatsbürgerschaft verweigert werden. Hier wird also klar mit zweierlei Maß gemessen.

Zweitens: Was ist so schlimm daran, an die Fähigkeit der Menschen zur Verbesserung zu glauben? Ist etwa der westliche Weg, mit Terroristen umzugehen, besser – nämlich, sie nach Syrien ausreisen zu lassen, um sie dann mit Drohnen, Kampfflugzeugen oder kurdischen Söldnern zu töten? In diesem Fall ist es doch evident, dass der chinesische Weg, das Problem an der Wurzel anzugehen und den Menschen eine Möglichkeit zu geben, dem Terrorismus abzuschwören, bevor größeres Unheil passiert, wesentlich humanistischer ist.

Doch schauen wir uns weiter an, was die westlichen Medien China vorwerfen. Das Handelsblatt bemängelt etwa, dass Mandarin vorgeschrieben sei. Möglicherweise ist es den weltfremden Journalisten dieser Elitezeitung nicht bekannt, aber auch in Deutschland gibt es nur eine landesweite Amtssprache. Versuchen Sie mal, sich auf Sorbisch oder Friesisch mit einem Hannoveraner Jobcenter-Bearbeiter zu unterhalten – ganz zu schweigen von ausländischen Sprachen wie Türkisch oder Serbisch. China erkennt offiziell die Existenz von über 50 ethnischen Minderheiten an.

Diese haben – im Unterschied zu Deutschland – eigene Autonomiegebiete, in denen sie besondere Rechte genießen, unter anderem auch, was ihre Sprache und Kultur angeht. Jedoch ist nun mal die Sprache für landesweite Verständigung Chinesisch, und Uiguren oder Mitglieder anderer ethnischer Minderheiten, die kein oder nur schlecht chinesisch sprechen, haben es wesentlich schwerer, eine Ausbildung oder einen Job zu finden. Es bleibt wohl den elitären Menschenrechtsimperialisten von voreingenommenen westlichen Medien vorbehalten, angesichts dieser Ausgangslage die Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Förderung von Chinesischkenntnissen für Minderheiten zu verurteilen.

Zudem beklagt sich das Handelsblatt, dass das Lehrprogramm Punkte vorsieht wie „rechtzeitiges Haareschneiden und Rasieren“, „regelmäßiges Wechseln der Kleidung“ und – der Horror! – „ein- oder zweimal pro Woche baden“. Solche furchtbaren (!) Maßnahmen können natürlich nur von – Gott bewahre! – einer totalitären Diktatur (!) kommen.

Weiter. Das Handelsblatt empört sich auch darüber, dass die Behörden bemüht sind, „alles“ zu tun, damit die ehemaligen Teilnehmer „einen Job bekommen“ – manche sollen sogar „gezwungen“ worden sein, „Arbeitsverträge mit niedriger Bezahlung“ anzunehmen. Natürlich gibt es in keinem zivilisierten Land der Welt staatliche Behörden – nennen wir sie Arbeitsagenturen – mit dem Recht, verbindliche Angebote an Arbeitssuchende vermitteln zu dürfen, deren Ablehnung zu Sanktionen (etwa Streichung des Arbeitslosengeldes) führt (ebenso wie repressive Maßnahmen wie Vermummungsverbote auf Demonstrationen natürlich nur in totalitären Einparteienstaaten vorkommen und freiheitsliebenden Gesellschaften völlig fremd sind).

Die antichinesischen Ankläger bewegen sich also auf ziemlich dünnem Eis. Interessanter jedoch als die konkreten Inhalte der derzeitigen antichinesischen Kampagne ist der Kontext, mit dem wir es zu tun haben. Wir leben in einer Zeit, in der die Einschätzung Chinas aus westlicher Sicht sich zunehmend widersprüchlicher entwickelt. Während einerseits die USA um den Verlust ihrer Hegemonie durch den Aufstieg Chinas fürchten und deshalb zu radikalen antichinesischen Schritten bereit sind, betrachten gewissen Kreise in der EU China zunehmend als unabdingbaren Partner. In einer aktuellen sogenannten Eliten-Studie, die im Auftrag der FAZ durchgeführt wurde, gab immerhin ein Drittel von führenden Vertretern der deutschen Wirtschaft an, sich im Falle einer Wahl zwischen China und den USA für China entscheiden zu wollen.

In einer Zeit, in der der französische Präsident offen um eine Lockerung der transatlantischen Bindung der EU-Staaten und eine engere Beziehung zu China und Russland bemüht ist, in der die führenden deutschen Wirtschaftskreise die essenzielle Bedeutung des chinesischen Unternehmens Huawei für den Aufbau der 5G-Infrastruktur in der EU betonen, in der chinesische Investitionen für östliche und südliche EU-Staaten eine immer wichtigere Rolle spielen, ist es offenkundig, welchen Zwecken ein derartige antichinesische Medienkampagne dient: Sie soll die europäischen „Alliierten“, die in den Augen Washingtons eindeutig Untergebene des US-Imperiums sind, zur Wiederherstellung der transatlantischen Disziplin rufen. Sollten die europäischen „NATO-Partner“ diesem Ruf nicht eindeutig folgen, ist damit zu rechnen, dass die USA zu härteren Zwangsmechanismen greifen.

Quelle: RT

«Ich will, dass Ihr in Panik geratet!» oder «Leading the Public into Emergency Mode»

Zitat

von Oliver Janich

«Ich will, dass Ihr in Panik geratet!» und «Unser Haus brennt!» – das sind die Worte, mit denen Greta Thunberg der Weltbevölkerung Angst vor dem Weltuntergang machen will. Das alles folgt nachweislich einem Drehbuch. Bereits im April 2016 veröffentlichte die Klimalobby-Organisation The Climate Mobilization das Papier «Leading the Public into Emergency Mode» – Wie man die Öffentlichkeit in den Ausnahmezustand führt. Die Phrasen der angeblich zufällig am Straßenrand entdeckten Greta tauchen dort wörtlich auf.


In diesem Papier wird davon geschwärmt, wie ein katalytisches Ereignis wie Pearl Harbor die Welt in den Klimakriegszustand versetzen könnte. Das Ereignis in Form des brennenden Amazonas kam denn auch pünktlich zu Gretas New-York-Reise in einem ehemaligen Boot der Rothschilds – jener Gelddynastie, die seit Jahrzehnten das Märchen vom menschengemachten Klimawandel propagieren.


Bereits 1987 behauptete Edmond de Rothschild auf dem vierten World Wilderness Congress, dass Kohlendioxid die Ursache für die globale Erwärmung sei. Genau nach diesem Edmond de Rothschild war Gretas Boot benannt, bevor es den Besitzer wechselte und in Malizia II umgetauft wurde. Malizia ist italienisch und heißt laut den ersten beiden Treffern des Online-Lexikons Pons «Arglist» und «Bosheit». Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


Der Amazonas brennt, rauschte es im August plötzlich durch den Blätterwald. Sofort stimmten die gleichgeschalteten Politiker in den Untergangschor mit ein. Ex-Rothschild-Banker Emmanuel Macron wiederholte die Phase «Unser Haus brennt!» aus dem Notfall-Papier und postet dazu, ebenso wie zahlreiche Prominente wie Leonardo DiCaprio oder Madonna, alarmierende Botschaften, oft unter Verwendung uralter Bilder vom brennenden Regenwald.


DiCaprio und andere verbreiteten auch den Unsinn, der Amazonas sei die Lunge der Welt. In Wirklichkeit produziert er in etwa so viel Sauerstoff, wie er verbraucht. Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes zitiert zum Amazonas-Lungen-Theorem den Umweltökologen Dr. Daniel Nepstad mit ungewöhnlich deutlichen Worten: «Das ist Bullshit. Dafür gibt es keine wissenschaftliche Begründung.» Nepstad ist Gründer und Präsident des Earth Innovation Institutes. Er beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem südamerikanischen Urwald, hat über 160 wissenschaftliche Papiere veröffentlicht und ist zu allem Überfluss einer der führenden Autoren des Weltklimarates IPCC. Nepstad verweist auch darauf, dass die aktuellen Brände nichts Besonderes sind. Ihr Umfang liegt gerade einmal sieben Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt. Unter Lula, dem sozialistischen Vorgänger von Brasiliens Präsident Bolsonaro, war die Anzahl der Feuer viel höher.


Die Darstellung, der Amazonas sei die Lunge der Welt, ist falsch.


Vielleicht hat die Amazonas-Panikmache auch damit zu tun, dass das Klimamärchen in der wissenschaftlichen Debatte gerade zu Staub zerfällt. Kürzlich urteilte ein kanadisches Gericht gegen Michael Mann, den Erfinder der berühmten Hockey-Stick-Kurve. Sein Prozessgegner Tim Ball behauptet seit Jahren, dass Mann ein «Scharlatan» sei. Der verklagte ihn daraufhin – aber weil er sich weigerte, Beweise gegen den Scharlatan-Schmäh vorzulegen, scheiterte er schließlich vor dem Kadi.

Den größten Schlag mussten die Klimabetrüger wohl Anfang September hinnehmen. Kein Geringerer als Stanford-Professor Patrick Frank wies in seiner Studie «Propagation of Error and the Reliability of Global Air Temperature Projection» nach, dass sämtliche Berechnungen der Klimamodelle falsch sind. Vor allem der Fehler in der Modellierung der langwelligen Strahlung ist gravierend: Ihre Auswirkung auf die Erdtemperatur ist 114 Mal größer als der angebliche CO2-Effekt.

Die Massenmedien schweigen mal wieder. Sie sind wohl in Panik geraten.

Dieser Artikel erschien im COMPACT-Magazin 09/2019. Diese Ausgabe können Sie in digitaler oder gedruckter Form  hier bestellen.

https://www.oliverjanich.de/

https://www.compact-online.de/janichs-welt-_-amazonas/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Politik+absurd%3A+In+Dresden+soll+der+Nazi-Notstand+ausgerufen+wer&1569224362593

_ Oliver Janich, lange Jahre Autor bei «Focus Money» und wegen seiner Recherchen zu 9/11 in Ungnade gefallen, lebt heute auf den Philippinen und hat eine große Fangemeinde in den digitalen Netzwerken. Zuletzt veröffentlichte der libertäre Journalist und Publizist das Buch «Sicher ohne Staat» (E-Book für 4,99 Dollar über «oliverjanich.de» erhältlich).

Die geistige Verwahrlosung unserer „Eliten“

Zitat

Autor Vera Lengsfeld

Veröffentlicht am 31. Juli 2019


Am Tag zwei nach dem im Frankfurter Hauptbahnhof begangenen, an Scheußlichkeit kaum zu überbietenden Verbrechen ist es Zeit, eine Analyse der Reaktionen von Politik und Medien zu erstellen. Um es vorweg zu sagen: Das Ergebnis ist so furchterregend, wie der grauenvolle Kindesmord.


Die Tat des von Politik und Medien gern so genannten „Schutzsuchenden“, der ein achtjähriges Kind und seine Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen hat, ist der vorläufige Höhepunkt einer schier endlosen Reihe von Gewalttaten von Migranten in Freibädern, auf Stadtfesten und gegen Einzelpersonen. Es verdichtet sich der Eindruck, dass die Schutzsuchenden ihren Schutzgebern den Krieg erklärt haben. Aber genau davon wird abgelenkt mit dem gewohnten Schwall von Vertuschung und Verharmlosung des Verbrechens, verständnisheischenden Erklärungen und Schuldzuweisungen an alle, die das Problem der Willkommenspolitik benennen, die dabei ist, unsere Gesellschaft zu zerstören.

Am Tag des Verbrechens dauerte es Stunden, bis die Tat als das bezeichnet wurde, was sie war: ein Tötungsdelikt. Es einen hinterhältigen Mord zu nennen, wurde in den Qualitätsmedien peinlichst vermieden. Die GMX-Nachrichten z. B. verharmlosten stundenlang schon in der Überschrift “Zwischenfall mit Kind“. Das setzt sich auch im Text so fort: “Das Kind sei nach ersten Erkenntnissen auf die Gleise geraten und offenbar von einem einfahrenden Zug überrollt worden […] Die genauen Umstände waren zunächst noch unklar.” Für den unbedarften Leser klingt das nach einer Unfallmeldung – und genau das war wohl auch beabsichtigt. Auch bei Welt-Online tauchte unter einem Foto die Bezeichnung “Zwischenfall mit einem Kind” auf. Erst danach wurde präzisiert, dass der Junge vor den einfahrenden Zug geworfen wurde.


Die Süddeutsche Zeitung (SZ) hielt sich 100%ig politisch korrekt an die Richtlinie 12.1 im Pressekodex des Deutschen Presserats und berichtete ohne Angabe der Täter-Nationalität: “Ein achtjähriger Junge ist am Montag im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet worden.” In der SZ soll die Nationalität wohl nur genannt werden, wenn der arabische oder afrikanische Tatbeteiligte das Opfer, nicht aber der Täter ist.


Am Abend berichtete die Tagesschau erst an 7. Stelle nach 11 Minuten ganze 30 Sekunden von dem Mord. Sogar ein Anschlag auf das Büro eines in Deutschland gänzlich unbekannten Politikers in Afghanistan war den Machern wichtiger.


Das Blut des Jungen war noch nicht von den Gleisen gewischt, die Menschen, die den Mord mit ansehen mussten, standen noch unter Schock, da wurden schon “Experten” zitiert, die versuchten, das Entsetzen abzumildern, indem sie von der Heimtücke des Mordes ablenkten. Der Mann müsse nicht unbedingt die Absicht gehabt haben zu töten, als er sich auf den Weg zum Bahnsteig machte. Dort könnte er “im Affekt” die Tat begangen haben. Mit welcher Absicht soll der Mörder denn auf den Bahnsteig gegangen sein, nur um die Nähe von Menschen zu spüren? Was soll den angeblichen Affekt ausgelöst haben? Naheliegender klingt es, wenn von einer Psychose die Rede ist. Auffällig ist nur, dass allen diesen Tätern Psychosen zugeschrieben werden, vorzugsweise ausgelöst durch traumatische Erlebnisse, die sie in ihren Heimatländern möglicherweise gehabt hätten. In diesem Falle sind wir inzwischen von tausenden Psychopaten umgeben. Über die Ursachen des massenhaften Auftretens von Psychopaten, die Menschen vor Züge oder Bahnhofstreppen runter stoßen, die Stadtfeste terrorisieren, Freibäder zu Kampfzonen umfunktionieren, Frauen belästigen oder vergewaltigen, Messer gegen Menschen richten und keinerlei Respekt vor unserer Lebensweise, unseren emanzipatorischen Errungenschaften und unseren staatlichen Institutionen haben, soll auf keinen Fall gesprochen werden.


Dem diente vor allem die sofort von Politik und Medien losgetretene Diskussion über die angeblich nötige Erhöhung der Sicherheit auf den Bahnsteigen. Als wären die per se eine Gefahrenzone. Bei dem Feuerwerk an Vorschlägen: Sperren an den Bahnsteigen, mehr Polizisten, mehr Videoüberwachung, Bahnsteige erst nach Einfahrt des Zuges zugänglich machen, Bahnsteigkarten einführen, um nur einige zu nennen, fragt man sich, wie es den Deutschen bisher gelingen konnte, Zug zu fahren und zu überleben. Keine von diesen “Forderungen” wird umgesetzt werden. Wobei die Einführung von Bahnsteigkarten einen gewissen Charme hätte, denn kein Geringerer als Lenin hat gesagt, die Deutschen würden erst eine Bahnsteigkarte lösen, ehe sie eine Revolution machten. Vielleicht ist ja die Einführung der Bahnsteigkarte die notwendige Voraussetzung für die Westdeutschen, es auch einmal mit einer Revolution zu versuchen.


Die Politik hat jedenfalls immer noch nicht die Absicht, ihre fatalen Entscheidungen zu korrigieren. Kanzlerin Merkel wiederholte ihr unmögliches Verhalten nach dem Breitscheidplatz-Attentat. Sie fuhr am Tag des Mordes ungerührt in den Urlaub, ohne ein Wort des Bedauerns für die unglückliche Mutter. Das Schicksal des Volkes, von dem Schaden abzuwenden, die Kanzlerin einen Eid geschworen hat, ist Merkel offensichtlich vollkommen schnuppe.


Von Fehlern der Politik will ich nicht mehr reden, weil ich nicht mehr an Fehler glaube, sondern feststellen muss, dass der Politologe Yascha Mounk wohl unbeabsichtigt den Plan bloßgelegt hat, dass tatsächlich eine (angeblich) monokulturelle Gesellschaft in eine multikulturelle umgewandelt werden soll, ohne die betroffene Bevölkerung danach zu fragen, ob sie das auch wünscht.


Inzwischen sind die Verhältnisse im bis vor wenigen Jahren noch beneidenswert ruhigen und stabilen Deutschland so labil geworden, dass BILD mit überraschender Offenheit in einem Kommentar nach dem Frankfurter Kindesmord die Aufmerksamkeit darauf lenkte, dass in Deutschland an den Grenzen nicht mehr kontrolliert wird, wer ins Land kommt. Freier Zugang, auch für Kriminelle, Gewalttäter und Terroristen.


Innenminister Seehofer will nichts daran ändern. Obwohl er den Ministererlass seines Vorgängers de Maizière vom Herbst 2015, auch Menschen ohne Papiere oder mit gefälschten Pässen ins Land zu lassen, als “Herrschaft des Unrechts” bezeichnete, zu dem es mit ihm als Innenminister nicht gekommen wäre, widerruft Seehofer diesen Erlass bis heute nicht. Wie der Fall des Frankfurter Kindesmörders beweist, gilt Deutschland flüchtigen Gewalttätern als sicherer Zufluchtsort.


Um von diesem entscheidenden Problem abzulenken, hauen Politiker und Qualitätsjournalisten in die Tasten, um die AfD anzuschwärzen, die wie BILD auf den Zusammenhang zwischen unkontrollierter Masseneinwanderung und zunehmenden Gewalttaten hinweist.


Aus den vielen Beispielen möchte ich eines herausgreifen, das ich als besonders perfide empfinde, weil es die Äußerungen eines Journalisten sind, bei dem ich eine solche geistige Verwahrlosung nicht vermutet hätte, da ich ihn bisher als eine Stimme der Vernunft wahrgenommen habe.


Gabor Steingart hat in seinem heutigen Morning Briefing tatsächlich geschrieben:


“Da ist zum Zweiten das Entsetzen über die Agenten der Angst, die wie marodierende Banden durch unsere Straßen ziehen. Sie versuchen die Trauer zu enteignen und in einen kollektiven politischen Angstreflex zu überführen. Unsere Gefühle werden kuratiert. Der Sturmtrupp der vorsätzlich Empörten will an der Wahlurne reiche Beute machen. Auf den Lippen trägt man die Worte ‘Recht und Ordnung’. In den weit aufgerissenen Pupillen ist unschwer der braune Kern zu erkennen.”

Was geht in einem Qualitätsjournalisten vor, der so etwas veröffentlicht? Wo bitte sind die marodierenden Banden, die die Trauer enteignen? Ist schon wieder die Hauptsorge, dass die Falschen von diesem schrecklichen Mord profitieren könnten? Und wie war das eigentlich im Fall des Mordes am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke? Wer hat da politische Angstreflexe en masse erzeugt – vor der rechten Gefahr?


Diese Instrumentalisierung trägt erheblich zum gesellschaftlichen Unfrieden bei. Vom oben bereits zitierten Lenin können alle Herrschsüchtigen lernen, dass man spalten muss, um ungestörter herrschen zu können. Wird deshalb von Politik und Medien der Spalt in der Gesellschaft immer weiter aufgerissen? Was soll am Ende dabei herauskommen, der permanente Bürgerkrieg?


An Venezuela kann man aktuell studieren, wohin Experimente am Körper einer Gesellschaft führen. Jeder Bürger muss sich fragen, ob er das tatsächlich mit sich machen lassen will. Wer schweigt, stimmt zu!

https://vera-lengsfeld.de/2019/07/31/die-geistige-verwahrlosung-unserer-eliten/

Hans-Georg Maaßen: Die Medien schüren Ressentiments, wenn sie Nachrichten verschweigen

Zitat

Hans-Georg Maaßen gibt der Rheinischen Post ein Interview. Die Zeitung beklagt sich über den angeblich schwierigen Gesprächspartner – und verpasst dem Gespräch ein eigenes Framing. Maaßen kritisiert die Berichterstattung der Medien über Kriminalität und Zuwanderung.

Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz und prominentes Mitglied der Werte-Union, hat der Rheinischen Post ein ausführliches und bemerkenswertes Interview gegeben. Bemerkenswert zum einen wegen seiner Aussagen, dazu gleich, zum anderen wegen des Umgangs der Zeitung mit dem Gespräch und des Framings, das sie ihm verpasst.


Obwohl Bröcker Maaßen ausdrücklich nicht für rechtsextrem hält, unterstellt er ihm doch rassistische Ressentiments, was fast zum Abbruch des Gesprächs führt:


Wir sind dem natürlich auf den Grund gegangen und haben einige seiner Äußerungen, zum Beispiel die: ‚Ich bin nicht in die CDU eingetreten, damit 1,8 Millionen Araber nach Deutschland kommen‘, haben wir zum Anlass genommen, um ihm schon auch klarzumachen, dass gewisse Äußerungen zumindest Ressentiments rassistischer Natur erzeugen können, wenn nicht sogar selbst mit fremdenfeindlichen Unterton getätigt werden. Das lehnte er brüsk ab, es kam dann zu einer angespannten Situation im Interview, er wollte zwischenzeitlich das Interview abbrechen.


Der Chefredakteur beklagt dann die Differenzen bei der Autorisierung und nennt auch gleich ein Gegenbeispiel für Politiker, die ihre Interviews entspannter redigieren:


Er hat schon deutlich seine Antworten verändert immer wieder und hat aber eben dann auch, aus meiner Sicht ist das kritisch zu sehen, teilweise Fragen von uns weggelassen, die wir aber ganz gern gestellt hätten. (…) Ich will in diesem Zusammenhang nur sagen, dass Angela Merkel relativ entspannt Interviews autorisiert und Gesagtes gesagt lässt und nicht an die Interviewfragen herangeht.


Aufgrund dieser Umstände, so die Zeitung, habe man „dem Interview in der Zeitung und bei RP-Online einige Erklärungen als Ergänzung hinzugefügt“. Diese Ergänzungen erinnern an die Art, wie das ZDF im Jahr 2012 das Interview Claus Klebers mit dem damaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadineschad umrahmte. Heute würde man dafür den Begriff Framing verwenden. Hier ein Beispiel für die erklärenden Ergänzungen der Rheinischen Post:


Die Atmosphäre im Büro ist angespannt. Hans-Georg Maaßen klappert mit der Kaffeetasse. In dieser Phase des Gesprächs wird es laut.

Interessanter noch als die besonderen Umstände dieses Interviews ist sein Inhalt. Trotz der ungewöhnlichen Umstände hat Maaßen in dem Gespräch Gelegenheit, seine Positionen ausführlich darzulegen. Zunächst wiederholt er seine bereits bekannte Kritik an der Migrationspolitik der Regierung Merkel:


Nein, ich bin nicht in die CDU eingetreten, damit wir eine Migrationspolitik haben, wie sie jetzt aussieht: millionenfache ungesteuerte Einwanderung, eine geringe Zahl an Abschiebungen, Integrationsdefizite, überproportionale Straftaten von Asylsuchenden, islamistische Terroranschläge, Übergriffe in Schwimmbädern. Ich habe große Bedenken, dass wir mit der hohen Anzahl an Zuwanderern, die zu uns gekommen sind und die möglicherweise noch zu uns zu kommen werden, nicht zurechtkommen.


Konfrontiert mit der Frage, ob Bemerkungen wie die bereits zitierte mit den 1,8 Millionen Arabern nicht Ressentiments schürten, dreht Maaßen den Spieß um: Was zu Ressentiments führe, seien die von Asylbewerbern verübten Gewalttaten – und das Versagen der Medien bei der Berichterstattung darüber:


Das sehe ich völlig anders. Was Ressentiments schürt, ist die Tatsache, dass wir nahezu täglich Übergriffe von jungen Asylsuchenden auf Menschen in Deutschland haben. Dass Tageszeitungen so etwas oft nur unter ‚Vermischtes‘ bringen, und dass das politisch nicht thematisiert wird. Dass die Wurzel des Problems nicht angesprochen wird, das schürt Ressentiments. Und deswegen haben wir leider so eine Partei wie die AfD.

Die Medien berichteten nicht oder nur zurückhaltend – und blendeten politische Zusammenhänge und Verantwortlichkeiten aus. Als Beleg für diese Feststellung führt Maaßen die Prügelattacke in Amberg an, über die der mediale Mainstream erst spät und zögernd berichtet hatte. Dabei führt der als positives Gegenbeispiel die Neue Zürcher Zeitung und RT Deutsch an:


Es kann nicht sein, dass der Vorfall in Amberg tagelang in deutschen Medien nicht auftauchte. Er tauchte in den Regionalteilen der Mittelbayerischen Presse und der Süddeutschen Zeitung auf, und erst zwei Tage später tauchte er in deutschen Tageszeitungen auf, vor dem Hintergrund, dass Innenminister Horst Seehofer wegen Amberg eine Verschärfung des Rechts gefordert hat. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass die Neue Zürcher Zeitung und Russia Today Deutsch die Ersten waren, die darüber prominent berichtet haben. Ich bin überzeugt, dass es Ressentiments schürt, wenn Journalisten so etwas auf den hinteren Seiten verstecken oder gar nicht berichten.

Mehr lesen:„Maaßen, die gestochene Tarantel“: Die Geschlossenheit der CDU bröckelt


Der Feststellung der Interviewer, dass die Kriminalität in Deutschland ja sinke und man deshalb nicht alles „zu einem ganz großen Thema machen“ müsse, widerspricht der frühere Verfassungsschutzchef deutlich. Deutschland sei durch die Zuwanderung der vergangenen Jahre unsicherer geworden:


Ich befürchte, dass viele Ihrer Leser, die zum Beispiel Auseinandersetzungen mit jungen Asylbewerbern in Freibädern erlebt haben, die eigene Erfahrungen mit migrantischer Kriminalität oder mit sexuellen Übergriffen gemacht haben, es grundsätzlich anders sehen als Sie. Viele der von einem Asylbewerber oder Migranten verursachten Straftaten sind vermeidbare Straftaten, denn vielen dieser Personen hätte man die Einreise und den Aufenthalt nicht gestatten müssen. Und das grundlegende Problem hinter der Straftat eines Migranten ist die politische Verantwortung dafür.


Auch zur sogenannten Seenotrettung im Mittelmeer findet Maaßen deutliche Worte:


Zunächst: Wir dürfen nicht Wegsehen, wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken. Dieses Sterben muss verhindert werden. Nur: Es geht nicht um Seenotrettung, wenn Migranten von kriminellen Menschenhändlern durch Afrika bis zur libyschen Küste geschleust werden. (…) Die Aufnahme der Menschen durch europäische Rettungsschiffe und der Transport nach Europa ist Teil des Planes und des Geschäftsmodells der kriminellen Schleuser.


Maaßen beklagt in dem Gespräch eine in Deutschland um sich greifende „galoppierende Moralisierung des öffentlichen Diskurses“. Moral sei etwas Individuelles, das man dem anderen nicht aufzwingen könne. Das moralische Minimum für alle sei das Recht:


Ich nehme wahr, dass zum Beispiel in der Ausländerpolitik oder auch bei Fridays for Future, wenn es um das Schulschwänzen geht, relevante gesellschaftliche Gruppen ihre eigene Moralität über das Recht stellen und moralisch Andersdenken das Recht auf eine gleichberechtigte Moral absprechen. Durch eine derartige Moralisierung des Politischen wird die Rechtsstaatlichkeit bedroht, wenn Recht nur noch dann angewendet wird, wenn es der Vorstellung der moralisch Stärkeren entspricht.


Angesprochen auf sein derzeitiges politisches Engagement in der Werte-Union erklärte Maaßen, einen Politikwechsel anzustreben, der weit über das Feld der Migration hinausgeht:


Eine Politikwende ist auch notwendig beispielsweise in der Energiepolitik, der Mittelstands- und Wirtschaftspolitik oder der Außenpolitik. In der Energiepolitik bin ich der Meinung, dass ein gleichzeitiger Ausstieg aus der Atomkraft und aus der Braunkohleverstromung nicht realistisch ist. Betrachtet man die Außenpolitik, nehme ich wahr, dass das Verhältnis zu vielen unserer Partner beschädigt ist: USA, Russland, Großbritannien, Polen, Ungarn, um nur ein paar Staaten zu nennen. Ein politisches Weiter-so darf es nicht geben.


Die CDU beschreibt er als tief gespalten. Der neuen Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer sei es nicht gelungen, die Partei zu einen. Dabei sieht Maaßen in der Partei eine Mehrheit für einen grundlegenden Kurswechsel, nur eine Minderheit sei für ein Weiter-so. Dabei distanziert er sich ausdrücklich von der AfD. Um dieser das Wasser abzugraben, müsse die CDU nur klassische CDU-Politik betreiben.


Seine eigene politische Ausrichtung beschreibt Maaßen gleich zu Beginn des Gesprächs als „nicht rechts“: „Menschen, die mich näher kennen, halten mich für sozial und damit für eher links – und für einen Realisten. So sehe ich mich auch.“ Angesprochen auf seine Entlassung als Verfassungsschutzchef im vergangenen Jahr, erklärt er:


Es ist nie falsch, die Wahrheit zu sagen, auch wenn es einen das Amt kostet.

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Die Kommentare unter dem Gespräch mit der Rheinischen Post fallen erwartbar kontrovers aus. Die Mehrzahl aber äußert sich eher zustimmend zu den Positionen Maaßens. Besonders viel Zuspruch erfährt er für seine Aussagen über die Medien und ihre „zurückhaltende“ Art der Berichterstattung zu den Themen Migration und Kriminalität.


Hans-Georg Maaßen war von August 2012 bis November 2018 Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Er wurde entlassen, nachdem er Äußerungen über angebliche Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz kritisiert hatte. In den sechs Jahren seiner Amtszeit hatte Maaßen zuvor einige Anlässe für eine mögliche Entlassung geliefert.


Seine Rolle in der NSA-Affäre, im sogenannten NSU-Komplex, beim Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz, zuvor im Fall Kurnaz, der ZDF-Film über einen angeblichen FSB-Überläufer: Maaßen und sein Amt agierten in all diesen Fällen undurchsichtig und fragwürdig. Entlassen wurde er aber erst, als er der Regierung beim Thema Chemnitz widersprach.


Innerhalb der CDU gilt Maaßen heute als einer der prominentesten Kritiker der Parteiführung – und der gegenwärtigen Migrationspolitik. Die Werte-Union hat ihn wiederholt als potenziellen Innenminister ins Gespräch gebracht.


Mehr zum Thema – Maaßen muss gehen, weil er recht hat

https://deutsch.rt.com/inland/90825-hans-georg-maassen-medien-schueren-ressentiments-wenn-sie-nachrichten-verschweigen/

„Islamisierung ist keine Frage des Ob, sondern eine Frage des Wann“

Zitat

Quelle: https://www.cicero.de/kultur/islam-kritik-islamisierung-laila-mirzo-scharia-dschihad-thilo-sarrazin-metoo-erdogan-tuerkei

INTERVIEW MIT LAILA MIRZO am 12. September 2018


Der Islam passt nicht zu Europa, schreibt Laila Mirzo in ihrem jetzt erschienenen Buch. Die Islamexpertin warnt vor Dschihad, Scharia und Islamisierung in Deutschland. Im Interview erläutert sie, wieso der liberale Islam gegen die Kräfte der Gewalt nur wenig Chancen hat


AUTORENINFO
Tobias Maydl studiert Philosophie und Sprechwissenschaft und schreibt für Cicero Online.



Laila Mirzo ist Trainerin für interkulturelle Kompetenz und macht als Islamkennerin auf die Gefahren eines konservativ gelebten Islam aufmerksam. Als Tochter einer deutschen Mutter und eines syrisch-kurdischen Vaters kam sie im Alter von elf Jahren nach Bayern. Seit 2002 lebt Mirzo in Österreich. Die Autorin konvertierte im Jahr 2007 zum christlichen Glauben.


Frau Mirzo, in Ihrem Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“ vertreten Sie eine These, wie sie auch Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch vertritt: Der Islam passt nicht zu Europa. Warum?


Weil ein nicht-reformierter Islam immer auch Scharia bedeutet. Da brauchen sie nur jeden gläubigen Moslem fragen. Die Scharia ist die Gebrauchsanleitung für den Islam, und sie ist nicht einfach vom Himmel gefallen, sondern sie ist von der heiligen Schrift des Islam abgeleitet, dem Koran. Die Scharia ist eine radikale Gesellschaftsordnung, die das gesamte öffentliche und private Leben regelt. Mit ihr wird die Unterdrückung der Frauen, der Hass gegen Juden oder Homosexuelle oder die brutale Beschneidung, ja die Verstümmelung von weiblichen Säuglingen legitimiert. Das alles passiert nicht nur irgendwo in fernen Ländern, sondern mitunter auch in Deutschland. Wie soll das mit den europäischen Werten von Humanismus, Rechtstaatlichkeit und Gleichberechtigung vereinbar sein?


Aber nun gibt es doch eine Mehrheit an liberalen Muslimen in Deutschland. Zählen die nicht?


Ich bestreite nicht, dass viele Muslime liberal sind. Doch der sogenannte europäische Islam ist leider viel zu schwach. Er ist weit davon entfernt, mehrheitlich repräsentiert zu sein. Im Gegenteil: Reform-Moscheen wie die von der Frauenrechtlerin Seyran Ates sind die Ausnahme. Statt einer Reform des Islam erleben wir immer öfter ein islamkonformes Europa, das einknickt vor den orthodoxen Muslimen. Wo man es hinnimmt, dass ein Mann einer Frau den Handschlag verweigert, dass Mädchen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen und dass Schulen Burkinis anschaffen. Dadurch erhöht man leider nur den Druck auf die liberalen Muslime.

Wie kann man sich das vorstellen?


Das spürt man ganz konkret in Alltagssituationen. Druck wird auf die Eltern ausgeübt, die ihre Töchter ohne Kopftuch in die Öffentlichkeit lassen oder am Schwimmunterricht in Badeanzug teilnehmen lassen. Aber auch von anderen Jugendlichen. An vielen Schulen hat sich mittlerweile unter männlichen Teenagern eine islamistische Jugendkultur entwickelt, eine Generation „haram“, welche sich die Scharia zum Vorbild nehmen und Mitschüler drangsalieren. Aber auch die hiesigen Islamverbände üben Druck aus, was sie öffentlich natürlich nie zugeben würden. Viele liberale Gläubige stürzen sie damit in das Dilemma, scheinbar kein guter Muslim mehr zu sein, wenn sie auf das Kopftuch verzichten oder ihre Homosexualität ausleben wollen. Das alles gipfelt in den Ehrenmorden, die auch in Deutschland keine Seltenheit sind.


Wo begegnen wir der Scharia noch in Deutschland?


Am plakativsten wahrscheinlich in Wuppertal im Jahr 2014, als dort eine selbst ernannte „Scharia Police“ durch die Straßen patrouillierte. Manche deutsche Stadtviertel haben sogenannte Friedensrichter, die bei Familien- und Scheidungsfragen herangezogen werden. Das sind selbsternannte Richter ohne juristische Ausbildung und staatliche Legitimation. Der ehemalige ARD-Journalist und Jurist Joachim Wagner beschreibt diese Machenschaften in seinem Buch „Richter ohne Gesetz“ mit Beispielen aus Berlin, Essen oder Bremen. Es gibt Moscheen, in denen werden heimlich Vielehen geschlossen. Die Kinder aus diesen verbotenen Zweit- und Drittehen werden vom Staat alimentiert. Das ist systematischer Sozialbetrug. Wenn sich eine Frau beispielsweise scheiden lassen möchte wegen Gewalt in der Ehe: Die Härtefallregelung greift hier offenbar nicht mehr wie selbstverständlich, weil Züchtigung zum Islam eben dazu gehört. Das ist eine Kapitulation des Rechtsstaats vor der Scharia. Es darf keinen Kulturrabatt geben.


Welchen Einfluss hat das auf uns und die deutsche Mehrheitsgesellschaft?


Zum einen ist da vor allem die gefühlte Unsicherheit unter Frauen: Was darf ich jetzt überhaupt noch, geht dieses Kleid um diese Uhrzeit? Frauen fangen an, sich zu reglementieren, um nicht selbst Opfer zu werden. Zum anderen sehe ich einen selbst auferlegten Maulkorb. Würde sich eine Partei gründen, die den Frauen nur das halbe Stimmrecht gibt, Homosexuelle und Juden von vornherein ausschließt und Aussteiger umbringt – so etwas würden wir nie tolerieren! Aber genau diese Ideologie kommt als Religion verkleidet daher, und deswegen glauben wir irrigerweise, wir dürften sie nicht kritisieren. 


Der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide steht dennoch für einen offenen Islam. Er sieht Potenziale der Liebe und Barmherzigkeit. Was entgegnen Sie ihm?


Selbst wenn ich die ganzen gewaltverherrlichenden Suren streiche, bleibt ja neben dem Koran als Säule des Islam immer noch Mohammed und sein Leben, das fast genauso wichtig ist und durchzogen ist von politischer Gewalt und Unterwerfung. Natürlich hoffe ich auch auf Reformen, aber dazu müsste man sich von Mohammeds Verbrechen distanzieren. Es bedarf eines sakralen Königsmordes an der Figur des Propheten. Problem dabei: Das Glaubensbekenntnis beruft sich andauernd auf ihn.


Aber betonen Sie da nicht zu stark die gewaltverherrlichenden Suren im Koran und sprechen den friedvollen ihre Berechtigung ab?


Das tue ich nicht. Das Problem mit den friedfertigen Versen liegt im Aufbau des Koran. Den Koran kann man als Evolution der Gewalt lesen. Er gliedert sich grob in zwei Teile: Den Mekka-Koran und den Medina-Koran. Am Anfang geht es in Mekka harmlos los mit Mohammeds Predigten, und je größer und einflussreicher die Gemeinde dann in Medina wurde, desto radikaler und intoleranter wird es. In der Folge widersprechen sich viele Suren. Zuerst wird beispielsweise gefordert, dass keiner zum Glauben gezwungen werden kann, dann wird der Tod der Ungläubigen gefordert. Was aber ist jetzt bindend? Hier kommt die sogenannte Abrogation ins Spiel: Es gilt immer nur der spätere Vers. Das heißt, dass jede vorangegangene friedlichere Sure potenziell von einer späteren radikaleren „abrogiert“, das heißt aufgehoben wird.


Weltoffen klingende Verse aus dem Koran sind also nur die halbe Wahrheit?


In den meisten Fällen, ja! Das macht mich wütend, wenn einem als Außenstehender immer nur Koranbrocken hingeworfen werden, in denen die Brüderlichkeit zwischen Christen, Juden und Muslimen propagiert wird und das Töten verboten ist. Aber das ist unglaublich verlogen! Und nach jedem Terrorakt die gleiche Leier: Das alles habe nichts mit dem Islam zu tun. Wenn ich das höre, dann ist es für mich wie die Leugnung des Holocausts! Die islamischen Dachverbände müssten sich eigentlich hinstellen und sagen: Ja, dieses Morden hat mit dem Islam zu tun! Stattdessen holt man Sure 5 Vers 32 aus der Tasche: „Wer einen Menschen tötet, tötet die ganze Menschheit.“


Was stimmt nicht mit diesem Vers?


Er ist aus dem Zusammenhang gerissen. Er richtet sich eigentlich explizit an die Juden, der Vers stammt aus der Tora. Das Tötungsverbot gilt also nur für die Juden, nicht für die Muslime. Muslime dürfen keine Muslime töten, Ungläubige aber schon. Und selbst wenn man diesen Kontext ignorieren möchte, greift die Abrogation sogleich im nächsten Vers: „Siehe, der Lohn derer, welche Allah und seinen Gesandten befehden, (…) ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden.“ Demnach darf ein Moslem einen Ungläubigen jederzeit töten. Und im Paradies erntet er dafür noch seinen Lohn.


Die Erlaubnis, zu töten, könnte sich ein Christ auch aus dem Alten Testament holen. Sehen Sie nicht die Gefahr, eine ganze Community unter Generalverdacht zu stellen?


Ich hoffe, dass ich das mit meinem Buch nicht getan habe. Ich unterscheide zwischen liberalen Muslimen und orthodoxen schrifttreuen Muslimen. Die Schrifttreuen machen Probleme, und das muss man benennen. Natürlich kann sich auch ein Christ radikalisieren durch eine allzu buchstabentreue Lektüre der Bibel. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen Christentum und Islam: Die eine Religion hat die Aufklärung mitgemacht, die andere ist kulturell im 7. Jahrhundert stehengeblieben.


Und eine solche Mentalität fordere den Dschihad seiner Anhänger, wie sie in ihrem Buch schreiben. Was bedeutet das?


Der Islam teilt die Welt in zwei Hälften: In ein Haus des Islam und in ein Haus des Krieges. Zu letzterem gehören die Gebiete, in denen der Islam noch nicht Staatsreligion ist. Der Koran schreibt den Dschihad explizit vor, er ist die heimliche sechste Säule des Islam. Wenn man ein guter Moslem sein will, unterstützt man also auch den „kleinen Dschihad“, um die Welt irgendwann komplett in ein Haus des Islam zu verwandeln. Der kleine Dschihad ist aber nicht wie der große Dschihad, der eine Art spirituelle Anstrengung gegen die eigenen menschlichen Schwächen ist. Der kleine Dschihad ist der Kampf für den Islam mit „Blut oder Gut“. Also entweder durch Kampf oder durch finanzielle Unterstützung.


Und Europa ist auf dem Weg in das Haus des Islam?


In den Regionen, in denen der Islam noch in der Minderheit ist, da ist er relativ unauffällig. Aber überall in den Ballungszentren, wo es eine Konzentration von Muslimen gibt, treten Zerwürfnisse auf. Im Zusammenleben, in der Toleranz und in den Anforderungen, die sie stellen. In Brüssel, einer Stadt mit 17 Prozent muslimischen Bürgern, forderte die Partei „Islam“ erst die Geschlechtertrennung im öffentlichen Nahverkehr. Solche Forderungen werden noch zunehmen. Auch in Deutschland haben wir bereits eine islamisch geprägte Partei: das Bündnis für Innovationen und Gerechtigkeit (BIG). Deren Forderungen sind zwar nicht derart radikal formuliert, auf ihrer Internetseite kann man aber neben den Segenswünschen für den Ramadan-Monat lesen: „Unser Maßstab sind unsere ethischen Grundsätze und unsere Werte, nicht die der anderen.“ Meiner Meinung nach sind ethische Grundsätze und die daraus resultierenden Werte universal. Ethik wird nicht von Religion und Ideologie bestimmt.


Ihre Dschihad-These geht noch weiter: Sie schreiben, es gebe auch einen „Geburten-Dschihad“. Waffen seien also auch die Gebärmütter muslimischer Frauen. Sind kinderreiche muslimische Familien Verfassungsfeinde?


Das sage ich damit natürlich nicht. Kinderkriegen ist kein Verbrechen. Aber es ist ein Grundsatz, dass Allah es gerne sieht, wenn die muslimische Gemeinde wächst. Die muslimischen Frauen sind übrigens auch der Grund, warum bei uns in Deutschland die Geburtenzahlen wieder steigen. Und wenn die muslimische Gemeinde wächst, steigt auf Dauer ihr politischer Einfluss. In Österreich hat sich die Zahl der Muslime mit aktuell 700 000 seit der letzten Volkszählung im Jahr 2001 verdoppelt. Islamisierung ist keine Frage des Ob, sondern eine Frage des Wann.


Das erinnert an Michel Houllebecqs Bestseller „Unterwerfung“, in dem er den Umbau des laizistischen Frankreichs in einen Gottesstaat beschreibt. Halten Sie das für plausibel?


Absolut. Sie brauchen sich nur die Türkei anschauen. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass sie sich so radikal verändert? Die Türkei war auch ein laizistischer Staat, es gab eine funktionierende Parteienlandschaft. Das Land war kurz davor, in die EU aufgenommen zu werden. Das ist das mahnende Beispiel. Wir dürfen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Diese Freiheiten müssen tagtäglich verteidigt werden – auch in Deutschland.


Eine Studie der Uni Münster kommt zu dem Schluss, dass mehr als drei Viertel der türkischstämmigen Jugendlichen gar nicht mehr in die Moschee geht. Ist es also nicht wahrscheinlicher, dass sich die hier lebenden Muslime säkularisieren?


Es ist zu hoffen. Aber nicht in eine Moschee zu gehen, heißt natürlich nicht, dass man eine radikale Ideologie nicht lebt. Wir erleben ja gerade halbstarke Jugendliche, die Alkohol trinken, vielleicht auch noch kiffen, mit Drogen dealen oder ins Bordell gehen, aber ihren Schwestern dann teilweise trotzdem verbieten, sich mit einem Deutschen zu treffen.


Sie sprechen aus eigener Erfahrung?


Ja, ich habe 1994 meinen Bruder in Syrien besucht. Er ist nicht gläubig, hat mich aber dennoch auf den Boden geworfen, auf mich eingeschlagen und mir gedroht, mich abzuschlachten, wenn ich wieder käme. Das Traurige dabei ist: Selbst wenn er das getan hätte, bekommt er nur ein halbes Jahr Gefängnis, weil er es als Ehrenmord rechtfertigen kann – seine Schwester, die sich mit Ungläubigen abgibt und einen westlichen Lebensstil pflegt. Bekannte, Freunde und Verwandte hätten ihm für den Mord wahrscheinlich sogar auf die Schulter geklopft.


2007 haben Sie sich dann taufen lassen. Sind Sie seither angefeindet worden?


Meine Verwandtschaft in Syrien weiß es bisher offiziell nicht. Aber jetzt lässt es sich eh nicht mehr verheimlichen. Ich bin auf alles vorbereitet, was da kommen mag, wenn das Buch erscheint. Kritik am Islam betreibe ich ja schon seit zwei Jahren. Hass und übelste Beschimpfungen kenne ich zur Genüge. Ein Sprichwort sagt: Wer den Gedanken nicht angreifen kann, greift den Denkenden an.


Zur Genüge haben Sie sich auch mit dem Islam hierzulande beschäftigt. Was erwarten Sie von den Muslimen in Deutschland?


Endlich über die Gewaltsuren zu reden. Und aufzuhören, sie zu verheimlichen oder zu vertuschen. Diese müssen endlich einmal bei einer Islamkonferenz auf den Tisch. Ich wünsche mir da mehr Ehrlichkeit in der Diskussion. Wenn man etwas verbessern möchte, muss man auf das Schlimmste blicken. Auf die Qualen der verstümmelten Mädchen und Frauen, auf das Leid Homosexueller und die Verzweiflung unterdrückter Frauen. Anfangen könnten Politiker auch einfach damit, den Koran zu lesen und nicht nur die paar Brocken, die einem hingeworfen werden. Ich war ja die gleiche: Bis vor ein paar Jahren habe ich den Islam noch verteidigt. Bis ich dann zum ersten Mal den Koran komplett gelesen habe. Das war eine schlimme Zeit für mich. Das war eine Lebenslüge, die man aufdeckt.
 
Laila Mirzo: Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim. Über die Unvereinbarkeit des Islam mit unserer Kultur. 256 Seiten. Riva. 19,99 Euro.
 

https://www.cicero.de/kultur/islam-kritik-islamisierung-laila-mirzo-scharia-dschihad-thilo-sarrazin-metoo-erdogan-tuerkei

Zitat

Gewalt in Schwimmbädern und das Preisgeben öffentlichen Raumes in Deutschland

https://deutsch.rt.com/meinung/89829-gewalt-in-schwimmbadern-und-aufgeben/

3.07.2019 • 16:37 Uhrhttps://de.rt.com/1xb9

Gewalt in Schwimmbädern und das Preisgeben öffentlichen Raumes in Deutschland

Quelle: www.globallookpress.com

Sommerbad Berlin-Mariendorf im Juni 2019

In diesem Sommer häufen sich Berichte über gewalttätige Übergriffe und Randale in deutschen Schwimmbädern. Diese Vorfälle sind nicht einfach Folge der Hitze, wie manche Medien glauben machen wollen, sondern Symptom einer verfehlten Migrations- und Integrationspolitik.

von Andreas Richter

In den vergangenen Wochen schafften es Zwischenfälle in deutschen Schwimmbädern immer wieder in die Schlagzeilen. Hier nur einige wenige Beispiele aus dem Monat Juni:

In Essen attackiert eine „Gruppe junger Männer“ zwei Bademeister und ein Mädchen. In Mannheim versprüht ein Mann bei einem „Familienstreit“ Pfefferspray. In Düsseldorf streiten sich mehrere hundert junge Männer mit einem Familienvater und attackieren die dann anrückende Polizei. In Kehl kommt es zu Tumulten, so dass die Polizei das Freibad räumen muss. In München randalieren Gruppen von Jugendlichen wiederholt in verschiedenen Bädern.

In meiner Jugend war der Bademeister eine Respektsperson. In Merkels Multikultiparadies schägt ihn ein importierter Mob mit dem Schuh auf den Kopf, was in deren Kultur tiefste Verachtung ausdrückt, und vertreibt ihn. Der arme Mann steht für sie stellvertretend für alles Deutsche.

1,8215:13 PM – Jun 30, 20191,890 people are talking about thisTwitter Ads info and privacy

Dabei gelangen längst nicht alle Fälle in die Medien. Gewalt, Streit und Belästigung sind in den Bädern an der Tagesordnung; der Einsatz von Sicherheitsdiensten und die Durchführung von Taschenkontrollen sind die – hilflosen – Reaktionen darauf.

Die Medienberichte über diese Vorfälle ähneln sich. Stets ist von „Gruppen junger Männer“ oder Jugendlichen die Rede, deren Herkunft wird verschwiegen. Nur am Rande wird manchmal deutlich, dass es meist nicht Jugendliche deutscher Herkunft sind, etwa wenn die Polizei einen Verdächtigen nicht vernehmen kann, weil es keinen Dolmetscher gibt, oder wenn im Neuköllner Columbiabad der örtliche Imam bei Konflikten schlichten soll.

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Es ist eine Tatsache, dass die meisten dieser Jugendlichen Ausländer oder ausländischer Herkunft sind. Ein Besuch in einem beliebigen Berliner Freibad oder das Ansehen der zirkulierenden Videos lässt keinen anderen Schluss zu. Der Vollständigkeit halber sei erstens angemerkt, dass auch Deutsche jeder Altersklasse sich zunehmend asozial verhalten und ein Problem mit dem Befolgen von Regeln haben; und zweitens dass sich die große Mehrzahl der nichtdeutschen Badegäste korrekt verhält.

Die meist in Gruppen auftretenden jugendlichen Problemverursacher kommen in der Regel aus islamischen Ländern, vor allem aus Nordafrika. Ihr massives Auftreten in diesem Sommer ist ein Phänomen, das das Scheitern der hiesigen Migrations- und Integrationspolitik deutlich vor Augen führt. Offenbar hat diesen Kindern und Jugendlichen niemand beigebracht, dass in Schwimmbädern und an anderen öffentlichen Orten Regeln befolgt werden müssen, dass Respektlosigkeit und Gewalt tabu sind und Frauen nicht belästigt werden.

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Das Problem ist ein generelles. Eigentlich müsste man eine gesellschaftliche Debatte über das Problem und die Möglichkeiten zu einer Lösung führen. In Deutschland verhindert dies die politische Korrektheit. Die Medien schwadronieren über die angeblich aggressiv machende Hitze und wundern sich nicht, warum ähnliche Meldungen etwa aus dem ähnlich heißen Polen ausbleiben. Ansonsten: Schweigen.

Die stillschweigend praktizierten Lösungen – Sicherheitsdienste, Polizeipräsenz, Taschenkontrollen – sind eben keine. Immer mehr Menschen, die früher regelmäßig ins Freibad gingen, meiden dieses heute. Niemand würde heute noch auf die Idee kommen, seine Kinder allein ins Freibad zu schicken. Im Berliner Bezirk Pankow beispielsweise hört man immer öfter von Familien, die statt ins Freibad lieber an einen See im Umland fahren.

Im Grunde sind die Zustände in den Bädern ein weiteres Beispiel für die Preisgabe öffentlichen Raumes. Nach bestimmten Straßen und Plätzen, Bahnhöfen und Nahverkehr sind es nun die Schwimmbäder, aus denen sich die gesellschaftliche Mitte – nun eben aus Angst –ganz oder teilweise zurückzieht. Die Fortsetzung dieser Entwicklung führt direkt zu „Gated Communitys“ oder sonst wie abgeschirmten „guten“ Wohngegenden für die Wohlhabenden und eine Art Vorhölle für den Rest.

Das Beispiel der Bäder zeigt, dass eine maß- und planlose Migrations- und Integrationspolitik nicht zu einer Bereicherung der Gesellschaft führt, sondern ihre Spaltung und Auflösung beschleunigt. Es sollte jedem klar sein, dass es hier nicht um irgendwelche Kleinigkeiten geht, über die man besser hinwegsieht, sondern um die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens in diesem Land.

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